
Sign up to save your podcasts
Or


Ob es wirklich von Frédéric Chopin ist, das Notenblatt, das kürzlich in einem New Yorker Archiv aufgetaucht ist? Experten halten es für wahrscheinlich, „Presse“-Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz hat da so seine Zweifel. Was wirklich „typisch Chopin“ klingt – und warum dessen Salon-Walzer und Sonaten schon zu seinen Lebzeiten Furore machten, erzählt Sinkovicz seiner Kollegin Katrin Nussmayr in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“. Im Schnelldurchlauf hören die beiden sich durch das Leben eines Mannes, der so stolz wie zerrissen war – nicht nur durch eine komplizierte Liebesgeschichte, sondern vor allem zwischen seiner Heimat Polen und seiner Wahlheimat Frankreich. Was man durchaus hören kann.
Als Pianisten sind diesmal folgende Chopin-Interpreten zu hören:
Die „Sinfonia domestica“ ist das vielleicht am gründlichsten missverstandene Werk von Richard Strauss. Im Musiksalon begeben wir uns auf die Spuren des häuslichen Lebens im Komponistenhaushalt, die Bizarrerien von Ehefrau Pauline und die Geheimnisse einer virtuosen Komposition.
Die Musikbeispiele stammen von der brillanten Aufnahme der „Sinfonia domestica“ durch das Chicago Symphony Orchestra unter Fritz Reiner (RCA – Living Stereo)
Über den Podcast:
Auf den Spuren eines der wenigen wirklichen Hits der musikalischen Moderne. Warum läuft das Publikum ausgerechnet bei diesem Werk nicht davon?
Zu hören sind Ausschnitte aus der Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchester unter Fritz Reiner.
Über den Podcast:
Die einprägsamsten Klassik-Melodien, Teil 2: Vier Musikfreunde verraten, was ihnen durch den Kopf geht.
Ein Ohrwurm gefällig? Mit diesen Melodien stehen die Chancen gut: Vom One-Hit-Wonder des Barock bis zur Moll-Version von „Alle meine Entchen“ reichen die Stücke, die Wilhelm Sinkovicz und Katrin Nussmayr hier präsentieren – mit der Hilfe von vier Musikfreunden, die in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ ihren persönlichen Ohrwurm teilen. Ob sie ihn dabei loswerden? Fraglich. Aber gut möglich, dass, wer zuhört, ihn bald auch hat…
Die Rätsellösungen entstammen folgenden Aufnahmen
Smetana: Die Moldau (Tschechische Philharmonie, Rafael Kubelik – Supraphon)
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Der Podcast erscheint jeden zweiten Samstag auf der Webseite der „Presse“ und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast
So heißt die jüngste CD des vielseitigen Wiener Cellisten, der im Salon zu Gast ist und neben seinen musikalischen Plänen auch über das legendäre „Löwenkopf-Cello“ seines Vaters, des langjährigen Solocellisten der Wiener Philharmoniker: Franz Bartolomey, erzählt. Das Instrument gibt es jetzt zweimal – es wurde geklont! Wie das geht, wie das klingt, ist im Salon zu hören. Außerdem ein Vorgeschmack auf Elisabeth Kulmanns Musikfilm „La femme c’est moi“, in dem auch Franz Bartolomey gewürdigt wird und der am 22. Oktober im Wiener MuTh am Augartenspitz präsentiert wird.
Die CDs "Matthias Bartolomey Solo“ und die Aufnahmen des Duos BartolomeyBittmann sind bei Preiser Records erschienen.
Über den Podcast:
