Kicken kann er

Kicken kann er

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Kicken kann er episodes

  • Lionel Messi – der Beste, aber nicht der Größte

    Sein Wirken ist, wie das jedes Künstlers, schwer in Worte zu fassen. Die Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, versuchen es dennoch. Oliver Fritsch und Christian Spiller reden über Lionel Messi, den siebenfachen Weltfußballer, über eine Legende, über die eigentlich schon alles gesagt scheint. Aber noch nicht von den Hosts.

    Beide dürfen erst mal von seinen Qualitäten schwärmen. "Lionel Messi ist der talentierteste Offensivspieler aller Zeiten, vielleicht wird es nie wieder so einen geben", sagt Oliver Fritsch. Sie analysieren, warum sein niedriger Körperschwerpunkt Messi einen entscheidenden Vorteil verschafft, und fragen sich, ob eine Pattex-hafte Ballbeherrschung angeboren ist oder trainiert werden kann.

    Spiller und Fritsch analysieren Messis Sololauf gegen Getafe im Jahr 2007. Ein Tor, das ebenso Erinnerungen an Maradona weckt wie Messis Handtor ein paar Jahre später. Jérôme Boateng hingegen wird sicher keine guten Erinnerungen an den Argentinier haben.

    Messi sei der beste Individualist, aber um der Größte zu werden, sagt Fritsch, braucht er noch den WM-Titel. Das Turnier in Katar ist seine letzte Chance. Doch: Es hat Gründe, warum es im argentinischen Nationaltrikot nicht so gut klappt wie in dem vom Barça. "Ein Goat hätte schon das WM-Finale für 2014 entschieden", sagt Oliver Fritsch. Und überhaupt: "Ein Goat verliert nicht 2:8 gegen Bayern."

    Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch.

    "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier.

    Szenen und Inhalte, die wir in der Sendung besprochen haben:

    • Tor gegen Getafe
    • Vergleich Handtor Maradona und Messi
    • Barças 5:0 gegen Real Madrid
    • Messi als Kind
    • Messi gegen Boateng
    • erstes Länderspiel
    • Copa-America-Finale 2021
    • Messi-Doku
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      1 hr 13 min
    • Jude Bellingham - Hey Jude

      Mit 16 spielte er schon in der Zweiten Liga in England, mit 17 wurde er zentrale Figur von Borussia Dortmund, über ihn spricht man. In Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, befassen sich die Hosts Christian Spiller und [Oliver Fritsch](https://www.zeit.de/autoren/F/Oliver_Fritsch/index.xml diesmal mit Jude Bellingham. „Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß“, sagt Fritsch, „dass wir es mit einem Spieler zu tun haben, der die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre eine wichtige Rolle im Weltfußball spielen wird“.

      Bellingham habe vielleicht keine herausragende Fähigkeit, aber "das Gesamtpaket ist großartig". Vor allem passe er mit seiner mitreißenden, furchtlosen und stürmischen Art gut nach Dortmund, sagt Spiller. „Er kickt sich in die Herzen der Leute.“ Er habe Charakter, sei furchtlos in Zweikämpfen und in den Momenten, in denen es gilt, drehe er noch mal auf. „Er ist ein Tatmensch“, sagt Fritsch, „er will das Spiel alleine gewinnen“. Spiller sagt: „Er ist wie Jürgen Klopp, bloß dass er Fußball spielen kann.“

      Die Folge dreht sich auch um die Frage, wohin der Weg des 19-Jährigen noch führen wird. Fans und Expertinnen rechnen damit, dass Bellingham bald zu einem größeren Club wechseln wird. „Dafür kommen nur die Besten wie Real, City, Liverpool oder Chelsea in Frage“, sagt Fritsch. Dort könne er den letzten Schritt zur Weltklasse reifen. Spiller hingegen hofft, dass er bleibt und in Dortmund eine Mannschaft um ihn gebaut werde.

      In den Top 5 geht es diesmal um die besten englischen Fußballer aller Zeiten. Die Folge wurde am 21. Oktober aufgenommen. Seitdem hat Bellingham weitere Tore für Dortmund geschossen.

