Von der Prohibition über das Dritte Reich und die DDR bis zu Barack Obama: Jazz hat die Staatsmänner nie kalt gelassen. Entweder haben sie ihn verteufelt oder angepriesen. Jazz steht für Freiheit und Entgrenzung, das ist für jede Diktatur bedrohlich. Und für Demokratien willkommene HintergrundmusikEin Jazzmusiker benötigt gewisse Tugenden, um seine Musik auf hohem Niveau spielen zu können: Er muss zuhören können, farbenblind sein, er muss improvisieren, und die Leistung in dem Moment abrufen können wos drauf ankommt, und schliesslich sollte er Machtinstinkt haben – allerdings für die Sache, nicht für die Person.Wären diese fünf Tugenden auch einem Politiker nützlich? Ein Gedankenexperiment mit Günter Baby Sommer, Beat Soltermann und Michael Hermann.
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