Forschung mit und für Menschen

Forschung mit und für Menschen

By Phil.-hum. Fakultät der Universität BernScienceSocial Sciences
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Forschung mit und für Menschen episodes

  • Schlaf, Sport und Träume – wie Leistung auch nachts entsteht

    Schlaf und sportliche Leistung wirken auf den ersten Blick wie Gegensätze: nachts Ruhe, tagsüber Bewegung. Doch genau zwischen diesen beiden Welten entsteht Leistung. In dieser Episode sprechen wir mit Prof. Daniel Erlacher vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern über die enge Wechselwirkung von Schlaf, Regeneration und sportlicher Performance.

    Während der Körper ruht, bleibt das Gehirn aktiv: Es festigt neu gelernte Bewegungen über Nacht. Umgekehrt zeigt sich, dass Schlafmangel vor allem dort Spuren hinterlässt, wo Entscheidungen, Reaktionen und Konzentration gefragt sind.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Träumen: Warum träumen Sportler:innen besonders häufig von sportlichen Situationen? Welche Rolle spielen Albträume im Wettkampfkontext? Und was passiert, wenn Menschen im Traum erkennen, dass sie träumen und gezielt motorische Aufgaben üben?

    In dieser Episode erfahren Sie, warum Leistung nicht nur am Tag entsteht, sondern sich auch nachts weiterentwickelt.

    Dieser Podcast wird produziert von der Phil.-hum. Fakultät der Universität Bern.
    Bei den besprochenen Inhalten handelt es sich um aktuelle Forschungsergebnisse, welche zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Podcasts vorläufige Gültigkeit haben.

    Bei Anregungen, Fragen oder Feedback zum Podcast: [email protected]
    Experte zu Gast: Prof. Dr. Daniel Erlacher
    Moderation und Produktion: Julia Wess

    21 min
  • Fehler & Feedback: Wie Kinder lernen, ihr Denken zu steuern

    Wir sind überzeugt, etwas richtig zu machen – und liegen trotzdem daneben.

    Für Kinder sind solche Momente Teil ihres Lernalltags. Doch auch wir Erwachsene kennen sie gut – und stehen vor denselben Herausforderungen.

    In dieser Episode sprechen wir mit Prof. Claudia Roebers, Dr. Ebru Ger und Dr. Lidia Truxius vom Institut für Psychologie der Universität Bern darüber, wie Kinder lernen, ihr eigenes Denken zu beobachten, zu steuern und aus Fehlern zu lernen.

    Gemeinsam diskutieren wir, was hinter exekutiven Funktionen und Metakognition steckt – also hinter den Fähigkeiten, die darüber entscheiden, ob Kinder innehalten, ihr Verhalten anpassen und ihr Lernen regulieren können. Die drei Psychologinnen zeigen anhand vieler konkreter Alltagsbeispiele, warum Fehler kein Hindernis, sondern wichtige Orientierungspunkte sind und weshalb diese Prozesse ein Leben lang herausfordernd bleiben.

    Im Gespräch wird auch deutlich, welche Rolle Feedback, Tempo und Genauigkeit im Lernalltag spielen und wie Kinder lernen, ihr eigenes Denken zu regulieren, wenn sie innehalten, nachjustieren und weitermachen dürfen. Eine unterstützende Fehlerkultur ist dabei zentral: denn sie hilft Kindern, aus Unsicherheit Orientierung zu gewinnen und ihr Lernen aktiv weiterzuentwickeln.

    Kurzum: Eine Diskussion für alle, die Kinder beim Lernen begleiten und verstehen wollen, warum Innehalten, Irrtümer und Rückmeldungen zentrale Bausteine von Entwicklung sind.

    Dieser Podcast wird produziert von der Phil.-hum. Fakultät der Universität Bern.
    Bei den besprochenen Inhalten handelt es sich um aktuelle Forschungsergebnisse, welche zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Podcasts vorläufige Gültigkeit haben.