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      Szenen, die wir in der Folge besprochen haben:

      • M.I.K.I.: Jude Bellingham
      • FC Sevilla – BVB
      • [City – BVB 2021](https://www.youtube.com/watch?v=O-0svroCg-g
      • Bellingham über Felix Zwayer
      • Anna Kemper: Das Phänomen des Schwiegervereins
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        1 hr 5 min
      • Joshua Kimmich – der Meister der Sekundärtugenden

        Joshua Kimmich ist einer der prägendsten Fußballer Deutschlands. Er kontrolliert das Mittelfeld des FC Bayern und neuerdings auch das der deutschen Nationalelf. In Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, sezieren die Hosts Oliver Fritsch und Christian Spiller deshalb Kimmichs Spiel. Sie reden über viele Stärken und etliche Schwächen.

        "Sein herausragendes Attribut ist die Mentalität", sagt Fritsch. Was er aus sich herausholt, hält Fritsch für beispielgebend. Kimmich sei beseelt von Ehrgeiz, würde für die Mannschaft leiden und opferbereit sein. "Er würde auch ins Tor gehen."

        Eines seiner Markenzeichen sind die Chipbälle. "Er hat den Chip quasi neu erfunden, Kimmich hat eine Kunstform daraus gemacht", sagt Spiller. Die beiden Hosts erklären, warum die Chips für das Spiel des FC Bayern so wichtig sind. Und warum dieses Stilmittel und ein wenig auch Kimmich selbst so wohl nur beim FC Bayern funktionieren.

        Beide reden auch über Kimmichs Defensivschwächen. "Es gibt in jedem Spiel Szenen von ihm in der Defensive, bei denen ein Scout sagt: ‘Das reicht aber nicht!’", so Fritsch. Weitere Themen: Kimmichs Abhängigkeit von den Teamkollegen, Rottweiler, sein Alphatiergehabe und die Frage, ob es wirklich eine gute Idee ist, Kimmich in der Nationalelf im Mittelfeld spielen zu lassen.

        Nebenbei rantet Spiller über eine Unsitte im Profifußball, die der Bayernspieler perfektioniert hat. Die Hosts küren die Top 5 der motzenden Profikicker und sie gehen, mal wieder, auf Kritik an der Folge über Robert Lewandowski ein.

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        Szenen und Inhalte, die wir in der Sendung besprochen haben:

        • Chipflanke zum entscheidenden Tor im Finale der Champions League 2020
        • Video aus der Jugend
        • Lupfer gegen Dortmund
        • Assist gegen Schalke
        • Faller gegen Stuttgart
        • Schrei-Fotostrecke auf ZEIT ONLINE
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          1 hr 1 min
        • Mit Erling Haaland erschließt der Fußball eine neue Dimension

          Erling Haaland ist ein Phänomen. Der Norweger ist erst 22 Jahre alt und bereits einer der auffälligsten Spieler der Gegenwart. Sein akrobatisches Tor gegen Borussia Dortmund erinnerte seinen Trainer Pep Guardiola sogar an den großen Johan Cruyff. Über den Treffer (und die exzellente Vorarbeit) reden Christian Spiller und Oliver Fritsch, die beiden Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, natürlich ausführlich. "Wir haben es mit einem Riesen zu tun, der aber auch koordinative Fähigkeiten hat, diese Kombination ist nicht unbedingt üblich", sagt Oliver Fritsch.

          An Haaland prallen die Gegenspieler reihenweise ab. "Er ist als Kind in den Zaubertrank gefallen und sammelt jetzt die Helme der Römer ein", sagt Fritsch. Für ihn ist Haaland der moderne Typ des Brachialstürmers. Mit seiner Wucht, seinem Körper erschließt er eine neue Dimension. "Er ist der echte Neuner", sagt Fritsch in Anspielung auf die falsche Neun, die noch vor einigen Jahren als Mode galt. "Ist die Fußballwelt einem Trugschluss aufgesessen als es um die falsche Neun ging?", fragt Spiller. Kommt es am Ende nicht doch darauf an, den Ball im Tor unterzubringen?

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          Szenen, die wir in der Folge besprochen haben:

          • das Tor gegen Manchester City
          • Haaland gegen Kimmich
          • Haaland gegen Upamecano
          • Alf-Inge Haaland gegen Roy Keane
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            1 hr
          • Cristiano Ronaldo und die Frage nach dem Goat

            Gerade läuft es nicht. Bei Manchester United spielt Cristiano Ronaldo nur noch eine Nebenrolle, wenn er denn überhaupt spielt. Selbst ihm merkt man die 37 Jahre an. Grund genug also, bei Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, auf das Lebenswerk des Portugiesen zu schauen.

