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Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder trifft Stephan Thiemann im Meybuschhof in Katernberg. Am Ende der kleinen Sackgasse stand früher das Elternhaus des Esseners. Heute ist aus der Gaststätte mit Kegelbahn und Pferdestallungen eine Moschee geworden. Trotz des Umbaus gibt es viele Erinnerungen. Er zeigt uns die Fenster hinter der früher die Küche war. Hier hat er als 4-jähriger schon die Salate für die Gäste vorbereitet. Ein paar Jahre später war er für die Kipppfanne und damit für die Schnitzel zuständig. Es gab aber auch ein Leben auf den Straßen und Plätzen in Katernberg inklusive Schlägereien, Schneeballschlachten und Shoppingtripps hoch zu Ross zum nächsten Supermarkt oder zur Grundschule. Während der Fußball Weltmeisterschaft 1974 wurde er zum Spielball der Gäste. Nach dem Sieg der WM wurde er als Kind minutenlang durch den Gaststätte geworden. Als nicht gerade "sexy" hat er das noch heute in Erinnerung. Später scheitert die Ehe seiner Eltern. Zusammen mit seiner Schwester und der Mutter zieht er in eine kleine Mietwohnung an der A40. Es folgen der Selbstmord seines Vaters, wechselnde Partner seiner Mutter inklusive einer Karriere im Milieu, sehr viel Gewalt und der Umzug in ein Internat.
Nach der Schule zieht Stephan Thiemann seine erste Company in Essen auf. Zunächst mit Portemonnaies, später mit Handtaschen und Schuhen verdient er gutes Geld. Unter anderem auf der Rüttenscheider hat er einen Laden. Er ist aber auch auf vielen Messen und Märkten unterwegs. Seine wellenförmigen Geldbörsen werden sogar für einen Designpreis nominiert. Er heiratet und bekommt einen Sohn. Trotzdem schafft er es nicht sesshaft zu werden. Immer wieder zieht es ihn in die Welt und das am liebsten auf zwei Rädern. Schon als Kind liebte er mit dem Mokick durch die Dünen von Zandvoort zu brettern. Als Erwachsener zeigt er kleinen Motorradgruppen zum Beispiel die Schönheit von Nepal. Hier lernt er auch seine zweite Frau Urmila kennen. Mit ihr und vier weiteren Motorradfahrern fährt er dann auch rund 20.000 km von Katernberg nach Kathmandu. Eine Reise, die dem Motorradguide fast das Leben gekostet hätte. Bei 55 Grad im Schatten wird eine Wüste im Iran für die Gruppe zur Hitzehölle und wegen eines Bürgerkriegs in Pakistan kommen sie für mehrere Tage in Gefängnis. Hier gibt es für sie nur das Kondenswasser aus einer verschimmelten Klimaanlage zu trinken. Und das war noch längst nicht alles ... Über seine Kindheit in Essen und diese Zeit spricht Stephan Thiemann in unserem Podcast. Außerdem hat er darüber auch ein Buch geschrieben. Sein nächstes Projekt ist ein Motorradfahrer Resort in Nepal. Hier laufen schon die Bauarbeiten unter anderem für ein Hotel, ein Cafe und eine Werkstatt.
In der Rubrik „Mittendrin" ist Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder immer irgendwo in Essen mit einem oder mehreren Interviewpartnern unterwegs. Sie zeigen ihm ein Stück aus ihrem Leben. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf Eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an [email protected].
In der neuen Folge von „Essen im Ohr“ ist Dr. Peter Rathsmann zu Gast. Er ist kommissarischer Direktor am Zentrum für Radiologie im St. Josef Krankenhaus in Werden. Der Radiologe spricht im Radio Essen-Podcast über unerwartete Entdeckungen im MRT, besondere Tumore und seine Heimatverbundenheit.
Der Radiologe Dr. Peter Rathsmann aus Essen ist in seinem Fachgebiet ein Experte für den gesamten menschlichen Körper: "Von der Locke bis zur Socke" schaut er sich im MRT, CT oder Röntgen alle Knochen, Bänder und Organe an.
