GASTRO GEPLAUDER: Der gastroenterologische Wissens-Podcast

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GASTRO GEPLAUDER: Der gastroenterologische Wissens-Podcast episodes

  • Kurzdarmsyndrom: Kein Grund für Nihilismus!!
    Heiner Wedemeyer plaudert mit Georg Lamprecht

    Prof. Lamprecht erläutert die neuen Leitlinien der ESPEN. Das Darmversagen kann sehr gut mit parenteraler Ernährung behandelt werden. Für ausgewählte Patienten gibt es mit GLP-2 Analoga auch medikamentöse Therapieoptionen.

    ESPEN guideline on chronic intestinal failure in adults - Update 2023.

    Pironi L, Cuerda C, Jeppesen PB, Joly F, Jonkers C, Krznarić Ž, Lal S, Lamprecht G, Lichota M, Mundi MS, Schneider SM, Szczepanek K, Van Gossum A, Wanten G, Wheatley C, Weimann A.Clin Nutr. 2023 Oct;42(10):1940-2021. doi: 10.1016/j.clnu.2023.07.019. Epub 2023 Jul 29.

    Long-term results of teduglutide treatment for chronic intestinal failure - Insights from a national, multi-centric patient home-care service program.

    Greif S, Maasberg S, Wehkamp J, Fusco S, Zopf Y, Herrmann HJ, Lamprecht G, Jacob T, Schiefke I, von Websky MW, Büttner J, Blüthner E, Tacke F, Pape UF.Clin Nutr ESPEN. 2022 Oct;51:222-230. doi: 10.1016/j.clnesp.2022.08.027. Epub 2022 Aug 28.

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    _Die im Podcast besprochenen Themen sind sorgfältig recherchiert. Die dargestellten Inhalte erheben jedoch in medizinischer Hinsicht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit. Sie sind in keiner Weise ein Ersatz für Leitlinien und andere Quellen evidenzbasierten medizinischen und wissenschaftlichen Wissens, professionelle Diagnosen, Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte/Ärztinnen. Ebenso bleiben die behandelnden Ärzte/Ärztinnen verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung. _

    Darm, Kurzdarm, Kurzdarmsyndrom

    29 min
  • Das Mikrobiom: Eine Bestandsaufnahme
    Petra Lynen plaudert mit Andreas Stallmach

    Zwei britische Mikrobiologen haben in der Zeitschrift Nature Microbiology die 12 Mythen und Missverständnisse des menschlichen Mikrobioms publiziert.

    Und in der Tat gibt es um die Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, einen schon seit Jahren einen regelrechten Hype. Kaum eine Erkrankung wird nicht in irgendeinen Zusammenhang mit dem Mikrobiom gebracht.

    Petra Lynen plaudert mit Andreas Stallmach, Leiter der Gastroenterologischen Klinik der Universitätsklinik Jena darüber, was wir über die Bedeutung des Mikrobioms für gastroenterologische Erkrankungen heute wissen und welche Forschungsfragen uns aktuell beschäftigen.

    Walker et al. Human microbiome myth and misconceptions. Nature Microbiology 2023, 8, 1392-96.

    https://www.nature.com/articles/s41564-023-01426-7

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    Mikrobiom, Stuhltransfer, C. diff.

    29 min
  • Darmkrebs und soziale Ungleichheit
    Thomas Rösch plaudert mit Dietrich Hüppe

    Dietrich Hüppe im Gastro Geplauder über Darmkrebshäufungen in Herne und die Gründe, soziale Ungleichheit, die sich in schlechterer Krankheitsprognose äußert und einiges mehr.

    Literatur

    Berger et al. Sozioökonomische Benachteiligung als Risikofaktor für Krebserkrankungen – „closing the care gap“ Forum 2022 · 37:382–386
    Hüppe: Armut und Gesundheit am Beispiel der Krebshäufigkeiten in Herne AMOS, 1-2023, Seite 18 https://www.amos-zeitschrift.de

    Jansen et al. Trends in cancer incidence by socioeconomic deprivation in Germany in 2007 to 2018: An ecological registry-based study. Int. J. Cancer. 2023;153:1784–1796.

