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"Die Welt ist eine maladaptive Lösung für ein nicht existierendes Problem."
- KENNETH WAPNICK
Es ist mal wieder Dienstag und ich bin zurück mit einer neuen happycoollove Podcast Episode. In der heutigen Folge geht es um die vielen Gesichter, die unsere Trauer annimmt.
Nachdem ich vor kurzem einen kleinen Moment der Irritation mit dem Thema hatte, habe ich wieder einmal hingesetzt und viel für euch darüber nachgedacht. Damit euch hoffentlich es beim nächsten Mal gelingt, Verständnis aufzubringen, anstelle von irritiert zu sein. Wir alle haben bewusst oder unbewusst eine Idee davon, wie Trauer zu funktionieren hat. Auch ich, das ist mir letzte Woche sehr klar geworden. Und dann hat mich die Situation der letzten Woche wieder daran daran erinnert, wie verschieden wir mit Traurigkeit umgehen.
Wir alle haben auch immer wieder Ego-Gedanken
Ego-Gedanken passieren. Es geht nicht darum, dass wir nie wieder einen Ego-Gedanken haben. Aber es geht sehr wohl darum, Verantwortung für deine lieblosen Gedanken zu übernehmen und was genau wir dann als nächstes tun.
Ich bin letzte Woche gestolpert. Denn ich habe eine Person verurteilt, weil sie augenscheinlich nicht so getrauert hat, wie ich Trauer verstehe. Ich war also irritiert, weil ich eine bestimmte Idee davon hatte, wie Trauer richtig funktioniert. Im Nachhinein finde ich meine Sichtweise zwar verrückt, aber in dem Moment hat die Person die für mich offensichtlichen Merkmale von Trauer nicht ausgestrahlt. Also war meine Schlussfolgerung, dass sie dann w
Du hast bestimmt auch schon mal gehört, dass das Jetzt bzw. die Gegenwart alles ist, was du hast. Aber hast du dich auch schon einmal gefragt, was mit dieser Aussage wirklich gemeint ist?
Ich glaube, nicht allen von uns ist immer ganz klar, was es bedeutet, die Gegenwart wirklich ohne Überlagerungen wahrzunehmen und welche Konsequenzen es hat, dass wir es oft genug versäumen. Also will ich in der heutigen happycoollove PodcastEpisode -- mit der freundlichen Unterstützung von „Ein Kurs in Wundern"-- versuchen, für uns diese wichtige Frage zu beantworten.
Deshalb werfen wir in der heutigen Episode zuerst einen Blick auf grundsätzliche Prinzipien aus "Ein Kurs in Wundern". So können wir alle auf den gleichen Kontext zurückgreifen und besser verstehen, was der Kurs über die Gegenwart sagt und darüber, wie unser Ego dem Jetzt immer wieder im Weg steht.
Achtung: Ich werde heute mal wieder Begriffe, wie GOTT, Vergebung, der HEILIGE GEIST und das Ego erwähnen. Nur als kleine Vorwarnung für alle die, die Berührungsängste mit diesen Wörtern haben. Der Kurs geht ja grundsätzlich davon aus, dass nicht unser Körper unsere absolute Wahrheit ist, sondern der unsterbliche Teil, der in uns ist, dennoch nicht von uns. Manchmal nennen wir diesen Teil z.B. unsere Seele oder unsere Buddha- Natur. Das ist unsere absolute Wahrheit. Auch wenn unser dominantes Denksystem, uns etwas ganz anderes erzählt.
In diesem Teil der Episode wird es wirklich interessant. Denn hier sehen wir uns an, was das Ego mit der Gegenwart macht. Nur zur Erinnerung: Unser Ego ist die Stimme, die in unserem Kopf mit uns redet und uns wieder und wieder vermitteln will, warum wir und andere Menschen konstant etwas falsch gemacht haben und immer unzulänglich sind.
Wenn wir auf die Stimme des Ego hören, dann verpassen wir die Gegenwart. Wie das Ego das schafft, lesen wir dann zusammen in "Ein Kurs in Wundern" aus dem Textbuch, Seite 246. Dieser beginnt mit folgendem Satz: ""Jetzt" hat für das Ego Bedeutung." Wow. Das muss man erst einmal sacken lassen. Wenn die Gegenwart keine Bedeutung für das Ego hat, was folgt daraus? Ganz einfach: Immer wenn wir in unserem Ego-Denken sind, befinden wir uns nicht in der Gegenwart. Wie das Ego das schafft, das erfahrt ihr in der heutigen happycoolloce Podcast Episode #39. Viel Freude und gute Aha-Momente wünsche ich dir!
