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Die Tonbeispiele singen Edda Moser, Peter Schreier und Dietrich Fischer-Dieskau; Arturo Benedetti-Michelangeli absolviert ein kurzes pianistisches Gastspiel.
Die „Genoveva“-Gesamtaufahme, dirigiert von Kurt Masur, erschien bei Eterna/Edel.
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Beethoven hat nicht nur die „Eroica“ und die „Schicksalssymphonie“ komponiert, sondern auch seine Achte. Die wird kaum je gespielt, weil sie keinem Beethoven-Klischee entspricht.
Im Porträt der vielleicht skurrilsten klassischen Symphonie sind zu hören:
Ausschnitte aus der Aufnahme der Achten Symphonie mit dem Leipziger Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly
Fragmente aus „Wellingtons Sieg“ (Berliner Philharmoniker, H. v. Karajan) und dem Klaviertrio WoO 39 (Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng, Pierre Fournier)
sowie der apokryphe Kanon „Lieber Mälzel“ (aus der CD-Produktion: „Café Beethoven“ mit dem Chorwerk Ruhr).
Der Kanon erschien auf Coviello Classics, alle anderen Aufnahmen: Deutsche Grammophon.
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Weil sie sich nicht von Putins Krieg gegen die Ukraine distanziert hatte, geriet Anna Netrebko in Kritik und legte eine Pause ein. Nun ist die Sopranistin wieder zurück. Sie springt ab 5. September an der Wiener Staatsoper für drei Vorstellungen in „La Bohème“ ein.
Zu hören sind Studioproduktionen und Livemitschnitte folgender Szenen und Arien:
Mozart: Rosenarie der Susanna aus "Figaros Hochzeit"
alle Aufnahmen: Deutsche Grammophon
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Ab wann darf sich ein Ensemble Orchester nennen? Wie geht es zu, wenn tausend Musiker gemeinsam den Donauwalzer spielen wollen? Wer hat die heutige Sitzordnung erfunden - und warum ist es manchmal am besten, wenn ein Dirigent den Taktstock senkt und sein Orchester einfach machen lässt?
In der dritten Folge von „Klassik für Taktlose“, dem Podcast für Einsteiger, erkunden Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz, was ein Orchester ausmacht. Und fragen sich dabei - zwischen vielen Hörbeispielen, die die Rolle der einzelnen Instrumentengruppen verdeutlichen - auch, woran man ein gutes Orchester erkennt, was das Besondere an den Wiener Philharmonikern ist und warum ein Ton umso leiser erklingen kann, je mehr Instrumente ihn spielen.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Ausführende: Wiener Philharmoniker - Karl Böhm (Prokofieff), Ensemble InterContemporain - Pierre Boulez (Strawinsky), Münchner Bach Chor und Orchester - Karl Richter (Bach), Wiener Philharmoniker - Herbert von Karajan (Dvorak). Alle anderen Beispiele: Berliner Philharmoniker - Herbert von Karajan (alle: DG).
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint alle vier Wochen.
Die Siebente gilt als Gustav Mahlers rätselhafteste Symphonie. Kirill Petrenko dirigiert das Werk demnächst bei den Salzburger Festspielen. Neugierige können in der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker schon am 26. August „spionieren“, wie dieses Konzert werden wird. Und sich im „Presse“-Musiksalon darauf vorbereiten: Wilhelm Sinkovicz beweist, wie faszinierend Mahlers Klangwelt sein kann und wie sich ihre Rätsel lösen lassen.
Zu hören sind Ausschnitte aus der Aufnahme des Werks mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein (Deutsche Grammophon).
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Tschaikowskys Sechste ist eine der populärsten Symphonien des Konzertrepertoires. Zur Vorbereitung auf die Liveübertragung der Aufführung durch die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti (Ö1, 15. August, 11 Uhr) beleuchtet Wilhelm Sinkovicz Hintergründe über Entstehung und Gehalt einer Musik, die Intimstes über Peter I. Tschaikowsky verrät.
Zu hören sind Interpretationen der
Mit freundlicher Unterstützung von Universal Austria.
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Heute feiert die große österreichische Sopranistin Gundula Janowitz ihren 85. Geburtstag. Ihre Stimme hat oft Assoziationen zu schimmernden Edelmetall geweckt, ist mit Silber und Gold assoziiert worden. Ihre Mozart-Interpretationen galten als einzigartig, ihre Auftritte als Ariadne oder Arabella als Höhepunkt der Richard-Strauss-Interpretation. Der Repertoirebogen spannte sich vom Barock über die italienische Romantik bis zu den dramatischen Partien von Richard Wagner. Der Musiksalon zeichnet ein Porträt der Künstlerin mit einigen legendären Aufnahmen.
Zu hören sind folgende Aufnahmen mit Gundula Janowitz:
Richard Strauss „Frühling“ aus „Vier letzte Lieder“
Richard Wagner: „Du bist der Lenz“ aus „Die Walküre“
W. A. Mozart: Arie der Gräfin aus dem 3. Akt von „Die Hochzeit des Figaro“
Orchester der Deutschen Oper Berlin - Karl Böhm
Johann Strauß: Uhrenduett aus „Die Fledermaus“
Franz Schubert: Suleika I
Richard Strauss: Morgen
„Morgen“ label: First Hand
Genialer Komponist, abscheulicher Mensch: In ihrem Podcast für musikalische Einsteiger widmen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge dem Leben und Werk von Richard Wagner.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Wagner-Aufnahmen:
) Ouvertüre zu „Der fliegende Holländer“ (Anfang und Schluss)
alle obigen Aufnahmen: Bayreuther Festspielorchester - Karl Böhm
) Preislied aus „Die Meistersinger von Nürnberg“
Alle Aufnahmen: Universal
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Die Salzburger Festspiele haben begonnen, unter anderem mit einer öffentlichen Generalprobe zur Mozart-Matinee. Diese beliebte Konzertreihe hat einst Bernhard Paumgartner erfunden. Er war ein Festspielmann der ersten Stunde, Impresario, Dirigent, Lehrer des langjährigen Festspiel-Chefs Herbert von Karajan und jener Mann, an dessen Seite der Theatermagier Max Reinhardt den Entschluss fasste, auf dem Salzburger Domplatz Hofmannsthals "Jedermann" zu spielen. Grund genug, zum Festspielbeginn zu fragen: Wer war Bernhard Paumgartner?
Zu hören sind folgende Aufnahmen unter Bernhard Paumgartners Leitung:
) W. A. Mozart: Ouvertüre zu "Der Schauspieldirektor"(Wiener Symphoniker)
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Die Opernfestspiele Gars zeigen heuer „Carmen“. Das Stück ist Fixstarter auf der Liste der zehn meistgespielten Opern aller Zeiten. Vom Komponisten wissen wir wenig. Grund genug, ihn sich genauer anzusehen. Die heutige Episode führt uns von den ersten Talentproben des Wunderkinds aus Paris über seine unzähligen gescheiterten Versuche, im Musiktheater Fuß zu fassen bis zu den Proben zu jenem Werk, das sein Welterfolg werden sollte, den er wiederum nicht erleben durfte: Bizet musste noch kurz vor der Uraufführung seiner „Carmen“ sogar das Auftrittslied der Titelheldin austauschen.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
) Carmen - Orchester der New Yorker Metropolitan Opera - Leonard Bernstein 8DG)
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