Ein Lieblingsorgan hat Peter Rathsmann zwar nicht, aber besonders die Gelenke haben es ihm angetan. Die Auswertung von Röntgen- oder MRT-Aufnahmen von Knie- oder Schultergelenken mag er am liebsten. Über den technischen Fortschritt freut sich der gebürtige Essener: Die Röntgengeräte werden immer moderner und dadurch auch die Aufnahmen. Was er auf den Bildern mittlerweile alles erkennen kann, fasziniert den Radiologen in seinem Berufsalltag.
Euch hat die Folge „Essen im Ohr“ gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – hören könnt Ihr ihn auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform.
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„Fußball ist mein Leben, meine Passion“ – kaum ein Satz beschreibt Marlon Irlbacher besser. In der neuen Folge von „Essen im Ohr“ ist der Sky Sport-Reporter zu Gast bei Host Mario Arlt und spricht über seinen Weg aus Essen in den Profifußball-Journalismus. Dabei erzählt er von seinen Anfängen auf den Fußballplätzen in Schönebeck und Bredeney, den ersten journalistischen Erfahrungen beim RevierSport und dem Moment, als sein Traum von einem Job bei Sky tatsächlich Wirklichkeit wurde. Außerdem gibt er Einblicke in seinen Arbeitsalltag zwischen Bundesliga, Transfermeldungen und dem Druck der schnellen Nachrichtenwelt.
Natürlich geht es auch um seine Heimatstadt Essen und seine besondere Verbindung zu Rot-Weiss Essen. Irlbacher spricht über die emotionale Kraft des Fußballs, die einzigartige Atmosphäre an der Hafenstraße und das dramatische Saisonfinale von RWE, das ihn bis heute bewegt. Außerdem verrät er, warum ihn nicht nur die große Fußballbühne mit internationalen Stars begeistert, sondern auch die kleinen Momente auf den Amateurplätzen der Stadt. Eine Folge über Leidenschaft, Heimat, große Träume und die Antwort auf die Frage, warum Fußball so viel mehr ist als nur ein Spiel.
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Der Amateurfunk in Essen erzählt eine beeindruckende Technikgeschichte. Waren es früher noch Geräte, die ganze Räume füllten, gibt es heute modernste Technik, die kaum größer ist als eine Streichholzschachtel. Der Verein schaut zurück auf selbstgebaute Sender, Antennen und Empfänger. Heute arbeitet er mit modernen digitalen Betriebsarten, Satellitenfunk, Software Defined Radio und Empfangstechnik. Zwischen Röhrentechnik, Lötkolben, Kurzwelle, Relaisfunk, digitalen Netzen, Satellitenfunk, ISS-Kontakten und softwarebasierter Funktechnik sind die Hobbyfunker immer offen für Neues. Die ehemalige Voßbuschschule ist dabei seit langer Zeit Heimat, Treffpunkt und Werkstatt dieses Ortsverbandes. Hier wird nicht nur gefunkt, sondern erklärt, ausprobiert, diskutiert, repariert, gebaut und gemeinsam gelernt. Dabei fühlen sie sich mit ihrer Heimatstadt Essen und den Bewohnern sehr verbunden.
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Wie erkenne ich Alzheimer? Was kann ich tun bei einem Schlaganfallverdacht? Womit kann ich Parkinson vorbeugen? Ist Multiple Sklerose erblich? Und was ist eigentlich mit Post-Covid? In der Rubrik Gesundheit geht es in der aktuellen Folge gedanklich hinein in die Welt von Milliarden feiner Nervenzellen, ins Gehirn, den Darm oder das Rückenmark. Wir lernen bei Essen im Ohr Professor Dr. Christoph Kleinschnitz kennen, den Direktor der neurologischen Klinik des Uniklinikums Essen. gemeinsam tauchen wir in der Stunde immer tiefer in die Welt der Neurowissenschaften ein, in die Forschung und faszinierende Fortschritte. Und jede Menge Erkenntnisse kommen beim Hören ganz von alleine – wie gut Schlaf für die tägliche „Müllabfuhr“ im Gehirn ist zum Beispiel - oder warum das Erreichen der Rente ein kniffliger Moment für das Gehirn und die Gesundheit ist. Der Neurologe Christoph Kleinschnitz beschreibt die Faszination des menschlichen Nervensystems und des Gehirns und sagt, warum auch bei schweren Diagnosen Grund zur Hoffnung besteht.
