Herzmut Podcast: Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben

Herzmut Podcast: Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben

By Mag. Sabine Weiss, Psychologische Beraterin für Liebeskummer, Beziehungsthemen und SinglelebenEducationSelf-Improvement
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Herzmut Podcast: Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben episodes

  • Zu hohe Erwartungen an Partner als Beziehungskiller

    Liebe Alle,

    Erwartungen an uns und an den Partner, vor allem in der Kennenlernphase wie oft wurde darüber schon gesprochen? Kaum ein Single, der nicht schon mal den Vorwurf hörte, dass er zu hohe Erwartungen hat und seine Ansprüche „runterschrauben“ soll. Weil zu fixierte Vorstellungen schon als Beziehungskiller wirken noch bevor man sich überhaupt kennen gelernt hat und das ohnehin nur dazu führt, dass man enttäuscht wird.

    Sind Erwartungen also Beziehungskiller immer und alle?

    Immer wieder sind Erwartungshaltungen auch ein Thema bei mir in der Praxis. Und ich selbst war ja auch schon davon betroffen.

    Du erwartest viel zu viel, das setzt  mich unter Druck! Solche und ähnliche Sätze bekommt man da manchmal in der Beziehungsanbahnung (und oft auch noch später) schon mal zu hören. Und dann wenden sich die Betroffenen an mich und bitten mich, ihnen beizubringen, ohne Erwartungen durchs Leben und durch die Partnerschaft zu gehen. So nach dem Motto: bitte kille den Beziehungskiller in mir!

    Müssen konkrete Vorstellungen immer ein Beziehungskiller sein oder kann man das auch anders sehen? Nehmen wir also den angeblichen „Beziehungskiller“ mal unter die Lupe.

    1) Es ist zu viel erwartet, ohne Erwartungen durch´s Leben zu gehen !

    Unsere Kunden, Chefs, Kollegen oä erwarten sich, dass wir unsere Arbeit ordentlich erledigen. Unsere Nachbarn erwarten sich, dass wir die Gemeinschaft respektieren und nicht nächtelang laute Musik spielen. Volle Müllsäcke mit stinkenden Windeln vor der Tür kommen übrigens auch nicht so gut an.

    Ja das Leben selbst ist voller Erwartungen an uns!! Schließlich will es gelebt werden!

    Trotzdem würde niemand hergehen und diese Anforderungen an uns als Beziehungskiller zu bezeichnen! Mönche beschäftigen sich teilweise ihr Leben lang in Klöstern mit dem Versuch, erwartungsfrei durchs Leben zu gehen. Dort ist es vielleicht auch easy, wenn man ein Schweigegelübde abgelegt hat. Und dennoch bleibt selbst da die Frage: wenn die sich dann mal dabei ertappen, doch die Erwartung an sich selbst zu haben, erwartungsfrei zu sein ärgern die sich dann?

    Also nein Erwartungsfrei durchs Leben zu gehen ist aus meiner Sicht pure Illusion, weil das Leben einfach völlig anders läuft.

    2) Nicht jede Erwartung ist ein Beziehungskiller

    Ja wir alle wissen, dass es so etwas wie überzogene Erwartungen gibt. Täglich auf Rosen gebettet zu werden und Geschenke ins Büro geschickt zu bekommen (damit die lieben Kollegen auch alle wissen, was für einen tollen Mann du an Land gezogen hast), für jede Verabredung extra abgeholt und heimgebracht zu werden usw. Jeder von uns hat so eine Idee von völlig übertriebenen Erwartungen. Mein persönliches Horror-Szenario: ein Namenstattoo *würg Wäre für mich in der Sekunde DER Beziehungskiller schlechthin.

    ABER: es gibt Verhaltensweisen, die darfst du und sollst du auch erwarten!

    Du darfst erwarten, dass dein Typ dich gut behandelt!
    Du darfst erwarten, dass er dir zeigt, dass er dich schätzt!
    Du darfst erwarten, dass er dich nicht anlügt, betrügt oder sonstwie hintergeht!

    Deshalb rate ich sogar dringend dazu, dass du dich mit deinen Erwartungen auseinandersetzt. Sie zeigen dir nämlich auf, was dir wichtig ist! Die wenigsten von uns haben sich schon mal bewusst hingesetzt und über ihre Wertehierarchien nachgedacht (jaha, kennst du denn deine?). Sieh es doch mal von der Seite jedes Mal, wenn du enttäuscht bist, weil eine Erwartung sich nicht erfüllt hat, hast du auch etwas über dich gelernt. Nämlich darüber, was du dir gewunschen hast und was dir wichtig ist! Erwartungen per se zu verurteilen halte ich daher für völlig daneben. Mach dir statt dessen lieber mit den Fragen aus dem nächsten Punkt deine Basis-Werte und damit verbundenen Erwartungen klar und nutze dieses Wissen um deine Grenzen und deinen Selbstwert zu achten!

    Nicht jeder Beziehungskiller ist nämlich per se böse oder schlecht.

    3) Nutze enttäuschte Erwartungen, um etwas über dich und deine Grenzen zu erfahren!

