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Luisa Charlotte Schulz kennen viele aus witzigen Insta-Reels, knalligen TikToks und ruppigen Auftritten in Comedy-Shows im Fernsehen. Die gebürtige Essenerin kann aber auch Musik, Schauspiel und ernste Themen. Darüber spricht sie im Radio Essen-Podcast "Essen im Ohr" mit Podcast-Host Fabian Schulenkorf.
Luisa Charlotte Schulz trägt den Pott im Herzen und auf der Zunge. Die Comedienne, Schauspielerin und Sängerin ist in Essen geboren und aufgewachsen und hat es von den ersten Schritten auf der Bühne bis in große Comedy- und TV-Formate geschafft. In Folge 180 vom Radio Essen-Podcast „Essen im Ohr“ spricht sie mit Fabian Schulenkorf über ihre Heimatstadt, Comedy, Verletzlichkeit und ihre Pläne für die Zukunft.
Luisa Charlotte Schulz: Von Essen auf die Comedy-BühneLuisa Charlotte Schulz wurde am 10. April 1991 in Essen geboren. Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie schon als Kind: Im Essener Colosseum Theater stand sie im Musical „Joseph“ auf der Bühne. Später absolvierte sie eine Ausbildung zur Schauspielerin und Sängerin in Berlin.
Inzwischen ist Luisa Charlotte Schulz vor allem als Comedienne bekannt. Sie war unter anderem im „Quatsch Comedy Club“, bei „NightWash“, „Mitternachtsspitzen“ und „TV total“ zu sehen und stand auch selbst als Moderatorin bei „NightWash“ auf der Bühne.
Zwischen Altenessen und Berlin: Der Pott bleibt im HerzenGeboren in Essen-Werden, aufgewachsen in Altenessen: Luisa Charlotte Schulz ist fest mit ihrer Heimatstadt verbunden. Im Podcast erzählt sie, was Essen und der Ruhrpott für sie bedeuten und warum Heimat manchmal auch kompliziert sein kann.
„Da wo ich herkomme, da finden wir uns nicht gut, da finden wir uns ab“, sagt sie über ihre Heimat. Gleichzeitig wird deutlich: Ganz ohne Ruhrgebiet geht es für die Essenerin nicht. Den Pott trägt sie nicht nur im Herzen, sondern auch auf der Zunge.
Ihr Lieblingsort ist dabei kein bestimmter Platz in Essen, sondern ihre Familie. Und auch beruflich zieht es sie immer wieder zurück in die Stadt, in der ihre Bühnenkarriere begonnen hat.
Luisa Charlotte Schulz über Frauen in der ComedyWie schwer haben es Frauen in der Comedy-Szene? Auch darüber spricht Luisa Charlotte Schulz im Podcast „Essen im Ohr“. Sie beobachtet unter anderem, dass Comedy-Beiträge von Männern in sozialen Medien häufiger ausgespielt werden als Beiträge von Frauen.
Dabei gibt es viele Comediennes, die sie selbst gerne sieht und weiterempfiehlt. Dazu gehören unter anderem Sandra Sprünken, Mathilde Keizer, Mareike Richter und Florentine Osch und viele mehr. Luisa Charlotte Schulz macht deutlich: Frauen sind längst ein fester Bestandteil der Comedy-Szene, der Weg dahin war und ist jedoch noch immer oft schwerer als für Männer. Die offene Tendenz stimmt sie aber zuversichtlich.
Comedy im Podcast: Wenn aus Klamauk plötzlich Ernst wirdGemeinsam mit Sandra Sprünken produziert Luisa Charlotte Schulz seit 2021 den Podcast „1a B-Ware“. Darin sprechen die beiden über alltägliche Dinge, Begegnungen und ziemlich ungewöhnliche Aufgaben. Mal geht es darum, Fachzeitschriften zu lesen oder zu meditieren, eine Woche auf dem Boden zu schlafen oder eine Zeit lang auf Nachrichten zu verzichten.
