Helle Panke

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Helle Panke episodes

  • Benni Bärmann: Die Eigentumsfrage heute (5/5)
    Die Eigentumsfrage heute
    Konferenz (16. November 2013)
    Benni Bärmann: Commons und Peer Production – transformatorische Pfade und Chancen in Sachen Eigentum
    Die Eigentumsfrage war, ist und bleibt ein zentrales Thema in den theoretischen Auseinandersetzungen und in der praktischen Politik der Linken. Sie ist eng verflochten mit den zentralen Fragen einer Transformation des gegenwärtigen Finanzmarkt-Kapitalismus in eine solidarische, emanzipative und zukunftsfähige Gesellschaft.
    Auf der Tagung soll es darum gehen, sowohl neue Antworten auf „alte“ Fragen zum Eigentum als auch neue Fragen, Sichten und Praxen in Sachen Eigentum aufzuzeigen und zu erörtern.
    17 min
  • Andreas Wehr: Anfänge der Europäischen Integration nach dem II. Weltkrieg
    Mitschnitt einer Veranstaltung aus dem Jahr 2013
    Referent: Andreas Wehr (Berater der linken Fraktion GUE/NGL im Europaparlament)
    Moderation: Martin Hantke (Europapolitischer Referent der Bundestagsfraktion DIE LINKE)
    Die diesjährigen Bundestagswahlen waren auch dadurch geprägt, dass die deutlich rechts orientierte "Alternative für Deutschland" (AfD) nur knapp den Einzug in das Parlament verfehlte.
    Das lag neben anderen Faktoren auch daran, dass von Seiten der politischen und gesellschaftlichen Linken eine offensive Kritik an der gegenwärtigen EU weitgehend ausblieb. Jetzt ist es angesichts der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament geboten, erneut und vertieft in eine kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen und der zukünftigen Entwicklung der EU einzutreten.
    Der Vertrag von Maastricht trat am 1. November 1993 – nach Abschluss des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht – in Kraft. Mit diesem Vertrag wurde die Wende hin zur neoliberalen Ausrichtung der Europäischen Union besiegelt, die ihren aktuellen Abschluss in "Fiskal-Vertrag" und "Rettungsschirm" (ESM)" gefunden hat. Gegen diese Verträge hat DIE LINKE zu Recht vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt.
    So wichtig die verfassungsrechtliche Auseinandersetzung mit den undemokratischen und unsozialen EU-Verträgen auch ist: Noch notwendiger ist der Kampf gegen die neoliberalen Konzeptionen, die die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise zur Staatsschuldenkrise uminterpretieren und ihr mit einer Haushalts- und Finanzpolitik auf dem Rücken der Mehrheit der Bevölkerung begegnen wollen.
    Perspektivisch brauchen wir Alternativen zur derzeitigen EU: Wir brauchen eine internationalistische und solidarische Europäische Union!
    1 hr 13 min
  • Frieder Otto Wolf: Vertrag von Maastricht
    Mitschnitt einer Veranstaltung im Jahr 2013
    Neoliberalisierung der Europäischen Union - Übergang zu einem "negativen" (marktförmigen) Integrationsmodell
    Referent: Prof. Frieder Otto Wolf (Ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments für Bündnis 90/Die Grünen)
    Moderation: Kurt Neumann
    Die diesjährigen Bundestagswahlen waren auch dadurch geprägt, dass die deutlich rechts orientierte "Alternative für Deutschland" (AfD) nur knapp den Einzug in das Parlament verfehlte.
    Das lag neben anderen Faktoren auch daran, dass von Seiten der politischen und gesellschaftlichen Linken eine offensive Kritik an der gegenwärtigen EU weitgehend ausblieb. Jetzt ist es angesichts der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament geboten, erneut und vertieft in eine kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen und der zukünftigen Entwicklung der EU einzutreten.
    Der Vertrag von Maastricht trat am 1. November 1993 – nach Abschluss des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht – in Kraft. Mit diesem Vertrag wurde die Wende hin zur neoliberalen Ausrichtung der Europäischen Union besiegelt, die ihren aktuellen Abschluss in "Fiskal-Vertrag" und "Rettungsschirm" (ESM)" gefunden hat. Gegen diese Verträge hat DIE LINKE zu Recht vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt.
    So wichtig die verfassungsrechtliche Auseinandersetzung mit den undemokratischen und unsozialen EU-Verträgen auch ist: Noch notwendiger ist der Kampf gegen die neoliberalen Konzeptionen, die die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise zur Staatsschuldenkrise uminterpretieren und ihr mit einer Haushalts- und Finanzpolitik auf dem Rücken der Mehrheit der Bevölkerung begegnen wollen.
    Perspektivisch brauchen wir Alternativen zur derzeitigen EU: Wir brauchen eine internationalistische und solidarische Europäische Union!
