Klassik für Taktlose

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Klassik für Taktlose episodes

  • Klassik für Taktlose: Wer kopiert hier wen?

    Ob gestohlen, geliehen, gesampelt, gewürdigt oder zitiert: In der Popmusik werden die Debatten um allzu ähnliche Melodien und Rhythmen nicht selten vor Gericht geführt. Und in der Klassik? In dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ widmen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz einigen Komponisten, die ebenfalls auf Melodien anderer setzten – und damit meist unbeschadet davon kamen.

    Denn Unrechtsbewusstsein und Urheberrechtsgesetze gab es lange nicht – dafür ein ganz anderes Verständnis von der „Leistung“ eines Komponisten. Mithilfe zahlreicher Hörproben wird in dieser Folge erkundet, wie ein Wiener Walzer in ein Strawinsky-Ballett fand, wie allerlei Komponisten über vermeintliche „Volkslieder“ stolperten, welche fremden Noten Gustav Mahler in seiner Schreibtischlade hatte – und ob es sein kann, dass zwei Komponisten vielleicht auch nur zufällig gerade dieselbe Idee hatten.

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    • Bach: Konzert für vier Klaviere (Kenneth Gilbert, Trevor Pinnock, English Concert)
    • Bach: Weihnachtsoratorium (Concentus musicus, Nikolaus Harnoncourt, Warner)
    • Bach/Stölzel: Bist du bei mir (Elisabeth Schwarzkopf, Gerald Moore, Warner)
    • Vivaldi: Concerto h-Moll aus „L’estro armonico (Trevor Pinnock, English Concert)
    • Mozart: Don Giovanni (Giuseppe Taddei, Eberhard Waechter, Philharmonia Orchestra - Carlo M. Giulini, Warner)
    • Martin y Soler: Harmoniemusik aus „Una cosa rara“ (Moonwinds, Harmonia mundi)
    • Mendelssohn: Ouvertüre „Die schöne Melusine“ (London Symphony, C. Abbado)
    • Wagner: Das Rheingold (Berliner Philharmoniker, H. von Karajan)
    • Smetana: Die Moldau (Chicago Symphony, Daniel Barenboim)
    • Brahms. Symphonie Nr. 1 (Berliner Philharmoniker, H. von Karajan)
    • Hans Rott: Symphonie E-Dur (Bamberger Symphoniker, Jakub Hrusa)
    • Mahler: Symphonie Nr. 1 (Chicago Symphony Orchestra, Pierre Boulez)
    • Mahler: Symphonie Nr. 3 (Wiener Philharmoniker, Pierre Boulez)
    • R. Strauss: Aus Italien (Berliner Philharmoniker, Riccardo Muti)
    • Strawinsky: Petruschka (Concertgebouw Orchester, Riccardo Chailly)
    • The Beatles: All You Need is Love (EMI)
    • Sami Switch: Oh Why (Sami Switch)
    • Ed Sheeran: Shape of You
    • (wo nicht anders angegeben: Universal)

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      49 min
    • Wenn Klassiker auf die Pauke hauen

      Zu hören sind Ausschnitte aus:

      Haydn: Symphonien Nr. 93, 100 und 103 (London Symphony Orchestra, Eugen Jochum - Concertgebouw Orchester, Nikolaus Harnoncourt)

      Georg Druschetzky: Partita in C für Pauken und Orchester (Zoltán Rácz, Erdödy Kammerorchester)

      Beethoven: Symphonie Nr. 9 (Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan)

      Wagner: „Die Walküre“ (Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan)

      Bruckner: Symphonie Nr. 8 (Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan)

      Mahler: Symphonien Nr. 3 und Nr. 7 (Cleveland Orchestra, Pierre Boulez)

      C. Nielsen: Symphonie Nr. 4 (Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan)

      R. Strauss: Burleske (Fr. Gulda, Wr. Philharmoniker, Karl Böhm)

      R. Strauss: Josefs Legende (Staatskapelle Dresden, Giuseppe Sinopoli)

      Labels: Universal, Orfeo, Hungaroton und Warner Classics

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      25 min
    • Das musikalische Martini-Gansl

      Die Gans in der Musikgeschichte spielt eine größere Rolle, als man glauben möchte. Sogar bei Richard Wagner kommt sie vor. Das akustische Martini-Menü.