Doch zwischen dem Klamauk wird es immer wieder persönlich. Die beiden sprechen auch über Sorgen, Ängste und schwierige Lebensphasen. Luisa Charlotte Schulz hat dabei unter anderem öffentlich über eine depressive Episode gesprochen. Die Offenheit brachte ihr viel Unterstützung und Dankbarkeit aus der Community. Für sie kann Verletzlichkeit deshalb auch eine Stärke sein: Wenn persönliche und oftmals tabuisierte Themen öffentlich angesprochen werden, können daraus Austausch und Gemeinschaft entstehen.
„Disney Therapie“ mit Gerburg Jahnke, Atze Schröder und Co.Auch online ist Luisa Charlotte Schulz erfolgreich. Gemeinsam mit anderen bekannten Comedians ist sie u.a. im YouTube-Format „Disney Therapie“ zu sehen. Mit dabei waren unter anderen Gerburg Jahnke, Atze Schröder und Özcan Cosar.
Was wäre, wenn Disney- und Märchen-Figuren wie Aschenputtel oder die Schöne und das Biest zur Therapie gehen würden? Völlig überzogen und ins Übertriebene abgewandelt hat Luisa Charlotte SChulz aus dem Gedanken eine Serie entwickelt und verfilmt.
Vom Musical bis zum Solo-ProgrammDie Bühne begleitet Luisa Charlotte Schulz schon seit ihrer Kindheit. Heute steht sie mit ihrem eigenen Solo-Programm auf der Bühne und ist auf Tour. Dabei bleibt sie nicht bei klassischen Stand-up-Themen. Ihre Comedy verbindet persönliche Erlebnisse, Beobachtungen aus dem Alltag und ihre ganz eigene Ruhrpott-Perspektive.
Auch musikalisch soll es weitergehen. Für ihr Programm gehört unter anderem der Song „Dat war nix“ dazu. Die Botschaft dahinter: Hinfallen, wieder aufstehen und weitermachen. Das passt zu einer Frau, die sich auf ihrem Weg von der Essener Musicalbühne über Schauspiel und Comedy bis zu eigenen Shows durchgeboxt hat.
Vorbilder: Gerburg Jahnke und Anke EngelkeBei ihren Vorbildern muss Luisa Charlotte Schulz nicht lange überlegen: Gerburg Jahnke und Anke Engelke gehören zu den Frauen, die sie besonders inspirieren.
Gerburg Jahnke ist für sie dabei auch deshalb ein besonderes Vorbild, weil sie als Comedienne, Schauspielerin und Kabarettistin seit Jahrzehnten erfolgreich ist. Für Luisa Charlotte Schulz geht es darum, ihren eigenen Weg in der Comedy zu finden und dabei auch andere Frauen in der Branche sichtbar zu machen.
Wohin geht es noch für Luisa Charlotte Schulz?Im Radio Essen-Podcast „Essen im Ohr“ gibt Luisa Charlotte Schulz auch einen Einblick in ihre weiteren Pläne. Der große Traum sind Auftritte im Colosseum Theater oder der Lichtburg. Es soll auch mehr Musik und neue Online-Serien geben.
Wie diese aussehen und klingen können, hört und seht Ihr live und online auf den Shows und Kanälen von Luisa Charlotte Schulz und natürlich in Folge 180 vom Radio Essen-Podcast „Essen im Ohr“ mit Luisa Charlotte Schulz und Fabian Schulenkorf.
Eure Meinung zum Podcast „Essen im Ohr“Euch hat die Folge „Essen im Ohr“ mit Luisa Charlotte Schulz gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Den Podcast „Essen im Ohr“ gibt es auf Eurer Lieblings-Podcast-Plattform.
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Luisa Charlotte Schulz auf
In Folge 179 von „Essen im Ohr“ ist Turid Knaak zu Gast - eine der bekanntesten Fußball-Persönlichkeiten aus Essen: Ex-Nationalspielerin, deutsche Meisterin, UEFA Women’s Cup-Siegerin, promovierte Sonderpädagogin - und heute mittendrin im Fußballgeschäft als Expertin, Podcasterin (Copa TS, Seitenwekksel) und Mitarbeiterin bei der Datenfirma Impact.