    38 min
  • Andreas Fisahn: Der Lissabon-Vertrag der Europäischen Union und aktuelle Entwicklung der EU
    Mitschnitt einer Veranstaltung im Jahr 2013
    Desintegration und Entdemokratisierung (Fiskal- und ESM-Vertrag, Wettbewerbspakt, transatlantisches Handels- und Investitionsabkommen [TTIP])
    Referent: Prof. Dr. Andreas Fisahn (Uni Bielefeld)
    Moderation: Janeta Mileva (Mitglied des Vorstands der "Hellen Panke")
    Die diesjährigen Bundestagswahlen waren auch dadurch geprägt, dass die deutlich rechts orientierte "Alternative für Deutschland" (AfD) nur knapp den Einzug in das Parlament verfehlte.
    Das lag neben anderen Faktoren auch daran, dass von Seiten der politischen und gesellschaftlichen Linken eine offensive Kritik an der gegenwärtigen EU weitgehend ausblieb. Jetzt ist es angesichts der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament geboten, erneut und vertieft in eine kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen und der zukünftigen Entwicklung der EU einzutreten.
    Der Vertrag von Maastricht trat am 1. November 1993 – nach Abschluss des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht – in Kraft. Mit diesem Vertrag wurde die Wende hin zur neoliberalen Ausrichtung der Europäischen Union besiegelt, die ihren aktuellen Abschluss in "Fiskal-Vertrag" und "Rettungsschirm" (ESM)" gefunden hat. Gegen diese Verträge hat DIE LINKE zu Recht vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt.
    So wichtig die verfassungsrechtliche Auseinandersetzung mit den undemokratischen und unsozialen EU-Verträgen auch ist: Noch notwendiger ist der Kampf gegen die neoliberalen Konzeptionen, die die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise zur Staatsschuldenkrise uminterpretieren und ihr mit einer Haushalts- und Finanzpolitik auf dem Rücken der Mehrheit der Bevölkerung begegnen wollen.
    Perspektivisch brauchen wir Alternativen zur derzeitigen EU: Wir brauchen eine internationalistische und solidarische Europäische Union!
    1 hr 19 min
  • Diskussion: Die Zukunft der Europäischen Union: Für eine internationalistische und solidarische EU!
    Diskussion aus dem Jahr 2013
    Mit Sabine Lösing (DIE LINKE, Mitglied des Europäischen Parlaments), Dr. Diether Dehm (MdB Bundestagsfraktion DIE LINKE, Europapolitischer Sprecher, Schatzmeister der "Europäischen Linken" [EL]), Andreas Fisahn, Fabio de Masi (Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Sahra Wagenknecht, MdB DIE LINKE)
    Moderation: Kurt Neumann
    Die diesjährigen Bundestagswahlen waren auch dadurch geprägt, dass die deutlich rechts orientierte "Alternative für Deutschland" (AfD) nur knapp den Einzug in das Parlament verfehlte.
    Das lag neben anderen Faktoren auch daran, dass von Seiten der politischen und gesellschaftlichen Linken eine offensive Kritik an der gegenwärtigen EU weitgehend ausblieb. Jetzt ist es angesichts der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament geboten, erneut und vertieft in eine kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen und der zukünftigen Entwicklung der EU einzutreten.
    Der Vertrag von Maastricht trat am 1. November 1993 – nach Abschluss des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht – in Kraft. Mit diesem Vertrag wurde die Wende hin zur neoliberalen Ausrichtung der Europäischen Union besiegelt, die ihren aktuellen Abschluss in "Fiskal-Vertrag" und "Rettungsschirm" (ESM)" gefunden hat. Gegen diese Verträge hat DIE LINKE zu Recht vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt.
    So wichtig die verfassungsrechtliche Auseinandersetzung mit den undemokratischen und unsozialen EU-Verträgen auch ist: Noch notwendiger ist der Kampf gegen die neoliberalen Konzeptionen, die die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise zur Staatsschuldenkrise uminterpretieren und ihr mit einer Haushalts- und Finanzpolitik auf dem Rücken der Mehrheit der Bevölkerung begegnen wollen.
    Perspektivisch brauchen wir Alternativen zur derzeitigen EU: Wir brauchen eine internationalistische und solidarische Europäische Union!
    1 hr 15 min
  • Christopher Coenen: Der mechanische Mensch
    Mitschnitt einer Veranstaltung 2013
    Die Visionen des Transhumanismus, seine sozialistischen Wurzeln und heutige Relevanz
    Vortrag von Christopher Coenen, Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (KIT-ITAS)
    Nach Vorläufern im britischen Freidenkertum und im utopischen Denken des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurden in den 1920er Jahren vor allem von Sozialisten Wissenschafts- und Technikvisionen entwickelt, die eine "Verbesserung" und letztlich Überwindung menschlicher Leiblichkeit in Aussicht stellen. Von Desmond Bernals 1929 erdachtem "mechanischen Menschen" führt der Weg zum Transhumanismus unserer Tage, der zwar oft noch religionskritisch und politisch progressiv auftritt, sich aber vor allem in Kernmilieus des US-Informationskapitalismus und auf Basis eines starken Individualismus entfaltet.