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Der Aufstieg ist perfekt - die ETB Miners spielen nächste Saison in der 2. Bundesliga ProA. Und Trainer Lars Wendt war kurz danach bei uns im Radio Essen-Studio. Eigentlich wollte er nie Trainer werden. Eigentlich ist er hauptberuflich Sozialarbeiter beim Jugendamt Düsseldorf. Und eigentlich hätte er an diesem Morgen kein Eibrötchen mit Mayo im Auto essen sollen.
In der neuen Folge "Essen im Ohr" sprechen wir über den Weg von der Regionalliga bis in die ProA, über seine Karriere als Profi-Basketballer in der 1. Bundesliga und das schwere Verletzungsende. Lars erzählt, wie er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Ole erfolgreich getrickst hat . Wir reden über amerikanische Spieler, die nach der Landung plötzlich einige Zentimeter kleiner sind, über Integration als Erfolgsrezept und darüber, warum es für Lars kein „Ich" gibt - nur ein „Wir".
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"DekLart" aus Essen bezeichnet sich selbst als Graffiti-Artist. Er malt Bilder, designt Mode und zeigt seinen Erfolg online. Er sagt selbst von sich, dass er es vom Maurer zum Millionär geschafft hat. Wie er das geschafft hat? Das hört Ihr in der neuen Folge des Radio Essen-Podcasts „Essen im Ohr“ mit Podcast-Host Fabian Schulenkorf.
DekLart aus Essen: Graffiti-Künstler mit weltweitem Erfolg im Podcast mit Fabian SchulenkorfDekLart aus Essen heißt eigentlich Dennis Klapschus. Und wenn man daran noch das englische Wort für „Kunst“ anhängt, wird daraus der Künstlername „DekLart“ – Dennis Klapschus Art. Und damit ist er in den letzten zehn Jahren äußerst steil gegangen: Seine Bilder stellt er in der ganzen Welt aus, Prominente tragen von ihm designte Mode, und DekLart selbst ist online sowie im Radio und Fernsehen zu sehen und zu hören. Sein Atelier betreibt er aber noch immer in Essen.
Dennis „DekLart“ Klapschus stellt inzwischen weltweit aus, zu seiner Kundschaft gehören Promis wie DJ Khaled und Dieter Bohlen. Für einen Essener Mineralwasser-Produzenten und einen Aldi-Wein hat er Flaschen gestaltet. Seine Bilder kosten meist mehrere tausend Euro – und das lässt DekLart auch gerne raushängen. Der Künstler zeigt sich online und im TV mit luxuriösen Autos, teuren Uhren und edler Markenbekleidung.
Durch regelmäßige Charity-Aktionen ist es ihm aber auch wichtig, etwas von seinem Erfolg zurückzugeben. Woher dieser Erfolg kommt? Den Weg und seine Folgen erklärt DekLart in der neuen Folge des Radio-Essen-Podcasts „Essen im Ohr“ mit Fabian Schulenkorf.
Deklart: Vom Maurer in Altenessen zum Millionär in MiamiDennis „DekLart“ Klapschus hat in seiner Jugend den Beruf des Maurers gelernt. Aufgewachsen ist er in Altenessen im Essener Norden. Es folgten ein Architekturstudium und ein Job in einer Essener Fitness-Studio-Kette. Irgendwann wollte Dennis jedoch mehr und lud seine ersten Bilder auf Facebook hoch. Sofort kamen Anfragen, was er denn für ein Bild haben wolle. Dennis fasste sich allen Mut zusammen und nannte den Preis von 500 Euro pro Bild. Der Käufer stimmte zu – und Dennis hatte „Blut geleckt“.
