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Bevor es die Beatlemania gab, oder die Fankultur um Popstars wie Taylor Swift, gab es die Lisztomanie: eine bis dahin beispiellose Euphorie um den Komponisten Franz Liszt. Moment – will Katrin Nussmayr also wissen: „Sind da 1844 wirklich reihenweise Menschen bei einem Klavierkonzert in Ohnmacht gefallen?“ „Oh ja, natürlich!“, weiß Wilhelm Sinkovicz und erklärt gleich, warum.
Was machte Franz Liszt also zum ersten Superstar? Ja, es hat auch mit der Haarpracht dieses Komponisten und Pianisten zu tun, der gar nicht genug Haare nachwachsen lassen konnte, um die Nachfrage der Fans nach einer seiner Locken zu befriedigen. Aber auch mit seinem Klavierspiel, bei dem er „das Unmögliche möglich machte“ und nebenbei einem bis heute erfolgreichen Klavierbauer zum Durchbruch verhalf – denn nicht alle Instrumente konnten damals Liszts Attacken auf die Tasten standhalten. Und natürlich schuf er Musik, die immer noch wirkt, wie Sinkovicz glaubhaft erläutern kann: „Ich bin bis heute ein Lisztie!“
Wer war dieser Mann, was macht seine Musik so besonders, und wie hat er die Musikgeschichte geprägt? Dieser Deep Dive des „Klassik für Taktlose“-Duos enthält alles, was man über Franz Liszt wissen muss.
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Wirklich rund ist er ja nicht, dieser Geburtstag. Aber dass sich die Gattung Oper 425 Jahre lang gehalten hat, ist doch ein Grund zum Feiern. So widmen wir unseren 225. „Presse“-Klassik-Podcast dem eigenwilligen Genre und seinen merkwürdigsten Blüten. Getreu unserem Motto, diese Reihe möge Kenner überraschen, aber auch Einsteigern Türen ins geheimnisvolle Reich der sogenannten Klassischen Musik öffnen. Zu diesem Zweck stellt mir Katrin Nussmayr jede zweite Woche in „Klassik für Taktlose“ Fragen frei nach Woody Allen: „Was Sie immer schon über Klassik wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“.
Sie bringt mich damit immer wieder wirklich aus dem Takt, kommt sie doch stets aufmunitioniert mit allem, was sie zu ihrem Thema finden konnte, ins Studio und will dann Hintergründe wissen. Womit ich oft gezwungen bin, über Dinge nachzudenken, die mir so selbstverständlich scheinen wie dem heiligen Augustinus einst die Zeit: Jeder wisse doch, was die Zeit sei, meinte er, aber sobald man ihn frage, könne er’s nicht sagen.
Vor diesem Dilemma stand ich diesmal, wie bei jeder „Musiksalon“-Folge allein gelassen. Was eine Oper ist, weiß ja auch jeder. Aber jetzt versuchen Sie einmal, die illustre Historie, die von Claudio Monteverdi bis Giuseppe Verdi, von Lully und Gluck bis Wagner und Bizet, von Händel und Mozart bis zu Richard Strauss und Hans Werner Henze führt, in einer Dreiviertelstunde zu erklären.
Im Podcast kann der Kritiker beweisen, wovon er schreibt
Was war jetzt wirklich die erste Oper der Geschichte?
Also dürfen wir bitten: Eintritt frei!
Über den Podcast: „Musiksalon“
Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Wer von Fernsehwerbung aus den letzten Jahrzehnten leicht geschädigt ist – und seien wir uns ehrlich, wer ist das nicht –, der kommt wohl nicht umhin, an Tiefkühlpizza zu denken, wenn die Arie „La donna è mobile“ aus Verdis Oper „Rigoletto“ erklingt. Wer sich dagegen erwehren konnte, hat vielleicht wirklich eine Opernszene dazu im Kopf. Wilhelm Sinkovicz gehört dazu - und Katrin Nussmayr will von ihm wissen, wofür die berühmte Arie eigentlich steht, was bitte eine „mobile“ Frau sein soll (und was das über den singenden Herzog verrät). Nebenbei ist zu erfahren, warum sich das Publikum bei „La donna è mobile“ einen Abschlusston erwartet, der gar nicht in den Noten steht. Und noch etwas darf festgehalten werden: Oper hilft gegen nervige Werbebilder!
