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Ohne den 2. Juni 1967 sähe die Geschichte der westdeutschen 68er-Bewegung anders aus. An diesem Abend wird der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen. Der Tag danach gibt noch immer viele Rätsel auf. Ein Vortrag von Wolfgang Kraushaar.
Ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" sollte es werden - dann beendeten die Truppen des Warschauer Pakts den Prager Frühling gewaltsam. Die Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderungen starb. Vorträge von Ingrid Gilcher-Holtey und Detlef Siegfried.
Wie man in Konflikt- und Krisensituationen wieder für Frieden sorgen kann, ist eine vertrackte Frage. Manchmal lassen sich militärische Eingriffe durch zivile Konfliktberatung und zivilen Friedensdienst vermeiden. Ein Vortrag von Winfried Nachtwei.
Frieden, Freiheit und Sicherheit sind Grundvoraussetzungen, um ein gutes Leben führen zu können. Zugleich aber sind es schwer zu erreichende Ideale. Wo früher viel von Frieden geredet wurde, beherrscht heute die Rede von der Sicherheit die politische Diskussion. Zwei Vorträge von Michael Quante und Eckart Conze.
Der Komponist Moritz Eggert sagt: Die Klassische Musik führt sich selbst ad absurdum. Weil sie Klassiker nur aufführe, aber nicht weiterentwickele – und damit sich selbst nicht neu erfinde.
Für die Organspende werden Lebende benötigt, die zugleich tot sein müssen. Medizinethiker Axel Bauer spricht von einem rechtlichen und normativen Dilemma, das schwer aufzulösen ist.
Die Sklaven brachten ihre Musik mit nach Amerika. Sie verpackten ihr Leid in Gospels, die bis heute wirken, erklärt der Musikhistoriker Wolfgang Rathert im Hörsaal-Vortrag.
Musiker spielen gerne mit religiösen Motiven. Mal werden Gott und Kirche gepriesen, mal werden sie verdammt. Michael Custodis spricht in seinem Vortrag über das Verhältnis zwischen Gott und Pop in der Musik.
Die ersten wissenschaftlichen Beiträge zur Mathematik kommen aus Griechenland. Ohne Thales, Pythagoras oder Euklid gäbe es nicht, was wir heute lernen.
Die Geschichte der Menschheit begann vor 2,7 Millionen Jahren. Damals saßen wir noch auf Bäumen, heute am Computer. Jahrtausendelang existierten verschiedene Vorfahren des Menschen, die Hominiden, die sich nicht nur begegneten, sondern auch vermischten. Ein Vortrag von Hermann Parzinger.
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