Wenn du dich noch nicht an den Kurs herangewagt hast und einen guten Einstieg in das heutige Thema suchst, dann kann ich dir nur Eckart Tolles Buch "Jetzt, die Kraft der Gegenwart"empfehlen. Ich hatte wirklich so ziemlich auf jeder Seite des Buches einen Aha-Moment. ;-) Auch Meditationhilft dir, dich immer wieder auf den jetzigen Moment zu besinnen.
Wir müssen nicht perfekt sein, um nützlich zu sein und Großes zu leisten. Perfektionismussteht uns auf so viele Arten und Weisen einfach nur im Weg. Brené Brown fasst übrigens die vielen Stolpersteine, die perfekt sein wollen mit sich bringt in ihrem Buch "Die Gaben der Unvollkommenheit" sehr gut zusammen.
Für mich bedeutet Großes leisten übrigens, dass wir das, was wir gerade tun, voll und ganz tun, mit Herzblut und Freude. Und vor allem heißt es, sich immer wieder zu hinterfragen, wie das, was wir tun, mehr zugute kommt als nur uns selbst. Egal, wie groß oder klein die Aufgabe ist, die wir derzeit vor uns haben. Heutzutage denken wir zu oft, dass Dinge dann erst großartig sind, wenn uns eine signifikante Anzahl an Menschen dafür kennt und bewundert. Ob du es glaubst oder nicht, Ruhm ist nicht gerade der beste Indikator dafür, ob du gerade Großartiges geleistet hast. Wir alle können Großes tun. Wir müssen einfach nur aufhören, diese pompöse Definition davon aufrechtzuerhalten, was Großes tun ist.
Im Englischen gibt es den Ausdruck: „To be of service“. Wenn wir ihn ins Deutsche übersetzen, wirkt dieser Ausdruck manchmal so auf uns, als wären wir eine Art Sklave oder Butler für die Welt. Denn "to be of service" heißt direkt übersetzt: „zu Diensten sein“. Und irgendwie scheint dienen für viele nicht sehr erstrebenswert. Dennoch denke ich, wir unterschätzen, was es heißt, sich wirklich und wahrhaftig einer Sache zu verschreiben, die größer ist als wir es sind. Worum es wirklich geht, ist sich zu hinterfragen. Frage dich, wie du deine Talente nicht nur dafür nutzt, dass sie dir zugutekommen, sondern einer größeren Sache.
Wie bist du mit deinen Talenten dienlich? Wie kannst du dein Umfeld besser machen? Machst du das Leben anderer oder vielleicht sogar nur von einer Person lebenswerter? Wie oft hinterfragst du deine Handlungen danach?
Tue einfach alle Dinge — groß und klein — auf eine großartige Art und Weise und achte darauf, dass du auch anderen Menschen mit deinem Tun zugute kommst. Das zeugt von wahrer Größe.
Ich halte es wie Oprah Winfreyund frage mich immer wieder:
#1: Wer bin ich wirklich und was will ich wirklich?
#2: Wie kann ich dienlich sein?
Oprah Winfreyist der festen Überzeugung, dass wir alle einen Weg finden müssen, um dienlich zu sein. Weil es die einzige Sache ist, die währt. Alle wahrhaft erfolgreichen Menschen dieser Welt, laut Oprah, folgen diesem Paradigma. Ob sie es wissen oder nicht.
Ein Kurs in Wundern sagt übrigens im Handbuch für Lehrer, dass wir nicht vollkommen sind, sonst wären wir nicht hier auf der Erde. Ist das nicht eine große Erleichterung? Wir müssen gar nicht perfekt sein. Doch ist es unser Auftrag, hier vollkommen zu werden. Das erreichen wir am besten, wenn wir die Vollkommenheit immer wieder und auf viele, viele Weisen lehren, bis wir gelernt haben, was wahre Vollkommenheit ist.
Viel Spaß mit Episode #38 vom happycoollove Podcast. Schreib mir gern, wenn du Fragen oder Anregungen hast. Ich freu mich über deine Rückmeldung.
