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Ob gestohlen, geliehen, gesampelt, gewürdigt oder zitiert: In der Popmusik werden die Debatten um allzu ähnliche Melodien und Rhythmen nicht selten vor Gericht geführt. Und in der Klassik? In dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ widmen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz einigen Komponisten, die ebenfalls auf Melodien anderer setzten – und damit meist unbeschadet davon kamen.
Denn Unrechtsbewusstsein und Urheberrechtsgesetze gab es lange nicht – dafür ein ganz anderes Verständnis von der „Leistung“ eines Komponisten. Mithilfe zahlreicher Hörproben wird in dieser Folge erkundet, wie ein Wiener Walzer in ein Strawinsky-Ballett fand, wie allerlei Komponisten über vermeintliche „Volkslieder“ stolperten, welche fremden Noten Gustav Mahler in seiner Schreibtischlade hatte – und ob es sein kann, dass zwei Komponisten vielleicht auch nur zufällig gerade dieselbe Idee hatten.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
(wo nicht anders angegeben: Universal)
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Zu hören sind Ausschnitte aus:
Haydn: Symphonien Nr. 93, 100 und 103 (London Symphony Orchestra, Eugen Jochum - Concertgebouw Orchester, Nikolaus Harnoncourt)
Georg Druschetzky: Partita in C für Pauken und Orchester (Zoltán Rácz, Erdödy Kammerorchester)
Beethoven: Symphonie Nr. 9 (Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan)
Wagner: „Die Walküre“ (Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan)
Bruckner: Symphonie Nr. 8 (Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan)
Mahler: Symphonien Nr. 3 und Nr. 7 (Cleveland Orchestra, Pierre Boulez)
C. Nielsen: Symphonie Nr. 4 (Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan)
R. Strauss: Burleske (Fr. Gulda, Wr. Philharmoniker, Karl Böhm)
R. Strauss: Josefs Legende (Staatskapelle Dresden, Giuseppe Sinopoli)
Labels: Universal, Orfeo, Hungaroton und Warner Classics
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Die Gans in der Musikgeschichte spielt eine größere Rolle, als man glauben möchte. Sogar bei Richard Wagner kommt sie vor. Das akustische Martini-Menü.
Zu hören sind:
Richard Wagner „Parsifal“
Engelbert Humperdinck „Königskinder“. Vorspiel und 1. Szene (Beginn)
Maurice Ravel „Ma mere l’oye“
Melchior Franck (1579-1635) „In illo tempore“
W. A. Mozart „L’oca del Cairo“
Robert Fuchs (1847-1927) Serenade Nr. 5. Aus dem Finale
Jaromir Weinberger „Schwanda der Dudelsackpfeifer“ Finale
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Als Langweiler gilt der Komponist Paul Hindemith. Das Image könnte falscher nicht sein. Das beweist der Musiksalon mit einer abwechslungsreichen halben Stunde Musik aus Anlaß der Wiederaufnahme von „Cardillac“ an der Wiener Staatsoper.
Zu hören sind Ausschnitte aus
Symphonie „Die Harmonie der Welt“ und „Sinfonia serena“ (Herbert Kegel, Dresdner Philharmonie Brillant)
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„Don Quixote“ von Richard Strauss ist eine der buntesten Tondichtungen der Musikgeschichte. Wilhelm Sinkovicz führt als „Märchenonkel“ durch diesen skurrilen akustischen Comicstrip.
Die Bilder dazu „malen" die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan mit dem Cellisten Pierre Fournier in der „Titelrolle“. (Universal)
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Amadeus hieß er eigentlich gar nicht, der Komponist, dessen Name weltweit für klassische Musik schlechthin steht: In einer neuen Folge von „Klassik für Taktlose“ beschäftigen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz nicht nur mit den Mythen, die Mozart umranken, sondern versuchen auch, eine Erklärung für das Phänomen Mozart zu finden: Was hebt diesen Komponisten denn von allen anderen ab?
Zwischen allerlei Hörproben wird erkundet, wie Mozarts Humor klingt, wie sich sein Spieltrieb nicht nur auf seine Finanzen, sondern auch auf seine Melodien auswirkte, welche Teile von Falcos „Amadeus“ der Wahrheit entsprechen und wie aus einem Wunderkind ein Komponist wurde, der „immer ein bisserl anders und immer ein bisserl besser“ war.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Alle Aufnahmen: Universal (mit Ausnahme der Violinsonate: Sony)
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint alle vier Wochen.
Das Festival „Wien modern“ beginnt demnächst. Der Musiksalon geht diesmal der Frage auf den Grund, was das Publikum unter „moderner" Musik verstand, als Wien wirklich noch „modern“ war.
Wien modern wird am 29. Oktober eröffnet und findet von 30.10. bis 30. 11. statt.
Zu hören sind Ausschnitte aus Werken von Richard Wagner („Das Rheingold“), Arnold Schönberg („Gurre-Lieder“), Alban Berg („Altenberg-Lieder“), Anton von Webern („Stücke op. 5“), Franz Schmidt (Streichquartett G-Dur), Julius Bittner (Symphonie f-Moll), Joseph Marx („Eine Herbst-Symphonie“), Ernst Krenek („Reisebuch aus den österreichischen Alpen“) und Erich W. Korngold („Sinfonietta“).
Interpreten: Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan - Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Rafael Kubelik - Cleveland Orchestra, Pierre Boulez - LaSalle Quartett - Schubert-Quartett - Sibirisches Symphonieorchester, Dimitry Vasiliev - Grazer Philharmoniker, Johannes Wildner - Wolfgang Holzmair, Gerard Wyss - Nordwestdeutsches Symphonieorchester, Werner A. Albert (Labels: DG, Philips, Naxos, Toccata, cpo)
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Der Komponist Franz Schmidt ist nur dank dieses apokalyptischen Oratoriums bekannt geblieben; und dank eines hochromantischen Opern-Intermezzos. Der Musiksalon porträtiert den letzten großen Symphoniker der österreichischen Romantik.
Zu hören sind:
Berliner Philhamoniker unter Herbert von Karajan („Notre Dame“)
RSO Frankfurt unter Paavo Järvi (Symphonien Nr. 1 - 3)
Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta (Symphonie Nr. 4)
Tonkünstlerorchesters Niederösterreich mit dem Wiener Singverein unter Kristijan Järvi („Das Buch mit sieben Siegeln“ - Label: Chandos)
alle anderen Aufnahmen: Universal
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Jüngst feierte der große Dirigent Wladimir Fedossejew seinen 90. Geburtstag. Er dirigiert nach wie vor gern und mit der von ihm gewohnten Energie - allerdings verhindern die Zeitläufte, dass er das geplante Gastspiel mit seinem Moskauer Tschaikowsky-Orchester im Wiener Konzerthaus absolvieren darf. Fedossejew war von 1994 bis 2004 Chefdirigent der Wiener Symphoniker.
Zu hören sind:
Es musiziert das Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks („Tschaikowsky-Orchester“), außer: Rimskij-Korsakow und Heuberger (Wiener Symphoniker)
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„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint alle vier Wochen.
Zu hören sind diesmal Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
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