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Die Steuerschätzung des Bundesfinanzministeriums sorgt auch hier für Diskussionen. Hintergrund sind die geringeren Steuermehreinnahmen. Schon allein deshalb seien die vielen Ausgabenwünsche der Ministerien und Bundesländer nicht machbar, so das Fazit der Pioneer-Chefökonomen. So sei der Industriestrompreis zum Beispiel nicht drin.
“Die Länder haben den größten Anteil an den Steuereinnahmen, fahren Überschüsse ein und laufen zum Bund und sagen: Unsere armen Kommunen brauchen dringend Geld. Ich finde das mittlerweile regelrecht unverschämt.”, so Lars Feld.
Hinsichtlich der Flüchtlingspolitik gibt es aber auch ein Stück weit Verständnis, so sagt Justus Haucap, “dass die sehr stark durch den Bund gemacht wird und dann ein Problem entsteht, wenn man sagt, die einen treffen die Entscheidungen und die anderen tragen die Kosten.”
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Diese Ausgabe dürfte den Beginn einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Berlin und Brüssel markieren. Die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Fiskalregeln werden von Prof. Dr. Lars Feld als “sehr perfides Regelwerk” bezeichnet, “das die Bundesregierung rundweg ablehnen sollte”. Der Ökonom und Chefberater des Bundesfinanzministeriums erläutert hier seine harte Haltung.
Ein weiteres Thema ist die Konjunkturentwicklung in Deutschland. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat die Erwartungen fürs laufende Jahr nach oben korrigiert. Wie ist das zu bewerten? Außerdem ein Abstecher zu Viessmann. Wie ist der Verkauf des Wärmepumpen-Geschäfts in die USA einzuschätzen?
Danach noch ein Blick auf die Deutsche Bahn. So kurz vor Start des Deutschlandtickets kamen Fragen aus den Reihen der Hörerinnen und Hörer. Der Wettbewerbsökonom Prof. Dr. Justus Haucap antwortet.
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Ein Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Wie berauschend sind die überarbeiteten Pläne noch? Dazu die Einschätzung von Justus Haucap, der zudem als Wettbewerbsökonom zum neuen Kartellrecht befragt wird. Wo sind die Klauen und Zähne, die Wirtschaftsminister Robert Habeck angekündigt hatte?
Ein weiteres Thema ist der Mindestlohn, angestoßen von Arbeitsminister Hubertus Heil. Seine Äußerungen seien “in gewisser Weise perfide”, so Lars Feld, beratendes Mitglied der Mindestlohnkommission. Außerdem deutliche Worte in der Diskussion um den Bundeshaushalt 2024 und zu den Prioritäten von Finanzminister Christian Lindner.
Diskutiert wird auch über Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Hintergrund sind die Äußerungen zum Taiwan-Konflikt. Ganz zu Beginn noch ein schneller Abschied. Der 15. April war zum Stichtag für die AKW-Abschaltung bestimmt worden. Die Nachspielzeit dominiert Bayern München. Nach der Pleite im DFB-Pokal wackelt nun auch die Champions League.
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Die Pioneer-Chefökonomen steigen in zwei große Diskussionen dieser Woche ein, die beide in der Frage münden: Wie stabil ist all das? Die ökonomischen Bewertungen schwanken zwischen Sorge und Gelassenheit.
Makroökonomisch steht die Frage nach der Sicherheit des Finanzsystems im Zentrum. Einerseits werden Versprechungen gemacht und Vertrauen wird bekundet, andererseits Warnungen vor einem Systemcrash. Lars Feld und Justus Haucap sortieren die Argumente. Außerdem haben sich die beiden Wirtschaftsprofessoren den Mikrokosmos der Ampel vorgenommen. Sie ordnen das Ergebnis des Koalitionsausschusses ein und nehmen sich die Kritik vor.
In der Nachspielzeit steht natürlich Bayern München im Mittelpunkt, der Rausschmiss von Julian Nagelsmann und die Neuverpflichtung von Thomas Tuchel als Trainer.
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Zunächst stehen die neuen Prognosen für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Mittelpunkt. Insbesondere die positiven Tendenzen sind skeptisch zu sehen. Denn es gibt mehr Unsicherheitsfaktoren als Impulse für Dynamik.
Ein weiteres Thema sind die in Schieflage geratenen Banken in den USA. Die Turbulenzen seien nach einer so langen Niedrigzinsphase nichts Außergewöhnliches, dass aber eine Bank so stark exponiert ist, wäre erstaunlich. Der Grund dafür liegt in der Regierungszeit von Donald Trump. Vor diesem Hintergrund ergibt sich auch die Antwort auf die Frage, wie groß die Ansteckungsgefahr für den Euroraum ist.
Im Zuge dieser Erörterung auch ein Blick auf den anstehenden Fed- und den jüngsten EZB-Entscheid. Das Risiko für den Bankensektor sollte vom Pfad der Zinserhöhungen nicht wegführen, so die Pioneer-Chefökonomen.
In der Nachspielzeit wird sich den Neuerungen der FIFA gewidmet, was die Fußball-WM 2026 betrifft. Und natürlich wird auch kurz auf die Champions League geschaut.
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In dieser Ausgabe steht der emeritierte Präsident des ifo Instituts und Universitätsprofessor Hans-Werner Sinn im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund seines 75. Geburtstags werden drei Themen diskutiert, die erst durch Prof. Sinn dringend notwendige Debatten entfacht haben: Seine extrem frühen Inflationswarnungen, seine Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Target-Salden und seine Kritik an der deutschen Klimapolitik.