            Bei Ronaldo kommen zwei Sachen zusammen, sagt Oliver Fritsch, einer der beiden Podcast-Hosts: "Er ist nicht nur ein herausragender Fußballer, sondern auch ein Athlet, wie es ihn im Fußball wahrscheinlich kein zweites Mal gegeben hat und so schnell nicht mehr geben wird." Fritsch sieht in Ronaldo eine "Ikone der Leistungsmaximierung". Christian Spiller, Interims-Co-Host sagt: "Es gibt wohl keinen Spieler, der sich so um seinen Körper kümmert. Und der ihn auch so liebt."

            Gemeinsam zählen sie Rekorde, schwärmen ein wenig und versuchen das Fallrückzieher-, Kopfball- und vor allem Freistoßwunder zu erklären. Sie fragen sich, ob es einen bekannteren lebendigen Menschen auf der Erde gibt als ihn. Und kommen natürlich nicht darum herum, sich in der Goat-Debatte zu positionieren. Wer ist denn nun der beste Fußballer aller Zeiten? Ronaldo oder Messi? Oder jemand ganz anderes? Einig sind sich beide übrigens nicht.

            Die beiden versuchen auch zu erklären, warum Ronaldo stets so polarisiert hat. Es sei weniger seine unverstellte Arroganz, eher seine Ironiefreiheit, sein Zuernstnehmen des Spiels. Er führt ultimativ vor, wie der Sport den Kontakt der Basis verliert, "wenn nur noch die Tore schießen, die ihr Essen abwiegen", sagt Spiller. Fritsch dagegen führt aus, warum er sich als einen "Anti-Ronaldo" sieht, den Portugiesen aber dennoch bewundert: "Er hat eine Antwort auf den Hate und wandelt das um in Energie, das ist große Unterhaltung."

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            Szenen, die wir in der Folge besprochen haben:

            • Fallrückzieher gegen Juventus Turin
            • Ronaldo wird vermessen
            • Kopfball gegen Sampdoria Genua
            • der Ronaldo-Chop zum Lernen
            • Ronaldos Freistöße
            • Schweden gegen Portugal 2014
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              1 hr 9 min
            • Mario Götze steht in einer Reihe mit Pelé

              Mario Götze ist der Held von Rio. Er schoss Deutschland zum WM-Titel 2014, „es war ein Kunstwerk von Tor“, sagt Oliver Fritsch, einer der beiden Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. "Warum aber ist aus Götze nicht der Superstar geworden?", fragt Fabian Scheler, der andere Host. „War das Riesentalent Götze nur eine Täuschung?“

              Als der Stern des 18-jährigen Götze im Jahr 2010 in Dortmund aufging, dachten viele: Das wird der deutsche Messi. Tatsächlich führte ihn sein Weg zum FC Bayern, er wurde insgesamt fünfmal Deutscher Meister. Doch die ganz große Karriere blieb ihm versagt. Nach einem zweijährigen Rückschritt in die holländische Liga ist Götze mit 30 Jahren bei Eintracht Frankfurt gelandet.

              Es wäre allerdings viel mehr möglich gewesen. „Ich zähle keine zehn deutschen Fußballer der Gegenwart, die mehr Talent mitgebracht haben als Götze“, sagt Fritsch. „Seine Ballmitnahme und -beherrschung sowie sein Distanzgefühl sind herausragend.“ Kaum ein anderer Fußballer führe den Ball so eng wie Götze, sagt Scheler und meint, sein Tor von Rio habe ihm geschadet. „Man hat ihn immer daran gemessen.“

              Fritsch sieht es anders. Götze habe nie eine klare Aufgabe auf dem Platz gefunden, ihm sei auch keine von einem Trainer zugeteilt worden. „Er ist kein erwachsener Spieler.“ Vielmehr sei er ein typisches Beispiel der aktuellen Generation, die als Kind schon auf dem Weg zum Berufsfußballer waren. „Er hat viel mehr Talent als Uwe Seeler, aber Götze weiß nicht mehr, warum und für wen er Fußball spielt.“

              Daher bleibe er ein Fußballer für Momente, sagt Fritsch. „Für große Momente" wie in Rio. Ist jemals ein schöneres Tor in einem WM-Finale erzielt worden? Mit Götze könne allenfalls der Kopfball von Pelé 1970 mithalten, sagt Scheler. In dessen Reihe steht er nun.