An keiner seiner Opern hat Mozart so lange herumgedoktert wie am 1781 in München uraufgeführten „Idomeneo“. Noch kurz vor der Premiere hat er geändert und gekürzt. Für Wien hat er später neue Nummern hinzugefügt und Partien umkomponiert. Mit „Idomeneo“ wollte Intendant Stefan Herheim dieser Tage das renovierte Theater an der Wien wiedereröffnen. Allein, die Arbeiten wurden nicht fertig. So kommt es, wie Anno 1786, nur zu einer konzertanten Aufführung. Im Podcast erläutert Wilhelm Sinkovicz die mühseligen Prozesse, die zur Entstehung einer der aufregendsten Opern der Musikgeschichte geführt haben.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen des Werks
Metropolitan Opera, James Levine (DG)
„Mozart hat’s immer noch drauf“ oder „Ein Comeback nach 230 Jahren“: So klingen die Youtube-Kommentare, wenn wieder einmal ein neues Mozart-Stück herauskommt. Wie kürzlich in Leipzig: Dort standen Musikinteressierte Schlange, um die Uraufführung der neu entdeckten „Ganz kleinen Nachtmusik“ zu hören. In Graz wurde kurz zuvor ein im Archiv schlummerndes Notenblatt als möglicher echter Mozart identifiziert. Also will Katrin Nussmayr von Wilhelm Sinkovicz wissen: Wie kann es sein, dass von diesem Komponisten scheinbar dauernd neue Kompositionen auftauchen? Wo ordnet man all diese Stücke im Köchelverzeichnis ein, dessen Nummerierung sich schon so oft geändert hat, dass Verwirrung quasi vorprogrammiert ist? Und hatte der gute alte Wolfgang Amadeus eigentlich selbst einen Überblick über seine Werke?
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Der Podcast erscheint jeden zweiten Samstag auf der Webseite der „Presse“ und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast
Die Premiere von Verdis „Don Carlo“ hat viele Wiener Opernfreunde irritiert, manche zu heftigen Protesten angestachelt. Das Publikum muss nun aber mit der einhellig abgelehnten Inszenierung Kirill Serebrennikovs leben. Gedanken über das Misslingen und die Zukunft des Wiener Opernlebens.
Zu hören sind Ausschnitte aus dem Livemitschnitt der vorletzten Premiere dieser Oper mit dem Orchester der Wiener Staatsoper unter Herbert von Karajan. Mirella Freni singt die Arie der Elisabetta aus dem letzten Bild. (Orfeo)
Über den Podcast:
2025 wird das Johann-Strauß-Jahr gefeiert. Wieder wird es nur um Strauß Sohn, den Komponisten des „Donauwalzers“ gehen. Wir denken – aus Anlass des 175. Todestages – an Strauß Vater. Der hat nicht nur den Radetzkymarsch geschrieben, sondern den Wiener Walzer zu dem gemacht, was er bis heute ist. Und er war Dirigent eines weltweit gerühmten, perfekten Orchesters.
Zu hören sind Ausschnitte aus Neujahrskonzerten der Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta, Riccardo Muti (Sony), Lorin Maazel und Herbert von Karajan (DG).
Über den Podcast:
Man singt und summt und weiß nicht einmal, was. Oder man weiß zwar genau, wie die Melodie heißt, die einen da so hartnäckig begleitet – wird sie aber auch nicht los: Stücke mit Ohrwurm-Potenzial gibt es in der Welt der klassischen Musik genug. Das wissen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz auch aus eigener leidvoller Erfahrung. Für diese Folge von „Klassik für Taktlose“ haben sie sich umgehört und ein paar besonders schöne wie lästige Ohrwürmer eingesammelt, um sie zu entlarven und zu erzählen, was dahinter steckt. Erkennen Sie die Melodie? Aber, Achtung: Ohrwurm-Gefahr!
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Werken:
J. S. Bach: Musette aus „Klavierbüchlein für Anna Magdalena Bach“
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.
From the publisher's feed

76 Listeners

111 Listeners

187 Listeners

105 Listeners

14 Listeners

36 Listeners

16 Listeners

9 Listeners

6 Listeners

39 Listeners

68 Listeners

25 Listeners

33 Listeners

18 Listeners

53 Listeners