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Seit knapp vier Wochen ist Arved Fuchs zurück in Deutschland und arbeitet an einem neuen öffentlichen Vortrag, den er Mitte November erstmals hält.
Crewmitglied Thomas war bis vor wenigen Tagen an Bord der Dagmar Aaen in Bridgewater, Nova Scotia, und hat sich um das Schiff gekümmert. Arved erzählt, wie die Kanadier auf die Dagmar Aaen im Winterschlaf reagieren. Er berichtet vom Besuch der Crew der Bluenose II, des berühmten kanadischen Schoners, und von einem Segler, der der Crew alte Seekarten der Region schenkte.
Nach drei Monaten Expedition macht Arved Fuchs die Stimmung in Deutschland Sorgen. Er erzählt, wie die Menschen in Kanada mit Krisen umgehen, spricht von kanadischer Gelassenheit und vom positiven Blick nach vorne, den er sich für Deutschland wünscht.
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Seit rund zwei Wochen ist Arved Fuchs zurück von der Expedition OCEAN CHANGE 2026. Im Gespräch mit Bärbel Fening erzählt er, wie der Wechsel vom Wachrhythmus an Bord der Dagmar Aaen in einen vollen Terminkalender war: Vorträge in Schneverdingen und Ahlhorn, ein dreitägiges Seminar zu Floating Platforms auf Föhr, der Extremwetterkongress. Nach drei Monaten auf See nimmt er Gerüche, Geräusche und das Grün an Land intensiver wahr. Zum Ausgleich kocht er, und er schraubt in der Werkstatt an einem Auto, denn die Dagmar Aaen ist ja weit entfernt in Kanada.
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Kurz vor dem Ende der Expedition hatte Arved Fuchs in Bridgewater Besuch von Myka Burke von der Deutschen Botschaft in Kanada, die sich für die Expedition interessierte und Fragen aus der Community mitgebracht hatte. Dieses Bordgespräch reichen wir heute nach.
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Nach über drei Monaten und fast 5.000 Seemeilen liegt die Dagmar Aaen fest vertäut in Bridgewater, Nova Scotia - dem Zielhafen der Expedition OCEAN CHANGE 2026. Hier fand wieder ein Bordgespräch statt - Gast war Myka Burke von der deutschen Botschaft in Kanada.
Arved Fuchs blickt in dieser Podcast-Folge auf die intensiven Wochen gesamten Expedition zurück: von Kiel über Helgoland, die Färöer, Island und Grönland bis zur kanadischen Küste.
Er erinnert sich an Begegnungen mit Menschen, zum Beispiel mit den Inuit in Labrador, mit denen die Crew im Saglek Fjord Arctic Char gefischt und gegrillt hat, an die Gastfreundschaft der Menschen in Nova Scotia und an das Wiedersehen mit langjährigen Weggefährten wie Robert Peroni in Tasiilaq.
Genauso wichtig: Die wissenschaftliche Arbeit an Bord, die während der gesamten Zeit durchgeführt wurde. Arved Fuchs kehrt bald nach Deutschland zurück, die Dagmar Aaen wird in Bridgewater überwintern. Im kommenden Jahr wird die Expedition von hier fortgesetzt.
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Arved Fuchs hat mit der Dagmar Aaen den kleinen Hafen St. Peter am Bras d'Or Lake in Kanada erreicht und berichtet von der außergewöhnlichen Gastfreundschaft der Kanadier, von der Ankunft in Iona, wo er und die Crew mit Dudelsackspiel empfangen wurden, und vom gemeinsamen Musizieren mit Einheimischen im örtlichen Pub.
Im Mittelpunkt des Treffens in Iona steht die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Dalhousie Universität rund um Ozeanograf Prof. Doug Wallace sowie das Biosphärenreservat Àros na Mara (gälisch für „Haus des Meeres“), und das Àros na Mara Centre, ein Bildungs-, Forschungs- und Ökotourismuszentrum in Iona, das von der First Nation Mi'kmaq mitverwaltet wird.