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              WM-Finale 2014: Die Besten im Spiel der Welt

              Borussia Dortmund: Der Schürrle- und Götze-Irrtum

              Mario Götze Player’s Tribune

              Volker Struth: Der Spielmacher der Bundesliga

              Szenen, die wir in der Folge besprochen haben:

              • Mario Götzes Tor in Rio
              • alle WM-Finaltore
              • Mario Götzes Tor gegen Hannover
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                1 hr 14 min
              • Marco Reus – und warum der BVB immer Zweiter wird

                Er kann Gegner nass machen wie nur wenige andere. Diese Technik: Kann ein anderer deutscher Fußballer besser schießen als er? Auch aus dem Lauf. Er kann Mitspieler zentimetergenau einsetzen. Und er hat einen Antritt, dem nur die wenigsten Verteidiger der Bundesliga folgen können.

                Marco Reus ist das Thema der neuen Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. "Bei Reus' Veranlagung ist nicht viel Luft nach oben", sagt Oliver Fritsch, während Fabian Scheler Marco Reus' Topspin ausführlich seziert. Bei der Frage, welche deutschen Spieler in diesem Jahrtausend mehr Talent als Marco Reus hatten, finden die beiden Hosts nicht viele. Anhand von fünf Punkten erläutert Fritsch die Exzellenz dieses Fußballers. Und sie fahnden gemeinsam nach dem besten Spiel von Marco Reus.

                Bis sie zum großen Aber kommen.

                Dass Dortmund seit nun zehn Jahren immer hinter dem FC Bayern landet, hat auch mit Marco Reus zu tun. "In den entscheidenden Situationen kommt zu wenig bis nichts", sagt Fritsch, und: "Von Reus habe ich so viele Enttäuschungen gesehen." Es gibt einige Bundesliga-Fußballer, die nicht alles aus sich herausholen. Doch bei Reus ist diese Differenz zwischen Talent und Karriere wohl am größten.

                Ausführlich versuchen die Hosts, eine Erklärung für das große Rätsel Marco Reus zu finden, der nie zu einem erwachsenen Spieler geworden ist, wie Fritsch sagt. Auch seine vielen Verletzungen sind dabei ein Thema.

                Auf und ab, das ist aber nicht nur Reus', sondern der Dortmunder Weg seit längerem. Nur das Geld als Erklärung für die Münchner Dominanz reicht den Hosts dabei nicht. Über die größeren Probleme der Dortmunder, auch in der sportlichen Führung, geht es am Ende der Folge. Ist es sogar so, wie Fritsch sagt: "Wenn Dortmund werden will, was sie mal waren, geht das erst nach Reus. Ist der Dortmunder Kapitän überhaupt eine Führungskraft?"

                Außerdem gibt es in dieser Folge gewohnt weitere steile Thesen zu hören wie "Paris ist das Wolfsburg Europas", "RB Leipzig ist eher eine Leichtathletiktruppe" oder "die Sehenswürdigkeit des Ruhrgebiets ist die gelbe Wand". Wie immer vergeben die Hosts in der Powercard-Wertung in vier Kategorien ihre Punkte für Marco Reus und der Scout "Mister X" widmet sich in seiner Schnellanalyse dieses Mal den beiden von Hörern gewünschten Spielern Arturo Vidal und Julian Draxler.

                _
                Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen, außerdem suchen wir weiterhin Ihre Top 5 der afrikanischen Fußballer. _

                Marco Reus: So viel Talent, aber …

                Bundesliga: Hier stimmt was nicht! #Abo

                Szenen, die wir in der Folge besprochen haben:

                • Marco Reus' Tor gegen Manchester City
                • Marco Reus im Champions-League-Finale 2013
                • Marco Reus' erstes Bundesligator
                • Marco Reus' Tor für Gladbach in der Relegation gegen Bochum
                • Marco Reus im WM-Vorrundenspiel 2018 gegen Schweden
                • Marco Reus' Schusstechnik
                • Marco Reus' zehn schönste Tore
                • Marco Reus' beste Szenen aus dem vergangenen Topspiel gegen die Bayern
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                  1 hr 9 min
                • Schnell, schneller, Mané

                  Dieser Transfer ist spektakulär und er überrascht: Sadio Mané kommt zu den Bayern. Denen darf man gratulieren, denn er ist ein Weltstar. Die Bundesliga hat eine neue Attraktion. In der achten Folge von "Kicken kann er" widmen sich die Hosts Fabian Scheler und Oliver Fritsch dem senegalesischen Stürmer, auf den die Augen ab Freitag gerichtet sind. "Eine Stärke seiner Stärken ist seine Schnelligkeit", sagt Fritsch. "Er erreicht zudem schnell die Endgeschwindigkeit und schlägt irre Haken." Mit verdutzten Abwehrspielern sei zu rechnen, außerdem sei er auf jeder Position im Angriff einsetzbar, sagt Scheler.