    Oft zeigt sich erst in der Verletzung von Erwartungen, welche grundlegenden Werte du für eine Beziehung setzt. Wenn du also das nächste Mal enttäuscht bist, nimm das zum Anlass und frag dich:

    • welche Erwartung wurde hier enttäuscht?
    • ganz ehrlich ist diese Erwartung angemessen? (siehe dazu auch Punkt 6!)
    • Wenn nein wie möchtest du deine Erwartung in diesem Bereich für die Zukunft anpassen?
    • Wenn ja wie möchtest du damit umgehen?Bei den meisten Erwartungen gibt es einen Graubereich, in dem man noch nicht so recht von einer Verletzung der Erwartung sprechen kann, aber so recht erfüllt ist sie auch nicht. Ist es noch im Graubereich und bist du bereit, darüber hinweg zu sehen? Oder ist deine Erwartung angemessen und völlig unerfüllt? Was ist dann deine Konsequenz daraus?
    • Erwartungen zeigen dir im Extremfall daher auch deine Grenzen auf. Eine gesunde Partnerschaft, in der sich beide Partner auf Augenhöhe begegnen hat auch ganz viel mit einem Selbstverständnis, dem Wissen um eigene Grenzen und den eigenen Wert zu tun!

      Nutze also enttäuschte Erwartungen zur Selbstreflexion und mach dir deine Werthaltungen und Grenzen bewusst. Und wenn die damit verbundenen Erwartungen nicht erfüllt werden, dann darfst du auch entsprechende Konsequenzen draus ziehen! Manchmal hat so ein Beziehungskiller nämlich eine durchaus berechtigte Funktion dich nämlich vor ungesunden Beziehungen zu bewahren!

      Wie du dem Beziehungskiller „Erwartungen“ beikommst
      4) Mach dir das Leben leichter löse dich von dem Zwang, dass sich deine Vorstellungen auch erfüllen müssen!

      Der wesentliche Punkt bei Erwartungshaltungen ist aus meiner Sicht daher nicht, ohne Erwartungen durchs Leben zu gehen. Die emotional gesunde Variante ist aus meiner Sicht viel eher, sich von der Vorstellung zu lösen, dass sich Erwartungen auch erfüllen müssen. Dass unsere Partner unseren Erwartungen gerecht werden. Niemand muss das. Es ist natürlich wesentlich einfacher, wenn unsere Partner sich genau so verhalten, wie wir das gerne hätten. Easy Baby.

      Das wirklich Unangenehme bei nicht erfüllten Erwartungshaltungen ist ja, dass wir plötzlich selbst in die Verantwortung gedrängt werden, etwas zu tun. Und sei es nur, die Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen! Denn ganz ehrlich wir alle wissen, dass es extrem uncool ist, wenn die eigenen Erwartungen nicht erfüllt werden. Da kann man schon mal zum Zornbinkerl werden. Wer hat nicht schon mal erlebt, dass man eine Whatsapp-Nachricht verschickt, die Hakerl seit STUNDEN blau sind und trotzdem keine Antwort da ist? Mag ja egal sein, wenns die Nachricht an den Automechaniker war. Ist aber ausreichend für einen abendfüllenden Wutanfall Notfalltelefonat mit der besten Freundin inklusive wenn es die neue Flamme betrifft.

      Wir sind also alle bei weitem nicht so entspannt wie wir es gerne hätten. Zugegeben manche sind da gelassener im Umgang als Andere. Und gerade das hat aber ausgerechnet wer hätte das gedacht! mit dem Wissen um den eigenen Wert und gesunden Grenzen zu tun.

      Wie du gut mit enttäuschten Erwartungen umgehen kannst

      Die zwei wesentlichen Faktoren sind daher in diesem Zusammenhang wenn sich eine Situation nicht so entwickelt wie du das gern gehabt hättest:

      1. emotionale Flexibilität – kannst du dich innerlich entspannen und dich wieder dem Fluss überlassen? Sprich: nicht in den Widerstand gehen, weil es anders als geplant kommt, sondern tief einatmen, ausatmen und dann die neue Entwicklung begrüßen. Es braucht Übung an diesen Punkt zu kommen, lohnt sich aber!
      2. Verantwortung für deine eigenen Emotionen – wenns grad absolut gegen deine Pläne läuft, nutzt es wenig, den Partner entsprechend darauf hinzuweisen und um eine Korrektur zu bitten. Das ist wie der berühmte Satz „Nie schenkst du mir Blumen“ – was soll der arme Kerl daraufhin machen? Macht er es nicht, bestätigt er die negative Erwartung. Macht er es doch, ist es wie eine Pflichterfüllung und macht dich daher trotzdem nicht glücklich. Es sind deine Vorstellungen und Erwartungen, wenn sie nicht erfüllt werden, liegt es an dir, ob es dir deshalb gut oder schlecht geht und es liegt genauso an dir, die entsprechend verknüpften Entscheidungen zu treffen.
      3. 5) Sei gut zu dir – erinnere dich daran, dass Erwartungen nicht im luftleeren Raum entstehen

        Was mich immer wieder überrascht, ist wie schnell wir dazu neigen, den Vorwurf der gesteigerten Erwartungshaltung anzunehmen und dann die Schuld bei uns suchen. Quasi der Beziehungskiller in uns?

        Tatsächlich bin ich bis jetzt – und das obwohl das Thema Erwartungshaltungen und Beziehung wirklich ein Dauerbrenner ist – noch kaum mit völlig an den Haaren herbeigezogenen Vorstellungen meiner Klienten, die als Beziehungskiller gewirkt hätten, konfrontiert gewesen. Die meisten haben in Wahrheit völlig normale Erwartungen an die Entwicklung einer Bekanntschaft, wenn die Zeichen entsprechend stehen. Und das ist genau der springende Punkt: Es gibt so etwas wie einen natürlichen Fluss in der Entwicklung einer Beziehung, der bereits beim Kennenlernen einsetzt.