Irgendwann war ich es leid, Leid zu empfinden. Schmerz* ist vielleicht unvermeidbar. Ich glaube sogar, dass Schmerz ein wertvoller Lehrer sein kann, wenn wir wissen, wie wir gut mit unseren schmerzlichen Momenten umgehen. Wenn nicht, artet unser Schmerz in Leid aus. Und dass etwas Schmerzliches in Leid übergeht, ist für mich etwas, was ich mir aussuche. Deshalb richte ich heute mein Leben so gut ich kann nach den Gedanken aus, die meinen inneren Frieden erhalten. Für mich ist mein innerer Frieden mein höchstes Gut. Alles andere ist für mich ein Bonus.
Wir können nie geben, was wir selber nicht haben. Wenn ich keinen Frieden empfinde, kann ich auch keinen Frieden geben. Wenn ich Leid empfinde, werde ich Leid geben. So einfach ist es. Keine komplexen Erklärungen sind hier nötig. Dein Frieden ist der Frieden der Welt.
*Ich mag insbesondere Glennon DoylesSuper Soul Sessions Beitragzum Thema Schmerz.
Frieden ist DER Maßstab
Neulich habe ich mich mit einer Freundin darüber unterhalten, an was wir jeweils wirklich glauben. Ich denke, wenn du jetzt nicht zum ersten Mal in diesen Podcast reinhörst, wird dir nicht entgangen sein, dass ich an eine übergeordnete Intelligenz glaube. Für mich ist dabei zweitrangig, wie wir diese Intelligenz nennen: ob Gott, das Universum etc. Mir geht es um den Inhalt und nicht um die Worthülse. Dann glaube ich ganz fest an einen unsterblichen Teil in uns. Mein innerer Frieden dehnt sich immer beim Gedanken aus, dass unser Körper nicht unsere absolute Wahrheit ist. Der Anteil in uns, der unsterblich ist, ist für mich die Wahrheit. Die meisten von uns nennen diesen Teil von uns unsere Seele.
Ich habe angefangen, eine Alternative zum Status Quo, zum dominanten Denksystem zu finden, als ich bemerkt habe, dass mir die gängigen Erklärungen und Überzeugungen nicht ausgereicht haben. Alle gängigen Ideen, warum wir auf dieser Welt sind und was das übergeordnete Ziel unserer Reise, die wir Leben nennen, ist, ebneten für mich nicht den Weg zurück zu inneren Frieden. Und das ist bis heute mein Maßstab für die Dinge geblieben, die ich erlebe und die mir durch den Kopf gehen. Gibt dieser Gedanke und diese Überzeugung mir mehr Frieden oder entsteht mit diesem Gedanken ein Kampf in mir?
Wenn mir also ein Gedanke guttut, dann rüttle ich nicht an ihm. Auch wenn ich vielleicht eine glückliche Illusion damit lebe. Solange sie mir guttut und ich niemandem damit schade, kann ich damit gut leben. Aber wenn eine Überzeugung dazu führt, dass ich mich mit meinem inneren Dialog in einem Krieg mit mir selbst befinde, dann habe ich glücklicherweise genug Methoden, um den Gedanken oder die Überzeugung so zu betrachten, dass ich meine Perspektive wechseln kann, bis wieder Frieden eintritt.
Dein Frieden ist der Frieden der Welt
Du musst nicht die gleichen Überzeugungen haben wie ich. Du musst auch nicht die gleichen Methoden, Vorbilder und Bücher wählen. Wir alle haben unseren eigenen Weg. Nicht jeder schätzt Ein Kurs in Wundern, Marianne Williamsonund Byron Katie. Das ist vollkommen okay für mich. Denn es gibt viele Wege, die zurück zu deinem inneren Frieden führen. Wähle einfach deinen Weg.
Wie in der letzten happycoollove Podcast Episodeauch schon erwähnt sind unsere Wege sehr individuell und aus meiner Sicht unvergleichbar. Auch meine Freundin wird ihren Weg zu ihrem inneren Frieden finden. Finde einfach das, was dir inneren Frieden gibt. Wenn
Sich mit anderen vergleichen ist etwas, was wir von klein auf gelernt haben. Bereits in der Schule z.B. — bedingt durch unser Notensystem — wird uns vermittelt, dass Vergleiche und Konkurrenzdenken vollkommen okay sind. Warum es nötig ist, ein solches Notensystem als förderlich zu empfinden, verstehe ich nicht. Wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere, dann kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass mir dieses ganze Vergleichen, und sich besser oder schlechter im Gegensatz zu anderen zu fühlen, nie gut getan hat.
