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Eine illustre kleine Gesellschaft hat sich auf Schloss Stechlin eingefunden. Woldemar ist zu Besuch bei seinem Vater, Dubslav von Stechlin. Und er hat zwei Freunde mitgebracht, Rex und Czako, die sich angeregt mit den geladenen Gästen unterhalten, darunter Pastor Lorenzen und dem Ehepaar Gundermann. Vor allem Frau Gundermann ist angetan von Czakos Erzählungen über eine Rattenplage in Paris. Sie selbst schildert Pastor Lorenzen ihre Schwierigkeiten mit ihrem pubertierenden Sohn. Und der Hausherr erheitert die Runde mit der Geschichte, wie König Friedrich Wilhelm IV. der Besitzerin des benachbarten Schlosses Köpernitz zu Weihnachten ein besonderes Geschenk gemacht hat: eine Blutwurst aus Edelstein. Dubslav schließt mit einem Lobgesang auf den Alten Fritz, den Adel und die Arme.
Eine illustre kleine Gesellschaft hat sich auf Schloss Stechlin eingefunden. Woldemar ist zu Besuch bei seinem Vater, Dubslav von Stechlin. Und er hat zwei Freunde mitgebracht, Rex und Czako, die sich angeregt mit den geladenen Gästen unterhalten, darunter Pastor Lorenzen und dem Ehepaar Gundermann. Vor allem Frau Gundermann ist angetan von Czakos Erzählungen über eine Rattenplage in Paris. Sie selbst schildert Pastor Lorenzen ihre Schwierigkeiten mit ihrem pubertierenden Sohn. Und der Hausherr erheitert die Runde mit der Geschichte, wie König Friedrich Wilhelm IV. der Besitzerin des benachbarten Schlosses Köpernitz zu Weihnachten ein besonderes Geschenk gemacht hat: eine Blutwurst aus Edelstein. Dubslav schließt mit einem Lobgesang auf den Alten Fritz, den Adel und die Arme.
Eine illustre kleine Gesellschaft hat sich auf Schloss Stechlin eingefunden. Woldemar ist zu Besuch bei seinem Vater, Dubslav von Stechlin. Und er hat zwei Freunde mitgebracht, Rex und Czako, die sich angeregt mit den geladenen Gästen unterhalten, darunter Pastor Lorenzen und dem Ehepaar Gundermann. Vor allem Frau Gundermann ist angetan von Czakos Erzählungen über eine Rattenplage in Paris. Sie selbst schildert Pastor Lorenzen ihre Schwierigkeiten mit ihrem pubertierenden Sohn. Und der Hausherr erheitert die Runde mit der Geschichte, wie König Friedrich Wilhelm IV. der Besitzerin des benachbarten Schlosses Köpernitz zu Weihnachten ein besonderes Geschenk gemacht hat: eine Blutwurst aus Edelstein. Dubslav schließt mit einem Lobgesang auf den Alten Fritz, den Adel und die Arme.
Auf Schloss Stechlin hat der Hausherr, Dubslav von Stechlin, zur Tafel geladen. Sein Sohn Woldemar ist mit seinen Freunden Rex und Czako zu Besuch aus Berlin, und Dubslav will die jungen Herren unterhalten. Thema des Gesprächs ist der Stechlinsee. Er ist bekannt für ein Phänomen: bei großen Naturereignissen irgendwo auf der Welt, wie einem Erdbeben oder Vulkanausbruch, steigt ein roter Hahn aus dem Wasser und kräht in die Lande. Mit am Tisch sitzen Herr und Frau Gundermann, die eine Schneidemühle betreiben, Oberförster Katzler und Pastor Lorenzen. Rex und Lorenzen ereifern sich über die Vorzüge und Nachteile des Lebens in der Stadt bzw. auf dem Land. Als Beispiel dient ihnen der Berliner Hof- und Domprediger Stöcker. Rex, der Stadtmensch, argumentiert im Sinne Stöckers, der sich politisch-missionarisch engagiert.
Auf Schloss Stechlin hat der Hausherr, Dubslav von Stechlin, zur Tafel geladen. Sein Sohn Woldemar ist mit seinen Freunden Rex und Czako zu Besuch aus Berlin, und Dubslav will die jungen Herren unterhalten. Thema des Gesprächs ist der Stechlinsee. Er ist bekannt für ein Phänomen: bei großen Naturereignissen irgendwo auf der Welt, wie einem Erdbeben oder Vulkanausbruch, steigt ein roter Hahn aus dem Wasser und kräht in die Lande. Mit am Tisch sitzen Herr und Frau Gundermann, die eine Schneidemühle betreiben, Oberförster Katzler und Pastor Lorenzen. Rex und Lorenzen ereifern sich über die Vorzüge und Nachteile des Lebens in der Stadt bzw. auf dem Land. Als Beispiel dient ihnen der Berliner Hof- und Domprediger Stöcker. Rex, der Stadtmensch, argumentiert im Sinne Stöckers, der sich politisch-missionarisch engagiert.