        Keine Frau würde auf die Idee kommen, in dem Tinderdate schon den zukünftigen Ehemann zu sehen, wenn er schon bei der ersten Kontaktaufnahme klarstellt, dass er ausschließlich an einer Sexbeziehung interessiert ist, nebenbei noch verheiratet ist und drei Kinder hat. Umgekehrt wenn sich nach einem ersten Treffen laufend der Kontakt intensiviert, es zu öfteren Treffen kommt und schon Pläne für die Zukunft gemacht werden – dann ist es nicht weiter verwunderlich und im Gegenteil sogar ziemlich normal zu „erwarten“, dass diese Entwicklung kontinuierlich weitergeht. Wenn dann dein Gegenüber plötzlich einen anderen Weg einschlägt und sich unerwartet (!) zurückzieht, darf man kurzfristig schon mal irritiert sein. Das muss aber nicht heißen, dass du zu hohe oder ungerechtfertigte Erwartungen hast!

        Bevor du also zu schnell mit dir selbst ins Gericht gehst, prüfe lieber, ob die aktuellen Erwartungen nicht einfach aus der Situation heraus erwachsen sind und durchaus angebracht bzw nachvollziehbar waren. 

        6) Erwartungen per se müssen gar kein Beziehungskiller sein

        Noch so eine Überlegung, die ganz gern vergessen wird. Erwartungen an sich sind NICHT das Problem!

        Das Problem entsteht erst, wenn sich deine Erwartungen von denen deines Partners unterscheiden!

        Tatsächlich haben (aus meiner Sicht geschätzte) 99,9% aller Menschen Erwartungen in unterschiedlichem Ausmaß. Und ehrlich gesagt haben gerade jene Menschen, die behauptet haben keine Erwartungen an mich zu haben, am heftigsten reagiert, wenn ich dann wohl doch anders als erhofft reagiert habe. Wenn also das Thema aufkommt, arbeite doch damit und nutze es als Signal dafür, dass es hier gerade einen Punkt in eurer Partnerschaft gibt, an dem ihr unterschiedliche Ansichten und Einstellungen habt. Redet darüber statt euch zurückzuziehen!

        Dein Gegenüber als Beziehungskiller

        Seien wir mal ehrlich, was ganz oft vergessen wird es kommt leider sehr oft vor, dass Partner eine Ausrede dafür suchen, aus der Beziehung wieder auszusteigen. Da wird gern der „schwarze Peter“ auch mal rübergeschummelt und man steht plötzlich selbst als Beziehungskiller da obwohl man unschuldig ist. Daher auch hier noch ein paar Gedanken dazu.

        7) Wer sich von hohen Erwartungen des Partners unter Druck gesetzt fühlt …

        Wie einleitend erwähnt, wenden sich oft Klienten an mich mit dem Anliegen, dass der/ die Partnerin sich von angeblich zu hohen Erwartungen unter Druck gesetzt fühlen an mich. Dazu würd ich gern noch zwei Gedanken loswerden:

        1. Wer sich von zu hohen Erwartungen des Partners unter Druck gesetzt fühlt, entscheidet sich schon selbst dafür! Niemand muss sich von zu hohen Erwartungen unter Druck gesetzt fühlen. Man kann nämlich auch einfach die Erwartungen sehen und trotzdem nicht erfüllen. Oder nur so weit, wie es den eigenen Standards und Grenzen entspricht. Auch hier greift das Prinzip der emotionalen Verantwortung für die eigenen Gefühle! Wer sich also darüber beschwert, dass er sich unter Druck gesetzt fühlt, sagt damit mehr über sich selbst aus als über den vermeintlichen Druckmacher!
        2. Wenn sich jemand aufgrund deiner angeblich zu hohen Erwartungen zurückzieht, ist ER der Beziehungskiller nicht du! Den aktiven Schritt WEG von dir hat er dann gemacht als REAKTION! Nicht du.
        3. Wer sich von zu hohen Erwartungen unter Druck gesetzt fühlt, hat selbst Erwartungen an den Partner.

        4. Nämlich die, nur ja nicht mit Erwartungshaltungen konfrontiert zu werden! Und das ist auch ein ganz schöner Beziehungskiller.

           

          In diesem Sinne ich wünsche Euch mutige Herzen und tapferes Lieben!

           

          10 min
        5. Häusliche Gewalt – Formen, Warnzeichen und die Frage: warum?

          Zugegeben, ich bin nicht sehr oft mit dem Thema konfrontiert aber hin und wieder ist es auch in meiner Beratung Thema: häusliche Gewalt. Was sich langsam einschleicht wird leise immer lauter und endet schließlich im ersten Übergriff. Eine Ohrfeige, ein Rempler, ein verdrehter Arm es geht schnell und zwar meistens so schnell, dass die Betroffenen kaum verarbeiten können was passiert ist zumindest nicht im ersten Moment.