    European Commision Inequalities in access to health care; https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/aff4d623-e7c2-11e8-b690-01aa75ed71a1/language-en

    Hüppe& Aschenbeck Kompendium Darmkrebsvorssorge 2023, bng-Publikation

    Darmkrebs, Vorsorge, Soziale Ungleichheit

    24 min
  • Kupfernachweis in der Leberhistologie – und jetzt?
    Heiner Wedemeyer plaudert mit Uta Merle

    Für den Morbus Wilson, eine autosomal-rezessiv vererbte Erkrankung des Kupferstoffwechsels mit gestörtem Kupfertransport und biliärer Kupferexkretionsstörung, gilt: Je früher die Diagnose gestellt und eine Therapie begonnen wird, desto besser ist die Langzeitprognose bis hin zu einer normalen Lebenserwartung.

    Mit der Bestimmung des relativen austauschbaren (exchangeable) Kupfers (REC) steht ein sensitiver und spezifischer Marker für den M. Wilson zur Verfügung.

    Über den richtigen Weg zur frühen Diagnosestellung und den „Heidelberger“ Standard in der Ersttherapie plaudert Heiner Wedemeyer mit Uta Merle, Leberspezialistin am Universitätsklinikum Heidelberg.

    [Hereditary Liver Diseases: Wilson's Disease and Hemochromatosis]](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37364578/)).

    Merle U, Mohr I.Dtsch Med Wochenschr. 2023 Jul;148(13):836-843. doi: 10.1055/a-1871-6393. Epub 2023 Jun 26.PMID: 37364578

    Metallothionein: a game changer in histopathological diagnosis of Wilson disease.

    Wiethoff H, Mohr I, Fichtner A, Merle U, Schirmacher P, Weiss KH, Longerich T.Histopathology. 2023 Sep 4. doi: 10.1111/his.15041. Online ahead of print.PMID: 37661783

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    Leberzirrhose, Kupfer, Hepatitis

    23 min
  • Gastro-Gesundheit: Wie wichtig ist die Ernährungsmedizin?
    Petra Lynen plaudert mit Birgit Terjung und Johann Ockenga

    In der Gastroenterologie werden neben der Onkologie die meisten mangelernährten Patienten versorgt.

    Doch was darüber hinaus ist Ernährungsmedizin? Für welche Patientengruppen ist sie relevant? Und wie kann man Strukturen schaffen, um den Patienten eine ernährungsmedizinische Versorgung zu ermöglichen, die helfen kann, Komplikationen zu vermeiden, Sterblichkeit zu verringern und die dadurch auch ökonomische Vorteile mit sich bringt.

    Darüber plaudert Petra Lynen heute mit Birgit Terjung, Chefärztin und DGVS Vorstandsmitglied für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Johann Ockenga, Chefarzt für Gastroenterologie in Bremen und Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin.

    Malnutrition Awareness Week

    https://www.dgem.de/malnutrition-awareness-week-2023

    Schuetz et al. Management of disease -related malnutrition for patients being treated in hospital. The Lancet 2021

    https://www.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140-6736(21)01451-3.pdf

    Individual nutritial support in medical inpatients at nutritional risk: a randomised clinical trial. The Lancet 2019

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31030981/

    Ernährung, Ernährungsmedizin, Darmgesundheit

    29 min
  • Kaltschlingenresektion für große Colonpolypen – Neuigkeiten von der UEGW
    Thomas Rösch plaudert mit Ingo Steinbrück

    Kaltschlingenresektion für große Colonpolypen – Neuigkeiten von der UEGW

    Abstracts der beiden präsentierten Studien

    LB06 COLD VS. HOT SNARE RESECTION OF NON-PEDUNCULATED POLYPS ≥2CM IN THE COLORECTUM – FIRST RESULTS FROM THE PROSPECTIVE, RANDOMIZED, CONTROLLED, MULTICENTRIC CHRONICLE-TRIAL

    I. Steinbrück1, A. Ebigbo2, A. Küllmer3, K. Kouladouros4, A. Meining5, T. Koenen6, V. Rempel7, A. Wannhoff8, S. Faiss9, O. Pech10, O. Möschler11, F.L. Dumoulin12, M.M. Kirstein13, T. von Hahn14, H.-D. Allescher15, S. Gölder16, M. Götz17, S. Hollerbach18, B. Lewerenz19, A. Schmidt20, S. Nagl2, S. Belle4, M. Brand5, J. Tischendorf6, K. Caca8, M. Mende9, L. Pfeifer10, V. Weigart15, F. Wiedbrauck18, H. Messmann2, H.-P. Allgaier1

