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Lehrer, Eltern oder Therapeuten warnen vor den schlimmen Nebenwirkungen, die die Neuen Medien mit sich bringen, vor der Unruhe und Gehetztheit, die unser Leben bestimmen, und vor den Gefahren für unsere psychische Gesundheit.
Neue App, neue Smartwatch, neuer Sprachassistent – manche von uns begeistern sich für jede technische Entwicklung. Aber dann gibt es auch die anderen, die Veränderungen sehr skeptisch gegenüberstehen.
Durch die Sequenzierung des menschlichen Genoms sind Forscher inzwischen besser in der Lage, psychische Störungen zu erforschen. Davon handelt der Vortrag des Humangenetikers Markus Nöthen.
Arbeitspsychologin Sabine Sonnentag erforscht, wie unsere Leistungsfähigkeit mit gutem oder schlechtem Schlaf und dem Gedankenchaos im Kopf zusammenhängt. In ihrem Vortrag fasst sie die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
Seit Jahrzehnten nehmen die Zahl und die Vielfalt der Insekten in Deutschland ab. Nicht nur für die Insekten selbst ist das ein Problem. Auch der Vogelbestand leidet darunter, und wir Menschen haben wirtschaftliche Nachteile dadurch. Drei Kurzvorträge im Hörsaal erklären, wie schlimm es um die Insekten bestellt ist, welche Folgen ihr Rückgang hat, warum sie immer weniger werden, und was dagegen getan werden muss.
Vor 400 Jahren begann der Dreißigjährige Krieg. Bis zu sieben Millionen Menschen kostete er schätzungsweise das Leben. Bis heute ist er einer der schlimmsten Kriege, die Europa je gesehen hat. Was können wir daraus lernen? In seinem Vortrag erklärt der Politikwissenschaftler Herfried Münkler die Gründe für das Ausmaß dieses Krieges und sucht Parallelen zu aktuellen Konflikten. Das Ziel: Aus der Geschichte lernen.
Ein Kunstwerk, geschaffen vor Jahrtausenden oder während der Nazi-Zeit - immer stellt sich die Frage: Befindet es sich heute in rechtmäßigem Besitz? Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy erklärt in ihrem Vortrag, warum die Provenienzforschung von Bedeutung ist.
Das Humboldt Forum im Berliner Schloss soll 2019 öffnen. Ethnologische Sammlungen werden gezeigt. Das Projekt scheint von einem eurozentristischen Blick auf die Welt geleitet und wirft Fragen nach unserer postkolonialen Erinnerungskultur auf. Thomas Thiemeyer will in seinem Vortrag Antworten darauf geben.
Sascha Lobo kommt auf der re:publica 2018 richtig in Fahrt. Der Blogger hat die Nase voll von der mangelnden Courage seiner - wie er sie nennt - "nicht rechtsextremen Zivilgesellschaft".
Es ist so weit, glaubt Wissenschaftsjournalist und Elementarteilchen-Physiker Ranga Yogeshwar: Die Maschinen beginnen damit, uns zu programmieren!
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