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To legitimize its war of aggression against Ukraine, Russia monopolizes victory and victimhood in WWII for itself. At the same time, it deliberately neglects its role as perpetrator, particularly in the Baltic states and Eastern Europe under Soviet occupation from 1945 to 1991. How can Moscow´s superiority complex be effectively challenged? And what role should Germany play in addressing this historical distortion?
Guest: Sergei Lebedew, Writer
Moderation: Gabriele Woidelko, Körber-Stiftung
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Geschichte wird heute nicht nur in Büchern erzählt. In der Aprilfolge unterhalten wir uns mit Amelie Deuflhard, künstlerische Leiterin von Kampnagel - internationales Zentrum für schönere Künste, darüber, wie wir die Erinnerungskultur von Morgen vielformatiger gestalten können. Dabei im Fokus: das Theater als Kulturort, der Erinnerungskultur aktiv und performativ gestaltet und bestehende erinnerungskulturelle Diskurse auch kritisch verhandelt. Welche neuen Zugänge schafft das Theater, um sich aus der Gegenwart heraus mit der Vergangenheit in Beziehung zu setzen und Schlüsse für ein hoffentlich Anderes, besseres Morgen zu ziehen?
Gesprächsgast: Amelie Deuflhard, Künstlerische Leitung / Intendantin Kampnagel
Moderation: Felix Fuhg
Weiterführende Informationen zu dieser Podcast-Folge:
Zur Person Amelie Deuflhard
Mehr über das Projekt Das Kongo Tribunal von Milo Rau.
Mehr über Heiner Müllers Stück Germania Tod in Berlin in einer Inszenierung von Claudia Bauer hier.
Informationen zum Stück Die letzten Tage der Ceaucescus von Milo Rau.
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Aktuell schauen wir in Deutschland mit gemischten Gefühlen auf die Demokratie: Bei vielen wächst die Skepsis, andere sorgen sich um ihren Schutz. Was für ein Verhältnis haben wir zur Demokratie und wie hat sich unser Demokratieverständnis seit den 1980er Jahren in Ost- und Westdeutschland entwickelt? Was fehlt der Demokratie heute und wie können wir sie besser "pflegen"?
Gesprächsgast: Prof. Christina Morina, Universität Bielefeld
Moderation: Kirsten Pörschke
Weiterführende Informationen zu dieser Podcast-Folge:
Buch „Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und die Demokratie seit den 1980er Jahren" von Christina Morina
Zur Person Christina Morina
Rede von Christina Morina zum 75. Jahrestag der ersten konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestags
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China und Russland – eine „grenzenlose Freundschaft“ oder ein Zweckbündnis voller Misstrauen? Warum sind die beiden autoritären Mächte heute Partner, obwohl ihre Geschichte voller Brüche ist? Wie prägen geopolitische Interessen und historische Rivalitäten ihr Verhältnis? Und was bedeutet das für die Weltordnung – insbesondere nach dem Ukraine-Krieg?
Gesprächsgäste: Prof. Sören Urbansky, Historiker, Ruhr-Universität Bochum und Martin Wagner, Historiker, Freie Universität Berlin
Moderation: Florian Bigge
Weiterführende Informationen zu dieser Podcast-Folge:
Buch „China und Russland. Kurze Geschichte einer langen Beziehung“ von Sören Urbansky und Martin Wagner
Zur Person Sören Urbansky
Zur Person Martin Wagner
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Sicherheit, Militär und strategisches Denken sind Themen, über die in Deutschland nur ungern gesprochen wird. Welche Rolle spielen Geschichte und die geografische Lage als „Macht der Mitte“ dabei? Wie hat sich Deutschlands Rolle in der NATO entwickelt? Und wo hat der Krieg Russlands gegen die Ukraine das sicherheitspolitische Denken und Handeln hierzulande verändert?
Darüber haben wir mit der ehemaligen leitenden NATO-Mitarbeiterin Stefanie Babst gesprochen.
Moderation: Gabriele Woidelko
Weiterführende Informationen zu dieser Podcast-Folge:
Das "lange Telegramm" des US-Diplomaten als Quelle: George F. Kennan's "long telegram", 1946
Stefanie Babst über den Westen in der Auseinandersetzung mit Russland und China
Stefanie Babst über den fehlenden strategischen Fokus der NATO, Deutschlandfunk\
Zur Person Stefanie Babst
Auf X: Stefanie Dr. Babst (@DrBabst) / X
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Diese Folge wurde bereits im Januar 2023 veröffentlicht. Aufgrund der Aktualität rücken wir sie nochmal in den Fokus.