Zuvor wird die Jahresbilanz der EZB diskutiert. Welche Risiken birgt der Milliardenverlust der Europäischen Zentralbank? Außerdem folgen das inzwischen obligatorische Update zu den jüngsten Inflationsdaten und ein Blick auf die neuen Berechnungsgrundlagen.
Die Nachspielzeit führt nach Großbritannien. Der Vorstoß zu neuen Regulierungsmaßnahmen für den Profi-Fußball sorgt auch hierzulande für Kritik. Allerdings ist dem Vorhaben auch Gutes abzugewinnen.
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Im Mittelpunkt steht der erste Jahrestag des Ukraine-Kriegs. Vor diesem Hintergrund ein Blick auf Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitik. Die Pioneer-Chefökonomen setzen sich mit Statements einiger Kollegen auseinander. Führende Köpfe der Leibniz-Wirtschaftsforschungsinstitute waren virtuell zusammengekommen, um die politischen Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen in Deutschland zu diskutieren.
Die Statements zu den wichtigsten Themen werden von Lars Feld und Justus Haucap kommentiert. Dazu gehören Rezessionsangst, Inflationsentwicklung, Lohn-Preis-Spirale, Energiepreis-Maßnahmen und letztlich die Zukunftsprobleme, denen sich die Politik in Anbetracht der akuten Sorgen nicht ausreichend widmet.
Zu hören sind Aussagen von Clemens Fuest vom ifo Institut, Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft, Reint Gropp vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Thomas Bauer vom Institut für Wirtschaftsforschung Essen und Florian Heider vom Institut für Finanzmarktforschung SAFE.
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Im Mittelpunkt diesmal scharfe Kritik an der EU-Kommission. Die Reaktion auf die milliardenschweren Investitionshilfen in den USA komme viel zu spät und sei hysterisch, so die Pioneer-Chefökonomen. Die Pläne würden in eine dann selbst verschuldete Katastrophe führen. Die Ansagen Ursula von der Leyens zum Inflation Reduction Act haben vor allem die Reizschwelle von Lars Feld überschritten.
Zuvor eine Einordnung der Zinsentscheide dieser Woche. Neben der Europäischen Zentralbank haben auch die US-Notenbank Fed und die Bank of England die Zinsen weiter erhöht. Hinsichtlich der Inflationstendenzen, Wirtschaftsausblicke und Lohnentwicklungen lohnt ein genauerer Blick. Vor diesem Hintergrund auch noch ein Abstecher auf den deutschen Immobilienmarkt.
Anschließend berichtet Justus Haucap von der Anhörung im Mammutprozess um das Zucker-Kartell. Er war als Sachverständiger geladen. Und in der Nachspielzeit stehen diesmal die beiden Hauptstadt-Clubs im Mittelpunkt: Hertha BSC und Union Berlin.
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Das Chefökonomen-Gespann von The Pioneer nimmt Sie diesmal mit auf einen finanz- und wirtschaftspolitischen Ausritt durch die deutsche Wirtschaft, den italienischen Haushalt und die französischen Führungsansprüche.
Ungezügelt werden Fragen nach der künftigen Wachstumsdynamik in Deutschland und der vermeintlich drohenden Milliardenlücke im Bundeshaushalt beantwortet. Anschließend zieht das Expertenduo weiter nach Italien. Drei Monate ist Giorgia Meloni als Ministerpräsidentin jetzt im Amt. Bestätigt sie die haushaltspolitischen Sorgen aus Brüssel oder vergaloppiert sie sich? Danach führt der Weg nach Paris, wo Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron aufeinandertreffen. Hier spielt die industriepolitische Peitsche eine entscheidende Rolle.
In der Nachspielzeit wird eine Frage aus den Reihen der Hörerinnen und Hörer beantwortet. Es geht um wettbewerbspolitische Aspekte in der Bundesliga.
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In dieser ersten Ausgabe des neuen Jahres führt der Blick auf das große Ganze, also auf die grundlegenden Themen, die nicht mehr aufgeschoben werden dürfen. Der Freiburger Ökonom Lars Feld sagt: “Wenn diese Bundesregierung noch was erreichen will, muss sie dieses Jahr loslegen.”
Auch wenn Deutschland bislang nicht in einer Rezession steckt, ergänzt der Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Justus Haucap, dürfe der Handlungsdruck jetzt nicht abnehmen: “Das wäre eine falsche Interpretation, dann müssen wir uns auf einen Abstieg gefasst machen.”
Die Pioneer-Chefökonomen erörtern unter anderem die Angebotsbedingungen am Standort Deutschland. Hohe Steuern und Energiekosten, veraltete Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung und fehlende Fachkräfte machen Investitionen immer weniger attraktiv. Inzwischen seien die USA der Hauptwettbewerber in der Standortfrage, hier bestehe dringender Handlungsbedarf.
“Am Ende merkt man, wo die gordischen Knoten sind, die man zerschlagen muss - und eigentlich wissen das alle. Jetzt müssen sie sich nur zusammenreißen, zusammenarbeiten und nach vorne gehen”, so Feld.
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Kontroverse und Klartext, Mikro und Makro: Die Pioneer-Wirtschaftsweisen Prof. Lars Feld (Universität Freiburg) und Prof. Justus Haucap (Universität Düsseldorf) analysieren und kommentieren aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Finanzen.
Ein Podcast von The Pioneer.
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