    Bei Anregungen, Fragen oder Feedback zum Podcast: [email protected]
    Expertinnen zu Gast: Prof. Dr. Claudia Roebers, Dr. Ebru Ger und Dr. Lidia Truxius
    Moderation und Produktion: Julia Wess


    28 min
  • Aktivismus aus Überzeugung – oder aus Eigeninteresse?

    In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Alex Bertrams vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bern über eine hochaktuelle und zugleich komplexe Frage: Warum engagieren sich Menschen für gesellschaftliche Ziele – und welche Motive treiben sie dabei wirklich an?

    Die Diskussion rückt die dunkle Triade der Psychologie ins Zentrum: Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie. Prof. Alex Bertrams erklärt, warum Aktivismus für manche Menschen besonders attraktiv wird – als Bühne für Anerkennung, moralische Überlegenheit oder Nervenkitzel. Forschung zum Umweltaktivismus zeigt, dass Engagement nicht nur aus Altruismus entsteht, sondern sehr unterschiedliche Motive vereinen kann.

    Diese Folge zeigt, was auf dem Spiel steht, wenn Ego wichtiger wird als die Sache: Vertrauen geht verloren, Unterstützung bricht weg, Bewegungen verlieren ihre Wirkung.
    Vor diesem Hintergrund regt sie uns dazu an, Aktivismus differenziert zu betrachten und die Motive hinter öffentlicher Moral nicht vorschnell zu bewerten.

    Dieser Podcast wird produziert von der Phil.-hum. Fakultät der Universität Bern.
    Bei den besprochenen Inhalten handelt es sich um aktuelle Forschungsergebnisse, welche zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Podcasts vorläufige Gültigkeit haben.

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    Experte zu Gast: Prof. Dr. Alex Bertrams
    Moderation und Produktion: Julia Wess


    19 min
  • Mentale Gesundheit im Jugendalter – Chancen für frühe Prävention

    In dieser Episode sprechen wir mit Prof. Dr. Stefanie Schmidt vom Institut für Psychologie über die zentrale Bedeutung der psychischen Gesundheit im Jugendalter. Sie erläutert, warum gerade diese Entwicklungsphase mit erhöhtem Risiko für psychische Belastungen einhergeht, zugleich aber ein entscheidendes Zeitfenster für wirksame Prävention bietet. Im Fokus stehen die frühzeitige Erkennung psychischer Auffälligkeiten, die Rolle des sozialen Umfelds sowie wirksame Strategien zur Stärkung der mentalen Widerstandskraft. Stefanie Schmidt vermittelt Wissen aus der aktuellen Forschung und gibt Empfehlungen, wie Eltern, Schulen und Jugendliche selbst aktiv zur Förderung psychischer Gesundheit beitragen können.

    Ergänzend stellt sie das digitale Präventionsangebot EMPATIA vor, das niederschwellig und personalisierbar darauf ausgerichtet ist, Jugendliche in belastenden Situationen zu unterstützen. Ziel der Forschung ist es Ansätze zu entwickeln, die Jugendliche stärken, bevor psychische Erkrankungen entstehen.

    Dieser Podcast wird produziert von der Phil.-hum. Fakultät der Universität Bern.
    Bei den besprochenen Inhalten handelt es sich um aktuelle Forschungsergebnisse, welche zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Podcasts vorläufige Gültigkeit haben.

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    Expertin zu Gast: Prof. Dr. Stefanie Schmidt
    Moderation und Produktion: Julia Wess

    17 min
  • Sport, Selbstvertrauen & Inklusion – was Kinder im Sportunterricht wirklich stärkt

    Was brauchen Kinder, damit sie im Sport Selbstvertrauen entwickeln und sich als Teil einer Gruppe fühlen? Darüber sprechen wir mit Dr. Stefan Valkanover vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern. Im Zentrum steht die Frage, wie sportliche Erfahrungen das Selbstbild prägen – und warum das besonders für Kinder mit kognitiver Beeinträchtigung entscheidend ist.

