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Bis drei zu zählen, ist das Einfachste der Welt – nur nicht in Österreich, wo in der Frage, wie man den Wiener Walzer richtig phrasiert, viele eine starke Meinung haben: Kommt die typische kleine Pause, die diese Musik ausmacht, zwischen dem ersten und zweiten Schlag, oder erst zwischen dem zweiten und dritten? Große Dirigenten haben sich daran schon die Zähne ausgebissen. Der große Bruno Walter versuchte den Musikern in Los Angeles zu erklären: „You play one-two-three, one-two-three! But this is Viennese Waltz: One, two and perhaps three.“ Über derlei Unwägbarkeiten diskutieren Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in einer neuen Folge von „Klassik für Taktlose“, die sich ganz um die Ballsaison dreht, ums Tanzen und eben den Walzertakt.
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Zwischen vielen Hörbeispielen wird hier die Geschichte des Wiener Walzers erkundet, von seinen frühen Vorläufern bis zu den berühmtesten Melodien. Außerdem geht es darum, wie der Donauwalzer zu seinem Text kam – und was die Mitternachtsquadrille, die zu jedem Ball gehört, mit einem Disco-Medley gemeinsam hat.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Johann Strauß: „Geschichten aus dem Wienerwald“, „An der schönen blauen Donau“
Carl Maria von Weber (orch. H. Berlioz): „Aufforderung zum Tanz“
Johann Strauß: „Nordseebilder“
Johann Strauß: „Kaiserwalzer“
Joseph Strauß: „Delirien“-Walzer, „Spährenklänge“
Joseph Strauß: „Die Libelle“
Johann Strauß: „Maskenball Quadrille“
"Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge.
Der Kinofilm "Igor Levit - No Fear" ist ab 26. Jänner in den Kinos zu sehen.
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Der Winter ist zurück! Grund genug, Eis und Schnee in der Musikgeschichte aufzuspüren. Gefroren hat schon Antonio Vivaldi - und in der Folge wurde der Winter nach Noten immer grimmiger.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Antonio Vivaldi: Aus Concerto g-Moll „Der Winter“Alice und Nikolaus Harnoncourt - Concentus musicus (Teldec)
Joseph Haydn: Rezitativ aus „Die Schöpfung“, Teil 1Walter Berry - Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Franz Schubert: „Frühlingstraum“ aus „Die Winterreise“Jonas Kaufmann - Helmut Deutsch (Sony)
Giacomo Puccini: Beginn des 3. Bilds aus „La Boheme“Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Giacomo Puccini: Duett aus dem 2. Akt von „La fanciulla del West“Eleonor Steber, Mario del Monaco Orchester des Maggio musicale - Dimitri Mitropoulos (Regis)
Richard Wagner: „Die Walküre“ OrchestervorspielWiener Philharmonier, Hans Knappertsbusch
Richard Strauss: Dialog Graf und Gräfin Waldner aus „Arabella“Ira Malaniuk, Otto Edelmann - Wiener Philharmoniker, Georg SoltiA
Alban Berg: Beginn von Nr. 1 aus „Altenberg-Lieder“ op. 4London Symphony Orchestra, Claudio Abbado
Hans W. Henze: Zwischenspiel aus „Elegie für junge Liebende“Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks - H. W. Henze
Georgij Swiridow: Echo eines Walzers aus „Schneesturm“ Moskauer Rundfunkorchester - Wladimir FedosejewLabel,
wo nicht anders angegeben: Universal
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Die Stadt Linz hat beschlossen, die Hans Pfitzner Straße umzubenennen. Ob die Anwälte der politischen Korrektheit sich die entscheidende Frage gestellt haben, für welche Leistungen man Pfitzner einst mit einem Straßennamen geehrt hat? Es lohnt sich, auf akustische Erkundungstour zu gehen!