    1Evangelisches Diakoniekrankenhaus Freiburg, Department of Medicine and Gastroenterology, Freiburg, Germany, 2Universitätsklinikum Augsburg, Department of Gastroenterology, Augsburg, Germany, 3University of Freiburg, Faculty of medicine, Department of Medicine II, Medical Center, Freiburg, Germany, 4Universitätsmedizin Mannheim, Zentrale Interdisziplinäre Endoskopie, Mannheim, Germany, 5University of Würzburg, Gastroenterology, Würzburg, Germany, 6Rhein-Maas Klinikum Würselen, Department of Internal Medicine and Gastroenterology, Würselen, Germany, 7St. Anna Hospital, Klinik für Gastroenterologie, Herne, Germany, 8RKH Klinikum Ludwigsburg, Department of Gastroenterology, Ludwigsburg, Germany, 9Sana Klinikum Lichtenberg, Department of Gastroenterology, Berlin, Germany, 10Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg,, Department of Gastroenterology and Endoscopy, Regensburg, Germany, 11Marienhospital Osnabrück, Department of Endoscopy and Ultrasound, Osnabrück, Germany, 12Gemeinschaftskrankenhaus Bonn, Department of Medicine and Gastroenterology, Bonn, Germany, 13University Hospital Lübeck, Department of Medicine I, Lübeck, Germany, 14Asklepios Klinik Barmbek, Department of Gastroenterology, Hepatology and Endoscopy, Hamburg, Germany, 15Klinikum Garmisch-Partenkirchen, Department of Gastroenterology, Garmisch-Partenkirchen, Germany, 16Ostalb-Klinikum Aalen, Department of Internal Medicine I, Aalen, Germany, 17Klinikum Sindelfingen-Böblingen, Department of Gastroenterology/Oncology, Böblingen, Germany, 18AKH Celle, Gastroenterology, Celle, Germany, 19Klinikum Traunstein, Department of Gastroenterology and Hepatology, Traunstein, Germany, 20Robert-Bosch-Krankenhaus, Department of Gastroenterology, Hepatology and Endocrinology, Stuttgart, Germany

    Introduction: For the removal of diminutive colorectal polyps <10mm cold snare (CS) resection is standard of care. For polyps ≥20mm endoscopic mucosal resection (EMR) with a hot snare (HS) is recommended, which is usually accomplished in piece meal technique1. Recently, a retrospective trial showed a favorable safety profile and a comparable recurrence rate for CS-EMR in comparison to HS-EMR for sessile serrated adenomas (SSA) ≥20mm2. We investigated if CS-EMR is superior to HS-EMR for the removal of larger, non-pedunculated, colorectal polyps.

    Aims & Methods: In this prospective, randomized, controlled trial non-pedunculated colorectal polyps ≥20mm were randomly assigned to CS-EMR or HS-EMR. Primary endpoint was major complication (=perforation or clinically significant post-endoscopic bleeding (CSPEB)), secondary endpoints were intraprocedural bleeding (IPB), postpolypectomy syndrome (PPS), technical success, resection speed and recurrence rate after 4 months.
    Results: 394 polyps were finally enrolled for intention-to-treat analysis. Rates of major complication were significantly lower in the CS-EMR group with 1.0% vs. 8.0% (p=0.001) including rates of perforation of 0% vs. 4.0% (p=0.007) and rates of CSPEB of 1.0% vs. 4.5% (p=0.038). Independent predictor for major complication in uni-/multivariable regression analysis was polyp size (OR 1.10).
    Rates of IPB were 14.0% for CS-EMR and 22.9% for HS-EMR (p=0.023), rates of PPS 3.1% and 4.5% (p=0.478). Rates of technical success were 92.2% in CS-EMR group and 97.5% in HS-EMR group (p=0.017), resection speed was 22.61 (±16.62) cm2/h and 21.71 (±19.27) cm2/h (p=0.248) and recurrence rates 24.8% for CS-EMR and 15.0% for HS-EMR (p=0.037). In subgroup analysis a significant difference was observed for the recurrence rate of Laterally spreading tumors (LST) nodular-mixed type (43.8% vs. 16.7%, p=0.014) but not for suspected SSA (5.9% vs. 5.3%, p=1), LST non-granular type (11.5% vs. 11.1%, p=1) and LST granular-type homogenous (33.3% vs. 23.9%, p=0.320).
    Conclusion: Safety of CS-EMR is superior to HS-EMR for the removal of large, non-pedunculated colorectal polyps with an almost complete elimination of major complications. As general recurrence rate is higher after CS-EMR careful selection of the target lesion should be made. CS-EMR should be considered as new standard of care for suspected SSA, LST non-granular type with no macroscopic signs of malignancy and selected LST granular-type homogenous ≥20mm.
    **References: **
    1 Ferlitsch M, Moss A, Hassan C et al. Colorectal polypectomy and endoscopic mucosal resection (EMR): European Society of Gastrointestinal Endoscopy (ESGE) Clinical Guideline. Endoscopy 2017; 49(03): 270-97.
    2 Hattem A, Shahidi N, Vosko S et al. Piecemeal cold snare polypectomy versus conventional endoscopic mucosal resection for large sessile serrated lesions: a retrospective comparison across two successive periods. Gut 2021; 70(9): 1691-97.