          Häusliche Gewalt Formen von Gewalt

          Auslöser ist dabei meistens ein eher kleines Thema, eine Meinungsverschiedenheit, ein kleiner Streit. Wer bei häuslicher Gewalt immer gleich an ein riesiges Eifersuchtsszenario denkt, liegt meist daneben. Tatsächlich traue ich mich noch am ehesten zu vermuten: wer heimkommt und seinen Partner im Bett mit einer Anderen findet, dabei ausrastet und wütend um sich brüllt und schlägt, hat vermutlich noch kein ernsthaftes Problem mit Gewalt. Wer allerdings fünf Minuten danach zurückkommt und dann zuschlägt, schon.

          Es gibt einen minimalen zeitlichen Unterschied zwischen Affekt und Entscheidung. Er mag klein sein reicht aber aus  um zu unterscheiden und vor allem zu wählen.

          Psychische und körperliche Gewalt

          Tatsächlich fängt häusliche Gewalt meist viel früher an, lange vor den ersten Schlägen. Bei häuslicher Gewalt wird üblicherweise zwischen psychischer Gewalt (oft auch verbale Gewalt genannt) und körperlicher Gewalt unterschieden.

          Diese Unterscheidung mag recht logisch klingen, tatsächlich ist es in meinem Erleben so, dass noch nie körperliche Gewalt ein Thema war, ohne dass nicht schon vorher verbale Übergriffe da waren. Psychische Gewalt ist also schon ein Warnzeichen!

          Es ist mir wichtig das herauszustreichen, denn wenn du auf dieser Seite gelandet bist, weil dein Partner dich rhetorisch zur Schnecke macht KANN es sein, dass auch körperliche Übergriffe nicht mehr weit sind.

          Nicht jede Form der Gewalt schlägt auch zu aber jede verletzt!

          Ist es deine Schuld, wenn du von häuslicher Gewalt betroffen bist?

          Es gibt zum Glück mittlerweile wirklich gute Hilfe-Seiten zu diesem Thema, ich liste dir einige davon unten auf. Ich möchte an dieser Stelle auf einen meiner Meinung nach oft eher vernachlässigten Aspekt eingehen. Das Gefühl nämlich, dass du selbst dran schuld bist, wenn du von häuslicher Gewalt in welcher Form auch immer betroffen bist. So gut wie jedes Mal wenn das Thema häusliche Gewalt im Coaching ein Thema wird, folgt irgendwann immer der Satz: „Weißt ich frag mich einfach nur, ob ich nicht vielleicht wirklich selbst dran schuld bin. Dass ich es irgendwie provoziert habe.“

          Ganz viele Menschen, die noch nie einem Übergriff in der Beziehung ausgesetzt waren, können diesen Aspekt nicht verstehen. Genausowenig wie den Umstand, dass man nach einem Übergriff nicht gleich seine Sachen packt und geht. Ja, als Außenstehender ist das leicht, meiner Meinung nach fehlt hier aber jede Empathie für das emotionale Erleben des Opfers.

          Warum man bei häuslicher Gewalt die Schuld (oft) bei sich selbst sucht:

          1. Tatsache ist, die Meisten von uns wurden (zum Glück) schon relativ gewaltfrei erzogen die Betonung liegt auf relativ. Ich selbst habe zB noch Ohrfeigen bekommen, wenn ich etwas besonders schlimmes angestellt habe. Ich kann mich heute nicht mehr daran erinnern, habe aber so die Idee von „es waren nur ganz wenige und die hatte ich bestimmt verdient“. Nun bin ich 1973 geboren und das war damals eine andere Zeit. Meine Mutter ist noch mit wesentlich härteren (und gesellschaftlich damals völlig akzeptierten) Maßnahmen gezüchtigt worden, genauso wie heute nicht mal mehr Ohrfeigen akzeptiert sind.
            Allerdings wirklich niemand hat bis heute herausgestrichen oder thematisiert, dass das damals ein Manko (und vielleicht auch eine Überforderung) der handelnden Personen war. Jeder verurteilt heute die Handlungen, aber die Personen? Das ist noch nicht in unserem Weltbild angelangt.
            Gewalt wird noch immer oft als (verdiente) Maßregelung empfunden und noch nicht als alleiniges Fehlverhalten des Täters.
            Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, wenn man völlig überfordert ist in den ersten Momenten nach einem körperlichen Angriff. Jeder von uns kennt Gewalt nur zur Maßregelung, also ist es kein Wunder, dass man erst Mal die Schuld bei sich sucht. Völlig überfordert greift man auf die einzige, verbreitete Erklärung zurück. „Ich muss es ja verdient haben.“
          2. der Täter entschuldigt sich danach meistens wortreich und signalisiert uns damit: Ja, es tut mir leid, ja es war ein Fehlverhalten, bitte verlass mich nicht, ich bessere mich. Dadurch fühlen wir uns sofort erleichtert, denn jetzt wird die Frage der Schuld von uns genommen. Es hat aber noch einen zweiten Aspekt: nämlich weil die meisten von uns weitgehend gewaltfrei erzogen wurden, fehlen Erklärungsmodelle für Übergriffe und Vorbilder für mögliche Reaktionen. Das führt dazu, dass ein Opfer von häuslicher Gewalt beim ersten Mal völlig erschüttert in seinem Weltbild und hilflos im Umgang damit ist. Nicht selten erlebe ich, dass ein Knuffer oder Rempler erstmal hinterfragt wird, ob das überhaupt ein Übergriff war. Ja, war es. Das nachträgliche Verhalten hilft uns in unserem Verstehen und scheint unser Weltbild wieder gerade zu rücken. Und gerade weil Gewalt in Beziehung eigentlich so gar keinen Platz hat, glauben viele nur zu gern, dass es wirklich nur bei diesem einen Ausrutscher bleibt.
          3. Niemand will gern zugeben, dass er/sie Opfer von häuslicher Gewalt geworden ist. Man will einfach nicht wahrhaben, dass der geliebte Mensch zu so einer Tat fähig ist. Um sich nur irgendwie erklären zu können, wie das aber doch passiert ist, sucht man die Schuld bei sich siehe Punkt 1.
          4. Wichtig für dich ist die Schuld hat IMMER der Täter! Egal welches Verhalten du an den Tag gelegt hast, nichts wirklich gar nichts rechtfertigt häusliche Gewalt!

