Ein 14-jähriges Mädchen. Ein Verbrechen. Und ein Mann, dessen wichtigste Arbeitsgrundlage nicht Technik ist, sondern Empathie.
In dieser Folge von Streifenfragen begleitet Host Joost Schmidt den Kriminalhauptkommissar und Phantombildzeichner Uwe zu einem Einsatz aus dem Jahr 1997, der sein gesamtes Berufsleben geprägt hat. Es ist einer seiner ersten Einsätze allein – und einer der schwersten. Aus den Erinnerungen eines jungen Vergewaltigungsopfers soll ein Phantombild entstehen, mit dem der Täter gefasst werden soll.
Uwe erzählt eindrücklich, wie entscheidend Vertrauen, Sensibilität und echtes Zuhören sind, wenn Menschen nach einer traumatischen Tat erneut mit ihren Erinnerungen konfrontiert werden. Die Folge zeigt, wie Phantombilder entstehen, warum sie nichts mit klassischen Porträts zu tun haben – und weshalb der Mensch immer der Schlüssel zum Bild ist.
Unser Podcast-Tipp: Sprechen wir über Mord?!
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