Dennoch ist es auch herausfordernd, etwas aufzugeben, was bei uns schon fast automatisch mitschwingt, weil es seit der Kindheit ein Teil von uns ist. Ich handhabe es dennoch so wie mit vielen Dingen, die wir auf dem Weg zum Erwachsenwerden erlernt haben. Ich verlerne sie, wenn sie nicht mit meinem inneren Frieden kompatibel sind.
Sich mit anderen vergleichen führt dazu, dass wir nicht mit- und füreinander leben, sondern gegeneinander. Diese Einstellung killt nicht nur unsere Freude, sondern auch unsere zwischenmenschliche Verbundenheit. Dabei ist meine Erfahrung, dass insbesondere unser Gefühl von zwischenmenschlicher Verbundenheit ausschlaggebend für ein sinnvolles und glückliches Leben ist. Wissenschaftlerin Brené Brown, die zwischenmenschliche Verbindungen erforscht, sagt zum Thema Verbindung, dass wir alle unzertrennbar miteinander verbunden sind. Wir werden es nicht schaffen, uns von unserem eigenen Leid zu befreien, solange wir nicht alle — die ganze Menschheit — davon befreit haben. Weiterhin sagt Brown:
„Wir brauchen uns gegenseitig. Wir sind neurobiologisch so verdrahtet, in Verbindung miteinander zu se
„Die liebevollen Gedanken, die dein Geist in dieser Welt wahrnimmt, sind die einzige Wirklichkeit der Welt.“ – Ein Kurs in Wundern
Letzte Woche habe ich viel über die Liebe und ihre wahre Bedeutung im Textbuch von „Ein Kurs in Wundern“ gelesen.
Jeder, der das Werk schon einmal in der Hand gehabt hat, weiß wahrscheinlich, dass es generell aus drei Teilen besteht: Dem Textbuch (der Theorieteil), dem Übungsbuch (der praktische Teil mit 365 Lektionen, eine für jeden Tag des Jahres) und einem Handbuch für Lehrer. Ich lese „Ein Kurs in Wundern“ schon seit einigen Jahren. Meine Erfahrung mit dem Textbuch ist, dass ich es einfach nicht schnell durcharbeiten kann.
„Möchtest du Geisel des Ego oder Gastgeber GOTTES sein?“ — Ein Kurs in Wundern, Textbuch
Heute geht es um unsere wahre Natur und unser Ego. Denn aus meiner Sicht sind das die zwei Bewusstseinsebenen, die uns in unserer menschlichen Erfahrung ausmachen. Die eine Ebene ist wahr und die andere eine Illusion.
Ein Kurs in Wundern bringt mich immer wieder dazu, mich zu reflektieren, mich an unsere wahre Natur zu erinnern und still zu werden. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe vor einiger Zeit mal gelesen, dass GOTT für den Bewusstseinszustand von bedingungsloser Liebe steht. Für mich kommt es dem, was ich als GOTT erfahre sehr nahe. Da ich denke, dass dieser Zustand von bedingungsloser Liebe unsere wahre Natur ist, habe ich für heute das obige Zitat aus ein Kurs in Wundern als Einstieg gewählt. Denn es geht im absoluten Sinne genau darum: Möchten wir Gefangene unserer Illusionen sein oder lieber im Bewusstsein unserer wahren Natur. Das ist die einzige Wahl, die wir immer wieder treffen.
Vor Kurzem hat mich jemand gefragt, wie ich über das Gesetz der Anziehung denke. Und das habe ich mal als Anlass genommen und will in dieser Episode näher darauf eingehen, wie ich das Gesetz der Anziehung verstehe. Eines vorab: Ich bin nicht hier, um jemanden von meiner Meinung zu überzeugen. Ich kann immer nur das mit euch teilen, was in meine Erfahrung ist. Aber du machst dir deine eigene Erfahrung und dein eigenes Bild.
Wie also kann man das Gesetz der Anziehung verstehen? Gibt es das Gesetz überhaupt oder ist es alles nur Blödsinn? Genau damit beschäftigen wir uns in der heutigen happycoollove Podcast Episode #33.
Um das Gesetz der Anziehung verstehen zu können, ist es hilfreich, sich erst einmal mit den Grundannahmen und mit der Theorie des Gesetzes vertraut zu machen. Deshalb gehe ich genau darauf ein, bevor ich meine Gedanken zum Gesetz mit euch teile.
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