Koordinaten: 45.661363, -60.874464
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Arved Fuchs meldet sich in dieser Folge aus Rocky Harbour, Neufundland, die Dagmar Aaen hat Labrador hinter sich gelassen. Bärbel Fening spricht mit ihm über die letzten ereignisreichen Tage an Bord.
Zunächst geht es um Battle Harbour, den historischen Ort, an dem Robert Peary 1909 seine legendäre Pressekonferenz zur vermeintlichen Nordpol-Erstbesteigung abhielt, der Raum ist bis heute nahezu unverändert erhalten. Arved ordnet die bis heute ungeklärte Cook-Peary-Kontroverse ein, ohne den beiden Polarfahrern ihre historische Lebensleistung abzusprechen.
Außerdem: die Odyssee von Crewmitglied Eberhard, der drei Tage lang ohne Gepäck in Goose Bay festsaß, bevor er die Dagmar Aaen in Red Bay wieder erreichte. Red Bay selbst ist ein UNESCO-Welterbe, hier betrieben baskische Walfänger bereits im 16. Jahrhundert eine große Walfangstation, deren Spuren bis heute erhalten sind.
Kühlwasser im Motoröl des Außenborders sorgte für Alarm. Die wissenschaftlichen Messungen laufen weiter: OceanPack und CTD-Sonden liefern Daten aus einer an dieser Küste bislang kaum vermessenen Region. Bemerkenswert dabei: Die Seewassertemperatur sprang innerhalb weniger Stunden von unter 3 Grad auf 18 Grad.
Koordinaten: 49.590525, -57.917411
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Während zuhause die Hitzewelle rollt, erlebt die Crew an Bord der Dagmar Aaen gerade die ersten Tage mit Temperaturen im zweistelligen Bereich seit Wochen: 14 Grad, Sonnenschein, nachts Polarlicht.
Die Dagmar Aaen liegt vor Anker in einer namenlosen Bucht vor der Küste Labradors. Arved Fuchs erzählt, was Einheimische in Nunatsiavut über den Klimawandel beobachten: zurückweichende Gletscher, ein Meereis, das später und weniger stabil entsteht, und einen spürbar steigenden Meeresspiegel.
Im Gespräch geht es außerdem um die Ankunft in Nain, Regierungssitz von Nunatsiavut und Zentrum der Selbstverwaltung der Inuit – inklusive eines Blicks auf die Geschichte der Zwangsumsiedlungen, etwa der Schließung von Hebron, und die offizielle Entschuldigung der kanadischen Regierung von 2009. Arved berichtet vom Alltag der Menschen dort, ihrer engen Verbundenheit zum Land, und warum Fotografieren und Filmen mit viel Zurückhaltung und Respekt verbunden sind.
Und dann ist da noch das technische Problem an Bord: Das Radar ist ausgefallen – ein Ersatzteil ist unterwegs, bislang navigiert die Crew bei Tageslicht und mit gutem Ausguck.
Koordinaten: 55.77352, -60.35846
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Arved Fuchs meldet sich von Bord der Dagmar Aaen aus dem Naturhafen Hebron an der Küste Labradors. Nach der Überquerung der Davisstraße von Grönland aus führte der Kurs in den Torngat Mountains National Park im Norden Labradors. Die bis zu 3,9 Milliarden Jahre alten Fels- und Gebirgsformationen sind für die Inuit ein spiritueller Ort. Wegen der hohen Dichte an Schwarz- und Eisbären sind Landgänge nur mit bewaffneten Bärenwächtern erlaubt, erzählt Arved Fuchs; die Crew war dabei stets in Begleitung der Nationalparkverwaltung unterwegs, unter anderem auf Rose Island, einer jahrtausendealten Begräbnisstätte der Inuit.