Hans Pfitzner:
Vorspiel zum 2. Aufzug „Palestrina“ (Anfang und Schluß)
Blütenwunder aus „Die Rose vom Liebesgarten“
Klaviertrio op. 8 Finale (Anfang)
„Sie haben heut’ Abend Gesellschaft“ op. 4/2
Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 8 - 2. Satz: Allegretto
Hans Pfitzner:
Kleine Symphonie 2. Satz: Allegro
„Der alte Garten“ aus „Von deutscher Seele“
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zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
W. A. Mozart: Beginn der „Sinfonia concertante“ Es-Dur KV 364
Carl Stamitz: Aus der Sinfonia concertante D-Dur
L. van Beethoven: Aus dem Tripelkonzert C-Dur op. 56
J. Brahms: Zwei Ausschnitte aus dem Doppelkonzert a-Moll op. 102
Joseph Haydn: Finale der „Sinfonia concertante“ Hob. I/105
Bohuslav Martinu: Schluß der Sinfonia concertante H. 219
Frank Martin: 3. Satz der „Petite Symphonie concertante“
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Wie hat’s begonnen, wie wurde es zum internationalen Phänomen – und worauf sollte man am 1.1.2023 hören? Eine Podcast-Folge zum wahrscheinlich berühmtesten Konzert der Welt.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Joseph Strauß: „Auf Ferienreisen“
Eduard Strauß: „Wer tanzt mit“ op 251
Joseph Strauß: „Die Zeisserln“ op. 114
Joseph Strauß: „Helden-Gedichte“ op. 87
Soseph Strauß: „For Ever“ op. 193 (arr. G. Wirth)
Joseph Hellmesberger: Danse diabolique
Carl Michael Ziehrer: „In lauschiger Nacht“ op. 488
Eduard Strauß: Auf und davon op. 73
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Alben:
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 (1. Fassung) RSO Wien - Markus Poschner
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Weihnachtsmusik haftet etwas Süßliches, Kitschiges an. Dabei kann die Fest-Beschallung auch ganz anders ausfallen: In einer neuen Folge von „Klassik für Taktlose“ stellen Wilhelm Sinkovicz und Katrin Nussmayr weihnachtliche Hörerlebnisse aus dem Bereich der Klassik vor – für besinnliche und beschwingte Momente, für Klassik-Freunde und all jene, die „Jingle Bells“ und Co. einfach nicht mehr hören können.
Dabei blicken die beiden natürlich auch hinter die weihnachtlichen Klassik-Klänge und erkunden unter anderem, wie Johann Sebastian Bach einst die Weihnachtszeit verbrachte, warum Engel meist durch Geigen oder Flöten sprechen und welche bekannte Weihnachtsmelodie eigentlich aus einem schlüpfrigen Chanson stammt, das schon Mozart inspiriert hat.
Hier geht es zu einer Spotify-Playlist mit den gesammelten weihnachtlichen Musikstücken.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Johann Sebastian Bach
Georg Friedrich Händel
Giacomo Puccini
P. I. Tschaikowsky
Hans Pfitzner
Arthur Honegger
W. A. Mozart
Ernst von Dohnányi
Sie möchten noch tiefer eintauchen in die weihnachtlichen Klänge? Unter den folgenden Links finden Sie ausführlichere Beschreibungen und kuratierte Höhepunkte aus folgenden Stücken:
Musik zu Ehren der Gottesmutter aus Österreich aus drei Jahrhunderten; einige Überraschungen (auch für Kenner) inklusive.
Zu hören sind:
Anton Bruckner: Locus iste
Robert Stolz: Finale aus „Die Rosen der Madonna“
Julius Bittner: „Rosenwunder“ aus „Das höllisch Gold“
Arnold Schönberg: „Madonna“ aus „Pierrot Lunaire“
Heinrich Ignaz Franz Biber: „Krönung Mariens“ aus den „Rosenkranz-Sonaten“
W. A. Mozart: Sancta Maria, KV 273
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Für alle, die das Werk lange nicht gehört haben oder es jetzt kennenlernen möchten, bietet der heutige Musiksalon eine knappe Übersicht über die Handlungsstränge dieser längsten aller Wagner-Opern, für die Kenner garniert mit einem kleinen Querschnitt durch die herausragenden Aufnahmen.
Unsere erlesene Besetzung:
Vorspiel und Schluss: Berliner Philharmoniker - Rafael Kubelik
Das Quintett führt Gundula Janowitz (mit Sandor Konya, Gerhard Unger, Thomas Stewart, Brigitte Fassbaender, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Rafael Kubelik - Calig)
Die Prügelfuge absolvieren der Wiener Staatsopernchor und die Wiener Philharmoniker (mit Norman Bailey unter Georg Solti)
Den "Wach auf"-Chor singt der Chor der Sächsischen Staatsoper (Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann - Profil/Hänssler)
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