      Zu hören sind:

      Richard Wagner „Parsifal“

      Erster Aufzug. Letzte Szene (Ausschnitt)
      Kurt Moll, Berliner Philharmoniker. Herbert von Karajan (DG)

      Engelbert Humperdinck „Königskinder“. Vorspiel und 1. Szene (Beginn)

      Helen Donath - Münchner Rundfunkorchester - Heinz Wallberg (Warner)

      Maurice Ravel „Ma mere l’oye“

      1. Satz „Laideronette Imperatrice des pagodes“.
      2. Berliner Philharmoniker. Pierre Boulez (DG)

        Melchior Franck (1579-1635) „In illo tempore“

        Lautencompagney, Wolfgang Katschner (Sony)

        W. A. Mozart „L’oca del Cairo“

        Arie des Biondello
        Bernard Loonen, Kammeroper Antwerpen, Hans Rotman (cpo)

        Robert Fuchs (1847-1927) Serenade Nr. 5. Aus dem Finale

        Kölner Kammerorchester, Christian Ludwig (Naxos)

        Jaromir Weinberger „Schwanda der Dudelsackpfeifer“ Finale

        Lucia Popp, Siegfried Jerusalem, Hermann Prey. Heinz Wallberg (Sony)

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        29 min
      3. Hindemith! Trauen Sie sich!

        Als Langweiler gilt der Komponist Paul Hindemith. Das Image könnte falscher nicht sein. Das beweist der Musiksalon mit einer abwechslungsreichen halben Stunde Musik aus Anlaß der Wiederaufnahme von „Cardillac“ an der Wiener Staatsoper.

        Zu hören sind Ausschnitte aus

        Symphonie „Die Harmonie der Welt“ und „Sinfonia serena“ (Herbert Kegel, Dresdner Philharmonie Brillant)

        Konzertmusik für Streicher und Blechbläser op. 50 (Wiliam Steinberg, Boston Symphony DG)
        Orchesterlieder op. 9 (Susan Bullock, Yves-Pascal Tortelier, BBC Philharmonic Chandos)
        „Mathis der Maler“ (Dietrich Fischer-Dieskau, RSO Berlin, Ferdinand Leitner DG)
        Kammermusik Nr. 1 (Riccardo Chailly Concertgebouw Orchester Decca)

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        27 min
      4. Don Quixote. Ein "Klassik-Comic" von Richard Strauss

        „Don Quixote“ von Richard Strauss ist eine der buntesten Tondichtungen der Musikgeschichte. Wilhelm Sinkovicz führt als „Märchenonkel“ durch diesen skurrilen akustischen Comicstrip.

        Die Bilder dazu „malen" die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan mit dem Cellisten Pierre Fournier in der „Titelrolle“. (Universal)

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        27 min
      5. Klassik für Taktlose: Was ist an Mozart so toll?

        Amadeus hieß er eigentlich gar nicht, der Komponist, dessen Name weltweit für klassische Musik schlechthin steht: In einer neuen Folge von „Klassik für Taktlose“ beschäftigen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz nicht nur mit den Mythen, die Mozart umranken, sondern versuchen auch, eine Erklärung für das Phänomen Mozart zu finden: Was hebt diesen Komponisten denn von allen anderen ab?

        Zwischen allerlei Hörproben wird erkundet, wie Mozarts Humor klingt, wie sich sein Spieltrieb nicht nur auf seine Finanzen, sondern auch auf seine Melodien auswirkte, welche Teile von Falcos „Amadeus“ der Wahrheit entsprechen und wie aus einem Wunderkind ein Komponist wurde, der „immer ein bisserl anders und immer ein bisserl besser“ war.

        Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

        • Serenade KV 525 (Karl Böhm, Berliner Philharmoniker)
        • Sonate für Klavier und Violine KV 6 (Pinchas Zukerman, Marc Neikrug)
        • Ouvertüre Don Giovanni (Orchester der Dt. Oper Berlin - Ferenc Fricsay)
        • Terzett aus dem 1. Akt „La Clemenza di Tito“ (Julia Varady, Marga Schiml, Theo Adam - Staatskapelle Dresden - Karl Böhm)
        • Requiem KV 626 (Berliner Philharmoniker - H. v. Karajan, Wr. Singverein)
        • Arie des Osmin, „Die Entführung aus dem Serail“ (Martti Talvelal - Wr. Philharmoniker - Sir Georg Solti)
        • Arie der Susanna aus dem 4. Akt „Figaros Hochzeit“ (Arr. f. Klavier - Friedrich Gulda)
        • Alle Aufnahmen: Universal (mit Ausnahme der Violinsonate: Sony)

          „Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint alle vier Wochen.

          48 min
        • Ist "Wien modern"?

