In dieser Podcast-Folge erzählt Arved Fuchs von den Tagen in Nuuk und davon, wie sich Grönlands Hauptstadt seit seinem letzten Besuch verändert hat. Von 16.000 auf 20.000 Einwohner gewachsen, geprägt von akuter Wohnungsnot, hohen Lebenshaltungskosten und einer durchgehend digitalen Bezahlinfrastruktur – Arved Fuchs beschreibt ein „Grönland 2.0", das im deutlichen Kontrast zu den kleinen Siedlungen entlang der Küste steht.
In Nuuk hat Arved Fuchs sich für zwei Bordgespräche Zeit genommen. Qupanuk Olsen war zu Gast, sie ist die Direktorin der Technischen Hochschule Grönlands und mit über einer Million Followern eines der bekanntesten Gesichter Grönlands in den sozialen Medien.
Ein weiteres Bordgespräch führte Arved Fuchs mit Norja Walther, einer jungen Norddeutschen, die vor vier Jahren für ein Austauschjahr nach Nuuk kam, sich in Grönland verliebte und dort inzwischen ihren Master in arktischer Gesellschaftspolitik abgeschlossen hat. Auch ihr Blick auf die aktuelle Lage in Grönland gibt einen spannenden Einblick. Beide vollständigen Bordgespräche erscheinen in den kommenden Tagen als eigene Podcast-Folgen.
Arved Fuchs ordnet außerdem die politische Lage ein: die Spannungen zwischen Grönland, Dänemark und den USA nach dem Besuch von Donald Trump Jr. in Nuuk, den Wunsch vieler Grönländer nach Unabhängigkeit und die Frage, wie tragfähig das Verhältnis zu Dänemark langfristig ist.
Zum Abschluss der Folge blickt Arved Fuchs kurz voraus auf die Weiterfahrt und die Eislage vor Baffin Island.
Koordinaten: 64.171119, -51.722225
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