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Die einen schwören auf das wohlige Knacksen der Schallplatte, die anderen auf digitale Files in höchster Auflösung (was seit Kurzem etwa auch der neue Streamingdienst „Apple Music Classical“ verspricht). Eines ist klar: Die Klangqualität, die wir uns zum Musikhören ins eigene Zuhause holen können, ist immer besser geworden. Nur: Was braucht es, damit die Musik dann auch wirklich gut klingt?
Dieser Frage gehen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser neuen Folge von „Klassik für Taktlose“ nach. Und besprechen dabei unter anderem, warum CDs oft schlechter klingen, als technisch möglich wäre, was beim Gerätekauf zu beachten ist, wo das menschliche Hörvermögen endet – und welche Tonträger eigentlich besser unsere Katzen beurteilen sollten.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Richard Wagner: »Die Walküre«, Birgit Nilsson - George London - London Symphony Orchestra - Erich Leinsdorf (HDTT)
Karl Komzak: »Bad’ner Madeln«, Wiener Philharmoniker - Hans Knappertsbusch (Decca/Universal)
Wie gefällt Ihnen „Klassik für Taktlose“? Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Ideen unter [email protected].
Zu hören sind in dieser Folge Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Die Musikbeispiele stammen aus dem Livemitschnitt einer der bedeutendsten Wiener Wagner-Aufführungen der jüngeren Vergangenheit: Unter Christian Thielemann sangen 2005 Waltraud Meier die Kundry und Plácido Domingo den Parsifal. (DG/Universal)
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Mit Aufnahmen der Berliner Philharmoniker unter Lorin Maazel, Artur Rubinstein und dem Chicago Symphony Orchestra unter Fritz Reiner, aber auch mit Frank Sinatra - und vor allem: Sergej Rachmaninow selbst, der einen Ausschnitt von Robert Schumanns »Carnaval« spielt.
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Manch Musiker fürchtet ihn, manch Klassik-Freund kann sein Urteil kaum erwarten, und manch böse Zunge behauptet, ein Musikkritiker sei doch nichts als ein verhinderter Künstler. „Weil ich unmusikalisch bin!“, verunglimpfte gar Kabarettist Georg Kreisler in einem legendären, bissigen Chanson jene Profession, der auch Wilhelm Sinkovicz angehört.
Seit fast 40 Jahren Musikkritiker der „Presse“, plaudert er mit Katrin Nussmayr in dieser Podcast-Folge aus dem Nähkästchen: Wie bereitet er sich auf ein Konzert vor? Wie definiert er seine Aufgabe als Kritiker? Warum werden Verrisse am liebsten gelesen? In welchen Momenten einer Oper verliert er mit Vergnügen seine professionelle Distanz? Und worauf sollte man ihn in der Pause oder an der Garderobe lieber nicht ansprechen?
**Zu hören sind zwischendurch Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen: **
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint ab jetzt jeden zweiten Samstag.
Die Aufnahme stammt vom italienischen Barockensemble I Musici. (Philips).
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Asmik Grigorian hat als Salome vor fünf Jahren bei den Salzburger Festspielen ihren Durchbruch geschafft. Die Welt hört seither - und schaut: Die Kunst der faszinierenden Singschauspielerin ist auf vielen Videoaufnahmen dokumentiert. Ihre erste Solo-CD gilt Romanzen des Jahresregenten Sergej Rachmaninow, die Grigorian auch bei ihrem ersten Wiener Liederabend, am morgigen Freitag im Konzerthaus, in den Fokus rückt. Zuvor war die Künstlerin nur ein einziges Mal ins CD-Studio gegangen: Der legendäre sibirischen Bariton Dmitri Hvorostovsky engagierte die Tochter seines armenischen Tenor-Kollegen Gegham Grigorian, die er von Kindesbeinen an kannte, für sein letztes großes Projekt. Schon er war offenbar davon überzeugt, dass sich die Kunst dieses Bühnentemperaments auch ganz ohne Szeniere, rein akustisch erschließen kann.
CD- und Video-Tipps:
Die Rachmaninow-CD, „Dissonance“, erschien bei Alpha Classics, Dmitri Hvorostovskys Konzeptalbum mit Ausschnitten aus russischen Opern („Of War, Peace, Love and Sorrow“) bei Delos.
Der DVD-Mitschnitt des Bayreuther „Fliegenden Holländer“ unter Oksana Lyniv ist bei DG erschienen.
Etliche Video- und Film-Produktionen mit Asmik Grigorian, darunter die Mitschnitte alle bisherigen Salzburger Festspiel-Premieren von „Wozzeck“ über „Salome“ und „Elektra“ bis zu Puccinis „Trittico“ stellt die Streaming-Plattform MyFidelio ihren Abonnenten bereit: www.myfidelio.at
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Wenn über klassische Musik gesprochen wird, dann oft mit einem ganz eigenen Vokabular – das für Neulinge nicht immer leicht zu erfassen ist. In einer neuen Folge von „Klassik für Taktlose“ gehen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz nun einigen Begriffen auf den Grund und fragen: Was heißt das alles eigentlich genau?
Hilft Gin Tonic bei atonikaler Musik? Wie rhapsodisch ist „Bohemian Rhapsody“ von Queen? Was in aller Welt ist eine Kantilene, und was bedeutet das im Klassik-Kontext so oft bemühte Wort Belcanto? All das wird hier nicht nur erklärt, sondern mit vielen Musikbeispielen auch hörbar gemacht.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Anton v. Webern Stück für Streicher aus op. 5
Joseph Haydn: Beginn des Andante aus Symphonie G-Dur Hob. I/94
G. Donizetti: Finale von „La sonnambula“
G. Verdi: Arie der Lady Macbeth aus dem 2. Akt von „Macbeth“
G. Puccini: Szene aus dem zweiten Akt von „Tosca“
W. A. Mozart: Beginn der Symphonie D-Dur KV 385 („Haffner“)
W. A. Mozart: „Deh vieni“ aus dem 4. Akt von „Le nozze di Figaro“
Queen: „Bohemian Rhapsody“ (EMI)
Alle Labels, wo nicht anders angegeben: Universal
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen des ORF RSO Wien:
Kurt Schwertsik: Finale der „Schrumpfsymphonie“ (Dirigent: Dennis Russell Davies)
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Heute Abend, am 16. Februar, ist Opernball. Wie es da im Haus am Ring zugehen wird, weiß man. Wie es den Ballbesuchern morgen Früh geht, wollen wir uns musikalisch ausmalen. Die Folgen des Alkoholkonsums sind schon des Öfteren „komponiert“ worden. Wie das klingt, hören Sie heute bei Ausschnitten aus folgenden Aufnahmen:
Joseph Strauß: Delirien-Walzer
Johann Strauß: Melodram aus dem 3. Akt der „Fledermaus“
W. A. Mozart: Duett „Vivat Bacchus“ aus „Die Entführung aus dem Serail
G. Verdi: Trinklied aus dem 1. Akt „Otello“
Hugo Wolf: Zur Warnung aus den „Mörike-Liedern“
Béla Bartók: „Etwas angeheitert“ aus „Fünf ungarische Skizzen“
Frank Filip: „Ein kleines Schwipserl“
Gustav Mahler: 5. Satz aus „Das Lied von der Erde“
Richard Heuberger „Der Opernball“ - Ouvertüre
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Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Strauss-Aufnahmen:
„Rosenkavalier“
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