Frankfurt am Main: früher Verkehrsknoten der Luftfahrt
Schon in der Zeit der Zeppeline war Frankfurt am Main ein früher Verkehrsknoten der Luftfahrt: 1912 wurde am Rand des Frankfurter Stadtteils Bockenheim, im Rebstockgelände, ein Luftschiffhafen eröffnet und stand bald auch Flugzeugen zur Verfügung. Doch das Gelände wurde mit der Zeit zu klein und konnte, da in der Stadt gelegen, auch nicht ausgebaut werden.
1930 beschließt der Magistrat einen neuen Flughafen südlich von Frankfurt im Frankfurter Stadtwald. Doch wegen der Weltwirtschaftskrise wird der Plan nicht umgesetzt.
Flughafen in der Nähe der Reichsautobahn
Dann kommen die Nationalsozialisten an die Macht und greifen die Pläne auf. Sie platzieren das Gelände in unmittelbarer Nähe der ersten Reichsautobahn, auf die Hitler ja so stolz ist – also der heutigen A5 im Abschnitt zwischen Frankfurt und Darmstadt.
Im Juli 1936, kurz vor den Olympischen Spielen in Berlin, wird der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main eröffnet. Hier der Ausschnitt des Berichts, wie er im Deutschen Rundfunkarchiv erhalten ist.
http://swr.li/fruehe-luftfahrt
http://swr.li/reichsautobahn-spatenstich
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