                  Es sei aber etwas überraschend, dass Mané Liverpool verlasse. "Mit den Bayern ist die Wahrscheinlichkeit, die Champions League zu gewinnen, tatsächlich etwas geringer als mit Liverpool", sagt Fritsch. Zudem sei Mané bereits 30 Jahre alt. "Es ist nicht klar, ob er eine stagnierende oder eine fallende Aktie ist." Zweifelhaft sei auch, ob er Robert Lewandowski "eins zu eins ersetzen" könne, denn Mané spiele eine andere Position als der Pole, der zum FC Barcelona gewechselt ist.

                  Wie der FC Bayern und Julia Nagelsmann sich neu aufstellen werden und wie sie ihren Angriff mit Mané orchestrieren werden, darüber sprechen die beiden Hosts genauso wie über Manés Heimat, den Senegal, und welche Bedeutung er dort hat. Zudem werkeln die Hosts in dieser Folge gemeinsam mit Yoro Mangara, einem senegalsischen Sportjournalisten, an einer Top 5 der besten Fußballer Afrikas aller Zeiten.

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                  _Über diese Szenen und Artikel haben wir gesprochen: _

                  Sadio Mané: In vielerlei Hinsicht ein besonderer Fußballer

                  Sadio Mané im Champions-League-Finale 2022 gegen Real Madrid

                  Sadio Mané gegen Neymar

                  Sadio Mané in der Champions League 2019 gegen den FC Bayern

                  Sadio Manés Hackentor gegen Watford

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                  1 hr 16 min
                • Beth Mead steht für den Aufschwung des Frauenfußballs

                  Schon das erste Tor, das Beth Mead in diesem Turnier erzielte, war ein kompliziertes, technisch anspruchsvolles Manöver. Das 1:0 im Eröffnungsspiel England gegen Österreich war der erste große Augenblick für Mead. England gewann 1:0. Mittlerweile haben die Gastgeberinnen auch Norwegen sensationell mit 8:0 und Nordirland mit 5:0 besiegt und Mead führt nach der Vorrunde mit fünf Treffern die Torschützenliste an. Sie hat auch die meisten Tore vorbereitet und sie ist deshalb das Thema in der neuen Folge des Fußballpodcasts "Kicken kann sie".

                  Auch, weil sich an ihr der Aufschwung des Frauenfußballs erzählen lässt: Er ist athletischer geworden, technischer, ansprechender und Spielerinnen wie Beth Mead sorgen dafür, dass die großen Arenen wie das Wembley-Stadion ausverkauft sind, wenn die Frauen spielen.

                  Ausführlich besprechen die beiden Hosts Oliver Fritsch und Fabian Scheler ihre fünf Tore und drei Vorlagen und wie sie England ins Viertelfinale geschossen hat. "Sie ist die auffälligste Spielerin von England, des Turnierfavoriten. Und sie hat auch den überraschendsten Fortschritt hingelegt", sagt Oliver Fritsch. Und Fabian Scheler fügt hinzu: "An ihr lässt sich der Aufschwung des Frauenfußballs in England sehr gut nachverfolgen." Sie ist dribbelstark, beidfüßig und hat einen harten, präzisen Schuss. Auch über ihre Karriere von Middlesbrough und Sunderland zu Arsenal sprechen die beiden Hosts.

                  Im zweiten Teil blicken sie auf das bisherige Turnier der Engländerinnen und sprechen über das Viertelfinalduell mit den Spanierinnen. Drei Spiele, 14 Tore, kein Gegentor: Die Fußball-EM geht in die entscheidende Phase und die Favoritenrolle der Engländerinnen ist nicht zu überzusehen.

                  Außerdem berichtet Oliver Fritsch, wie der die Vorrunde in England erlebt hat und wer seine Favoriten in der nun beginnenden K.O.-Phase sind. Auch über die Chancen des deutschen Teams sprechen die beiden Hosts. Wie immer gibt es auch eine Power-Card-Wertung für Beth Mead.