    Im Gespräch erkunden wir, was Sportunterricht leisten kann, wenn Leistung nicht im Fokus steht: Erfolgserlebnisse, Unterstützung unter Gleichaltrigen, individuelle Lernwege und ein Klima, das Mut statt Druck erzeugt. Dr. Valkanover teilt praxisnahe Einblicke aus Forschung und Unterricht, die zeigen, wie Inklusion gelingen kann – und weshalb Sport zum Entwicklungsraum wird, wenn jedes Kind spürt: Ich kann etwas. Und ich gehöre dazu. 

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    Experte zu Gast: Dr. Stefan Valkanover
    Moderation und Produktion: Julia Wess

    23 min
  • Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten: Kinderrechte im Alltag

    In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Kira Ammann vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bern. Im Zentrum steht die Frage, wie Kinderrechte aus der Perspektive der Kinder verstanden und umgesetzt werden können. Wir beleuchten die historische Entwicklung der UNO-Kinderrechtskonvention und zeigen auf, welche Herausforderungen bei ihrer rechtlichen Umsetzung in der Schweiz bestehen. Kira Ammann erläutert das Spannungsfeld zwischen formalen Rechten und der tatsächlichen Teilhabe von Kindern und erklärt, weshalb Kinder nicht nur Schutzobjekte, sondern eigenständige Rechtssubjekte sind. Aus pädagogischer Sicht thematisieren wir, wie Erziehung zur Stärkung der Kinderrechte beitragen kann, etwa durch Mitbestimmung, altersgerechte Beteiligung und Erfahrungsräume.

    Anhand konkreter Beispiele wird deutlich: Kinder lernen ihre Rechte nicht theoretisch, sondern durch gelebte Praxis. Wer Kinderrechte ernst nimmt, muss Kinder als aktive Mitgestaltende ihrer Lebenswelt verstehen und ihnen echte Teilhabe ermöglichen.

    Dieser Podcast wird produziert von der Phil.-hum. Fakultät der Universität Bern.
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    Expertin zu Gast: Dr. Kira Ammann
    Moderation und Produktion: Julia Wess

    19 min
  • Gesundes Altern – Die Schlüssel körperlicher und mentaler Lebensqualität

    Wie können wir auch im Alter aktiv, selbstbestimmt und voller Lebensqualität leben? In dieser Episode unseres Podcasts gehen wir genau dieser Frage auf den Grund. Unsere Gäste, M Sc Valérie Bösch und Prof. Dr. Jennifer Inauen vom Institut für Psychologie der Universität Bern, erforschen, welche psychologischen und sozialen Faktoren älteren Menschen helfen, ihre Lebensqualität zu bewahren – auch wenn sich der Körper verändert.

    Eine zentrale Rolle spielt dabei die intrinsische Motivation: Wie lässt sie sich gezielt fördern, um Menschen zu ermutigen, aktiv und selbstbestimmt zu bleiben? Ausserdem sprechen unsere Gäste über personalisierte Gesundheitsansätze, die individuell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt sind und nachhaltige Veränderungen bewirken können. Die Episode gibt zudem Einblicke in die Forschungsprojekte SENACT und SelfACT, die verdeutlichen, warum Gesundheitsinterventionen flexibel und anpassbar sein müssen.

    Besonders spannend: Viele Menschen denken, dass Gesundheitsinterventionen immer auf den Nutzen für die körperliche Gesundheit abzielen sollten – doch für manche ist das gar nicht der entscheidende Faktor. Stattdessen können soziale Interaktion, Selbstbestimmung oder Freude an Bewegung viel grössere Motivatoren sein.

    Gesundes Altern ist für Sie ein wichtiges Thema – beruflich oder privat? Dann hören Sie jetzt rein und erfahren Sie, welche wissenschaftlich fundierten Strategien wirklich wirken!

