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Wie wenig weiß die Welt eigentlich über Grönland? Diese Frage hat das Leben von Qupanuk Olsen verändert. Die gelernte Bergbauingenieurin machte während ihres Studiums in Australien und auf Reisen in die USA immer wieder dieselbe Erfahrung: Über ihre Heimat kursieren vor allem Klischees und Unwissen. Also begann sie, unter dem Namen "Qs Greenland" grönländische Kultur, arktische Küche und die Landschaften ihrer Heimat online zu zeigen – und erzählt vom Alltag als Inuk.
Heute ist sie Grönlands bekannteste Influencerin: Je rund eine halbe Million Menschen folgen ihr auf YouTube und TikTok, weitere je etwa 300.000 auf Facebook und Instagram. 2025 kandidierte sie zudem für ein grönländisches Parlamentsmandat und zog mit 202 Stimmen ein – trat aber bald wieder aus, um Leiterin der Technischen Hochschule KTI in Sissimiut zu werden, wo sie heute mit ihrer Familie lebt.
Im Bordgespräch mit Arved Fuchs kam Qupanuk Olsen zusammen mit ihrem Mann und ihrer zwei Monate alten Tochter an Bord der Dagmar Aaen in Nuuk.
Koordinaten: 64.171119, -51.722225
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Weitere Informationen unter www.nibe.de
Arved Fuchs meldet sich diesmal vor Anker, etwa 20 Seemeilen südlich von Nuuk – bei Böen bis zu 40 Knoten und stürmischem, für den grönländischen Sommer ungewöhnlichem Wetter. Rund 3.000 Meilen liegen inzwischen hinter der Dagmar Aaen. In Nuuk steht nun ein Crewwechsel an: Einige Mitglieder verabschieden sich, neue kommen an Bord, das Schiff wird neu verproviantiert.
Arved blickt zurück auf die vergangene Etappe: die Fahrt durch den Prinz-Christian-Sund als landschaftlich spektakuläre Alternative zum sturmreichen Kap Farvel, eine Übernachtung im kleinen Ort Aappilattoq mit rund 80 Einwohnern sowie der Zwischenstopp in Qaqortoq, heute mit rund 3.000 Einwohnern eine der größeren Ortschaften Südgrönlands, mit modernem Hafen, Containerumschlag und gut ausgestatteten Sportanlagen.
Ein wiederkehrendes Thema: Fußball. Selbst in den kleinsten Siedlungen gibt es Kunstrasenplätze und Sporthallen – ein fester Bestandteil des Alltags, gerade für die langen Wintermonate.
Außerdem im Gespräch: die Bedeutung der Fischerei als größter Wirtschaftszweig Grönlands, die gute Versorgungslage in den Supermärkten, der Zustand der Dagmar Aaen – kaum Reparaturbedarf, nur reguläre Wartung – und der Blick nach vorn: Ob es nach Nuuk weiter Richtung Kanada geht, hängt von der Eislage vor Baffin Island ab, die aktuell mit bis zu neun Zehnteln Eisbedeckung für die Dagmar Aaen nicht passierbar ist.
Koordinaten: 64.093664, -51.569217
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Arved Fuchs kennt die Ostküste Grönlands seit fast 50 Jahren. Wo früher ein breiter Gürtel aus meterdickem Packeis, teils groß wie Fußballfelder, war, ist heute – mitten im grönländischen Sommer – NICHTS. Kein Meereis, nur noch Gletschereis.
In dieser Podcastfolge meldet Arved Fuchs sich aus einer geschützten Bucht an der Südostküste – kurz bevor die Dagmar Aaen in den Prinz-Christian-Sund einläuft.
Er erzählt von einer Sturmwarnung am gefürchteten Kap Farvel, von Navigation ohne verlässliche Seekarten in menschenleerer Wildnis und von der Bedeutung der wissenschaftlichen Messungen mitten im Nirgendwo.
Koordinaten:
60.596796, -43.031931
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In Tasiilaq, Ostgrönland, trifft Arved Fuchs auf einen alten Weggefährten: Robert Peroni, einen Südtiroler, der seit den 1980er-Jahren hier lebt und das Rote Haus ins Leben gerufen hat, ein Hotel, das er zusammen mit Inuit betreibt.
Dort - im Roten Haus - findet dieses Bordgespräch statt: Ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die Grönland seit Jahrzehnten kennen. Arved Fuchs und Robert Peroni sprechen über Anfänge, Klimawandel und ein Land, das gerade politisch so sehr im Fokus steht wie nie.
the-red-house.com
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Nach der Überfahrt durch die Dänemarkstraße ankert die Dagmar Aaen jetzt vor Tasiilaq an der Ostküste Grönlands. Im dieser Podcast-Folge erzählt Arved Fuchs, warum die Passage diesmal überraschend ruhig war - und wie viel weniger Eis hier heute treibt als noch vor 20 Jahren.
Und er nimmt uns mit zurück ins Jahr 1979, zu seiner allerersten Grönlandreise. Allein, mit Rucksack und Zelt, am Rand des Inlandeises. Er erzählt, wie er damals mit Jägern auf die Jagd fuhr, was es bedeutete, als Exot sowohl in Grönland als auch zuhause in Deutschland wahrgenommen zu werden und warum diese erste Reise für ihn eine echte "Standortbestimmung" war – ein Test, ob er der Kälte, der Einsamkeit und der Wildnis mental und körperlich gewachsen ist.
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Arved Fuchs meldet sich aus dem Navigationsraum der Dagmar Aaen – Reykjavík ist voller Trubel: Crewwechsel, Lebensmittel bunkern, letzte Reparaturen. Zehn Menschen an Bord, und bald geht es weiter.
