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Ozeanographie und die düstere Zukunft unseres Planeten
Stefan Rahmstorf ist Ozeanograph und Klimaforscher am renommierten Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte er an der niederländischen Nordsee. Die Leidenschaft für das Meer war also früh geweckt. Nach dem Studium der physikalischen Ozeanographie schälte sich das Klima als Forschungsgegenstand schnell heraus: „Klima ist letztlich Physik“, sagt Rahmstorf, „und der Ozean ist einer der wichtigsten Teile des Klimasystems.“
Digitale Medien und Kultur im Schulunterricht
Philippe Wampfler ist Lehrer, Kulturwissenschaftler und Experte für Lernen und Lehren in der digitalen Welt. Der Schweizer Fachdidaktiker hat einige Bücher über dieses Thema geschrieben und betreibt neben anderem ein Blog zu ”Schule und Social Media“. Auf medium.com schreibt er regelmäßig essayistische Beiträge zum Zeitgeschehen.
Über die Bedeutung der Fischerei für die Ernährung und den Umweltschutz
Christopher Zimmermann ist Fischereibiologe und Meereswissenschaftler und leitet das Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock. Zudem lehrt er an der dortigen Universität. Regelmäßig berät er Bund und Länder, warnt vor Überdüngung und Versauerung und empfiehlt Fangquoten für die Ostseefische – nach wissenschaftlichen Kriterien. Und er vertritt Deutschland im Internationalen Rat für Meeresforschung.
Die Ausrottung der Arten und die Rolle der Zoos für den Artenschutz
Der Biologe Manfred Niekisch ist ein international bestens vernetzter Vorkämpfer für Artenschutz und Biodiversität. Er setzt sich mit seinem großen Erfahrungsschatz dafür ein, den Schutz der Natur zum Ausgangspunkt politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen zu machen. Niekisch war bis 2017 Direktor des Frankfurter Zoos, außerdem hatte er Professuren für Internationalen Naturschutz an den Universitäten Greifswald bzw. in Frankfurt a.M. inne.
Apps und Big Data ändert Analysen, Diagnosen, Forschung und die Rolle der Ärzte und Patienten
Das Projekt „Medizin im digitalen Zeitalter“ beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Beruf des Arztes verändert und wie sich die Ausbildung daran anpassen muss. Leiter dieses Projektes ist Sebastian Kuhn, Oberarzt und Lehrbeauftragter am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz.
Über die Wirkung von Wissenschaft auf die Gesellschaft und wie sich unsere Bildung ändern muss
Der Astrophysiker Harald Lesch ist ein echtes Multitalent: Er ist nicht nur Physikprofessor in München, sondern tritt auch als Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist oder als Moderator im TV in Erscheinung. Bei all diesen vielen verschiedenen Tätigkeiten stechen die kommunikativen Fähigkeiten von Harald Lesch besonders heraus: Er ist einfach ein ganz wunderbarer Erklärbär. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Stifterverband haben ihm deshalb schon 2005 den „Communicator-Preis“ für seine mitreißende und fundierte Art, Wissenschaft zu vermitteln, verliehen.
Über die Wandlungsfähigkeit, Evolution und Widerstandsfähigkeit des städtischen Raums
Jochen Rabe ist Professor für „Urbane Resilienz und Digitalisierung“ am Einstein Center Digital Future (ECDF) in Berlin. Am ECDF werden Zukunftsfragen erörtert, zum Beispiel: Wie bewältigen die Städte und unsere Wohnquartiere den rasanten urbanen Wandel? Wie belastbar und erneuerungsfähig sind die Quartiere und Infrastrukturen? Ist Digitalisierung nur Prozesstreiber des Wandels der Städte oder ist sie auch Schlüssel zur Beseitigung von urbanen Defiziten? Diesen und vielen anderen Fragen widmet sich die Urbane Resilienzforschung, über die wir in dieser Episode sprechen. Urbane Resilienz, also die Wiedererneuerungkräfte unserer Städte im Angesicht immer schnelleren Entwicklungsdrucks, rückt in Anbetracht der globalen Herausforderungen u.a. der Urbanisierung, des Klimawandels oder der Ressourcenknappheit zunehmend in den Fokus der Forschung und Politik. In Abgrenzung zu überwiegend technologiegetriebenen SMART City Konzepten, stellt Jochen Rabe die rapide Digitalisierung unserer Städte in den Kontext der Resilienz und erforscht, inwieweit Digitalisierungsprozesse die Erneuerungs- und Widerstandskräfte unserer Städte stärken oder auch schwächen können.
Der steinige Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung
Volker Quaschning ist Professor für das Fachgebiet Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin. Mit ihm sprechen wir in dieser Episode über die Frage, wie wir von der Nutzung von fossilen Energieträgern sowie der Kernenergie zu einer nachhaltigen Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien gelangen können. Diese sogenannte Energiewende ist seit vielen Jahren im der Diskussion von Medien, Wissenschaft und Politik. Aber was haben wir denn schon erreicht? Und welcher Weg liegt da noch vor uns?
Moderne Wissensvermittlung im Spannungsfeld zwischen Museum und Science Center
Andrea Niehaus ist Leiterin des Deutschen Museums Bonn. In der Bonner Zweigstelle des berühmten Mutterhauses aus München stehen Forschung und Technik in Deutschland nach 1945 im Mittelpunkt. Das Haus zeigt etwa 100 Exponate aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, darunter auch den Transrapid 06, der im Einsatz auf der Transrapid-Versuchsanlage Emsland war. Mit den Exponaten wird ein Einblick in die Arbeit und die Leistungen berühmter Wissenschaftler, Techniker und Erfinder vermittelt, darunter auch viele Nobelpreisträger. Oskar Salas „Mixturtrautonium“ ist ebenso zu bewundern wie der erste MP3-Encoder oder eine Stabheuschrecken-Laufmaschine. Wir sprechen mit Andrea Niehaus (Foto: Volker Lannert) über die Geschichte des Hauses, seine außergewöhnlichen Exponate und ihre pädagogische Vermittlung sowie die aktuellen Probleme um die finanzielle Sicherung des Museums.
Gründerkultur an der Universität als Maßnahme und Lehre
Obwohl Deutschland eine ausgeprägte Wirtschaftsnation ist, die von unternehmerischem Handeln und Mut lebt, wird das Thema Gründung hierzulande immer noch skeptisch und zurückhaltend beäugt. Risikobereitschaft ist nicht so ausgeprägt wie beispielsweise in den USA. Und: Wir haben keine etablierte Kultur des Scheiterns. Doch gerade weil Entrepreneure/ Gründer der Volkswirtschaft innovative Impulse verleihen können und Arbeitsplätze schaffen, gibt es immer mehr Initiativen, die die Idee des Gründens populärer machen wollen.
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