            Was tun bei häuslicher Gewalt

            Dazu möchte ich ganz dringend etwas sagen:

            DIE HEMMSCHWELLE IST BEIM ERSTEN MAL AM GRÖSSTEN!

            Das erste Mal ist wie eine unsichtbare Schwelle. Wer diese Schwelle überschreitet, hat ein Hindernis genommen und die persönliche Zurückhaltung wird mit jedem weiteren Mal immer weiter sinken. Das ist einer der Gründe, warum ich so dringend darauf appelliere: du musst dich nach dem ersten Mal völlig distanzieren. Ich erlebe leider immer wieder, dass den wort- und tränenreichen Entschuldigungen Glauben geschenkt wird, weil man das ja selbst auch will (siehe oben) und weil eine Trennung noch mit zusätzlichen Schmerzen verbunden wäre. Aber glaube mir: von 10 Menschen schafft es vielleicht einer, der aus diesem Erlebnis tatsächlich sein ganzes weiteres Leben bzw Verhalten ändert. Denn genau das braucht es.

            Ich werde oft gefragt: ja aber muss es denn so schwarz/weiß sein, kann es denn hier kein grau geben?
            Meine Antwort? Nein. Ich bin sehr für grau in ganz vielen anderen Fragen, aber beim Thema häuslicher Gewalt und auch generell ist zumindest in meinem Erleben kein Platz für grau. Da ist nur Platz für Schluss machen.

            Und bitte glaube mir: es ist ein frommer Wunsch, dass du mit deiner Liebe diesen Menschen dabei hilfst, diesen Punkt zu überwinden.

            Die Gefahr der Co-Abhängigkeit bei häuslicher Gewalt

            Ganz oft haben die Täter selbst eine unfassbare Geschichte hinter sich und fast ist man geneigt, den eigenen Ausbruch als Lapalie und Weiterentwicklung im Vergleich zu dem zu sehen, was der Täter selbst erlebt hat. Aber bitte glaube mir: es ist schon für Therapeuten eine Herausforderung, jemanden mit so einer Geschichte zu begleiten. Für dich als Partner ist es fast unmöglich.

            Es gibt Risse in der Seele eines Menschen, die kannst du nicht heilen. Und es ist auch nicht deine Aufgabe.

            Ganz oft sagen meine Klienten dann auch: aber er ist eh schon von so vielen Menschen hängen gelassen worden, da möchte ich jetzt nicht auch einer davon sein. Bitte mach dir klar, dass das unglaublich selbstlos klingt, aber maßlos egoistisch ist. Du glaubst, dass ausgerechnet du ihn jetzt heilen und helfen kannst und das schaffst, woran alle vor dir gescheitert sind. Das hat nur wenig mit Liebe und Hilfe für den Täter zu tun. Denn tatsächlich müsste der Täter massiv mit Grenzen und Konsequenzen konfrontiert werden, um wirklich eine Motivation in Richtung Veränderung zu erleben. Und danach darf er/sie sich ausreichend in Therapie begeben, um seine Gewaltbereitschaft und Aggressionen zu verstehen und andere Wege zu finden, damit umzugehen.

            Ich habe dazu auch ein sehr persönlich gewordenes Video gedreht. Persönlich deshalb, weil man mir anmerkt, dass ich nicht professionell distanziert bin. Ich habe deshalb  lange überlegt, ob ich es überhaupt veröffentlichen soll. Aber schließlich gehts genau darum: Berührungsängste abzubauen, Betroffenheit zu zeigen und mit Mut voranzugehen.

            Wichtig ist: hör auf deinen Bauch. Wenn du gerade in der Kennenlern-Phase schon manchmal ein komisches Gefühl hast, dass dein Partner hochemotional auf deine Freunde, Familie oder Hobbies reagiert und versucht, dich hier auf eine (auch durchaus sehr liebevolle) Art anfänglich schon zu entfremden und mehr Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, kann das schon ein erster Hinweis sein.

            Häusliche Gewalt ist einfach noch immer ein Tabu-Thema. Und die Tatsache, dass sie daheim (= häuslich) stattfindet, macht es nicht leichter. Leider ist es aber nicht nur so, dass die Täter es gern verschweigen, sondern leider auch die Opfer. Ich möchte dich daher wirklich ermutigen sprich darüber! Schreib es auf in Tagebuch-Form. Erzähl es zumindest einigen wenigen engen Vertrauten! Zeig es an! Ja ich weiß, der Schritt die häusliche Gewalt dann auch noch bei der Polizei offenkundig zu machen ist nochmal eine extra Hürde. Aber wie weiter oben schon geschrieben bei häuslicher Gewalt gibt es kein Zurück und die Hoffnung, dass der/die Täterin sich ändert ist zwar groß aber unrealistisch. So hart es an dieser Stelle auch klingt Opfer die alles für sich behalten und dann erst bei der Scheidung oder einem Sorgerechtstreit die Gewalt das erste Mal erwähnen, werden leider oft unglaubwürdig eingeschätzt.