    Aus historischer wie aktueller Perspektive stellt der Transhumanismus eine Herausforderung sowohl für sozialistisches als auch für utopisches Denken dar, weil er nicht nur im Einklang mit starken kulturellen Tendenzen unserer Zeit steht, sondern auch die gesellschaftlichen Diskurse über Bio-, Informations-, Nano- und Neurotechnologien und über die "Zukunft der menschlichen Natur" stark beeinflusst. Die Auseinandersetzung mit dem Transhumanismus hat trotz der Seltsamkeit vieler seiner Visionen das Potenzial, zu einer Neubestimmung des Verhältnisses von gesellschaftlichem und naturwissenschaftlich-technischem Fortschritt beizutragen.
    1 hr 6 min
  • Mario Keßler: Ferdinand Lassalle und die erste deutsche Arbeiterpartei
    Mitschnitt einer Veranstaltung 2013
    Vor 150 Jahren wurde mit dem "Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein" (ADAV) die erste deutsche Arbeiterpartei gegründet. Ihr geistiger und politischer Führer war Ferdinand Lassalle. Zum ersten Mal hatte die deutsche Arbeiterklasse damit eine dauerhafte politische Organisation, die in eine wechselvolle Geschichte mit Parteivereinigungen und Spaltungen zunächst innnerhalb der Sozialdemokratie, dann in den verschiedenen Strömungen linker Parteien einmündete.
    Sozialistische Ziele und die Widersprüche, Kompromisse und Zugeständnisse auf diesem Weg waren von Anfang an in der neuen Partei und in den theoretischen Einsichten Lassalles angelegt:
    Staatsgläubigkeit, der Streit um die Reformfähigkeit der bestehenden Ordnung, Fraktionskämpfe.
    Und doch veränderte die politisch organisierte Linke das Land, aber auch sich selbst.
    38 min
  • Rolf Hecker: Braucht heute noch jemand die Marx-Engels-Werkausgabe?
    Mitschnitt einer Veranstaltung 2013
    Zum Erscheinen von MEW, Bd. 40 und zur Zukunft der MEW Vortrag von Prof. Dr. Rolf Hecker (Vorstand des Berliner Vereins zur Förderung der MEGA-Edition).
    Die blauen Bände der Marx-Engels-Werke (MEW) sind legendär und haben ihre Bedeutung als Studienausgabe nicht eingebüßt. Mittlerweile gibt es 43 Bücher in dieser Ausgabe. Seit 1999 erscheinen sie in der Herausgeberschaft der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Seither wurden fünf Bände überarbeitet.
    Was erwartet die Benutzer der MEW, wenn sie diese und weitere Bände erwerben? Was gibt es Neues in der MEW-Ausgabe, und was unterscheidet diese von der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA)?
    43 min
  • Jennifer Stange: Mutter oder Mörderin. Evangelikale und ihr Welt- und Frauenbild
    Referentin: Jennifer Stange (Journalistin)
    Mitschitt einer Veranstaltung 2013
    “Wenn Mütter töten, stirbt die Welt”, singt ein evangelikaler Liedermacher gern. Denn “Massenmord an Unschuldigen” durch Abtreibung ist eines der Hauptkampffelder christlicher Hardliner weltweit. Einmal im Jahr treffen sie sich zum “Marsch für das Leben” in Berlin.
    Sünderinnen sollen auch im irdischen Leben nicht ungeschoren davon kommen, deshalb fordern Lebensschützer das Ende des straffreien Schwangerschaftsabbruchs. Selbstbestimmungsrechte von Frauen? - Egal. Denn es geht um die Durchsetzung eines religiösen Dogmas: Gott soll über den Beginn und das Ende des Lebens entscheiden und nicht der Mensch. Deshalb sind Lebensschützer auch gegen Pränataldiagnostik und Sterbehilfe.
    Religiöse Spinner aus dem Abseits? Weit gefehlt, denn die Lebenschützer finden Unterstützung in der Breite: Die Bahn verkauft Billigtickets zum “Marsch für das Leben”, und die wirklich Frommen aus der CDU-Bundestagsfraktion schicken genauso Grußworte wie die Oberen der beiden großen Kirchen. Abtreibung wird von Lebensschützern oft als “Massenmord” oder auch mal als “neuer Holocaust” bezeichnet und Pränataldiognostik und Sterbehilfe gelten ihnen als “Euthanasie”. Die Assoziation mit dem Nationalsozialismus, um den vor über zehn Jahren mühsam austarierten Kompromiss zum Schwangerschaftsabbruch in Frage zu stellen, ist gewollt.
    Für Argumente aus der rechten Ecke ist man sich aber auch nicht zu schade. Die Schlachten von gestern werden insbesondere in stark von Abwanderung betroffenen Regionen vor dem Hintergrund der schwierigen demografischen Entwicklung geführt: Die Deutschen stürben aus, wird proklamiert, und deutsche Frauen sollten es zwangsweise ausbaden.
    47 min

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