Das Spektrum des Fußballpublikums ist vielseitig und teilweise komplex. Fest steht allerdings: wer zum Fußball geht, sieht sich unter Umständen immer mehr Repressalien ausgesetzt. Harmlose Fans geraten in die Datei "Gewalttäter Sport", ohne mit Gewalt zu tun zu haben. Das Land NRW bastelt ein neues Versammlungsverbot für Uniformierte, nachdem auch die ultras-typischen Klamotten und Motto(auswärts)fahrten verboten werden können. Andererseits eskaliert die Gewalt wieder regelmäßig auch auf europäischer Bühne, seitdem die Stadien wieder voller werden. Auseinandersetzungen mit anderen Fans und der Polizei sind keine Seltenheit. Im Studio hat Timm mit Jonas Gabler von der KoFaS (Kompetenzgruppe Fankulturen & Sport bezogene Sozialarbeit) über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Fankultur in Deutschland gesprochen. Im Laufe der Sendung hat er zudem mit der (Fan-)Anwältin und Strafrechtlerin Angela Furmaniak über ihre Verteidigung von Fanrechten gesprochen, hatte den Journalisten Torsten Poppe in der Sendung, der seinerseits schon viele Jahre u.a. über die Datei „Gewalttäter Sport“ berichtet und recherchiert und außerdem sprach Timm mit Ralf Busch vom Fanprojekt Berlin. Dazu wollten wir EURE Geschichten hören, die ihr rund um den Fußball als Fans erlebt. Wie fühlt ihr euch im Stadion? Fühlt ihr euch gehört? Was habt ihr mit anderen Fans und der Polizei erlebt? Wie denkt ihr über die Entwicklung der Fankultur in Deutschland? Was muss und sollte sich ändern?