            Zusammenfassend:

            • Häusliche Gewalt ist kein Kavaliersdelikt.
            • Der körperlichen Gewalt geht fast immer psychische Gewalt voraus.
            • Wenn der Bann einmal gebrochen ist, gibt es aus meiner Sicht kein Zurück. Weder beim Täter noch beim Opfer. Egal wie geschockt du und vielleicht sogar ihr beide seid. Egal wie glaubwürdig die Entschuldigungen klingen.
            • Da ist so viel innere Arbeit beim Täter notwendig, das braucht Therapie, das braucht Unterstützung und zwar von Profis. Von dir braucht es Distanz.
            • Gewalt beginnt dort, wo die Angst beginnt. Niemand sollte vor seinem Partner Angst haben. Wenn du schon ein komisches Gefühl hast, bitte hör darauf !!!
            • Abschließend: weiterführende Seiten bei häuslicher Gewalt

              http://phoenix-frauen.de/     bietet auch einen kostenlosen 10-Schritte-Plan aus einer Gewaltbeziehung an!
              http://www.re-empowerment.de/

              http://www.rataufdraht.at/

              https://www.nummergegenkummer.de/

              Gern kannst du dich bei Fragen natürlich auch an mich wenden. Wenn du ein Opfer von häuslicher Gewalt bist, bitte zögere nicht und schreib auch gerne mir, wenn du dich hier als ersten Schritt besser aufgehoben fühlst. Alles weitere dann hinter den Kulissen.

              Alles Liebe, ganz viel Herz & Mut!

              Sabine

              12 min
            • Glücklich single und der Partner kommt

              heute echauffiere ich mich mal über eine dicke fette lüge zum thema glücklich single sein und partnersuche. in den letzten monaten beobachte ich immer wieder, dass diverse magazine aber auch kollegen darüber schreiben, dass es unabdingbar ist, dass du zuerst als single glücklich mit deinem leben sein musst und dann zack wie von wunderhand! kommt der traumpartner schon von alleine. Ja ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass ausgerechnet mein kollege nils terborg hierzu erst vor kurzem einen gastartikel auf meiner seite veröffentlicht hat.

              und soll ich euch was sagen?

              die aussage, dass du als single glücklich mit dir und deinem leben sein musst, und dann kommt der partner ganz von allein die stinkt!

              es ist einfach nicht wahr und genauso ein schwachsinn wie „trinken sie 3x täglich diesen smoothie, ändern sie nichts an ihren lebens- und essensgewohnheiten und trotzdem werden sie 5kg in einer woche abnehmen.“ und ich sage gerne, warum und wie ich zu diesem punkt komme.

              1) Manchmal ist es aus gesellschaftlichen oder örtlichen Gegebenheiten schon mal unmöglich

              Ok lasst uns mal bei den Fakten bleiben. Es gibt Gegenden auf dieser Welt, wo die Auswahl eher gering ist und du dich zwischen Hinz und Kunz entscheiden musst und da ist noch nicht mal die frage der gemeinsamen chemie geklärt! In anderen Ländern ist Zwangsheirat noch immer an der Tagesordnung und auch damit fällt das Ideal der romantischen Liebesbeziehung weg! Da kannst du 10x glücklich single sein es nutzt einfach nichts.

              2) Jeder hat schon mal ne Phase als glücklicher Single erlebt und ist trotzdem allein geblieben!

              Die Wahrheit ist früher oder später und zwar egal ob du verlassen wurdest oder selbst gegangen bist hat jeder single ein „zeitfenster“, in dem er sich mit seiner neuen lebenssituation wirklich gut auseinandergesetzt hat, zufrieden ist, sich zwar vielleicht einen neuen partner wünscht aber noch nicht in gröberen vermissens-zuständen festhängt. dieser „glücklich single = bald-ex-single-strategie“ zufolge müsste jetzt die zauberfee kommen und innerhalb kürzester zeit war´s das mit dem singleleben!

              so und jetzt frag ich dich: wieviele menschen (dich eingeschlossen) kennst du, die wirklich in so einer phase schon mal waren und genau nichts ist passiert? sorry, aber die realität spricht einfach dagegen. und wehe mir kommt jetzt einer mit „na da warst du vielleicht nicht wirklich ganz happy sondern hast es nur geglaubt“ sorry, aber ne. ich sehe in meiner praxis immer wieder tolle menschen, die gut im leben stehen und auch als single glücklich sind, gut zurecht kommen und zufrieden sind, tolle, intelligente, hübsche menschen- und es klappt manchmal einfach nicht! so einfach ist das!

              3) Es gibt kein RECHT auf Beziehung!

              Ja ok, wir alle sind vermutlich in einem umfeld groß geworden, in dem beziehungen an der tagesordnung waren. und wir kennen auch ganz viele menschen, die eine beziehung führen. und vielleicht hatten wir auch selbst schon einmal oder mehrmals beziehungen. na und?

              ich glaube fest daran, dass wir mit dem recht auf die welt gekommen sind, glücklich zu leben.
              ABER ES GIBT KEIN RECHT AUF BEZIEHUNG!