Mit Host Mario Arlt spricht Turid über ihren ganz persönlichen Weg: Studium und Promotion parallel zur Karriere, der Übergang nach dem Profisport und die Frage, was bleibt, wenn das „durchgetaktete Sportlerleben“ endet.
Besonders wichtig: Turid erzählt offen über Druck, Anfeindungen und Hass - im Netz und im Stadion - und warum die Aussage „Die verdienen doch genug“ kein Freifahrtschein ist. Ihr Plädoyer: Emotionen ja, Entmenschlichung nein.
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Leider muss die neue Folge Essen im Ohr aus Krankheitsgründen noch eine Woche warten. Sorry! Dann geht es mit Turid Knaak weiter.
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60 Hektar Fläche, Millionen verschiedener Pflanzen aus der ganzen Welt, Bäume, Stauden, Beete, Heilpflanzen und auch viele schöne Blumen, mehr als 40 Skulpturen und Kunstwerke und natürlich die vielen Tiere nicht zu vergessen - der Grugapark in Essen bietet für jeden etwas, der gerne mal an der frischen Luft ist. Für die kleine Familie, die nur ein bisschen auf einen der vielen Spielplätze gehen will, die Kinder, die sich auf das Ponyreiten und Ziegenstreicheln freuen, Freizeitportler, die durch den Park joggen, dort Beachvolleyball oder Badminton spielen, Kunstliebhaber, die die Skultpuren und Kunstwerke bestaunen oder Hobbybotaniker, die besondere Pflanzen und Tiere entdecken.
Und wer ist der perfekte Begleiter für eine Podcastrunde durch den Grugapark? Dr. Martin Gülpen!
Martin Gülpen ist promivierter Botaniker und Diplom-Forstwirt und hat sein Büro direkt an der Schule Natur bei der Orangerie. Im Grugapark kümmert er sich um die wissenschaftliche Seite der Botanik, botanische Veranstaltungen, wie den Pflanzenraritätenmarkt oder Essen erntet, die Webseite www.grugapark.de und er ist fachlicher Leiter der Schule Natur. Beim Spaziergang durch den Park zeigt er "Essen im Ohr"-Host Anne Schweizer seine persönlichen Lieblingsorte, besondere Pflanzen, die er schon seit 20 Jahren kennt und begleitet und er verrät, welchen Ort Loki Schmidt, Frau des Bundeskanzlers a.D. Helmut Schmidt, Botanikerin und Naturschützerin, im Park am liebsten mochte. Auch ein paar private Details offenbart Martin Gülpen. Zum Beispiel, welche giftigen Tiere er früher gezüchtet hat und welches Musikinstrument er spielt.
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Medizin ist mehr als nur ein Beruf – das wird im Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Hoffmann schnell deutlich. In der neuen Folge vom Podcast „Essen im Ohr“ spricht der Gefäßchirurg mit Host Christian Pflug über seinen Alltag als Arzt und darüber, warum ausgerechnet Krampfadern manchmal ziemlich wertvoll sein können. Denn, Gefäße, die man mit 50 Jahren vielleicht noch loswerden möchte, könnten Jahre später als körpereigener Gefäßersatz gebraucht werden.
Doch es geht nicht nur um Medizin. Johannes Hoffmann zeigt auch seine ganz persönliche Seite: Er verrät z.B. weshalb ihm die Philharmonie Essen besonders am Herzen liegt. Dort war er nicht nur zu Gast, sondern stand selbst schon auf der Bühne, denn auch Musik spielt in seinem Leben eine wichtige Rolle.
Eine Folge, in der es nicht nur um den OP und die Musik geht, sondern auch um den Wandel der Medizin und die Frage, wie ihre Zukunft aussehen könnte.
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Fünf Tage, ein Trainingslager und jede Menge exklusive Einblicke: Radio Essen-Sportreporter und Podcast-Host Mario Arlt war mit Rot-Weiss Essen in Bad Griesbach und hat die komplette Woche begleitet.