In dieser Folge spricht Bärbel Fening mit Arved Fuchs über das jüngste Bordgespräch in Reykjavík mit Dr. Alexandra Leeper vom Iceland Ocean Cluster – einem einzigartigen Innovationszentrum, das in einer alten Fischfabrik Wissenschaft, Start-ups und Wirtschaft zusammenbringt. Das Motto: 100 Prozent Fisch. Was das bedeutet? Aus Kabeljau-Haut wird Verbandsmaterial für Verbrennungswunden. Garnelen werden mit Licht statt mit Grundschleppnetzen gefangen. Und ein Kabeljau kann – vollständig verwertet – einen Wert von bis zu 5.000 Dollar erzielen. Die Verwertungsquote stieg von 45 auf über 90 Prozent.
Außerdem: Die Orca-Sichtung vor den Westmännerinseln, die die ausgefallene Begegnung mit Forscherin Dr. Filipa Samara noch unvergesslicher macht. Und die nächste große Etappe steht bevor – über die Dänemarkstraße nach Grönland. Was das bedeutet: Eisnavigation, Eisberge mit Schleppen aus tonnenschweren Graulern, Nebel über dem Ostgrönlandstrom. Arved erklärt, worauf es ankommt – und warum man jeden Törn so angeht, als wäre es das erste Mal.
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42 Knoten beim Auslaufen aus Vestmannaeyjar, Wellen bis drei Meter, die ganze Nacht auf See und ein Geruch, den man auf einem Segelschiff eigentlich nicht erwartet: Schwefel.
In der Nacht hat die Dagmar Aaen Gríndavík passiert, den Ort der jüngsten Vulkanausbrüche. Auf See sah man immer noch Dampfschwaden aufsteigen und ein Schwefelgeruch lag in der Luft.
Reykjavík: Crewwechsel, Proviant, Reparaturen – und Grillparty. Wehmut und Vorfreude gleichzeitig.
Koordinaten: 64.150769, -21.934793
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Die Dagmar Aaen hat die Westmännerinseln (Vestmannaeyjar) erreicht - Island. Mitten auf dem Nordatlantik hat die Crew eine besondere Driftboje über Bord gegeben: Es ist der Prototyp einer Holzboje, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Bremer Drechslerei und Météo-France.
Driftbojen sammeln automatisch Wetterdaten wie Wassertemperatur und Luftdruck und senden sie an Wetterdienste weltweit – bisher immer aus Plastik. Die neue Boje soll zeigen, dass nachwachsende Rohstoffe eine echte Alternative sein können.
Auf den Westmännerinseln erwartet die Crew das nächste Bordgespräch: Arved trifft eine Meeresforscherin, die sich mit der Orca-Population rund um Island beschäftigt - und er will sie auch auf Keiko ansprechen, den Orca aus Free Willy, der in den 1990er Jahren hier ausgewildert wurde.
Koordinaten: 63.444438, -20.270019
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Die Dagmar Aaen hat die Westmännerinseln (Vestmannaeyjar) erreicht - Island. Arved Fuchs berichtet von einer beschaulichen, aber nicht ereignislosen Überfahrt von den Färöern: wechselhafte Winde, Atlantikschwell und ein besonderes Highlight.
Mitten auf dem Nordatlantik hat die Crew eine Driftboje über Bord gegeben - aber keine gewöhnliche. Es ist der bislang einzige schwimmfähige Prototyp einer Holzboje, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Bremer Drechslerei und Météo-France. Driftbojen sammeln automatisch Wetterdaten wie Wassertemperatur und Luftdruck und senden sie an Wetterdienste weltweit – bisher immer aus Plastik. Die neue Boje soll zeigen, dass nachwachsende Rohstoffe eine echte Alternative sein können. Sie arbeitet, sie funkt – und alle Beteiligten, vom Deutschen Wetterdienst bis nach Marseille, drücken die Daumen.
Außerdem: Die CTD-Sonde wurde auf der Überfahrt mehrfach eingesetzt, bis zu 250 Meter Tiefe. Nicht immer möglich – zu viel Seegang macht das Beidrehen gefährlich. Und das OceanPack läuft durchgehend weiter, rund um die Uhr.
Auf den Westmännerinseln erwartet die Crew das nächste Bordgespräch: Arved trifft eine Meeresforscherin, die sich mit der Orca-Population rund um Island beschäftigt - und er will sie auch auf Keiko ansprechen, den Orca aus Free Willy, der in den 1990er Jahren hier ausgewildert wurde.
Die erste Etappe der Expedition OCEAN CHANGE 2026/27 ist geschafft: Von Kiel aus steuerte Arved Fuchs die 95 Jahre alte Dagmar Aaen über Helgoland zu den Orkney-Inseln.
In dieser Folge erzählt Arved vom ersten Bordgespräch mit Iain von "Orkney Odyssey" über die bemerkenswerte Energiewende der Inseln – seit 2013 produziert Orkney mehr Strom aus Wind, Wellen und Gezeiten, als die Bewohner verbrauchen.
Es geht um Gezeitenkraftwerke, grünen Wasserstoff und die Frage, ob die Orkneys ein Vorbild für den Rest der Welt sein können. Außerdem: spannende Eindrücke von Bord, die Herausforderungen der ersten Etappe und ein Ausblick auf das nächste Ziel – die Färöer-Inseln.
Koordinaten: 58.9882590, -2.9602609
www.orkneyodyssey.com
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Arved Fuchs bricht seit über 45 Jahren regelmäßig zu Expeditionen auf, er hat dabei manchen Superlativ erlangt, zum Beispiel ist er der erste Mensch, der innerhalb eines Jahres zu Fuß Nordpol und…

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