              Und es kotzt mich so elendiglich an, dass jeder so tut, als wäre das so. als wäre eine beziehung zu führen das natürlichste und vor allem das selbstverständlichste der welt. ja, ich gebe euch allen recht: eine beziehung ist etwas wunderschönes und für ganz viele menschen auch total erstrebenswert. aber es ist weder normal noch selbstverständlich, einen partner zu finden und eine harmonische beziehung zu entwickeln.

              Verlieben ist für ganz viele menschen wie ein lottosechser. bloß würden wir den lottogewinn nie im leben erwarten und dann todunglücklich sein, wenn er uns nicht vom glück beschieden wird!

              4) Du kannst noch so gut und glücklich single sein das sagt NICHTS darüber aus, wie gut du in beziehung bist!

              schon mal drüber nachgedacht was du wirklich gelernt hast, wenn du glücklich single bist? ja, du hast vielleicht gelernt, dich selbst zu lieben, gut zu dir zu sein, offen für neues und so weiter und so fort. aber was sagt das über deine fähigkeit aus, menschen kennen zu lernen, in beziehung zu treten und eine solche aufzubauen und zu stabilisieren? GENAU GAR NICHTS!!!

              wenn in dem moment wo mr right auf dich zukommt, deine ganzen alten wunden aufjaulen und dich verängstigt klammern oder weglaufen oder beides lassen, ist es gelaufen! deine fähigkeiten jemanden kennen zu lernen, auf menschen zuzugehen, dich einzulassen usw DAS sind die kernkompetenzen die es wirklich braucht für beziehung!

              Warum mich diese Idee vom glücklichen Single, der seinen Partner findet, so ankotzt:

              ich hab vorhin schon 3 gründe erwähnt, warum es nicht selbstverständlich ist, dass man überhaupt eine beziehung findet. ich betreue in meiner kanzlei immer wieder wirklich tolle menschen, die eine zeitlang wirklich glücklich single waren, sich dann entspannt geöffnet und auf die suche gemacht haben. und dann wenn es aus den obigen 3 gründen mal längere zeit nicht geklappt hat wirklich und vielleicht sogar zurecht traurig werden. und ich gehe sogar so weit, dass es nicht nur möglich ist, sondern ich auch schon mehrfach erlebt habe, dass man von der partnersuche auch ein burnout erleiden kann. ein burnout ist ncihts anderes als konsequentes vorbeileben an deinen werten, vielleicht noch gepaart mit einem mangeldenken. und diese wirklich herzlichen und tollen menschen, liegen irgendwann nach längerer zeit auch mal wieder psychisch am boden und sind einfach nur verzweifelt, traurig und verstehen nicht, was sie falsch machen.

              nur was sagt ihnen dieser ratschlag dann?

              du hast nicht nur keinen partner sondern bist auch noch selbst schuld daran!

              und das stimmt einfach nicht! statt dir zu sagen, dass du GARNICHTS FALSCH machst, sondern das leben einfach nicht immer planmäßig spielt!

              und statt dir zu helfen, mit deiner trauer, vielleicht auch einsamkeit und dem schmerz gut umzugehen, setzen dich solche aussagen nur noch zusätzlich unter druck. bert hellinger sagt: ein gedanke der weh tut, ist ein irrtum. und genau das denke ich hier auch.

              also bitte: wenn du single bist, auf partnersuche und gerade mal wieder traurig bist, weil es einfach nicht klappen will und deine sehnsucht aber schon so groß ist:

              sei liebe zu dir! roll dich auf der decke ein, koch dir eine suppe, wein ein bisschen, hab dich lieb und gönn dir auch mal eine verschnaufpause. es IST nämlich traurig, wenn man nicht allein sein möchte, es aber trotzdem über längere zeit sein muss, weil es die götter gerade anders vorsehen.
              lass dir keinen scheiß erzählen, dass es eh klar ist, dass du allein bist, weil … bladibladibladi.

              und wenn du reden willst kontaktiere mich.

              Alles, Liebe !

              Sabine

              13 min
            • Ex vergessen: wenn die Wohnung erinnert

              Aus den Augen aus dem Sinn ja wenn das mal so einfach wäre. Wenn man nämlich schon zusammen gelebt hat, bleibt meistens einer in der ehemals gemeinsamen Wohnung zurück. Und die fühlt sich dann ganz schön „ex“ an. Wie also den Ex  vergessen? Ausziehen ist ja wohl nicht immer die Lösung! Wie du deine Wohnung behältst und mit den Erinnerungen, die in jeder Ecke kleben, zurecht kommst, erfährst du hier!

               

              10 min
            • Ex vergessen: wenn der Ex im Freundeskreis ist
              Meistens ist der letzte Mensch den man nach einer Trennung sehen möchte, der/die Ex. Und manchmal lässt sich genau das nicht verhindern. Dann nämlich, wenn man sich mit seinem Ex den Freundeskreis teilt. Was du dann tun kannst und wie du mit der Situation gut umgehst, erfährst du in diesem Podcast!
              Hier findest du außerdem noch einen Artikel zum Thema „Tipps für das erste Treffen nach der Trennung“ !
               