Wir nehmen euch mit auf den Trainingsplatz, ins Teamhotel und hinter die Kulissen. Wie präsentiert sich das neue Team? Welche Rolle spielen die Neuzugänge? Und mit welchem Gefühl geht Rot-Weiss Essen in die neue Saison? Wie vertreiben sich die Spieler die Zeit? Und was hat Bad Griesbach eigentlich zu bieten?
Seid gespannt auf Interviews mit Ben Hüning, Semir Telalovic, Uwe Koschinat und vielen mehr. Hier bekommt ihr die wichtigsten Erkenntnisse aus fünf Tagen Trainingslager.
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„Das hatten wir noch nie!“: Mit diesen Worten eröffnet Radio Essen-Host Christian Pflug das Sommerspezial von „Essen im Ohr“. Und tatsächlich: Diese Folge ist anders als alle bisherigen. Drei Menschen, die sonst selbst Gespräche führen, sitzen gemeinsam am Mikrofon – und schnell wird klar, dass hier niemand einfach nur Fragen beantwortet.
Zu Gast sind WDR-Moderator, Journalist und Podcaster Tobias Häusler sowie Zahnarzt und Podcaster Dr. Detlef Schulz. Gemeinsam mit Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug treffen drei Essener Podcaster aufeinander, die zwar aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen, aber dieselbe Leidenschaft teilen: gute Gespräche. Es wird gelacht, diskutiert, "nachgebohrt" – und dabei geht es immer wieder um die Frage, was einen Podcast eigentlich spannend macht und warum die besten Gespräche oft genau dann entstehen, wenn man sich traut, auch mal in die Tiefe zu gehen.
Was haben Radio, Fernsehen und eine Zahnarztpraxis gemeinsam? Auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht besonders viel. Genau dieser Frage gehen Christian Pflug, Tobias Häusler und Dr. Detlef Schulz im Sommerspezial von „Essen im Ohr“ nach. Schnell wird dabei klar: Egal ob im Radiostudio, vor der Fernsehkamera oder in der Zahnarztpraxis – am Ende geht es immer um Menschen, darum, die richtigen Fragen zu stellen und um eine ganz besondere Sache:
„Ich finde, diese Welten sind extrem ähnlich, weil zu uns Menschen kommen, die uns vertrauen müssen, um freiwillig den Mund aufzumachen“, sagt Tobias Häusler im Radio-Essen-Podcast über die Gemeinsamkeiten von Journalisten und Zahnärzten.
Beim Essener Podcast-Gipfeltreffen sprechen die drei Hosts aber nicht nur über ihre Berufe. Es geht auch um Technik, Künstliche Intelligenz und die Frage, warum gute Kommunikation in jedem Job so wichtig ist. Mal witzig, mal nachdenklich – und immer mit einer ordentlichen Portion Ruhrgebietscharme.
Wie wird man Moderator? Ist man vor einer Live-Sendung im Fernsehen jedes Mal nervös? Und welche Rolle wird Künstliche Intelligenz künftig im Journalismus spielen? Über all das – und noch vieles mehr – spricht WDR-Moderator Tobias Häusler in der „Essen im Ohr“-Sommerspezialfolge.
Dabei nimmt der Essener uns mit hinter die Kulissen des WDR und verrät, wie viel Vorbereitung hinter einer scheinbar mühelosen Moderation steckt. Von der Maske über die Abläufe im Studio bis hin zur Planung auf die Sekunde genau – und dabei wird schnell klar: Fernsehen ist für ihn vor allem Teamarbeit. Besonders interessant wird es, als Häusler die automatisierten Kameras beschreibt:
„Diese automatisierten Kameras […] bewegen sich wie Dinosaurier in Jurassic Park.“, erzählt Häusler den anderen beiden Essener Podcastern.