Ausführlich schildert er Begegnungen mit Inuit im Saglek-Fjord, das traditionelle Lufttrocknen von Arctic Char sowie die wissenschaftlichen CTD-Messungen, die die Crew ebenfalls im Saglek-Fjord durchführen durfte.
Hebron ist eine ehemalige Missionsstation der Herrnhuter Brüdergemeinde mit einer historischen, derzeit im Wiederaufbau befindlichen Kirche. Von dort aus verbindet sich die Geschichte des Ortes mit einem dunklen Kapitel Hamburger Stadtgeschichte: 1880 wurden acht Inuit aus Hebron im Auftrag von Carl Hagenbeck nach Europa gebracht und in mehreren Städten – unter anderem Hamburg und Paris – als "Völkerschau" zur Schau gestellt. Alle acht starben innerhalb weniger Monate an Pocken, da eine Impfung versäumt worden war.
Aufgezeichnet und produziert von Bärbel Fening.
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In dieser Podcast-Folge erzählt Arved Fuchs von den Tagen in Nuuk und davon, wie sich Grönlands Hauptstadt seit seinem letzten Besuch verändert hat. Von 16.000 auf 20.000 Einwohner gewachsen, geprägt von akuter Wohnungsnot, hohen Lebenshaltungskosten und einer durchgehend digitalen Bezahlinfrastruktur – Arved Fuchs beschreibt ein „Grönland 2.0", das im deutlichen Kontrast zu den kleinen Siedlungen entlang der Küste steht.
In Nuuk hat Arved Fuchs sich für zwei Bordgespräche Zeit genommen. Qupanuk Olsen war zu Gast, sie ist die Direktorin der Technischen Hochschule Grönlands und mit über einer Million Followern eines der bekanntesten Gesichter Grönlands in den sozialen Medien.
Ein weiteres Bordgespräch führte Arved Fuchs mit Norja Walther, einer jungen Norddeutschen, die vor vier Jahren für ein Austauschjahr nach Nuuk kam, sich in Grönland verliebte und dort inzwischen ihren Master in arktischer Gesellschaftspolitik abgeschlossen hat. Auch ihr Blick auf die aktuelle Lage in Grönland gibt einen spannenden Einblick. Beide vollständigen Bordgespräche erscheinen in den kommenden Tagen als eigene Podcast-Folgen.
Arved Fuchs ordnet außerdem die politische Lage ein: die Spannungen zwischen Grönland, Dänemark und den USA nach dem Besuch von Donald Trump Jr. in Nuuk, den Wunsch vieler Grönländer nach Unabhängigkeit und die Frage, wie tragfähig das Verhältnis zu Dänemark langfristig ist.
Zum Abschluss der Folge blickt Arved Fuchs kurz voraus auf die Weiterfahrt und die Eislage vor Baffin Island.
Koordinaten: 64.171119, -51.722225
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Auf der Dagmar Aaen, im Hafen von Nuuk, spricht Arved Fuchs mit Norja Walther. Die 27-Jährige stammt aus Norddeutschland, kam einst für ein Austauschsemester nach Grönland und ist geblieben. Gerade hat sie ihren Master in arktischen Gesellschaftswissenschaften an der Ilisimatusarfik, der Universität Grönlands, abgeschlossen.
Im Gespräch geht es um das Leben in Nuuk zwischen Weltpolitik und familiärer Nähe, um die Kluft zwischen der Hauptstadt und den kleinen Siedlungen an der Küste, um die bis heute nachwirkende dänische Kolonialgeschichte und um die Frage, wie Grönland derzeit mit dem Interesse der USA umgeht.
Koordinaten: 64.171119, -51.722225
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Arved Fuchs bricht seit über 45 Jahren regelmäßig zu Expeditionen auf, er hat dabei manchen Superlativ erlangt, zum Beispiel ist er der erste Mensch, der innerhalb eines Jahres zu Fuß Nordpol und…

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