Auf Schloss Stechlin hat der Hausherr, Dubslav von Stechlin, zur Tafel geladen. Sein Sohn Woldemar ist mit seinen Freunden Rex und Czako zu Besuch aus Berlin, und Dubslav will die jungen Herren unterhalten. Thema des Gesprächs ist der Stechlinsee. Er ist bekannt für ein Phänomen: bei großen Naturereignissen irgendwo auf der Welt, wie einem Erdbeben oder Vulkanausbruch, steigt ein roter Hahn aus dem Wasser und kräht in die Lande. Mit am Tisch sitzen Herr und Frau Gundermann, die eine Schneidemühle betreiben, Oberförster Katzler und Pastor Lorenzen. Rex und Lorenzen ereifern sich über die Vorzüge und Nachteile des Lebens in der Stadt bzw. auf dem Land. Als Beispiel dient ihnen der Berliner Hof- und Domprediger Stöcker. Rex, der Stadtmensch, argumentiert im Sinne Stöckers, der sich politisch-missionarisch engagiert.
Wir haben bereits Dubslav von Stechlin kennengelernt, den Hausherrn von Schloss Stechlin im Ruppiner Land. Er erwartet Besuch von seinem Sohn Woldemar, der sich mit seinen beiden Kameraden Rex und Czako angemeldet hat. Alle drei sind Offiziere in der Armee. Der alte Stechlin ist in Verlegenheit: er möchte den jungen Herren eine angemessene Tischgesellschaft bieten. Mit seinem Diener Engelke stellt er eine Gästeliste mit Persönlichkeiten aus der Nachbarschaft zusammen. Eingeladen werden der Schneidemühlen-Besitzer Gundermann und seine Frau, außerdem Oberförster Katzler, dessen Gattin ein Kind erwartet, und Pastor Lorenzen. Eben reiten Woldemar, Rex und Czako mit ihrem Reitknecht Fritz auf Schloss Stechlin zu. Sie sind von Berlin über Cremmen gekommen und haben sich über die Besonderheiten der Gegend unterhalten.
Wir haben bereits Dubslav von Stechlin kennengelernt, den Hausherrn von Schloss Stechlin im Ruppiner Land. Er erwartet Besuch von seinem Sohn Woldemar, der sich mit seinen beiden Kameraden Rex und Czako angemeldet hat. Alle drei sind Offiziere in der Armee. Der alte Stechlin ist in Verlegenheit: er möchte den jungen Herren eine angemessene Tischgesellschaft bieten. Mit seinem Diener Engelke stellt er eine Gästeliste mit Persönlichkeiten aus der Nachbarschaft zusammen. Eingeladen werden der Schneidemühlen-Besitzer Gundermann und seine Frau, außerdem Oberförster Katzler, dessen Gattin ein Kind erwartet, und Pastor Lorenzen. Eben reiten Woldemar, Rex und Czako mit ihrem Reitknecht Fritz auf Schloss Stechlin zu. Sie sind von Berlin über Cremmen gekommen und haben sich über die Besonderheiten der Gegend unterhalten.
Wir haben bereits Dubslav von Stechlin kennengelernt, den Hausherrn von Schloss Stechlin im Ruppiner Land. Er erwartet Besuch von seinem Sohn Woldemar, der sich mit seinen beiden Kameraden Rex und Czako angemeldet hat. Alle drei sind Offiziere in der Armee. Der alte Stechlin ist in Verlegenheit: er möchte den jungen Herren eine angemessene Tischgesellschaft bieten. Mit seinem Diener Engelke stellt er eine Gästeliste mit Persönlichkeiten aus der Nachbarschaft zusammen. Eingeladen werden der Schneidemühlen-Besitzer Gundermann und seine Frau, außerdem Oberförster Katzler, dessen Gattin ein Kind erwartet, und Pastor Lorenzen. Eben reiten Woldemar, Rex und Czako mit ihrem Reitknecht Fritz auf Schloss Stechlin zu. Sie sind von Berlin über Cremmen gekommen und haben sich über die Besonderheiten der Gegend unterhalten.
Am Ende seines Lebens blickt Theodor Fontane auf ein bewegtes Jahrhundert zurück: nach zahlreichen Kriegen hat sich das deutsche Kaiserreich gegründet, die Industrialisierung hat Wohlstand gebracht, aber nicht für alle. Adel und Kirche haben das Sagen, doch ihre Zeit scheint abzulaufen. Es ist eine Zeit des Umbruchs, die Fontane in seinem letzten Roman "Der Stechlin" beschreibt. Und es scheint, dass er sich selbst porträtiert hat im alten Gutsherrn von Stechlin, einem märkischen Junker, der auf sein Leben zurückblickt und den Staffelstab an die jüngere Generation übergibt. Ohne Wehmut, selbstironisch und optimistisch – wie er es seine Schwiegertochter Melusine sagen lässt: "Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben."
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