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In Straßburg hat die Legislaturperiode des neuen EU-Parlaments begonnen. Dabei stehen die Abgeordneten vor den alten Problemen. Frischen Schwung und weniger Bürokratie hatten sie im Wahlkampf versprochen, doch schon sieht es so aus, als würde sich doch nicht viel ändern. Überall klemmt es nach wie vor. Sascha Dickel und Philipp von Wussow befassen sich mit zwei der vielen Themen.
Darth Vader ist ein glatter, glänzender Technik-Zombie, nicht tot und auch nicht richtig lebendig. Sein Körper wird durch technisches Enhancement am Leben gehalten. Ein Zombie, der in unsere digitale Welt passt, sagt der Autor Jens Balzer.
Donald-Trump-Fans sind treu. Unter seinen Anhängern ist der US-Präsident nach wie vor beliebt. Dennoch fehlen seinem Populismus eine organisierte Führung und ein stabiles Netzwerk. Was das für die US-Präsidentschaftswahlen 2020 bedeutet, erzählen die Politikwissenschaftler Michael Dreyer und Tim Niendorf.
Bis zu 800 Mal fassen wir uns jeden Tag selbst ins Gesicht. Warum? Weil wir es brauchen. Wenn Säuglinge nicht berührt werden, sterben sie. Auch Säugetiere lieben Berührungen. Jeder Katzen- und Hundebesitzer kann ein Lied davon singen. Über den vergessenen Sinn der Berührungen referiert Martin Grunwald.
Es ist ein gefährliches Abenteuer: Jedes Jahr sterben am Mount Everest Menschen, weil sie viel zu unerfahren sind. Sie bringen dadurch auch andere in Lebensgefahr. Warum lieben wir die Berge so sehr, dass wir uns deswegen Gefahren aussetzen?
1990 bis 1994: Das war die Zeit der Treuhandanstalt. Auch heute, fast 30 Jahre nach ihrer Gründung, fällt es oft schwer, die Arbeit dieser Anstalt sachlich zu beschreiben.
Menschen, die sich von und in unserer parlamentarischen Demokratie nicht vertreten fühlen, nennt der Politikwissenschaftler Armin Schäfer Repräsentationsverlierer - in seinem Vortrag spricht er über ihr Wahlverhalten.
Romane schreiben, Schriftsteller sein, bekannt werden weit über die eigene Stadt und das eigene Umfeld hinaus. Für den Jugendlichen Andreas Maier war das ein Traum. Einer, der in Erfüllung gegangen ist. Aber warum eigentlich schreiben? Diese Frage versucht der Schriftsteller Andreas Maier in seinem Vortrag zu ergründen.
Wir brauchen die Ozeane für unser Klima, unsere Ernährung, unser Ökosystem. Aber nicht nur das. Auch unsere Kultur, unsere Politik und unser Selbstverständnis wird vom Meer bestimmt. Viel stärker als wir das vielleicht meinen. Ein Vortrag des Historikers Jürgen Elvert.
Extreme Hitze, Dürre, Sturm, Starkregen oder Überschwemmung - extreme Wetterereignisse mit verheerenden Folgen haben in den vergangenen Jahren zugenommen, bei uns und weltweit. Während die einen die Schuld beim menschengemachten Klimawandel sehen, sagen die anderen: So was gab es schon immer! – Beide Seiten haben recht. Erst seit einigen Jahren ist es Wissenschaftlern aber möglich, zwischen menschengemachten und natürlichen Extremwetterereignissen zu unterscheiden. Wie das funktioniert, erklärt die in diesem Feld führende Klimaforscherin Friederike Otto.
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