
Sign up to save your podcasts
Or


Nicht einmal die Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2025 konnten am Nachruhm des Walzerkönigs kratzen. Ein Blick in die Wiener Annalen lehrt jedoch: Der Start des heutigen »Superstars« in die Weltkarriere war einst beschwerlich und voller – auch politischer – Hindernisse. Kaiser Franz Joseph sah in dem Komponisten sogar einen Staatsfeind. Die Musikbeispiele in unserer akustischen Zeitreise steuern folgende Orchester und Dirigenten bei: Die Wiener Philharmoniker (Label: Sony) unter Riccardo Muti (Neue Melodien), Georges Pretre (Napoleon Marsch) und Lorin Maazel (Sinngedichte, Phönixschwingen), das Slowakische Rundfunkorchester unter Christian Pollak (Erster Gedanke) und Alfred Eschwé (Freiheitslieder – Label: Naxos), die Slowakische Staatsphilharmonie unter Alfred Walter (Viribus unitis – Naxos), sowie das Estnische Nationalorchester unter Neeme Järvi (Alexander Quadrille, Olga-Polka – Chandos).
Welche österreichische Komposition ist die berühmteste auf der ganzen Welt? Nicht Mozart, nicht Strauß – der Fall ist klar: Keine Melodie hat es so weit gebracht wie „Stille Nacht“ – ein bescheidenes Weihnachtslied, das in so gut wie allen Sprachen und in allen Ländern gesungen wird.
Was macht dieses simple Wiegenlied zu so einer Weltsensation? Wie kam es eigentlich zur Premiere des Lieds, damals, 1818, in einer kleinen Kirche nahe Salzburg? Wie kam der Text zu seiner Musik – soviel vorweg: es war ein absoluter kompositorischer Schnellschuss! Und was hat „Stille Nacht“ am Ende doch wieder mit Strauß und Mozart zu tun? Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz erzählen, was man darüber wissen muss. Und spielen vor, wie es auf Koreanisch bis Hawaiianisch klingen kann. Frohe Weihnachten!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Ihre Spitzentöne gehen ins Mark. Sie ist zornig, und zwar wie: Die Königin der Nacht verlangt in ihrer berühmten Arie „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ nichts weniger als einen Mord. Was die stechenden Soprankoloraturen aus Mozarts „Zauberflöte“ nicht davon abgehalten hat, eine beliebte Werbemusik zu werden. Und überhaupt der Inbegriff der Sopran-Arie. Wer hat noch nicht (vergeblich) versucht, die Melodie bis zum hohen F mitzuträllern?
Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz, unser Taktlos-Podcast-Duo, erforschen in dieser Folge nicht nur die musikalischen Besonderheiten dieser berühmten Arie, sondern sie erzählen auch die „Origin Story“ der Königin der Nacht - und zeichnen ein Charakterporträt dieser gefürchteten, aber auch tief gekränkten und geschmähten Frau.
Mehr über die „Zauberflöte“, ihre Geschichte und Symbolik erzählen wir in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“: Was geht in der „Zauberflöte“ ab?
Mit dieser Folge über „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ aus der „Zauberflöte“ geht unsere kleine Serie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Spritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Vor 100 Jahren uraufgeführt, und nach wie vor die ideale Einstiegsdroge für die immer noch so genannte „Neue Musik". Mit Musikbeispielen aus der Aufnahme unter Pierre Boulez mit dem idealen Wozzeck-Interpreten Walter Berry.
Über den Podcast: „Musiksalon“
Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Katrin Nussmayr ist genervt. Da will man ein bestimmtes Klassik-Stück auf einem Streamingdienst suchen, und findet sich plötzlich in einem Gewirr aus Stücknummern, Opusnummern, Originaltiteln und Kosenamen, Tonart- und Tempoangaben, Ziffern und Buchstaben. All das für eine simple Beethoven-Sonate oder eine Bach-Fuge. Ist das wirklich nötig? Was braucht es wirklich, um ein Stück eindeutig identifizieren zu können? In ihrer Verwirrung wendet sich Nussmayr an ihren Podcast-Partner Wilhelm Sinkovicz – dessen Antworten so simpel sind, wie sie angesichts der vielfältigen Benennungslogik der Musikwelt nur sein können.
