
Sign up to save your podcasts
Or


Missionarische Gemeinde
Was kennzeichnet eine „missionarische Gemeinde“? Dazu gibt es ganz unterschiedliche Vorstellungen. In diesem Vortrag entfaltet Prof. Dr. Johannes Zimmermann eine ganze Galerie von gegenwärtigen Konzeptionen missionarischer und fragt von da aus nach dem Auftrag der Gemeinde. Eine Näherbestimmung des Verhältnisses von „Evangelisation“ und „Mission“ bietet dabei eine hilfreiche Orientierung. Wichtige Kennzeichen „missionarischer“ Gemeinde werden vorgestellt: missionarische Gemeinde als grenzüberschreitende Gemeinde, als diakonische Gemeinde, als evangelistische Gemeinde – bis hin zu den Fragen von „Fresh expressions of Church“.
Dr. theol. habil. Johannes Zimmermann (geb. 1965) ist Pfarrer und Professor für Praktische Theologie an der Evangelischen Hochschule Tabor (Marburg/Lahn).
Der große Strom - Ein Überblick über die Kirchengeschichte aus der Vogelperspektive.
In seinem Vortrag zeigt Roland Werner die wichtigsten Knoten- und Scheidungspunkte der Geschichte der christlichen Kirche und beschreibt so die Entstehung der vier Hauptgruppen: Die „orientalischen" Kirchen, die „orthodoxen“ Kirchen, die „katholischen“ Kirchen und die „protestantischen“ bzw. „evangelischen“ Kirchen. Dabei entfaltet er am Bild eines Stroms, wie sich das "Wasser des Evangeliums“ seinen Weg in verschiedenen Fluß-Betten und Kanälen bahnt. Dabei ist seiner Überzeugung nach die jeweilige kulturell und historisch gewordene Form der Kirche nicht das Entscheidende, sondern vielmehr, ob das „lebendige Wasser“ die Menschen erreicht.
Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und Honorarprofessor an der Ev. Hochschule Tabor.
Der große Strom - Ein Überblick über die Kirchengeschichte aus der Vogelperspektive.
In seinem Vortrag zeigt Roland Werner die wichtigsten Knoten- und Scheidungspunkte der Geschichte der christlichen Kirche und beschreibt so die Entstehung der vier Hauptgruppen: Die „orientalischen" Kirchen, die „orthodoxen“ Kirchen, die „katholischen“ Kirchen und die „protestantischen“ bzw. „evangelischen“ Kirchen. Dabei entfaltet er am Bild eines Stroms, wie sich das "Wasser des Evangeliums“ seinen Weg in verschiedenen Fluß-Betten und Kanälen bahnt. Dabei ist seiner Überzeugung nach die jeweilige kulturell und historisch gewordene Form der Kirche nicht das Entscheidende, sondern vielmehr, ob das „lebendige Wasser“ die Menschen erreicht.
Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und Honorarprofessor an der Ev. Hochschule Tabor.
Der große Strom - Ein Überblick über die Kirchengeschichte aus der Vogelperspektive.
In seinem Vortrag zeigt Roland Werner die wichtigsten Knoten- und Scheidungspunkte der Geschichte der christlichen Kirche und beschreibt so die Entstehung der vier Hauptgruppen: Die „orientalischen" Kirchen, die „orthodoxen“ Kirchen, die „katholischen“ Kirchen und die „protestantischen“ bzw. „evangelischen“ Kirchen. Dabei entfaltet er am Bild eines Stroms, wie sich das "Wasser des Evangeliums“ seinen Weg in verschiedenen Fluß-Betten und Kanälen bahnt. Dabei ist seiner Überzeugung nach die jeweilige kulturell und historisch gewordene Form der Kirche nicht das Entscheidende, sondern vielmehr, ob das „lebendige Wasser“ die Menschen erreicht.
Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und Honorarprofessor an der Ev. Hochschule Tabor.
Der große Strom - Ein Überblick über die Kirchengeschichte aus der Vogelperspektive.
In seinem Vortrag zeigt Roland Werner die wichtigsten Knoten- und Scheidungspunkte der Geschichte der christlichen Kirche und beschreibt so die Entstehung der vier Hauptgruppen: Die „orientalischen" Kirchen, die „orthodoxen“ Kirchen, die „katholischen“ Kirchen und die „protestantischen“ bzw. „evangelischen“ Kirchen. Dabei entfaltet er am Bild eines Stroms, wie sich das "Wasser des Evangeliums“ seinen Weg in verschiedenen Fluß-Betten und Kanälen bahnt. Dabei ist seiner Überzeugung nach die jeweilige kulturell und historisch gewordene Form der Kirche nicht das Entscheidende, sondern vielmehr, ob das „lebendige Wasser“ die Menschen erreicht.
Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und Honorarprofessor an der Ev. Hochschule Tabor.
Willkommen in der vierten Runde unserer Reihe "Paulus - Jude mit Mission". Sie besteht aus zwei Teilen...
"Die Juden lieben sich zwar untereinander, aber gegenüber allen anderen Menschen kennen sie nur Hass und Feindschaft". Dieses uralte Vorurteil des römischen Schriftstellers Tacitus ist bis heute in vielen christlichen Predigten zu finden: Das Judentum, so heißt es, sei ausgrenzend, exklusiv und fremdenfeindlich gewesen.
Dem gegenüber steht das Bild von einem Paulus, der mutig die engen Grenzen des Judentums hinter sich lässt und den christlichen Glauben für alle Menschen öffnet. Seine Worte, " in Christus gibt es weder Juden noch Griechen, weder Mann noch Frau, weder Sklaven noch Freie" gelten heute als Leitwort eines Christentums ohne Schranken und Unterschiede - und für die endgültige Abkehr des Paulus vom Judentum.
Jüdische Zeitgenossen schauen allerdings mit Sorge auf diese moderne Deutung des Paulus. Denn zum zeichnet sie ein verzerrtes und falsches Bild des Judentums. Die zweite Sorge aber ist viel gewichtiger: Denn wenn es stimmt, dass es im christlichen Glauben "keine Juden mehr" geben soll, dann wäre die Mission des Paulus in der Tat nichts anders als "die Fortsetzung des Holocaust mit anderen Mitteln", wie es ein bekannter deutscher Rabbiner einmal formulierte.
In Runde 4 seiner Vortragsreihe "Paulus: Jude mit Mission" zeichnet Dr. Guido Baltes ein anderes Bild des Judentums und ein anderes Bild der Mission des Paulus: Die Offenheit für die Welt ist keine Erfindung des Christentums, sondern tief verwurzelt in der Botschaft der Bibel und im Glauben des Judentums (Teil 1). Für Paulus bedeutet deshalb die Hinwendung zur Welt keine Abwendung vom Judentum, und schon gar nicht seine Abschaffung (Teil 2). Die Gemeinde des Paulus ist eine Gemeinde, in der Juden und Menschen aus allen Völkern versöhnt zusammenleben - und damit zugleich ein herausforderndes Modell dafür, wie die christliche Kirche heute aussehen müsste.
Willkommen in der vierten Runde unserer Reihe "Paulus - Jude mit Mission". Sie besteht aus zwei Teilen...
"Die Juden lieben sich zwar untereinander, aber gegenüber allen anderen Menschen kennen sie nur Hass und Feindschaft". Dieses uralte Vorurteil des römischen Schriftstellers Tacitus ist bis heute in vielen christlichen Predigten zu finden: Das Judentum, so heißt es, sei ausgrenzend, exklusiv und fremdenfeindlich gewesen.
Dem gegenüber steht das Bild von einem Paulus, der mutig die engen Grenzen des Judentums hinter sich lässt und den christlichen Glauben für alle Menschen öffnet. Seine Worte, " in Christus gibt es weder Juden noch Griechen, weder Mann noch Frau, weder Sklaven noch Freie" gelten heute als Leitwort eines Christentums ohne Schranken und Unterschiede - und für die endgültige Abkehr des Paulus vom Judentum.
Jüdische Zeitgenossen schauen allerdings mit Sorge auf diese moderne Deutung des Paulus. Denn zum zeichnet sie ein verzerrtes und falsches Bild des Judentums. Die zweite Sorge aber ist viel gewichtiger: Denn wenn es stimmt, dass es im christlichen Glauben "keine Juden mehr" geben soll, dann wäre die Mission des Paulus in der Tat nichts anders als "die Fortsetzung des Holocaust mit anderen Mitteln", wie es ein bekannter deutscher Rabbiner einmal formulierte.
In Runde 4 seiner Vortragsreihe "Paulus: Jude mit Mission" zeichnet Dr. Guido Baltes ein anderes Bild des Judentums und ein anderes Bild der Mission des Paulus: Die Offenheit für die Welt ist keine Erfindung des Christentums, sondern tief verwurzelt in der Botschaft der Bibel und im Glauben des Judentums (Teil 1). Für Paulus bedeutet deshalb die Hinwendung zur Welt keine Abwendung vom Judentum, und schon gar nicht seine Abschaffung (Teil 2). Die Gemeinde des Paulus ist eine Gemeinde, in der Juden und Menschen aus allen Völkern versöhnt zusammenleben - und damit zugleich ein herausforderndes Modell dafür, wie die christliche Kirche heute aussehen müsste.