    LB07 RECURRENCE IN LARGE NON-PEDUNCULATED COLONIC LESIONS IS SIGNIFICANTLY HIGHER AFTER COLD SNARE ENDOSCOPIC MUCOSAL RESECTION THAN AFTER THE STANDARD TECHNIQUE. RESULTS OF A RANDOMIZED CONTROLLED TRIAL

    Ó. Nogales1, C. Carbonell Blanco2, M. Pellisé3, J.F. Martínez Sempere4, F. Riu Pons5, C. Mangas-Sanjuan4, M. Daca Alvarez6, H. Uchima7, J. Aranda Hernández2, A. Alvarez Delgado8, E. Albéniz-Arbizu9, GSEED de resección endoscópica (RMEFRÍA.2019 group)

    1Hospital General Universitario Gregorio Marañón, Gastroenterology and Hepatology, Madrid, Spain, 2Hospital General Universitario Gregorio Marañon, Gastroenterology and Hepatology, Madrid, Spain, 3Hospital Clinic de Barcelona. Institut d'Investigacions Biomediques August Pi I Sunyer (IDIBAPS), Gastroenterology, Barcelona, Spain, 4Hospital Universitario de Alicante Dr. Balmis, Gastroenterology, Alicante, Spain, 5Hospital del Mar, Gastroenterology Department, Barcelona, Spain, 6Hospital Clinic, Gastroenterology, Barcelona, Spain, 7Hospital Germans Trias i Pujol, Gastroenterology (GI Endoscopy Unit), Barcelona, Spain, 8Hospital Universitario de Salamanca, Gastroenterology, Salamanca, Spain, 9Hospital Universitario de Navarra, Servicio Aparato Digestivo, Pamplona, Spain

    Introduction: Cold snare EMR (CS-SEMR) in large non-pedunculated colonic lesions is an alternative to the standard procedure (C-EMR), with a better theoretical safety profile. Robust scientific evidence on its efficacy is not available.

    Aims & Methods: Objectives: Primary: to compare the efficacy between the 2 techniques, measured as the absence of recurrence at 6 months. Secondary: to compare safety profile and technical aspects.
    This is a randomized controlled trial (1:1), multicenter, non-blinded, of consecutive non-pedunculated lesions with adenoma or serrated histology, homogeneous type, with size > 20mm.
    Results: 229 patients, mean age 68 years, male 56.7% (N=130), were randomized to CS-EMR (N=115) or C-EMR (N=114). Overall, 49% were homogeneous granular LST lesions, predominantly adenomas (74.2%); median size 25mm. No differences between groups in baseline or lesion characteristics were found. The recurrence rate at first surveillance colonoscopy (N=215) was significantly higher in the CS-EMR group vs. C-EMR group: 33.6 vs. 16.7% (p=0.007), and 35.1 vs 15.2% (p=0.002) in ITT and PP analysis, respectively. En bloc and R0 resection rates were higher in C-EMR vs. CS-EMR: 23.7% vs. 1.7% p=0.001, and 21.1% vs. 1.7% p=0.001, respectively. There was no difference in the rate of complications: delayed bleeding (CS-EMR 2.6% vs C-EMR 3.5% p=0.722), perforation (0% in both groups) and post-polypectomy syndrome (CS-EMR 0.9% vs C-EMR 1.8% p=0.622). No differences were found in resection time either: CS-EMR 28.23 min vs C-EMR 22.30 min, p=0.297. The median number of fragments was higher in CS-EMR (6) vs. C-EMR (3) p=0.001, while the use of clips was higher in C-EMR (2.21) vs. CS-EMR (1.30) p=0.001.
    **Conclusion: **The recurrence rate is significantly higher after CS-EMR compared to the standard technique. There is a trend towards fewer adverse effects in CS-EMR, without statistical significance in our study.

