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In den Mobilfunkmarkt kommt dieser Tage Bewegung: Die Bundesnetzagentur hat Telekom und Vodafone ihre "Zero Rating"-Tarifoptionen untersagt. Damit muss Datenverkehr wieder für alle Dienste angerechnet werden. Unterdessen erwarten Analysten aber ohnehin das Aus der Volumentarife – immer mehr Menschen nutzen Mobilfunkverträge ohne Datenlimit. Damit könnte es bald mit der Drosselung nach Erreichen eines bestimmten Datenvolumens vorbei sein.
Der Ukraine-Krieg gilt schon jetzt als Zeitenwende. Welche Folgen er noch haben wird, ist aktuell gar nicht abzusehen sind. Längst hat sich aber herauskristallisiert, dass Russlands Raumfahrtbranche isoliert wird, lediglich beim Betrieb der ISS funktioniert die Kooperation mit dem Westen noch – notgedrungen. Eine Rückkehr zur umfangreichen und produktiven Zusammenarbeit, wie sie vor dem Krieg stattfand, ist schwer vorstellbar. Damit steht einer der großen Errungenschaften der Zeit nach dem Kalten Krieg vor dem Ende und es droht eine Blockbildung im All. Dabei ist die bemannte Raumfahrt wie kaum etwas anderes mit den Utopien einer besseren und geeinten Welt verbunden. Was die Entwicklungen für die Zukunft im All und unsere Erzählungen davon bedeuten, besprechen wir.
Online-Nutzer sollen in Europa künftig besser im Internet geschützt werden. Das Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) sorgt laut Europäischer Union für eine strengere und europaweit gemeinsame Aufsicht von Onlineplattformen. Die Verabschiedung im Europäischen Parlament gilt als Formsache. In Deutschland löst es das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ab. So sollen etwa illegale Inhalte schneller aus dem Netz entfernt werden. Die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten erhalten laut dem Entwurf Zugang zu Daten der großen Onlineplattformen. Und die Onlinemarktplätze sind künftig dazu angehalten, entschlossener gegen schwarze Schafe vorzugehen. Doch die Meinungen über das "Digitale Grundgesetz" gehen weit auseinander. Während die einen frohlocken, sehen Kritiker eine verpasste Chance beim Schutz der Nutzerrechte.
Im dritten Coronajahr gibt es weiterhin Lieferschwierigkeiten bei vielen PC-Komponenten. Wir besprechen, wie es aussieht und wann es wieder besser wird.
Offiziell tobt der Ukraine-Krieg seit dem 24. Februar. An diesem Tag marschierten russische Truppen in die Ukraine ein und starteten Kampfhandlungen. Aber schon vorher konnten Security-Expertinnen und -Experten verschiedene Angriffe im Internet beobachten, die vor allem über Malware ausgeführt wurden. So, wie sich die russische Armee über Wochen in Stellung brachte, tat dies wohl auch die Cyberarmee.
Auch wenn sich IPv6 langsam aber sicher durchsetzt, verstummt die Kritik an der aktuellen Version des Internetprotokolls nicht. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand und gehen über eine ausreichende Zahl an Adressen hinaus. Vor allem im privaten Umfeld ist das aber oft noch nicht angekommen, fast 60 Prozent des Internetverkehrs entfällt in Deutschland inzwischen auf IPv4. Wenn der Provider IPv6 unterstützt, sind die ersten Schritte schnell gemacht. Wir lassen uns erklären, wie man am meisten aus IPv6 herausholt und welche Vorteile das hat – zuhause, aber auch für Firmen.
Auf dem Smartphone machen Instagram & Co. vor, wie einfach Bilder nachbearbeitet werden können, geht es aber um viele Fotos und mehr Feinheiten beim Entwickeln, bleiben PC-Programme die Werkzeuge der Wahl. Mit verschiedenen Veränderungen versuchen sich Raw-Entwickler wie Capture One, Lightroom und Darktable voneinander abzusetzen und die Arbeit zu erleichtern. Immer stärker kommt dabei auch KI-Technik zum Einsatz, nicht nur, um Fleißarbeit abzunehmen. Während einige der Programme mehrere Hundert Euro kosten, sind andere komplett kostenlos. Wir lassen uns erklären, welche Unterschiede es gibt und wie viel Hand man selbst noch anlegen muss.
Das Steam Deck von Valve könnte eine neue Form des PC-Spielens bedeuten. Leistung und Auswahl stechen besonders hervor, aber einfach zu bedienen soll das Steam Deck nicht sein – hier fehlt es also noch an Ausgereiftheit.
Der US-Konzern Intel will in Magdeburg zwei hochmoderne Halbleiterwerke aufbauen, schon im ersten Schritt sollen 17 Milliarden Euro fließen. Weitere Werke könnten folgen und damit noch mehr Geld. In anderen EU-Staaten will Intel ebenfalls Milliardensummen investieren, um bestehende Werke aufzurüsten, Forschungs- und Designeinrichtungen zu vergrößern und wahrscheinlich noch ein Packaging-Werk in Italien zu errichten.
Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wurden teils drastische Sanktionen gegen Russland verhängt, weiter gehende Maßnahmen werden diskutiert. So hatte die ukrainische Regierung gefordert, die Länderadresszone .ru samt seiner kyrillischen Variante rauszuwerfen, russische Rootserver zu sperren und dem Land alle IP-Adressen zu entziehen. Dem wurde nicht nachgekommen. Später hieß es, Russland wolle sich im Gegenzug komplett vom Internet abkapseln und die Verbindungen kappen. Aber auch wenn das ebenfalls nicht eintreten wird, ist die Isolierung des Landes nicht nur in ihrer Geschwindigkeit beispiellos. Wir besprechen, was da technisch passiert ist, was noch passieren könnte und warum manche Maßnahmen entschieden abgelehnt werden.
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