Die Asylpolitik wird immer wieder kontrovers diskutiert, seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist es eine politische Konfliktgeschichte, in der es um das gesellschaftliche Selbstverständnis geht: Welche Diskussionen zur Asylpolitik gab es in der alten Bundesrepublik und in der DDR, die ihre Spuren bis heute zeigen? Welche Rechte hatten und haben Asylsuchende? Und wie beeinflussen gesellschaftliche Stimmungen die Asylpraxis?
Über diese Fragen haben wir mit dem Historiker Patrice Poutrus gesprochen.
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Ob in Video-Games, Popsongs oder Blockbustern: Geschichte wird längst nicht mehr nur in Büchern erzählt und erreicht so ein Millionenpublikum. Spätestens seit der deutschen Erstausstrahlung der TV-Serie Holocaust im Jahre 1979 ist die Frage moralischer Grenzen bei der Popularisierung von Geschichte Teil der Auseinandersetzung über „das richtige Erinnern“. In Fortnite, dem beliebtesten Videospiel aller Zeiten, spielen Gamerinnen und Gamer den Marsch auf Washington der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King 1963 nach. Doch wie viel Entertainment verträgt die Erinnerungskultur?
In unserem Live-Podcast diskutieren der Schriftsteller Max Czollek und die Historikerin Stefanie Samida mit Anh Tran, Podcast-Host von Der Rest ist Geschichte. Wie wird Geschichte in popkulturellen Medien für ein Massenpublikum verhandelt? Entzieht sich die popkulturelle Auseinandersetzung mit Geschichte dem Vorwurf der Vergangenheitsbewältigung oder ist sie Teil davon?
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Zur Person Lascha Bakradse:
Mehr zum Thema von Lascha Bakradse:
Lascha Bakradse: Georgia and Stalin: Still living with the great son of a nation
Hintergrundinformationen zur Wahl in Georgien:
Mehr zur Arbeit von SovLab, dem Soviet Past Research Laboratory
Informationen zu Aktivitäten der Körber-Stiftung in Georgien, z.B.
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Im November 2024 hat Amerika die Wahl. Einen Monat vor der Entscheidung über den nächsten Präsidenten oder die nächste Präsidentin der Vereinigten Staaten ist das Land gespalten.
Welchen Anteil hat Donald Trump als Kandidat der Republikaner am Aufstieg der neuen Rechten? Wie hat sich der Konservatismus und mit ihm die Republikanische Partei in den USA in den letzten Jahrzehnten verändert? Und was hat das Politikverständnis Donald Trumps mit seinen Vorbildern aus der amerikanischen Gründerzeit zu tun?
In unserem Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller von der Princeton University gehen wir der Frage auf den Grund, vor welchem geschichtlichen Hintergrund die Entwicklung des Konservatismus in Amerika gesehen und eingeordnet werden kann.
Und wir sprechen auch darüber, wie neu die „neue Rechte“ jenseits des Atlantik ist und welche Wechselwirkungen es mit der Erfolgswelle von Rechtspopulisten in Deutschland und Europa gibt.
Zur Person Jan Werner Müller:
Details - Center for Advanced Studies - LMU München
Jan-Werner Müller | Princeton Politics
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Die Europawahl im Juni dieses Jahr hat gezeigt, dass anti-europäische Parteien in ganz Europa Aufwind haben und mehr Einfluss im Europaparlament haben. Nationale Wahlen wie die in Frankreich zeigen, dass es aber weiter starke Bündnisse gegen Rechtspopulisten gibt. Was bedeutet das? Befindet sich die EU im Aufschwung oder wird sie durch nationale Bestrebungen einzelner Mitgliedsstaaten geschwächt?
Die EU und ihre Nationalstaaten: Das war noch nie einfach. Aber wie ist das Verhältnis eigentlich gerade, wie stark sind die Fliehkräfte? Werden nun weitere Länder ihre nationalen Interessen vor die der Gemeinschaft stellen und kommt es nach dem Brexit 2016 dadurch zu weiteren Austritten aus der EU? Und wie gut finden die Menschen eigentlich die EU?
Diesen Fragen haben wir uns in unserem Gespräch mit Kiran Klaus Patel, Historiker an der LMU, gewidmet und versucht, durch einen Blick in die Geschichte und auf die Anfänge der EU eine Antwort darauf zu bekommen, warum die EU heute so einen schlechten Ruf hat und wie beständig die EU als Staatengemeinschaft eigentlich noch ist.
Informationen zu unserem Gast Kiran Klaus Patel.
Kiran Klaus Patel: Europäische Integration. Geschichte und Gegenwart (2022).
Kiran Klaus Patel: Projekt Europa (2018).
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