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                  Die Szenen, die in der Folge besprochen werden:

                  • Beth Meads Tor im EM-Auftaktspiel gegen Österreich

                  • EM 2022: England gegen Norwegen (8:0)

                  • England gegen Nordirland 2021 mit drei Toren von Beth Mead

                  • EM 2022: Tor von Beth Mead gegen Nordirland

                  • Beth Meads Tor bei der U20-WM 2014

                  • "England's Beth Mead shares her grassroots football story"

                  • Beth Meads Profil bei Soccerway

                  • Inside The Pride, Full Documentary Lionesses

                  • EM 2022: Deutschland – Spanien: Die einen haben den Ball, die anderen schießen das Tor

                  • EM 2022: Das richtige Spiel für Mädchen

                  • Serie "Grünfläche": Endlich nur Fußball spielen

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                    1 hr 4 min
                  • ”Sara Däbritz ist fast immer beteiligt, auf sie wird es ankommen”

                    Die Fußball-EM beginnt an diesem Mittwoch und die beiden Hosts unseres Fußballpodcasts sprechen diesmal über eine Spielerin. In dieser Folge von Kicken kann sie geht es um Sara Däbritz. Aufgewachsen in der Oberpfalz führte ihr Weg nach Freiburg, zu den Bayern und in die Stammformation von Paris Saint-Germain. Diesen Sommer wechselt sie zur vielleicht besten Mannschaft Europas, zu Olympique Lyon.

                    Konkurrenz scheut sie also nicht. Aber ist sie eine defensive, eine zentrale oder eine offensive Mittelfeldspielerin? Sie ist auf jeden Fall die Spielerin, auf die es im deutschen Team ankommen wird. Warum das so ist, das besprechen Oliver Fritsch und Fabian Scheler im ersten Teil der Sendung.

                    Die deutsche Mannschaft zählt sich selbst nicht zu den Topfavoritinnen, was damit zusammenhängt, dass keine Spielerin herausragt. Sara Däbritz ist dafür ein gutes Beispiel. Sie hat viel Talent, ist stabil in ihren Leistungen und gibt ihrer Mannschaft Sicherheit. Ihre Skills sind sowohl im Angriff als auch in der Abwehr gefragt. Und doch, sagt Oliver Fritsch, "das ganz Besondere, das, was zur Toptoptop-Klasse reichen würde, das hat sie noch nicht".

                    Auch dieses Mal kommen Expertinnen zu Wort: Die Ex-Nationalspielerin Babett Peter, die mit Däbritz lange zusammen gespielt hat, zählt sie zu derzeit den besten zehn Mittelfeldspielerinnen. Cacau, früherer Nationalspieler und heutiger Berater lobt ihre Zweikampfstärke, ihre Ballbehandlung und ihre Passstärke. Ein Urteil, dass der Berater Dieter Weber nicht teilt. Ihm fehlt das gewisse Etwas, das Spiel von Däbritz gehe in der großen Masse unter.

                    Weber bemängelt außerdem die Abwesenheit von "etwas Markantem" im deutschen Team. Darüber sprechen die beiden Hosts im zweiten Teil der Sendung. Wie sind die Chancen der deutschen Mannschaft bei dieser EM? Außerdem schildert Oliver Fritsch seine Eindrücke vom letzten Testspiel der DFB-Elf vor der EM und verrät, wem er ein überraschendes Turnier zutraut. Wie immer gibt es am Ende auch eine Power Card Wertung für Sara Däbritz.

                    Kicken kann sie ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter [email protected].

                    Disclaimer: Nach der Aufnahme wurde bekannt, dass die spanische Weltfußballerin Alexia Putellas wegen einer Verletzung nicht an der EM teilnehmen wird. Das konnten unsere Expertin und unsere Experten bei ihren Prognosen nicht wissen.

                    Weitere Links zur Folge:

                    Spielerberater Dieter Weber 2011: "Silvia Neid ließ Angstfußball spielen"

                    Frauenfußball: In Deutschland gibt es längst Equal Pay

                    Guardian: Teamguide zu allen Spielerinnen der EM (Deutsche Beiträge von ZEIT ONLINE Redakteur Nico Horn und ZEIT ONLINE Autor Frank Hellmann)

                    Guardian: Deutscher Teamguide (von ZEIT ONLINE Redakteur Nico Horn und ZEIT ONLINE Autor Frank Hellmann)

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                    59 min

                  About Kicken kann er

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                  Vier Jahre lang haben Oliver Fritsch, Christian Spiller und Fabian Scheler bei Kicken kann er über die besten Fußballerinnen und die besten Fußballer unserer Zeit gesprochen. Im Januar 2026…

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