Ein Vergleich, der sofort lustige Bilder im Kopf entstehen lässt und zeigt, wie viel Technik heute hinter einer Live-Sendung steckt. Doch Tobias Häusler ist nicht nur Moderator beim WDR, sondern auch leidenschaftlicher Podcaster. In dem Sparkasse Essen-Podcast „Zuhause in Essen“ trifft er regelmäßig Menschen, die unsere Stadt bewegen und die Zukunft Essens mitgestalten – von Karnap bis Kettwig, von Frintrop bis Freisenbruch.
Warum haben eigentlich so viele Menschen Angst vor dem Zahnarzt? Und wie schafft man es, ihnen diese Angst zu nehmen? Über diese und viele weitere Fragen spricht Dr. Detlef Schulz im „Essen im Ohr“-Sommerspezial ganz offen. Der Essener Zahnarzt erzählt, warum Zahnmedizin für ihn weit mehr als nur ein Beruf ist und warum gute Kommunikation für ihn genauso wichtig ist wie die eigentliche Behandlung. Sein Ziel: Patientinnen und Patienten sollen sich nicht ausgeliefert fühlen, sondern selbst Verantwortung für ihre Zahngesundheit übernehmen. Sein Motto:
"Zulassen, dass man [selber] der Boss der Zähne ist, nicht der Zahnarzt.“, so der Essener Zahnarzt im Radio Essen-Podcast "Essen im Ohr".
Natürlich geht es auch um seinen Podcast „Mut zur Lücke“. Hinter dem Namen steckt für Schulz weit mehr als ein Wortspiel rund um die Zahnmedizin. Er steht für den Mut, neue Wege zu gehen, auch mal unperfekt zu sein und aus Herausforderungen zu lernen. Wie ausgerechnet eine Begegnung mit Bergsteiger Reinhold Messner den Namen des Podcasts geprägt hat und welche Geschichte dahinter steckt, erzählt Schulz ebenfalls im Gespräch mit Radio Essen-Host Christian Pflug und WDR-Moderator Tobias Häusler.
Die komplette Sommerspezial-Folge von „Essen im Ohr“ mit Moderator und Podcaster Tobias Häusler sowie Zahnarzt und Podcaster Dr. Detlef Schulz gibt es ab sofort überall dort, wo es Podcasts gibt.
„Essen im Ohr“ ist der Talk-Podcast von Radio Essen mit Persönlichkeiten rund um unsere Stadt. Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge in den Kategorien Gesundheit, Menschen und Sport. Lasst gerne ein Abo da, um keine Folge zu verpassen. Den Podcast gibt es auf sämtlichen Podcast-Plattformen jederzeit zum Nachhören.
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Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder trifft Augusta in ihrem Eiscafe in Holsterhausen. Anfang 2000 hat sie sich damit einen Traum erfüllt. Groß geworden ist sie im Tal der Eismacher - in Auronzo di Cadore. Dort kommen sehr viele Italiener her, die in Deutschland eine Eisdiele aufgemacht haben. Ihre Mutter hatte dort ein kleines Lebensmittelgeschäft, ihre Tante eine Fleischerei und ihre Oma ein Gasthaus. Schon früh unterstützte sie ihre Familie bei der Arbeit. Trotzdem erinnert sie sich gerne an die schöne Natur in dem kleinen Tal zwischen den hohen Bergen, den Tannenbäumen und dem kleinen See. Im Sommer verkaufte ihre Mutter in ihrem Laden auch selbstgemachtes Eis. Für Augusta war das immer das Highlight des Jahres. 1975 entschließen sich die Eltern alles zu verkaufen und mit einer Eissdiele in Ibbenbüren zwischen Münster und Osnabrück neu zu starten. Damals war Augusta 15 Jahre alt. Sie bleibt mit ihren beiden Geschwistern bei der Oma in Italien und macht die Schule fertig. Nur in den Ferien ist sie in Deutschland und hilft ihren Eltern. Drei Jahre später zieht sie auch nach Deutschland und macht sich 1985 mit einem Eiscafe in Überruhr selbstständig. Hier zieht sie auch ihre beiden Kinder groß. 15 Jahre später eröffnet sie dann ein neues Geschäft in Holsterhausen.