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    Expertinnen zu Gast: Prof. Dr. Jennifer Inauen & M Sc Valérie Bösch
    Moderation und Produktion: Julia Wess

    22 min
  • Jenseits der Parkbank: Mit Sport ins hohe Alter

    In dieser Folge unseres Podcasts "Forschung mit und für Menschen" widmen wir uns dem Thema Sport und körperliche Aktivität im fortgeschrittenen Lebensalter. Prof. em. Achim Conzelmann vom Institut für Sportwissenschaft an der Universität Bern erklärt, wie sich unsere Vorstellungen von Altern und Aktivität gewandelt haben. Er betont die Bedeutung regelmässiger Bewegung für die körperliche und geistige Gesundheit sowie die Anpassungsfähigkeit des Körpers im Alter. Er nennt beeindruckende Beispiele wie Senioren, die Marathonläufe absolvieren, sowie alltägliche Aktivitäten wie Gartenarbeit und Spazierengehen. Mit praktischen Tipps lädt er Sie ein, Ihre Sicht auf Alter und Beweglichkeit zu überdenken. Wie Bewegung Ihr Leben im Alter positiv beeinflussen kann – jetzt reinhören und mehr erfahren.

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    Experte zu Gast: Prof. em. Achim Conzelmann
    Moderation und Produktion: Aysha Scheidegger

    24 min
  • Bildung ohne Altersgrenze: Lebenslanges Lernen als Schlüssel zur Zukunft

    In dieser Episode unseres Podcasts „Forschung mit und für Menschen“ spricht Prof. Rolf Becker vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bern über die transformative Kraft von Bildung – und wie sie unsere Lebenserwartung und gesellschaftliche Teilhabe im Alter beeinflusst.

    Er erklärt, warum lebenslanges Lernen entscheidend ist, um ältere Menschen in die technologische und gesellschaftliche Entwicklung zu integrieren. Spannend dabei: Wie können Bildungsangebote auch im höheren Alter so gestaltet werden, dass sie nicht nur zugänglich, sondern auch attraktiv sind?

    In einer sich rasant wandelnden Welt wird Bildung immer wichtiger – nicht nur individuell, sondern für unsere gesamte Gesellschaft. Erfahren Sie in dieser Episode, warum Bildung der Schlüssel ist, um in der komplexen Realität von heute und morgen erfolgreich zu bestehen.

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    Experte zu Gast: Prof. Rolf Becker
    Moderation und Produktion: Aysha Scheidegger

    15 min
  • Grenzen überwinden: Sport als Brücke zur Inklusion

    Anlässlich der nationalen Aktionstage Behindertenrechte werfen wir in dieser Folge unseres Podcasts "Forschung mit und für Menschen" einen Blick auf die Welt des inklusiven Sports. Dr. Christoffer Klenk, Dozent am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern, teilt seine Erkenntnisse und Erfahrungen zur sozialen Partizipation von Menschen mit Behinderungen im Sport. Er diskutiert die Bedeutung von Inklusion und Integration, die Rolle von Sportunterricht und Sportvereinen und gibt Einblicke in erfolgreiche integrative Sportprogramme. Wir betrachten sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen, die sich durch Sport für die soziale Teilhabe ergeben, und beleuchten, wie Sport als Brücke zur Inklusion fungieren kann. Ausserdem gehen wir auf die Anpassung von Strukturen und die wichtige Unterstützung durch Politik ein, um partizipative Sportprogramme zu fördern.

    Dieser Podcast wird produziert von der Phil.-hum. Fakultät der Universität Bern.
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    Experte zu Gast: Dr. Christoffer Klenk
    Moderation und Produktion: Julia Wess

    23 min

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"Forschung mit und für Menschen" ist ein Podcast der Phil.-hum. Fakultät der Universität Bern. Hören Sie spannende Gespräche mit Forscherinnen und Forschern aus den Fachbereichen Sportwissenschaft,…

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