Es folgten weitere verkaufte Bilder und Gemälde sowie Empfehlungen innerhalb der Szene von Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhabern. Dann ein weiterer Höhepunkt: erste Ausstellungen und die Teilnahme an der „Art Basel Miami Beach“, einer der bedeutendsten Kunstausstellungen. Sein Stil: grelle Neonfarben und Disney-Charaktere – mit der Message: Glaube an deine Träume!
Dennis Klapschus aus Essen in Radio und FernsehenSeine Kunst hat Dennis „DekLart“ Klapschus inzwischen um die halbe Welt gebracht: Seine Bilder stellt er weltweit aus, Promis wie DJ Khaled kaufen seine Werke, und „Pop-Titan“ Dieter Bohlen trägt bei „Deutschland sucht den Superstar“ eine von DekLart designte Lederjacke. Für das Essener Mineralwasser-Unternehmen Schlossquelle hat er Etiketten gestaltet und für einen Aldi-Wein das Layout entworfen. Durch Freundschaften und Geschäftsbeziehungen wie diese ist der Essener auch in TV-Sendungen wie „Explosiv!“, „Prominent!“ oder „We Love Mallorca“ zu sehen.
Kunst aus Essen für den guten ZweckDer Grafik-Künstler Dennis „DekLart“ Klapschus aus Essen setzt sich auch für seine Stadt ein: Am Rüttenscheider Stern hat er einen Zigarettenautomaten umgestaltet und mit kleinen Kunstwerken bestückt. Sponsoren haben ihn dabei unterstützt – so gab es zum Beispiel auch Gutscheine für ein Sterne-Restaurant in Essen zu gewinnen. Für die „Tour de Rü“ hat Dennis bereits eine Motorhaube gestaltet, die im Rahmen der Veranstaltung zugunsten der Kinderkrebshilfe versteigert wurde. Der Erlös: rund 18.000 Euro.
Ende des Jahres 2026 geht DekLart für eine Zeit nach Miami und eröffnet dort einen Pop-up-Store. Man darf gespannt sein, was er von dort für Essen mitbringt. Das könnt Ihr u.a. auch auf dem DekLart-Instagram-Kanal verfolgen.
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In der neuen Folge des Radio Essen-Podcasts „Essen im Ohr“ besucht Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder den Direktor des GOP Varieté Christian Buddrus in seinem Theater im Nordviertel. Hier wird der größte Umbau in der Geschichte der Varieté-Kette stattfinden. Das GOP soll zu einem Leuchtturm-Projekt für ganz Europa werden.
Mittlerweile hat sich im GOP Varieté Theater zum letzten Mal der Vorhang geschlossen und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn einen Vorhang wird er hier bald nicht mehr geben. Nach 30 Jahren zieht modernste Technik in den Saal des ehemaligen Ufa-Kinos ein und das ist noch längst nicht alles. In dem Theater in der nördlichen Innenstadt von Essen bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Im Foyer, im Barbereich und im großen Saal verschwindet der inzwischen etwas angestaubte rote Plüsch und macht Platz für einen komplett neuen Style. Inspiriert von ähnlichen Häusern auf der ganzen Welt soll etwas ganz Neues entstehen unter der Überschrift: Artistical. Dahinter steckt eine Mischung aus Varieté und Musical. Bis zu 30 Artisten und Musiker einer Live-Band werden jeweils neun Monate lang ein Programm zeigen. Im September soll es losgehen.
Im Schnitt alle zehn Jahre wurde das GOP in Essen etwas aufgehübscht. Nach 30 Jahren ist es jetzt wieder soweit, doch das, was sich die Verantwortlichen dieses Mal vorgenommen haben, sprengt alle Grenzen. Das Theater wird einmal komplett entkernt. Die Tische im Saal verschwinden für über 100 zusätzliche Plätze. Fast wie in einem Kino sitzen die Besucherinnen und Besucher und werden zu einem Teil der Show. Die Gänge-Menüs gehören damit aber auch der Vergangenheit an. Dafür gibt es zum Beispiel im Saal eine Bar, die während der Show ein Teil der Bühne ist. Links und rechts sind Balkone, auf denen sich die Künstler und Musiker bewegen. Dazu werden LED-Bildschirme und Kugeln sowie eine XXL-Soundanlage im Saal eingebaut. Auch das Foyer und der Barbereich in der ersten Etage bekommen einen ganz neuen Look im Industrie-Design.
