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Die Frauen von damals werden fünf Jahre alt, und für die Jubiläumsfolge habt ihr mir eure Fragen geschickt.
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In der Folge erwähne ich mehrere Forscher*innen, die wunderbare und wichtige Arbeit machen. Hier deshalb ein paar Tipps zum Weiterlesen und -hören:
Thema: Queere Geschichte im Nationalsozialismus
Thema: Katholische Frauen gegen den NS
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Im März 2025 werden die Frauen von damals 5 Jahre alt - Grund genug, den Meilenstein mit einer Sonderfolge zu feiern. Dafür ist aber eure Mithilfe gefragt: Schickt mir eure Fragen!
Habt ihr eine Nachfrage zu einer Folge? Gibt es ein Detail, eine Person oder ein Ereignis aus der Frauengeschichte, über das/die ihr gern mehr hören wollt? Habt ihr eine Frage zu mir oder meiner Arbeit, zum Podcast allgemein oder zum Instagram-Auftritt? Bis zum 15. Februar 2025 könnt ihr alle eure Fragen loswerden - per E-Mail an rohrpost (at) biancawalther . de, per Direktnachricht oder Kommentar auf meinem Instagram-Account @frauenvondamals oder, wenn ihr über Spotify hört, per Kommentarfunktion direkt auf der Plattform. Aus allen Einsendungen wähle ich die Fragen aus, die ich in der Folge beantworte.
Und: Für diejenigen von euch, die ein freiwilliges Unterstützungs-Abo bei Steady abgeschlossen haben, gibt es eine Antwortgarantie in der Folge. Wenn euch das den letzten Motivationsschub gibt: Hier könnt ihr euch für eins von drei Abo-Modellen entscheiden. Das günstigste gibt's schon für einen Cappuccino im Monat. Wichtig: Alle Abos bei mir sind monatlich kündbar - ihr habt also jede Flexibilität.
Und jetzt schießt los - ich freue mich auf eure Fragen!
Dora Richter war Mädchen vom Lande, Hausangestellte bei Magnus Hirschfeld, Spitzenklöpplerin - und die erste trans Frau Deutschlands, die sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzog. Clara Hartmann, Begründerin der Lili-Elbe-Bibliothek, hat sich auf Spurensuche zu ihr gemacht und faszinierende Dinge ans Tageslicht gebracht. Hierüber und über vieles mehr spricht sie mit mir in dieser Podcast-Folge.
Links und Lesetipps:
Die Lili-Elbe-Bibliothek
Blog-Einträge von Clara Hartmann:
Beiträge von Oliver Noffke (rbb24) über Dora Richter:
Zum Weiterlesen:
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Agnes von Zahn-Harnack (1884-1950) ist vielleicht nicht die bekannteste unter den deutschen Frauenrechtsaktivistinnen - aber eine Persönlichkeit, die sich durchaus zu kennen lohnt. Als Vorsitzende des Bunds deutscher Frauenvereine war sie 1933 mit der Frage konfrontiert, wie mit der drohenden Gleichschaltung umzugehen sei. Und ihr war klar: Kompromisse waren mit ihr nicht zu machen! Hört in dieser Folge die Geschichte einer Frau, die wusste, was eine Brandmauer war.
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Übrigens gibt es großartige News: Die Frauen von damals sind für den Grimme Online Award nominiert. Ich würde ich riesig freuen, wenn ihr mich beim Publikumsvoting unterstützen möchtet. Hier könnt ihr bei den Frauen von damals ein Häkchen setzen - und absenden nicht vergessen!
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Links und Literatur zur Folge:
Gisa Bauer: Kulturprotestantismus und frühe bürgerliche Frauenbewegung in Deutschland. Agnes von Zahn-Harnack (1884-1950), Leipzig 2006.
Berliner Frauenbund 1945 e. V.: Agnes von Zahn-Harnack. Spurenaufnahme: "Vom Nähfaden bis zur Atombombe ist alles Politik", Berlin 1985. (Hieraus auch das Schlusszitat)
Der Berliner Frauenbund 1945 e. V.
Dossier des AddF zum Demokratischen Frauenbund Deutschlands
Das Archiv des Berliner Frauenbunds befindet sich im Helene-Lange-Archiv des Landesarchivs Berlin; der Nachlass von Hilde Radusch im feministischen Archiv FFBIZ.
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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Bärbel Kuhn über ihre neue Biografie zur Publizistin Angela Braun-Stratmann, über das Saarland, über Geschichtsunterricht, über die beste historische Kandidatin für ein gemeinsames Weinchen und vieles mehr.
„Angela wer?“ fragt ihr vielleicht. Auch mir sagte der Name erst mal nichts. Dabei war sie als Publizistin, Rednerin, Aktivistin, Sozialdemokratin, überzeugte Europäerin und Verfolgte des NS-Regimes, die auch
Bärbel Kuhn war bis vor kurzem Inhaberin des Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen. In dieser Folge erwähnen wir vier ihrer Veröffentlichungen, die sich meiner überhaupt nicht bescheidenen
Als da wären, beginnend mit dem Buch zur Folge:
„Eigenwillig und freiheitshungrig". Angela
Familienstand: ledig. Ehelose Frauen und Männer im Bürgertum 1850-1914, L'Homme Schriften Bd. 5, Köln/Weimar/Wien 2000.
Haus Frauen Arbeit 1915-1965. Erinnerungen aus fünfzig
Pierre Leroux - Sozialismus zwischen analytischer
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Alice Salomon – Ein Leben für die Soziale ArbeitSie war die Pionierin der Sozialen Arbeit in Deutschland – und, was viele nicht wissen, eine Frauenrechtlerin von Weltgeltung.