    Andere zitierte Studien über Übersichten zur Kaltschlingenresektion

    van Hattem WA, et al.
    Piecemeal cold snare polypectomy versus conventional endoscopic mucosal resection for large sessile serrated lesions: a retrospective comparison across two successive periods.
    Gut. 2021 Sep;70(9):1691-1697. doi: 10.1136/gutjnl-2020-321753. Epub 2020 Nov

    Abuelazm M, et al. Cold polypectomy techniques for small and diminutive colorectal polyps: a systematic review and network meta-analysis of randomized controlled trials. Curr Med Res Opin. 2023 Oct;39(10):1329-1339. doi: 10.1080/03007995.2023.2262374. Epub 2023 Oct 1

    Ramprasad Jegadeesan et al. Hot snare vs. cold snare polypectomy for endoscopic removal of 4 - 10 mm colorectal polyps during colonoscopy: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled studies. Endosc Int Open. 2019 May;7(5):E708-E716. doi: 10.1055/a-0808-3680. Epub 2019 May 8.

    _Die im Podcast besprochenen Themen sind sorgfältig recherchiert. Die dargestellten Inhalte erheben jedoch in medizinischer Hinsicht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit. Sie sind in keiner Weise ein Ersatz für Leitlinien und andere Quellen evidenzbasierten medizinischen und wissenschaftlichen Wissens, professionelle Diagnosen, Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte/Ärztinnen. Ebenso bleiben die behandelnden Ärzte/Ärztinnen verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung. _

    Endoskopie, Polypen, Resektion

    23 min
  • Literatur-Rundschau Endoskopie (Teil 1)
    Thomas Rösch plaudert mit Brigitte Schumacher

    Brigitte Schumacher und Thomas Rösch gehen neue Papers zu den Themen Ösophaguskarzinome und endosonographisch gesteuerte Therapie an den Gallenwegen durch – bringen Sie sich auf den neuesten Stand!

    Besprochene Literatur

    Li H et al. Long-term Incidence Rates of Esophageal Squamous Cell Carcinoma in Chinese Patients With Low-grade Intraepithelial Neoplasia and Association of Surveillance Endoscopy With Incidence JAMA Netw Open 2022 Dec 1;5(12):e2247415. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2022.47415.

    Schnell TR et al. Long-term nonsurgical management of Barrett's esophagus with high-grade dysplasia. Gastroenterology 2001 Jun;120(7):1607-19. doi: 10.1053/gast.2001.25065.

    Moole H et al. Progression from low-grade dysplasia to malignancy in patients with Barrett's esophagus diagnosed by two or more pathologists. World J Gastroenterol 2016 Oct 21;22(39):8831-8843. doi: 10.3748/wjg.v22.i39.8831.

    Phoa KN et al. Radiofrequency ablation vs endoscopic surveillance for patients with Barrett esophagus and low-grade dysplasia: a randomized clinical trial. JAMA 2014 Mar 26;311(12):1209-17. doi: 10.1001/jama.2014.2511.

    Nihei K et al. Final Analysis of Diagnostic Endoscopic Resection Followed by Selective Chemoradiotherapy for Stage I Esophageal Cancer: JCOG0508. Gastroenterology 2023 Feb;164(2):296-299.e2. doi: 10.1053/j.gastro.2022.10.002. Epub 2022 Oct 12.