Augusta vom Eiscafe Tosca in Holsterhausen scheint überall gleichzeitig zu sein. Eben steht sie noch hinter der Theke und stapelt drei Kugeln Zitroneneis in ein Hörnchen und schon flitzt sie durch ihren Laden an der Gemarkenstraße und bringt einen Espresso an den Tisch einer Stammkundin. Kaum leert sich einer der großen Edelstahlbehälter in der Kühltheke, bestellt sie Nachschub. Etwa eine viertel Stunde später ist das neue Eis fertig. Von ihrem Vater weiß sie: Eis muss immer frisch sein. Auf Vorrat wird hier nicht produziert. Deshalb hat sie in ihrem Eislabor, wie sie die kleine Küche neben dem Laden liebevoll nennt, auch nur zwei große Gefrierschränke. Drei Eiskonditoren gehören zu dem Team der Italienerin. Ihr Leben lang musste sie immer kämpfen. Auch für die mittlerweile 20 Tische vor ihrem Cafe. Aber nicht nur in Essen weiß Augusta was sie will. Beim Europäischen Parlament hat sie mit Kollegen 2013 den internationalen Tag des Eises durchgeboxt. Sie ist bei der internationalen Eis-Messe in Rimini immer dabei, hat 2025 "Halleluja Eis" auf dem Peterplatz in Rom verteilt und für Eurovision Song Contest die Eissorte "Melody" kreiert. Mit dem "Ruhrfeuer" hat sie jetzt auch den Menschen im Ruhrgebiet ihr eigenes Eis geschenkt. So zeigt sie ihre Dankbarkeit gegenüber Essen. In diesem Jahr wurde sie außerdem mit dem Ehrenpreis für herausragende Persönlichkeiten der Gelato-Welt in Stuttgart ausgezeichnet.
In der Rubrik „Mittendrin" ist Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder immer irgendwo in Essen mit einem oder mehreren Interviewpartnern unterwegs. Sie zeigen ihm ein Stück aus ihrem Leben. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf Eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an [email protected].
Vor 25 Jahren hat die gebürtige Borbeckerin Martina Mouson ihre Liebe für die Sterne entdeckt. Bei einem Urlaub in Namibia war sie hin und weg von dem atemberaubenden Sternenhimmel über Afrika:
“Ich weiß noch, ich hab in den Himmel geguckt und hab fast die Tränen in den Augen gehabt. Weil es war so dermaßen schön. Ich hab noch niemals so viele Sterne am Himmel gesehen. [...] Das war schon fast, möchte ich sagen, ein spirituelles Erlebnis, weil das war unglaublich beeindruckend. Ich krieg jetzt immernoch ne Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie schön das war.”
Es dauerte aber noch ein paar Jahre, bis daraus das Hobby Astronomie wurde. Seit fast 20 Jahren ist sie mittlerweile Mitglied in der Walter-Hohmann-Sternwarte in Schuir, zeitweise war sie auch Pressesprecherin in der Sternwarte.
Angefangen hat alles mit einer Zeitschrift und dem Wunsch nach einem eigenen Teleskop. Im Podcast "Essen im Ohr" erinnern sich Radio Essen-Redakteurin Anne Schweizer und Martina Mouson an den Moment, als alles losging. Damals hat sich Martina Mousons Mann selbst zum Geburtstag ein Teleskop geschenkt, damit sie eins hat. Sonst hätte sie noch ein halbes Jahr bis zum Sommer warten müssen. Und im Sommer kann man nicht gut Sterne gucken, das lernen wir auch in dieser "Essen im Ohr"-Folge. Genauso wie, dass man kein Mathe oder Physik können muss, um in die Sternenbeobachtung einzusteigen. Kinderbücher reichen aus, vieles anderes ist learning-by-doing.
