In der «Kontext»-Sommerserie «Fortsetzung folgte» gehen wir Geschichten nach, die wir früher gesendet haben. Unser Thema heute: Übertourismus und keine greifenden Massnahmen – wie die letzten Bewohnerinnen und Bewohner Venedigs um ihre Stadt kämpfen müssen. Venedig ist am Limit: Auf 55'000 Einheimische kommen jährlich 30 Millionen Touristen, die jedes Jahr das UNESCO-Weltkulturerbe sehen wollen. Die mit Schweröl betriebenen Kreuzfahrtschiffe belasten die Luft und klatschen die Wassermassen mit Wucht an die alte Bausubstanz. Der Klimawandel tut das Seine dazu: Die steigenden Wasserpegel greifen die Fundamente an.
Venedig ist in einer prekären Lage, doch die Politik tut sich schwer, die längst versprochenen Verbesserungen in die Tat umzusetzen. Weitere Themen: »Die versteckten Seiten der Serenissima» - Rettungsanker nicht in Sicht