Jung & Naiv

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Jung & Naiv episodes

  • #383 – Ahed Tamimi, palästinensische Aktivitin – Jung & Naiv in Israel & Palästina
    Wir sind zu Gast in Ramallah in der Parteizentrale der Fatah und treffen Ahed Tamimi. Die 17-Jährige ist zu einem der bekanntesten jungen Gesichter der Palästinenser geworden. Nachdem sie schon als kleines Kind gegen die israelische Besatzung protestiert und damit immer wieder mediales Interesse produziert hat, musste sie im Dezember 2017 ins Gefängnis: Ahed hatte israelischen Soldaten mit Händen und Füßen vor laufender Kamera geschlagen, nachdem ihr Onkel angeschossen worden sei, berichtet sie. Das Video ging viral und sie wurde später verhaftet. Ende Juli 2018 kam Ahed wieder frei und wurde prompt zu einem neuen "Symbol" des palästinensischen Widerstands gegen die Besatzung in der Westbank. Auf israelischer Seite werden sie und ihre prominente Familie als Terrorsympathisanten und Israelhasser gesehen.
    Was sie im Gefängnis erlebte und ob sie ihre Tat mittlerweile bereut, erzählt Ahed im Gespräch. Es geht um ihr Verständnis von Protest: Steine schmeißen, Gedichte und Songs schreiben - was ist ok? Lehnt sie Gewalt ab und wie geht sie mit den Terrorakten der Hamas um? Was macht sie sonst in ihrem Leben? Außerdem erzählt Ahed, warum sie die Zweistaatenlösung ablehnt.
    Das und einiges mehr in Folge 383 - wir haben sie am 3. September 2018 in Ramallah aufgenommen. Die deutsche Stimme ist Thinley Wingen.
    Übersetzunghilfe aus dem Arabischen kam von: Lina Stempfl, Mehdi Moudafi & Jenny Jasberg. Vielen Dank!
    Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen:
    Tilo Jung
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  • #382 - Yanis Varoufakis beantwortet eure naiven Fragen - Jung & Naiv
    Politik für Desinteressierte
    Wir treffen erneut den ehemaligen griechischen Finanzminister und Mitbegründer von "DiEM25", Yanis Varoufakis. Yanis will mit der "Bewegung Demokratie in Europa 2025" bei den Europawahlen im kommenden Jahr antreten. Nachdem Tilo ihn in Folge 309 befragt hat, seid ihr diesmal dran gewesen: Ihr konntet im Vorfeld eure naiven Fragen per Twitter, Facebook und im Aufwachen-Forum einreichen. Über 20 haben es in die Folge geschafft:
    1. Isabel: "Can you please explain your concept of a universal basic dividend and how it relates to the concept of a universal basic income? Do you have an estimate as to what the dividend could amount to for every single EU citizen?"
    2. Marvin: "What are the biggest mistakes leftists usually do and what can they learn from the right?"
    3. ANKAJU: "How can burned out people, single mothers with two jobs and stressed out students, that have to work 24/7 on their CV for life, actually change the world? Especially when it feels they do not have control even over their own life"
    4. GarKeinDing: "What should german social policies look like to maintain Germanys social security system in Europe? Should the EU change to a more german "social market economy" approach?"
    5. NH: "When is the next financial and/or economic crisis coming?"
    6. GWeberJ: "wie sieht es im Jahr 2025 in der EU aus - politisch und wirtschaftlich?"
    7. Diet: "Warum ist die deutsche Linke so schwach und wie kann man das ändern?"
    8. Jenny: "Can I vote for DiEM25 at the European elections?"
    9. Daphne: "Will you be the frontrunner?"
    10. Madlen: "Why are “DiEM25” and “Aufstehen” not joining forces? one movement…"
    11. Kurt: "How can the sPD save/redeem itself?"
    12. timre: "Wie kann man in der EU sicherstellen, dass sich alle an die Spielregeln halten?"
    13. wasim: "Sollte die Abschaffung des Nationalstaat die linke Antwort auf die Globalisierung sein?"
