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Katrin Nussmayr stellt diesmal die schwierigste Frage: Was macht eine schöne Melodie aus? Gibt es Regeln, die für eingängige Tonfolgen gelten? Und Qualitätsunterschiede auch auf der höchsten Ebene der absoluten Ohrwürmer? Wilhelm Sinkovicz versucht zu antworten. Zuerst sagt er: Nein, man kann alle wesentlichen Elemente der Musik "nachrechnen", den Rhythmus, die Harmonie – aber nicht das Alleressentiellste, die Melodie. Und dann kommen die beiden ins Reden – und spielen ihre Lieblingsmelodien…
Am Ende sind sie nicht nur um einige brauchbare Qualitätsindikatoren schlauer, sondern wissen auch, wie man sich ein Lied schönhört, was "Happy Birthday" mit "Freude schöner Götterfunken" und mit Gloria Gaynor gemeinsam hat, und warum Beethoven sinngemäß gesagt hat: "Besinnt euch auf den Klingelton!"
Zu hören sind folgende Hörproben:
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Rudolf Buchbinder wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Im Podcast-Studio bei Wilhelm Sinkovicz zu Gast erzählt er, wie er zum Festspiel-Intendanten von Grafenegg geworden ist - und wie er einst vom Wunderkind aus einfachen Verhältnissen zum international renommierten Interpreten avancierte.
Chöre lieben sie, Filmemacher ebenso: Die „Carmina Burana“, vor allem deren Anfang und Ende („O Fortuna"), sind die perfekte musikalische Untermalung für alles Dunkle und Wuchtige. Hier hört man das Schicksal zuschlagen! Dass mehr dahintersteckt, darüber reden Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge.
Mit dieser kurzen Folge über „O Fortuna“ geht es weiter mit unserer kleinen Serie: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Sommerspritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Seit Sigmund Freud heißt ein Komplex nach dem antiken König und Vatermörder, der seine eigene Mutter geheiratet hat. Auf die Opernbühne haben es Vertonungen der beiden Ödipus-Tragödien des Sophokles selten geschafft. Umso erstaunlicher ist der inhaltliche Reichtum der unterschiedlichen musikalischen Bearbeitungen. Der Bogen spannt sich von Rossini und Mendelssohn bis George Enescu und Carl Orff.
Drei Komponisten bilden zusammen das Triumvirat der Wiener Klassik: Mozart, Beethoven und Haydn. Die beiden ersteren sind in aller Ohren, der dritte geht oft unter. Dabei hat Joseph Haydn quasi im Alleingang die Symphonie und das Streichquartett erfunden, Mozart und Beethoven den Weg gezeigt und die Klassik überhaupt erst begründet! In dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ erforschen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz also, was Haydn angetrieben hat, was man von ihm gehört haben muss – und wie man mit einem kleinen Trick leicht erkennen kann, ob eine Melodie von Haydn stammt.
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
>> Mehr Podcasts und Videos der „Presse“
Wahrlich historisch. 1941 in New York aufgenommen. Aber für meine Begriffe hat kein Dirigent je wieder so drastisch vermitteln können, was "Sturm und Drang" in der Musikgeschichte bedeutet. Man hört, wie der junge Mozart als Ausdrucksmusiker das erste Mal aufs Ganze geht.
Jeder kennt die Melodie aus Edvard Griegs „Peer Gynt“, in der unter sanftem Vogelgezwitscher die Sonne aufgeht: Die „Morgenstimmung“ ist ein Klassiker, auch in Film, TV und Werbung. Was steckt hinter der Melodie, die der Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz als „schön bis zur Kitschigkeit“ beschreibt? Katrin Nussmayr und er erzählen, wie sich zwei berühmte Norweger (Henrik Ibsen und Edvard Grieg) zusammen getan haben, was mit diesem musikalischen Sonnenaufgang in „Peer Gynt“ eigentlich erzählt wird und warum die Idylle, die wir uns dabei oft vorstellen, eigentlich ganz anders gedacht war.
Mit dieser kurzen Folge über die „Morgenstimmung“ starten wir eine kleine Serie: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Sommerspritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Alfred Brendel (1931 - 2025) wusste viel über und viel durch Musik zu erzählen, ohne je Aufhebens von seiner Person zu machen. Im Musiksalon hören wir auch Aufnahmen, an die Brendel-Verehrer zunächst einmal nicht denken, wenn sie von ihrem Idol sprechen. Und natürlich Mozart, Beethoven, Schumann, Schubert…
Gast-Stars: Das Alban Berg Quartett, Eberhard Waechter, Michael Gielen. (Labels: Philips, VOX, EMI)
Jeder kennt den „Boléro“ – und falls einem auch der Name nichts sagt, so kennt man bestimmt die Melodie und den charakteristischen Trommelrhythmus dieses berühmten Orchesterstücks. Er habe nur ein einziges Meisterwerk vollbracht, sagte der französische Komponist Maurice Ravel über seinen „Boléro“: „Leider enthält es keine Musik.“
Moment, wie bitte? Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz ergründen in dieser Folge ihres Podcasts „Klassik für Taktlose“, wie Ravel das gemeint haben könnte und wie verrückt das Stück wirklich ist, das die schillernde Tänzerin Ida Rubinstein 1928 in Auftrag gegeben hat. Ein ewig gleicher Rhythmus und eine Melodie, die in ständigen Wiederholungen immer lauter und intensiver wird: Die Uraufführung schockierte das Publikum. Jahrzehnte später ließ der „Boléro“ noch Besucher des Wiener Musikvereins in Ohnmacht fallen. Und die erotische Wirkung des Stücks machen sich nicht nur Filmemacher zunutze… Das Podcast-Duo fragt sich also: Was betört so an Ravels „Boléro“?
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Jahrzehntelang haben die Musiker des Artis Quartetts – bei aller gebotenen analytischen Klarheit – einen unverkennbar "wienerischen Ton" gepflegt. Aus Anlass des letzten Abonnementkonzerts des Ensembles erklingen im Musiksalon noch einmal beispielhafte Wiedergaben von Werken von Haydn bis Zemlinsky.
Über den Podcast
Der "Musiksalon" ist Teil des Podcasts "Klassik für Taktlose", in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Neue Folgen erscheinen jeden Samstag auf diepresse.com und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast
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