Alice Salomon (1872-1948) befreite sich über die Freiwilligenarbeit aus dem „Pflanzendasein“ der höheren Tochter, engagierte sich in der Frauenbewegung, studierte und promovierte und reformierte durch ihr Wirken den gesamten Bereich der „Fürsorge“ oder „Wohlfahrtspflege“, wie es damals noch hieß.
Sie gründete eine Ausbildungseinrichtung für Frauen, die heute noch als Alice-Salomon-Hochschule existiert. Sie trug maßgeblich zum Entstehen des Berufsbilds und der Wissenschaft der Sozialen Arbeit im modernen Sinn bei, arbeitete auf internationaler Ebene auf die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen hin und schuf mit all dem auch Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen.
Ich finde: Allerhöchste Zeit, ihr eine Folge zu widmen!
LITERATURHINWEISE UND LINKS ZUR FOLGE
Schlagworte: Feminismus, Frauengeschichte, Soziale Arbeit, Geschichte der Sozialen Arbeit, jüdische Geschichte,
True Crime mal anders: Heute tauchen wir zum zweiten Mal in die Welt der “Weiblichen Kriminalpolizei” ein. Diesmal befinden wir uns im Hamburg der Weimarer Republik, wo Kriminalpolizeirätin Josephine Erkens nach einem tragischen Vorkommnis nicht nur mit Gegenwind durch männliche Vorgesetzte konfrontiert ist, sondern auch noch andere Konflikte auszutragen hat.
Eine Geschichte von Intrigen, Parteipolitik und vielen Menschen, von denen eigentlich niemand so ganz alles richtig machte.
Quellen, Literatur und Tipps zum Weiterlesen:
Ursula Nienhaus: "Nicht für eine Führungsposition geeignet": Josefine Erkens und die Anfänge weiblicher Polizei in Deutschland 1923 - 1933, Münster 1999.
Digitalisate der Vossischen Zeitung bei der Staatsbibliothek Berlin (über DFG-Viewer)
“Zwei Polizistinnen erschießen sich”, Abendausgabe 10. Juli 1931.
“Der Tod der Polizeibeamtinnen”, Morgenausgabe 11. Juli 1931.
“Hintergründe der Hamburger Tragödie”, Morgenausgabe 12. Juli 1931.
“Das Verfahren gegen Frau Erkens”, Morgenausgabe 13. Juli 1931 (Man bemerke die vergleichsweise versteckte Notiz, in der entlastendes Material zu Erkens nachgereicht wird).
“Kein Disziplinarverfahren gegen Frau Erkens”, Abendausgabe 16. Juli 1931.
Robert Brack: Und das Meer gab seine Toten wieder. Roman, Hamburg 2008. (Ich gebe zu, ich habe das Buch nicht gelesen, aber es hat gute Kritiken und ist, soweit ich das beurteilen kann, hervorragend recherchiert. Zu Bracks Interpretationen der Fakten kann ich nichts sagen, weil siehe oben. ;))
Robert Brack: Sprechende Dokumente. Nachforschungen im Staatsarchiv während der Arbeit an dem Roman „Und das Meer gab seine Toten wieder”, in: Aus erster Quelle. Beiträge zum 300-jährigen Jubiläum des Staatsarchivs der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburg 2013, S. 191-200.
Karin Hausen: Die Polarisierung der ‚Geschlechtscharaktere‘ – Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben, in: Werner Conze (Hg.): Sozialgeschichte der Familie in der Neuzeit Europas, Stuttgart 1976, S. 363-393.
Als „Gentleman Jack“ wurde sie einem internationalen Serienpublikum bekannt; als leidenschaftliche Tagebuchschreiberin mit Liebe zum Detail ist sie ein wahres Geschenk an die queere Geschichte: Anne Lister (1791-1840) - lesbische Landadlige, Frauenheldin, Unternehmerin, Europareisende und schillernde Figur in der lokalen Politik.
Literatur und Links:
Helena Whitbread: The Secret Diaries of Miss Anne Lister,
Jill Liddington: Female Fortune. Land, Gender and Authority. The Anne Lister Diaries and Other Writings 1833-36, London/New York 1998.
Martha Vicinus: Intimate Friends: Women Who Loved Women, 1778–1928, Chicago 2004.
Angela Steidele: Anne Lister. Eine erotische Biografie, Berlin 2017.
Dies.: Geschichte einer Liebe. Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens, Berlin 2011.
Elizabeth Mavor: The Ladies of Llangollen, London 1971.
Rictor Norton: Anne Lister, The First Modern Lesbian, August 2003 (letzter Zugriff April 2024)
Mehr über das Digitalisierungs- und Transkriptionsprojekt der West Yorkshire Archive Services: hier und hier.
Bildquellen für die Folgengrafik:
Porträt: Joshua Horner, ca. 1830, via Wikimedia Commons; Tagebuchseite : West Yorkshire Archive Service, Signatur SH:7/ML/E/10/0007
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In dieser etwas kürzeren Folge der Frauen von damals erzähle ich euch von einer Komponistin, die irgendwann die Faxen dicke davon hatte, wie sie im zeitgenössischen Musikbetrieb behandelt wurde. Schließlich hatte Ethel Smyth sich nicht gegen große Widerstände ein Musikstudium erkämpft, um dann privat vor sich hin zu klimpern. Sie wollte komponieren.
Und das tat sie. Sie schrieb eine monumentale Messe in D, mehrere Opern, Werke für Orchester, Chor und Kammerensembles - und die Hymne der britischen Frauenstimmrechtsbewegung. Des weiteren erzähle ich euch von ihren Frauennetzwerken und ihrem Kampf für Frauenrechte - und natürlich wird es wie immer auch ein bisschen um Liebe gehen.
Zum Weiterlesen:
Von Ethel Smyth (Auswahl):
Artikel und Webseiten:
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