Mit dieser Folge über „La donna è mobile“ aus „Rigoletto“ geht unsere kleine Serie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Spritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Über den Podcast: „Musiksalon“
Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Er ist nicht der einzige, aber doch DER Cancan schlechthin: Der rasante „Höllencancan“ aus Jacques Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“ ist eine Melodie, die wohl jeder kennt. Und so manchem fliegen dabei – zumindest vor dem inneren Auge – auch die Beine in die Luft. Der Tanz, der zu seinen Anfängen in den Pariser Varietés als regelrecht obszön galt, begeistert in „Orpheus“ die griechischen Götter. Da hat Katrin Nussmayr natürlich Fragen – und Wilhelm Sinkovicz Antworten: Wie schaffte es der Cancan aus dem Moulin Rouge auf die Operettenbühne? Was hat Offenbach, der Erfinder der Operette, da nur aus dem antiken Orpheus-Stoff gemacht? (Spoiler: „Alles verdreht!“) Wie viel Rebellion gegen die guten Sitten steckt dahinter – und wie klingt es eigentlich, wenn Schildkröten den Cancan in Zeitlupe tanzen?
Mit dieser Folge über den „Cancan“ geht unsere kleine Serie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Spritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Von der aufregendsten Aufführung der selten gespielten Sechsten Symphonie existiert nur ein Fragment. Und doch: Wer das nicht gehört hat, ahnt nicht, was in einer Brucknersymphonie stecken kann!
Über den Podcast: „Musiksalon“
Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Die Melodie ist weltberühmt: Mit der „Habanera“ tritt die Titelfigur der Oper „Carmen“ zum ersten Mal auf und stellt gleich klar, was sie von der Liebe hält - dass man diese nämlich nicht erzwingen kann. Eine Freiheitshymne, die Carmen im Lauf der Opernhandlung noch ihr Leben kosten wird… Was steckt hinter diesem bekannten Lied, das nicht zufällig nach der kubanischen Hauptstadt Havanna benannt ist? Katrin Nussmayr fragt, Wilhelm Sinkovicz erzählt: Wie es dazu kam, dass ein kubanischer Tanz in eine französische Oper fand, die in Spanien spielt. Wer das Lied eigentlich geschrieben hat - denn es war nicht der Opernkomponist Georges Bizet. Und was man sonst über „Carmen“ wissen sollte.
Mit dieser Folge über die „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ geht unsere kleine Sommerserie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Sommerspritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Stellen Sie sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz als Tom-und-Jerry-ähnliches Duo vor, das cartoonhaft durch die Redaktionsräume der "Presse" rast, begleitet von fliegenden Zeitungen und nur knapp verfehlt von abstürzenden Klavieren. Welche Musik spielt dazu im Hintergrund? Gut möglich, dass auch Sie dabei Rossinis "Ouvertüre zu Wilhelm Tell" im Ohr haben - jene galoppierende Melodie, die schon Bugs Bunny bis Donald Duck in chaotischen Momenten begleitet hat. Was eigentlich hinter der Melodie steckt, erzählt das Podcast-Duo hier in 15 rasanten Minuten.
Mit dieser kurzen Folge über „Wilhelm Tell“ geht unsere kleine Sommerserie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Sommerspritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Italienische Oper stand am Beginn, Donizetti in Salzburg, Verdi in Wien. Aber im Gefolge der Festspielpremiere von "Cosi fan tutte" avancierte Riccardo Muti Anfang der Achtzigerjahre zum international gerühmten Mozart-Spezialisten - und wurde für die Wiener Philharmoniker mit bemerkenswerten Schubert-Interpretationen bald "papabile": In seiner Zeit als Musikchef der Mailänder Scala avancierte Muti zum regelmäßigen Dirigenten des Wiener Neujahrskonzerts. Und sein traditionelles philharmonisches Konzert am 15. August ist stets das "ausverkaufteste" Ereignis der Salzburger Festspiele.
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