    14. Steve: "why have you not learned that being right is not enough? you need to be in power to change things..."
    15. F.Keßler: "Frag ihn mal bitte nach seinen Einschätzungen zu den Reparationszahlungen, welche Griechenland von Deutschland fordert."
    16. keriana: "Ob er sich selbst als Sozialist oder Marxist oder was auch immer bezeichnen würde"
    17. Benny: "In capitalism - is it possible that economical interests of the companies can be aligned with the overall interests of the whole of society?"
    18. Rauschi: "Ist die Krise in Griechenland überwunden, wie die Medien berichtet habe?"
    19. Rascasse: "Braucht es ein EU-reguliertes Gegengewicht zu den GAFA-Unternehmen?"
    20. Friederike: "Siehst du noch eine Chance auf einen Brexit-Deal?"
    21. Ricardo: "Summing it up you are trying to give the capitalism a "human face", does that mean that you don´t see any alternative to capitalism?"
    22. Len: "Was sind seine drei Lieblingsfilme?"
    Das und vieles, vieles mehr in Folge 382 - wir haben sie am 17. Oktober 2018 in Berlin aufgenommen.
    Yanis auf Twitter: https://twitter.com/yanisvaroufakis
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  • #382 – Yanis Varoufakis beantwortet eure naiven Fragen – Jung & Naiv
    Wir treffen erneut den ehemaligen griechischen Finanzminister und Mitbegründer von "DiEM25", Yanis Varoufakis. Yanis will mit der "Bewegung Demokratie in Europa 2025" bei den Europawahlen im kommenden Jahr antreten. Nachdem Tilo ihn in Folge 309 befragt hat, seid ihr diesmal dran gewesen: Ihr konntet im Vorfeld eure naiven Fragen per Twitter, Facebook und im Aufwachen-Forum einreichen. Über 20 haben es in die Folge geschafft:
    1. Isabel: "Can you please explain your concept of a universal basic dividend and how it relates to the concept of a universal basic income? Do you have an estimate as to what the dividend could amount to for every single EU citizen?"
    2. Marvin: "What are the biggest mistakes leftists usually do and what can they learn from the right?"
    3. ANKAJU: "How can burned out people, single mothers with two jobs and stressed out students, that have to work 24/7 on their CV for life, actually change the world? Especially when it feels they do not have control even over their own life"
    4. GarKeinDing: "What should german social policies look like to maintain Germanys social security system in Europe? Should the EU change to a more german "social market economy" approach?"
    5. NH: "When is the next financial and/or economic crisis coming?"
    6. GWeberJ: "wie sieht es im Jahr 2025 in der EU aus - politisch und wirtschaftlich?"
    7. Diet: "Warum ist die deutsche Linke so schwach und wie kann man das ändern?"
    8. Jenny: "Can I vote for DiEM25 at the European elections?"
    9. Daphne: "Will you be the frontrunner?"
    10. Madlen: "Why are “DiEM25” and “Aufstehen” not joining forces? one movement…"
    11. Kurt: "How can the sPD save/redeem itself?"
    12. timre: "Wie kann man in der EU sicherstellen, dass sich alle an die Spielregeln halten?"
    13. wasim: "Sollte die Abschaffung des Nationalstaat die linke Antwort auf die Globalisierung sein?"
    14. Steve: "why have you not learned that being right is not enough? you need to be in power to change things..."
    15. F.Keßler: "Frag ihn mal bitte nach seinen Einschätzungen zu den Reparationszahlungen, welche Griechenland von Deutschland fordert."
    16. keriana: "Ob er sich selbst als Sozialist oder Marxist oder was auch immer bezeichnen würde"
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    18. Rauschi: "Ist die Krise in Griechenland überwunden, wie die Medien berichtet habe?"
    19. Rascasse: "Braucht es ein EU-reguliertes Gegengewicht zu den GAFA-Unternehmen?"
    20. Friederike: "Siehst du noch eine Chance auf einen Brexit-Deal?"
    21. Ricardo: "Summing it up you are trying to give the capitalism a "human face", does that mean that you don´t see any alternative to capitalism?"