          Das Festival „Wien modern“ beginnt demnächst. Der Musiksalon geht diesmal der Frage auf den Grund, was das Publikum unter „moderner" Musik verstand, als Wien wirklich noch „modern“ war.

          Wien modern wird am 29. Oktober eröffnet und findet von 30.10. bis 30. 11. statt.

          Zu hören sind Ausschnitte aus Werken von Richard Wagner („Das Rheingold“), Arnold Schönberg („Gurre-Lieder“), Alban Berg („Altenberg-Lieder“), Anton von Webern („Stücke op. 5“), Franz Schmidt (Streichquartett G-Dur), Julius Bittner (Symphonie f-Moll), Joseph Marx („Eine Herbst-Symphonie“), Ernst Krenek („Reisebuch aus den österreichischen Alpen“) und Erich W. Korngold („Sinfonietta“).

          Interpreten: Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan - Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Rafael Kubelik - Cleveland Orchestra, Pierre Boulez - LaSalle Quartett - Schubert-Quartett - Sibirisches Symphonieorchester, Dimitry Vasiliev - Grazer Philharmoniker, Johannes Wildner - Wolfgang Holzmair, Gerard Wyss - Nordwestdeutsches Symphonieorchester, Werner A. Albert (Labels: DG, Philips, Naxos, Toccata, cpo)

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          31 min
        • #14 Franz Schmidt: Komponist mit sieben Siegeln

          Der Komponist Franz Schmidt ist nur dank dieses apokalyptischen Oratoriums bekannt geblieben; und dank eines hochromantischen Opern-Intermezzos. Der Musiksalon porträtiert den letzten großen Symphoniker der österreichischen Romantik.

          Zu hören sind:

          Berliner Philhamoniker unter Herbert von Karajan („Notre Dame“)

          RSO Frankfurt unter Paavo Järvi (Symphonien Nr. 1 - 3)

          Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta (Symphonie Nr. 4)

          Tonkünstlerorchesters Niederösterreich mit dem Wiener Singverein unter Kristijan Järvi („Das Buch mit sieben Siegeln“ - Label: Chandos)

          alle anderen Aufnahmen: Universal

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          44 min
        • #13 Wladimir Fedossejew: Russischer Maestro mit starkem Österreich-Bezug

          Jüngst feierte der große Dirigent Wladimir Fedossejew seinen 90. Geburtstag. Er dirigiert nach wie vor gern und mit der von ihm gewohnten Energie - allerdings verhindern die Zeitläufte, dass er das geplante Gastspiel mit seinem Moskauer Tschaikowsky-Orchester im Wiener Konzerthaus absolvieren darf. Fedossejew war von 1994 bis 2004 Chefdirigent der Wiener Symphoniker.

          Zu hören sind:

          Aram Katschaturian: Galopp aus „Maskerade“ (Victor)
          Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3, Schluß (Peter Dononhoe, Melodia)
          Sergej Prokofieff: „Das Mädchen Julia“ aus „Romeo und Julia“ (Relief)
          P. I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, Finale (Relief)
          N. Rimskij-Korsakow: „Die Legende von der Uusichtbaren Stadt Kitesch“ Zwischenspiel (Edition Bregenzer Festspiele/ORF)
          L. v. Beethoven: Symphonie Nr. 1, Finale (Ausschnitt, Relief)
          J. S. Bach: Badinerie aus „Suite in h-Moll“, (Sergej Bubnov, Flöte - Melodia)
          R. Heuberger: „Opernball“, Ouvertüre (Schluß - Calig)
          P. I. Tschaikowsky: „Capriccio italien“ (Schluß - Relief)

          Es musiziert das Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks („Tschaikowsky-Orchester“), außer: Rimskij-Korsakow und Heuberger (Wiener Symphoniker)

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          42 min
        • Klassik für Taktlose: Was darf man im Konzertsaal, was nicht?

          „Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint alle vier Wochen.

          Zu hören sind diesmal Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

          W. A. Mozarts Symphonien KV 297 und 338 mit den English Baroque Soloists unter John Eliot Gardiner (Philips)
          Joseph Haydns Symphonie Nr. 90 mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle. (EMI)
          P. I. Tschaikowskys Symphonie „Pathétique“ mit dem Tschaikowsky Orchester Moskau unter Wladimir Fedosejew (Relief)
          Richard Wagners „Lohengrin“ mit Claire Watson und Christa Ludwig in einem Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper unter Karl Böhm (Orfeo)
          Anton Bruckners Achter Symphonie mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum (DG)
          Vincenzo Bellini: „I puritani“ Maria Callas, Ensemble der Mailänder Scala - Leonard Bernstein (Warner)

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          55 min

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