Welche Nummern sollte man sich merken? Wo reichen Spitznamen wie „Mondscheinsonate“? Warum sind so manche Stück-Angaben ziemlich praktisch, wenn man im Konzert eingeschlafen ist? Das Taktlos-Duo bringt Ordnung ins Namenschaos. Und hat auch ein paar Tipps parat: Wie findet man Musikstücke auf Spotify, dessen Datenstruktur überhaupt nicht für klassische Musik gemacht ist?
Hier sind die beiden Spotify-Helfer-Tools, die wir in der Episode erwähnen:
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Sie haben Anregungen, Feedback oder wollen einfach etwas loswerden? Schreiben Sie uns an [email protected]
Musik der Zwischenkriegszeit, die uns zuerst die Politik und dann die Kunsttheorie vorenthalten hat. Mit Musik von Julius Bittner, Wilhelm Kienzl, Joseph Marx und Karl Weigl,musiziert vom Thomas Christian Ensemble, gesungen von Angelika Kirchschlager, Fritz Wunderlich u. a.
Das Lied hat eingeschlagen wie kein anderes in diesem Pop-Jahr: „Berghain“ von der spanischen Sängerin Rosalía begeistert weltweit mit seiner orchestralen Wucht - inklusive Chor, Ariengesang, einigen Tempowechseln und treibenden Beats. „Das ist nicht einfach ein Popsong, das ist eine Komposition!“, sagt auch Wilhelm Sinkovicz. Also analysieren er und Katrin Nussmayr gemeinsam, was hinter diesem aufwendigen Lied - was für ein Hilfsausdruck! - steckt. Vivaldi zum Beispiel, aber auch Anklänge an den Barock-Komponisten Purcell, an die „Königin der Nacht“, die „Lustige Witwe“ und Gustav Holsts „Planeten“ kann der Musikkritiker darin erkennen. Und bald spricht das Taktlos-Duo gar nicht mehr über Rosalías Song, sondern über ganz grundsätzliche Fragen: Wer hat die gängigen Pop-Akkordfolgen erfunden? Und wie löst man musikalisch Euphorie aus?
>> Hier ist Rosalías „Berghain“ im Ganzen nachzuhören.
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Sie haben Anregungen, Feedback oder wollen einfach etwas loswerden? Schreiben Sie uns an [email protected]
Hunderte Male hat Matthias Goerne ,,Die schöne Müllerin" und die ,,Winterreise" gesungen. Im Musiksalon erzählt der Bassbariton von seiner Zusammenarbeit mit bedeutenden Pianisten wie Alfred Brendel oder - zur Zeit - Daniil Trifonov. Und gibt Einblicke in die Seelenwelten, die uns Schuberts Musik erschließt.
Was ist typisch Mozart, Beethoven oder Chopin? Woran kann man sofort erkennen, welcher Komponist hinter einer Melodie steckt? Das will Katrin Nussmayr diesmal von Wilhelm Sinkovicz wissen. Also begeben sich die beiden auf eine Spritztour entlang der Stilmittel und Eigenheiten großer Komponisten. Helfen lassen sie sich dabei von einem Pianisten, der in einem genialen YouTube-Video den typischen Stil diverser Komponisten einander gegenübergestellt hat - und zwar mithilfe der Melodie von "Barbie Girl", jenem fröhlich-trashigen Eurodance-Hit aus den 1990ern…
Welches Bass-Muster deutet auf einen Mozart hin, wie erkennt man ein Beethoven'sches Erdbeben oder einen Schubert'schen Jodler? Und was ist unverkennbar Strauss, Debussy oder Ravel?
Zum erwähnten Video von Josep Castanyer Alonso geht es hier!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
From the publisher's feed

76 Listeners

111 Listeners

187 Listeners

105 Listeners

14 Listeners

36 Listeners

16 Listeners

9 Listeners

6 Listeners

39 Listeners

68 Listeners

25 Listeners

33 Listeners

18 Listeners

53 Listeners