               
              19 min
            • Liebeskummer überwinden mit mentalem Training
              Das wirklich mühsame an Liebeskummer ist oft das Gefühl, seinen eigenen Gedanken hilflos ausgeliefert zu sein. Darüber habe ich ja schon in meinem Buch auch geschrieben. In diesem Podcast erkläre ich dir, warum es wichtig ist, deine Gedanken auch mal bewusst zu unterbrechen und auch wie du das machst.
              Hier findest du auch das Video zum Podcast!
              Und hier geht´s zum Herzb(r)uch Erste Hilfe bei Liebeskummer!
               
              10 min
            • Der erste Podcast zu Liebeskummer, Beziehungsfragen und Singleleben
              Liebeskummer überwinden und eine Trennung zu verarbeiten ist DAS Thema, das mich jetzt schon seit Jahren begleitet. Zuerst bei meinem eigenen Liebeskummer und später dann bei mittlerweile unzähligen Klienten. Um so überraschter war ich, als ich jetzt vor Kurzem mich mal mit dem Thema Podcasten auseinander gesetzt habe und meine Suche auf Itunes prakisch kein Ergebnis dazu lieferte. Es gibt bis jetzt keinen Liebeskummer Podcast!
              Natürlich kommt das Thema Liebeskummer in einigen Podcasts vereinzelt schon vor. Insgesamt findest du auf Itunes im gesamten deutschsprachigen Raum aber bis jetzt keinen Podcast, der sich ausschließlich mit Liebeskummer, Beziehungsproblemen und auch allen Fragen rund um das Singleleben und Partnersuche beschäftigt. Und es ist natürlich ganz klar, dass das nicht so bleiben kann!
              Und darum: bitte schön! Herzmut ist der erste Podcast, mit dem du dir rund um alle Liebesthemen auch online ab jetzt direkt durch dein Ohr Hilfe in dein Herz holen kannst. Hilfe bei Liebeskummer, Beziehungsfragen und alles rund ums Singleleben!
              Und weil mir der Name so ein Anliegen ist – und eine ordentliche Vorstellung einfach dazu gehört – findest du in diesem ersten Podcast heute einmal eine Vorstellung davon, warum der Herzmut-Podcast überhaupt Herzmut heißt, worum es hier gehen wird und wann du hier gut aufgehoben bist.
              Ich freue mich, wenn du mir dein Ohr leihst!
              Herzlichst,
              Sabine
              6 min
            • Hilfe, mein Ex ist im gleichen Freundeskreis
              Meistens ist der letzte Mensch den man nach einer Trennung sehen möchte, der/die Ex. Und manchmal lässt sich genau das nicht verhindern. Dann nämlich, wenn man sich mit seiner/m Ex den Freundeskreis teilt. Was du dann tun kannst und wie du mit der Situation gut umgehst, erfährst du in diesem Podcast!

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              19 min
            • Liebeskummer mit mentalem Training überwinden
              Liebeskummer ist ein quälendes Gefühl, dass dich gedanklich praktisch zu 100% auslastet und erschöpft. Das ist machbar! Dabei ist es unglaublich wichtig, dass du lernst, deine Gedanken zu kontrollieren. Mentales Training ist der Schlüssel zur rascheren Überwindung von Trennungsschmerz. Hier findest du auch noch Hilfestellung bei quälendem Gedankenkarussellen!

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              10 min
            • PC001-Herzmut Vorstellung
               Liebeskummer überwinden und eine Trennung zu verarbeiten ist DAS Thema, das mich jetzt schon seit Jahren begleitet. Zuerst bei meinem eigenen Liebeskummer und später dann bei mittlerweile unzähligen Klienten. Um so überraschter war ich, als ich jetzt vor Kurzem mich mal mit dem Thema Podcasten auseinander gesetzt habe und meine Suche auf Itunes prakisch kein Ergebnis dazu lieferte. Es gibt bis jetzt keinen Liebeskummer Podcast! Natürlich kommt das Thema Liebeskummer in einigen Podcasts vereinzelt schon vor. Insgesamt findest du auf Itunes im gesamten deutschsprachigen Raum aber bis jetzt keinen Podcast, der sich ausschließlich mit Liebeskummer, Beziehungsproblemen und auch allen Fragen rund um das Singleleben und Partnersuche beschäftigt. Und es ist natürlich ganz klar, dass das nicht so bleiben kann! Und darum: bitte schön! Herzmut ist der erste Podcast, mit dem du dir rund um alle Liebesthemen auch online ab jetzt direkt durch dein Ohr Hilfe in dein Herz holen kannst. Hilfe bei Liebeskummer, Beziehungsfragen und alles rund ums Singleleben! Und weil mir der Name so ein Anliegen ist - und eine ordentliche Vorstellung einfach dazu gehört - findest du in diesem ersten Podcast heute einmal eine Vorstellung davon, warum der Herzmut-Podcast überhaupt Herzmut heißt, worum es hier gehen wird und wann du hier gut aufgehoben bist. Ich freue mich, wenn du mir dein Ohr leihst! Herzlichst, Sabine 

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              6 min

            About Herzmut Podcast: Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben

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            In diesem Podcast geht es um die Liebe - und den Kummer, den sie oft bereitet. Ich war selbst betroffen von Liebeskummer, der kaum noch auszuhalten war. Ich habe meine Verzweiflung genutzt, um den…

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