    Minashi K et al Efficacy of Endoscopic Resection and Selective Chemoradiotherapy for Stage I Esophageal Squamous Cell Carcinoma. Gastroenterology. 2019 Aug;157(2):382-390.e3. doi: 10.1053/j.gastro.2019.04.017. Epub 2019 Apr 20

    Hallensleben ND et al. Patient selection for urgent endoscopic retrograde cholangio-pancreatography by endoscopic ultrasound in predicted severe acute biliary pancreatitis (APEC-2): a multicentre prospective study. Gut. 2023 Aug;72(8):1534-1542. doi: 10.1136/gutjnl-2022-328258. Epub 2023 Feb 27.

    Teoh AYB et al. EUS-Guided Choledocho-duodenostomy Using Lumen Apposing Stent Versus ERCP With Covered Metallic Stents in Patients With Unresectable Malignant Distal Biliary Obstruction: A Multicenter Randomized Controlled Trial (DRA-MBO Trial). Gastroenterology. 2023 Aug;165(2):473-482.e2. doi: 10.1053/j.gastro.2023.04.016. Epub 2023 Apr 28.

    Chen YI et al. Endoscopic Ultrasound-Guided Biliary Drainage of First Intent With a Lumen-Apposing Metal Stent vs Endoscopic Retrograde Cholangiopancreatography in Malignant Distal Biliary Obstruction: A Multicenter Randomized Controlled Study (ELEMENT Trial). Gastroenterology. 2023 Aug 6:S0016-5085(23)04877-1. doi: 10.1053/j.gastro.2023.07.024. Online ahead of print.

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    Endoskopie, Studien

    26 min
  • Gegen das Vergessen: Ismar Boas und die Gründung der DGVS
    Petra Lynen plaudert mit Harro Jenss

    Wie angekündigt werden wir unsere historische Reihe weiter fortsetzen. Petra Lynen plaudert heute mit Harro Jenss über Ismar Boas und die Gründung der DGVS. Boas approbiert mit 24, ließ sich dann ohne eigentliche klinische Ausbildung als praktischer Arzt nieder und eröffnete mit 28 Jahren die erste Praxis als „Specialarzt für Magen-Darmkrankheiten“.

    Wie war das möglich, was hat Ismar Boas geleistet und wie reagierte seine Umgebung?
    Wir würdigen mit dieser Folge den außergewöhnlichen, aber auch tragischen Lebensweg des Gründers unseres Fachgebietes und seiner Wegbegleiter.

    Zur Webseite Gegen das Vergessen:

    www.dgvs-gegen-das-vergessen.de

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    Gegen das Vergessen, Geschichte, Ismar Boas

    26 min
  • Gastroenteritis und nosokomiale Diarrhoe: Was sagt die neue Leitlinie?
    Petra Lynen plaudert mit Carolin Manthey

    Petra Lynen plaudert mit Carolin Manthey über die neue Leitlinie Gastrointestinale Infektionen. Wann ist eine Erregerdiagnostik notwendig? Ist die enterale Flüssigkeitstherapie immer zu bevorzugen? Weitere Themenschwerpunkt sind die Antibiotikatherapie und die Risikostratifizierung bei der C. diff.- Infektion.

    Koordiniert wurde die neue Leitlinie von Ansgar Lohse aus Marylin Addo, Hamburg und Andreas Stallmach, Jena. Sie steht aktuell bereits in der Konsultationsfassung zur Verfügung.

    Zur Konsultationsfassung der neuen Leitlinie:

    https://www.dgvs.de/wp-content/uploads/2023/07/S2k-Leitlinie-Gastrointestinale-InfektionenKonsultationsfassung16.06.2023.pdf

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    Gastrointestinale Infektionen, Leitlinie, Diarrhoe

    19 min
  • Die Vorsorgen der Anderen
    Thomas Rösch plaudert mit Michael Bretthauer

    Thomas Rösch spricht mit Michael Bretthauer über seine neueste Analyse über die allgemeine Lebensverlängerung und die Evidenzgrad des kolorektalen Karzinomscreenings im Vergleich zu den Reihenuntersuchungen der anderen Fachrichtungen. Wie stehen “wir“ da? Gar nicht schlecht…

    Bretthauer M, Wieszczy P, Løberg M, Kaminski MF, Werner TF, Helsingen LM, Mori Y, Holme Ø, Adami HO, Kalager M. Estimated Lifetime Gained With Cancer Screening Tests: A Meta-Analysis of Randomized Clinical Trials. JAMA Intern Med. 2023 Aug 28:e233798. doi: 10.1001/jamainternmed.2023.3798.