Wer über Essen Sterne entdecken möchte, kann das auch ohne Ausrüstung. Mit bloßem Auge ist einiges zu erkennen, erklärt Martina Mouson: Die Sternbilder Orion, der große Wagen oder Cassiopeia, auch die Plejaden (ein offener Sternenhaufen). Jetzt gerade hat die Sternenbeobachtung Pause, weil es kaum richtig dunkel wird im Sommer, erklärt Martina Mouson im Podcast "Essen im Ohr". Stattdessen kann man in der Walter-Hohmann-Sternwarte in Schuir die Sonne beobachten. Das geht im Juni, Juli und August jeden Sonntag von 14 - 16 Uhr. Weitere Treffen sind jeden Mittwochabend von 20 - 22 Uhr (außer an Feiertagen), im Winter werden dann auch Sterne beobachtet. Außerdem veranstaltet die Sternwarte einmal im Jahr Europas größte Messe für Astronomiefans, den ATT (Astronomie- und Techniktreff). Das nächste Mal findet die Messe im April 2027 statt. Mehr Infos zur Sternwarte findet Ihr hier.
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Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder trifft Stephan Thiemann im Meybuschhof in Katernberg. Am Ende der kleinen Sackgasse stand früher das Elternhaus des Esseners. Heute ist aus der Gaststätte mit Kegelbahn und Pferdestallungen eine Moschee geworden. Trotz des Umbaus gibt es viele Erinnerungen. Er zeigt uns die Fenster hinter der früher die Küche war. Hier hat er als 4-jähriger schon die Salate für die Gäste vorbereitet. Ein paar Jahre später war er für die Kipppfanne und damit für die Schnitzel zuständig. Es gab aber auch ein Leben auf den Straßen und Plätzen in Katernberg inklusive Schlägereien, Schneeballschlachten und Shoppingtripps hoch zu Ross zum nächsten Supermarkt oder zur Grundschule. Während der Fußball Weltmeisterschaft 1974 wurde er zum Spielball der Gäste. Nach dem Sieg der WM wurde er als Kind minutenlang durch den Gaststätte geworden. Als nicht gerade "sexy" hat er das noch heute in Erinnerung. Später scheitert die Ehe seiner Eltern. Zusammen mit seiner Schwester und der Mutter zieht er in eine kleine Mietwohnung an der A40. Es folgen der Selbstmord seines Vaters, wechselnde Partner seiner Mutter inklusive einer Karriere im Milieu, sehr viel Gewalt und der Umzug in ein Internat.
Nach der Schule zieht Stephan Thiemann seine erste Company in Essen auf. Zunächst mit Portemonnaies, später mit Handtaschen und Schuhen verdient er gutes Geld. Unter anderem auf der Rüttenscheider hat er einen Laden. Er ist aber auch auf vielen Messen und Märkten unterwegs. Seine wellenförmigen Geldbörsen werden sogar für einen Designpreis nominiert. Er heiratet und bekommt einen Sohn. Trotzdem schafft er es nicht sesshaft zu werden. Immer wieder zieht es ihn in die Welt und das am liebsten auf zwei Rädern. Schon als Kind liebte er mit dem Mokick durch die Dünen von Zandvoort zu brettern. Als Erwachsener zeigt er kleinen Motorradgruppen zum Beispiel die Schönheit von Nepal. Hier lernt er auch seine zweite Frau Urmila kennen. Mit ihr und vier weiteren Motorradfahrern fährt er dann auch rund 20.000 km von Katernberg nach Kathmandu. Eine Reise, die dem Motorradguide fast das Leben gekostet hätte. Bei 55 Grad im Schatten wird eine Wüste im Iran für die Gruppe zur Hitzehölle und wegen eines Bürgerkriegs in Pakistan kommen sie für mehrere Tage in Gefängnis. Hier gibt es für sie nur das Kondenswasser aus einer verschimmelten Klimaanlage zu trinken. Und das war noch längst nicht alles ... Über seine Kindheit in Essen und diese Zeit spricht Stephan Thiemann in unserem Podcast. Außerdem hat er darüber auch ein Buch geschrieben. Sein nächstes Projekt ist ein Motorradfahrer Resort in Nepal. Hier laufen schon die Bauarbeiten unter anderem für ein Hotel, ein Cafe und eine Werkstatt.
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