    22. Len: "Was sind seine drei Lieblingsfilme?"
    Das und vieles, vieles mehr in Folge 382 - wir haben sie am 17. Oktober 2018 in Berlin aufgenommen.
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  • Grünen-Chef Robert Habeck nach der Wahl in Bayern – BPK – 15. Oktober 2018
    Thema: Auswirkungen der Landtagswahlen in Bayern auf die Bundespolitik.
    Mit: Robert Habeck, Parteivorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen
    Ohne naive Fragen. Dafür von der Hans Jessen Show.
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  • CSU-Chef Horst Seehofer nach der Wahl in Bayern – BPK – 16. Oktober 2018
    Thema: Auswirkungen der Landtagswahlen in Bayern auf die Bundespolitik. Mit:
    Horst Seehofer, Bundesinnenminister & CSU-Parteichef
    Naive Fragen zu:
    Keine Zeit für Koalitionsverhandlungen, keine Lust auf Wahlkampfstrategie, Verachtung für den eigenen Nachfolger und Ministerpräsidenten. Wozu braucht Sie die CSU als Chef überhaupt noch? Was können Sie was kein anderer drauf hat?
    Kommentar zur Unteilbar Demo?
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  • Trefferquote – 15. Oktober 2018 – RegPK
    Naive Fragen zu:
    Saudis/Jemen (ab 0:45 min)
    - Die saudische Allianz hat gestern Luftangriffe geflogen, bei denen laut UN-Angaben mindestens 15 Zivilisten ums Leben gekommen sind. Wie geht die Bundesregierung mit diesem Angriff um? (ab 2:28 min)
    - verurteilt die Bundesregierung diese Luftangriffe? Die Luftangriffe werden ausschließlich von der saudischen Allianz geflogen. Gestern Abend gab es wieder tote Zivilisten. Die UN verurteilen die Luftangriffe von gestern. Was ist mit der Bundesregierung?
    - Aber solch einen Angriff wollen Sie nicht verurteilen, oder?
    - zwei Lernfragen: Hat sich die Bundesregierung schon auf eine Liste der Beteiligten im Jemen-Krieg geeinigt? (ab 9:51 min)
    - Wann können wir damit rechnen?
    - Sieht sich die Bundesregierung durch die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien als mittelbar Beteiligter am Jemen-Krieg?
    - Sie sagten hier am Freitag, dass Sie es begrüßen, dass die saudischen Behörden den Türken erlaubt haben, das saudische Konsulat zu durchsuchen. Das ist ja immer noch nicht geschehen. Fordern Sie die Saudis auf, ihr Versprechen wahr zu machen? (ab 14:21 min)
    Gesichtserkennung am Bhf Südkreuz (ab 18:45 min)
    - Herr Seehofer hat sich ja sehr positiv über diesen Test geäußert und gesagt, dass das jetzt weitergehen soll. Ich frage mich allerdings, warum sich das Innenministerium und der Innenminister über eine Trefferquote von 80 Prozent freuen. Also dass jeder Fünfte bei dieser Gesichtserkennung gar nicht erkannt wird, das kann doch nicht als Erfolg markiert werden. Ich meine, ein Erfolg wäre es, wenn es 0,1 Prozent oder 0,01 Prozent wären. Aber warum sprechen Sie von einem Erfolg, wenn jeder Fünfte gar nicht erkannt wird?
    - Sie meinen jetzt mit Fehlerquote, dass jemand verwechselt wird und nicht identifiziert werden kann? Aber jeder Fünfte kann gar nicht erkannt werden. Selbst bei einer Quote von 0,1 Prozent das wurde am Wochenende ausgerechnet würden trotzdem 300 Menschen pro Tag unter Terrorismusverdacht gelangen. Wie kann das als Erfolg gewertet werden?