Willkommen in Runde 3 unserer Reihe "Paulus - Jude mit Mission". Sie besteht aus zwei Teilen...
Die Botschaft von der "Rechtfertigung aus Gnade" gilt nicht nur als das Herzstück der Reformation, sondern auch als Kernbotschaft des christlichen Glaubens. Als ihr Schöpfer wird oft der Apostel Paulus angesehen, weil er in seinem Römerbrief diese Botschaft ausführlich entfaltet.
Für viele Menschen ist die Botschaft vom gnädigen Gott das, was das Christentum vom Judentum und von allen anderen Religionen unterscheidet: Der Gott des Alten Testaments, so heißt es oft, sei ein ungnädiger, zorniger und strafender Gott. Erst Jesus habe ein ganz neues Bild von Gott in die Welt gebracht, und damit auch das Evangelium von der Gnade Gottes.
Ein Blick in die Bibel und in jüdische Quellen aus der Zeit Jesu lehrt aber etwas anderes: Dass Gott gnädig ist, ist eine uralte Erfahrung des Volkes Israel und deshalb zentraler Bestandteil des jüdischen Glaubens. Das gleiche gilt für die Einsicht, dass wir Menschen Sünder sind. Und dass man sich den Himmel nicht verdienen kann, sondern ihn immer als ein Geschenk erhält.
In Teil 1/2 der 3. Runde der Videoreihe "Paulus - Jude mit Mission" führt Dr. Guido Baltes ein in die jüdische Theologie der Gnade und zeigt, dass die Botschaft von der Rechtfertigung allein aus Gnade tief verwurzelt ist in den zentralen jüdischen Festen und Gebeten. Teil 2/2 richtet den Blick auf den jüdischen Versöhnungstag (Jom Kippur) und auf die Frage, warum der Tod Jesu am Kreuz für Paulus und für den christlichen Glauben bis heute eine so zentrale Bedeutung hat.
Willkommen in Runde 3 unserer Reihe "Paulus - Jude mit Mission". Sie besteht aus zwei Teilen...
Die Botschaft von der "Rechtfertigung aus Gnade" gilt nicht nur als das Herzstück der Reformation, sondern auch als Kernbotschaft des christlichen Glaubens. Als ihr Schöpfer wird oft der Apostel Paulus angesehen, weil er in seinem Römerbrief diese Botschaft ausführlich entfaltet.
Für viele Menschen ist die Botschaft vom gnädigen Gott das, was das Christentum vom Judentum und von allen anderen Religionen unterscheidet: Der Gott des Alten Testaments, so heißt es oft, sei ein ungnädiger, zorniger und strafender Gott. Erst Jesus habe ein ganz neues Bild von Gott in die Welt gebracht, und damit auch das Evangelium von der Gnade Gottes.
Ein Blick in die Bibel und in jüdische Quellen aus der Zeit Jesu lehrt aber etwas anderes: Dass Gott gnädig ist, ist eine uralte Erfahrung des Volkes Israel und deshalb zentraler Bestandteil des jüdischen Glaubens. Das gleiche gilt für die Einsicht, dass wir Menschen Sünder sind. Und dass man sich den Himmel nicht verdienen kann, sondern ihn immer als ein Geschenk erhält.
In Teil 1/2 der 3. Runde der Videoreihe "Paulus - Jude mit Mission" führt Dr. Guido Baltes ein in die jüdische Theologie der Gnade und zeigt, dass die Botschaft von der Rechtfertigung allein aus Gnade tief verwurzelt ist in den zentralen jüdischen Festen und Gebeten. Teil 2/2 richtet den Blick auf den jüdischen Versöhnungstag (Jom Kippur) und auf die Frage, warum der Tod Jesu am Kreuz für Paulus und für den christlichen Glauben bis heute eine so zentrale Bedeutung hat.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner: Alle Jahre wieder…
...hören wir die Weihnachtsgeschichte. Altbekannte Worte, wohlvertraute Akteure: Maria und Joseph, die Hirten auf dem Feld und die Engel in der Höhe. Jesus wird geboren. In Bethlehem… So kennen wir den Bericht von Lukas. Doch stimmt das eigentlich? Ist diese Erzählung mehr als ein schönes Weihnachtsmärchen?
Roland Werner nimmt in diesem Weihnachtsspecial von glaubendenken Stellung dazu und kommt dabei - nach 3 Monaten seit der Erstveröffentlichungs dieses Formats - auf den Punkt.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut in Marburg und unterrichten an der Ev. Hochschule Tabor.
From the publisher's feed

74 Listeners

0 Listeners

11 Listeners

5 Listeners

4 Listeners

186 Listeners

19 Listeners

29 Listeners

34 Listeners

1 Listeners

143 Listeners

20 Listeners

5 Listeners

0 Listeners

0 Listeners