Wie das GOP in Essen bald aussehen wird, hört Ihr in unserem Podcast.
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Der Kardiologe Prof. Dr. Oliver Bruder ist durch und durch Essener. Aufgewachsen ist er in Essen-Huttrop, an der Grenze zu Steele - da hat er auch am Carl-Humann-Gymnasium sein Abitur gemacht. Dann ging es an die Uni in Essen für das Medizinstudium. Nebenbei hat er im Tischlerei-Familienbetrieb mitgearbeitet, um sich das Studium zu finanzieren. Das Interesse an der Medizin begleitet ihn schon seit der Kindheit.
Heute ist er einer von drei Chefärzten für Kardiologie und Angiologie im Contilia Herz- und Gefäßzentrum und ärztlicher Direktor des Elisabeth-Krankenhauses in Essen. An der Ruhr-Universität in Bochum ist er außerdem Professor.
Im Podcast spricht er über Herzgesundheit und seinen Alltag als Kardiologen, sein Engagement für die "1.000 Herzen Initiative" und über seine Leidenschaft für Sport.
Im Gespräch mit Christian Pflug wird schnell klar, dass vor allem Bewegung wichtig ist, um das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte oder andere Herzkrankheiten zu senken. Oliver Bruder macht in seiner Freizeit selbst leidenschaftlich gerne Sport und unterstützt mit seinem Engagement für die "1.000 Herzen Initiative" Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche.
Außerdem erklärt der Kardiologe, welche Auswirkungen ein gebrochenes Herz auf die Herzgesundheit haben kann, wie auch Medizin-Laien mit Hilfe von Defibrillatoren Leben retten können und was für ihn als Arzt das schönste Kompliment ist.
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Wir feiern fünf Jahre „Essen im Ohr“ – und damit steht der Radio Essen-Podcast quasi kurz vor seiner Einschulung. Die haben aber alle bisherigen Gäste unseres Podcasts schon hinter sich. Die Gästeliste reicht dabei von Oberbürgermeister Thomas Kufen, Pfarrer Gereon Alter, den 257ers, Doc Caro und essendiese über René Pascal, Kamrad und Polizeipräsident Andreas Stüve bis hin zur „dicksten Domina Deutschlands“, Walentina Doronina, dem blinden Essener Jan sowie Frida Gold, Ralf Richter, Werner Hansch, Uwe Koschinat und dem meistgehörten Podcast mit den Freerunning Schlappen. In all den Jahren waren viele Menschen aus unserer Stadt bei uns im Podcast zu Gast.
Doch unsere Gäste müssen nicht berühmt sein oder im Fernsehen auftreten. Sie brauchen keine großen Klickzahlen. Viele Menschen in Essen haben großartige Persönlichkeiten und viel zu erzählen, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt und neugierig ist. Vier Beispiele davon gibt es in der Jubiläumsfolge von „Essen im Ohr“ zu hören. Sie gehören zu den Essenerinnen und Essenern, die sich auf unseren Aufruf beworben haben und Gast im Podcast werden wollten. Herausgekommen sind vier schöne Mini-Folgen.
Kassandra aus Rüttenscheid ist Pflegeberaterin und spricht zum Beispiel über die Bauch- und die Herz-Mama. Frank aus Borbeck ist mit Helmut Kohl und Bill Clinton geflogen und stand als Praktikant im Blitzlichtgewitter. Jaqueline sorgt mit ihrer Ruhrpottschnauze und einem Helfersyndrom für gute Laune. Für ein Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele sorgt hingegen Claudia aus Schonnebeck und der Ayurveda.
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