    Scholz' Abflug (ab 30:46 min)
    - es gab ja am Wochenende einen Zwischenfall auf Bali, bei dem Herr Scholz nicht mit dem Regierungsflieger zurückfliegen konnte. Er hat sich einen Linienflug genommen. Sie sind ja dabei auch mitgeflogen. Ist es richtig, dass Sie die rangniedrigste Mitarbeiterin der gesamten Delegation angehalten haben, die Journalisten so zu beeinflussen, dass sie nicht über diesen Vorfall berichten? Wenn ja, warum?
    - fliegt der Flieger schon wieder? Kann er schon wieder fliegen?
    - Haben Sie Zahlen darüber vorliegen, wie oft es pro Jahr zu Ausfällen kommt?
    Seehofer auf Twitter (ab 38:11 min)
    - Warum twittert Herr Seehofer jetzt doch?
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  • AfD-Spitze zur Landtagswahl in Bayern – BPK – 15. Oktober 2018
    Thema: Auswirkungen der Landtagswahlen in Bayern auf die Bundespolitik
    Mit:
    - Prof. Dr. Jörg Meuthen, Parteivorsitzender der AfD
    - Dr. Alexander Gauland, Parteivorsitzender der AfD
    - Stephan Protschka, Beisitzer im Bundesvorstand
    - Martin Sichert, Landesvorsitzender der AfD in Bayern
    - Katrin Ebner-Steiner, Stellv. Landesvorsitzende der AfD in Bayern und Spitzenkandidatin in Niederbayern
    Naive Fragen zu:
    - Vorhaben im bayrischen Landtag (ab 20:18 min)
    - "Hetze" gegen die AfD
    - Verhältnis zu Bernd Höcke (ab 37:05 min)
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  • #381 - Der "Gouverneur von Gaza", Matthias Schmale (UNRWA)
    Nahostkonflikt für Desinteressierte
    Wir sind in Gazastadt und zu Gast im UNRWA-Hauptquartier, wo uns Matthias Schmale empfängt. Der Deutsche ist seit fast einem Jahr Gaza-Chef vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (kurz: UNRWA). Matthias und sein riesiges Team sind für ungefähr 1,3 Millionen bzw. 70 Prozent der Menschen im Gazastreifen verantwortlich. Er wird deshalb gern als "Gouverneur von Gaza" bezeichnet.
    Zu Beginn berichtet Matthias kurz, wie er in Gaza gelandet ist und was er vorher gemacht hat.
    UNRWA hilft den Flüchtlingen im Gazastreifen mit Bildung, Nahrung und Arbeit, man übernimmt die Aufgaben, die ansonsten eine kommunale Verwaltung übernehmen würde. Zunächst wird es grundlegend: Warum gelten Palästinenser, die schon seit Jahrzehnten dort leben, immer noch als Flüchtlinge? Warum sind es Flüchtlinge, wenn sie doch in einem palästinensischen Gebiet leben? Was ist der Unterschied zu den "Ureinwohnern" in Gaza? Matthias erklärt es.
    UNRWA betreibt im Gazastreifen 275 Schulen für mehr als 278.000 Mädchen und Jungen mithilfe von 9.000 Lehrern. Matthias erklärt, wie der Unterricht aussieht, ob die SchülerInnen getrennt unterrichtet werden, ob es Sexualkundeunterricht gibt und wie viel Einfluss die in Gaza herrschende Hamas auf die Arbeit in den Schulen nimmt. Wie gehen UNRWA-Lehrer mit palästinensischen Bildungsinhalten um, die nicht mit UN-Werten vereinbar sind? Was machen die Jugendlichen nach der Schule, wenn sie eingesperrt sind?
    Matthias redet über sein Leben im Gazastreifen und wie oft er rauskommt, wie es ist, 500 Meter von einem Bombeneinschlag entfernt zu sein.
    Arbeitet UNRWA mit der Hamas zusammen? Fließt Geld? Wie erklärt sich der UNRWA-Direktor, dass die USA ihre Hilfsgelder streichen und was bedeutet das für die unmittelbare Zukunft? Wie gehen die Menschen in Gaza damit um, wenn UNRWA sie entlassen muss? Würde UNRWA Hilfsgelder von den Israelis annehmen? Warum hatten die Palästinenser in Gaza bisher ein eher positives Bild von den Amerikanern? Was würde passieren, wenn das UN-Hilfswerk aus Gaza abziehen müsste?