    Zitat: “ The findings of this meta-analysis suggest that current evidence does not substantiate the claim that common cancer screening tests save lives by extending lifetime, except possibly for colorectal cancer screening with sigmoidoscopy.“

    P. C. Gøtzsche and K. J. Jørgensen: Screening for breast cancer with mammography. Cochrane Database Syst Rev 2013 Vol. 2013 Issue 6 Pages Cd001877:

    Zitat: “Eight trials provided data. We classified three trials as adequately randomised (Canada PP, Malmö uptake 70-74% and UK age trial uptake 68%) and four as suboptimally randomized (Göteborg, New York, Stockholm, TwoCounty), as was also the extension of the Malmö trial, MMST II. One trial (Edinburgh) was not adequately randomised and cannot provide reliable data. The three adequately randomised trials did not find a statistically significant effect of screening on deaths ascribed to breast cancer, relative risk (RR) 0.93 (95% CI 0.79 to 1.09) aſter 7 years and RR 0.90 (95% CI 0.79 to 1.02) aſter 13 years. The four suboptimally randomised trials found a beneficial effect: RR 0.71 (95% CI 0.61 to 0.83) aſter 7 years and RR 0.75 (95% CI 0.67 to 0.83) aſter 13 years.”

    Richman IB, Long JB, Soulos PR, Wang SY, Gross CP.. Estimating Breast Cancer Overdiagnosis After Screening Mammography Among Older Women in the United States. Ann Intern Med. 2023 Sep;176(9):1172-1180. doi: 10.7326/M23-0133. Epub 2023 Aug 8.

    Zitat: “ Continued breast cancer screening was associated with greater incidence of breast cancer, suggesting overdiagnosis may be common among older women who are diagnosed with breast cancer after screening. Whether harms of overdiagnosis are balanced by benefits and for whom remains an important question.“

    L. Peirson, D. Fitzpatrick-Lewis, D. Ciliska and R. Warren: Screening for cervical cancer: a systematic review and meta-analysis. Syst Rev 2013 Vol. 2 Pages 35

    Zitat: “ The available evidence supports the conclusion that cervical screening does offer protective benefits and is associated with a reduction in the incidence of invasive cervical cancer and cervical cancer mortality.“

    J. J. Fenton, M. S. Weyrich, S. Durbin, Y. Liu, H. Bang and J. Melnikow. Prostate-Specific Antigen-Based Screening for Prostate Cancer: Evidence Report and Systematic Review for the US Preventive Services Task Force. Jama 2018 Vol. 319 Issue 18 Pages 1914-1931

    Zitat: “ PSA screening may reduce prostate cancer mortality risk but is associated with false-positive results, biopsy complications, and overdiagnosis. Compared with conservative approaches, active treatments for screen-detected prostate cancer have unclear effects on long-term survival but are associated with sexual and urinary difficulties.“

    Hamdy FC, Donovan JL, Lane JA, Metcalfe C, Davis M, Turner EL, Martin RM, Young GJ, Walsh EI, Bryant RJ, Bollina P, Doble A, Doherty A, Gillatt D, Gnanapragasam V, Hughes O, Kockelbergh R, Kynaston H, Paul A, Paez E, Powell P, Rosario DJ, Rowe E, Mason M, Catto JWF, Peters TJ, Oxley J, Williams NJ, Staffurth J, Neal DE; ProtecT Study Group. Fifteen-Year Outcomes after Monitoring, Surgery, or Radiotherapy for Prostate Cancer. N Engl J Med. 2023 Apr 27;388(17):1547-1558. doi: 10.1056/NEJMoa2214122. Epub 2023 Mar 11.PMID: 36912538

    Zitat: “After 15 years of follow-up, prostate cancer-specific mortality was low regardless of the treatment assigned.“

    H. Yang, J. Varley-Campbell, H. Coelho, L. Long, S. Robinson, T. Snowsill, E. Griffin, J. Peters, C. Hyde: Do we know enough about the effect of low-dose computed tomography screening for lung cancer on survival to act? A systematic review, meta-analysis and network meta-analysis of randomised controlled trials. Diagn Progn Res. 2019.

    Zitat: “LDCT screening may be effective in reducing lung cancer mortality but there is considerable uncertainty“

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    Endoskopie, Darmkrebs, Vorsorge

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