Die Bundesanwaltschaft hat beim bundeseigenen Rüstungsbetrieb Ruag eine Hausdurchsuchung veranlasst. Hintergrund ist offenbar ein Strafverfahren wegen Wiederhandlungen gegen das Kriegsmaterialgesetz. Konkret soll es um Waffenlieferungen an Russland gehen. Ein Mitarbeiter des bundeseigenen Rüstungsbetriebs Ruag soll hinter dem Rücken seiner Chefs Waffen nach Russland geliefert haben. Und zwar im Wert von mehr als 15 Millionen Franken. Nun ermittelt die Bundesanwaltschaft. Sie hat an verschiedenen Orten Hausdurchsuchungen gemacht. Weitere Themen: Misshandlungsvorwürfe gegen Behindertenheim bei Vevey - Erdogan-naher Konzern übernimmt grösste Mediengruppe - Wichtige Voraussetzung für visafreie Einreise in Schengenraum - Perus Präsident reicht Rücktritt ein - Medienbildung beginnt in der Schule - Peter G. Kirchschläger: Mensch, Maschine und Moral