    Außerdem geht's um die Situation in Gaza an sich: Welche Folgen hat die israelische Blockade? Wieso gibt es im isarelischen Militär Unterstützer von UNRWA? Und warum wäre Matthias gern der letzte UNRWA-Direktor im Gazastreifen?
    Das und vieles, vieles mehr in Folge 381 - wir haben sie am 6. September 2018 in Ostjerusalem aufgenommen.
    Matthias auf Twitter: https://twitter.com/matzschmale
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    1 hr 15 min
  • #381 – Der “Gouverneur von Gaza”, Matthias Schmale (UNRWA)
    Wir sind in Gazastadt und zu Gast im UNRWA-Hauptquartier, wo uns Matthias Schmale empfängt. Der Deutsche ist seit fast einem Jahr Gaza-Chef vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (kurz: UNRWA). Matthias und sein riesiges Team sind für ungefähr 1,3 Millionen bzw. 70 Prozent der Menschen im Gazastreifen verantwortlich. Er wird deshalb gern als "Gouverneur von Gaza" bezeichnet.
    Zu Beginn berichtet Matthias kurz, wie er in Gaza gelandet ist und was er vorher gemacht hat.
    UNRWA hilft den Flüchtlingen im Gazastreifen mit Bildung, Nahrung und Arbeit, man übernimmt die Aufgaben, die ansonsten eine kommunale Verwaltung übernehmen würde. Zunächst wird es grundlegend: Warum gelten Palästinenser, die schon seit Jahrzehnten dort leben, immer noch als Flüchtlinge? Warum sind es Flüchtlinge, wenn sie doch in einem palästinensischen Gebiet leben? Was ist der Unterschied zu den "Ureinwohnern" in Gaza? Matthias erklärt es.
    UNRWA betreibt im Gazastreifen 275 Schulen für mehr als 278.000 Mädchen und Jungen mithilfe von 9.000 Lehrern. Matthias erklärt, wie der Unterricht aussieht, ob die SchülerInnen getrennt unterrichtet werden, ob es Sexualkundeunterricht gibt und wie viel Einfluss die in Gaza herrschende Hamas auf die Arbeit in den Schulen nimmt. Wie gehen UNRWA-Lehrer mit palästinensischen Bildungsinhalten um, die nicht mit UN-Werten vereinbar sind? Was machen die Jugendlichen nach der Schule, wenn sie eingesperrt sind?
    Matthias redet über sein Leben im Gazastreifen und wie oft er rauskommt, wie es ist, 500 Meter von einem Bombeneinschlag entfernt zu sein.
    Arbeitet UNRWA mit der Hamas zusammen? Fließt Geld? Wie erklärt sich der UNRWA-Direktor, dass die USA ihre Hilfsgelder streichen und was bedeutet das für die unmittelbare Zukunft? Wie gehen die Menschen in Gaza damit um, wenn UNRWA sie entlassen muss? Würde UNRWA Hilfsgelder von den Israelis annehmen? Warum hatten die Palästinenser in Gaza bisher ein eher positives Bild von den Amerikanern? Was würde passieren, wenn das UN-Hilfswerk aus Gaza abziehen müsste?
    Außerdem geht's um die Situation in Gaza an sich: Welche Folgen hat die israelische Blockade? Wieso gibt es im isarelischen Militär Unterstützer von UNRWA? Und warum wäre Matthias gern der letzte UNRWA-Direktor im Gazastreifen?
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    1 hr 15 min
  • Regierungstagebuch #73 – Multiple Vermittlungshemmnisse
    ...vom 12. Oktober 2018 über das "Ja zu Bayern",, den angeblichen saudischen Mord in Istanbul, deutsche Waffen für die Saudis, gefährliche Munition im Moor, Pranger am Pranger, Langzeitarbeitslose und Tipps zum Wochenende.
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