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Die Regulierung verschärft sich in letzter Zeit massiv, nicht nur für Kryptobörsen, sondern für Banken, FinTechs und Finanzdienstleister im Allgemeinen. Diese Entwicklungen sind grundlegend weltweit zu beobachten. Die deutsche Bundesregierung, wie auch die Regierung in Österreich, wird beispielsweise durch die Umsetzung von EU-Richtlinien die Geldwäsche härter und wirkungsvoller bekämpfen. Deswegen wurde in Deutschland das „Gesetz zur strafrechtlichen Bekämpfung der Geldwäsche“ auf den Weg gebracht. Künftig werden dadurch weit häufiger Vorgänge als mögliche „Geldwäsche“ definiert. Denn der Vortatenkatalog des §261 StGB entfällt. Banken, Broker, Kryptobörsen und FinTechs werden dadurch „gezwungen“, ihre Sorgfaltspflichtbestimmungen äußerst eng und restriktiv auszulegen. Deswegen werden Konflikte von Kunden mit ihren Anbietern in diesen Segmenten, bei Überweisungen von Geldern und Übertragungen von Kryptowährungen, in Zukunft weiter massiv zunehmen. Hier gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren, die Regulatorien zu beachten und in Konfliktfällen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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Auf der Internetseite Coinatmradar.com finden Sie eine Übersicht der weltweit installierten Krypto-Geldautomaten. ATM steht für Automatic Teller Machine. Länderübergreifend sehen wir in den letzten Jahren einen regelrechten Boom bei den Krypto-ATMs. Mittlerweile gibt es über 33.000 dieser Krypto-Geldautomaten. Über 29.000 stehen alleine in den USA. In Kanada finden Sie über 2.000 Krypto-ATMs. In Spanien immerhin rund 200. In meinen Büro in Palma de Mallorca habe ich selbst einen Krypto-ATM installiert - der auch auf Coinatmradar.com verzeichnet ist - für die Kryptowährungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin und DASH. Konventionelle Geldautomaten haben hingegen eine massiv schwindende Relevanz in Zeiten der Digitalisierung und des Online-Bankings. Hier ist sowohl ein "Sterben" der Bankfilialen wie auch der Papiergeld-Automaten zu beobachten. Die mobilen Payment-Systeme der Zukunft basieren nicht auf Bargeld und somit auch nicht auf Automaten. Auch nicht auf Karten aus Plastik, sondern die Geldsysteme der Zukunft basieren auf Applikation (Apps), also digitale Anwendungen auf Ihrem Smartphone oder Ihrer Smartwatch. Krypto-Geldautomaten sind - ebenso wie Krypto-Kreditkarten, auf die ich demnächst einmal näher eingehe - eine Brückentechnologie, die derzeit allerdings sehr vorteilhaft wirkt, für die Adaption bzw. Adoption von Kryptowährungen, da Zugangsmöglichkeiten für breite Bevölkerungsgruppen entstehen und Einstiegshürden in die Kryptowelt abgebaut werden.
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Investments in Kryptowährungen bringen grundlegende Verpflichtungen mit sich, allen voran im Hinblick auf die Sicherheit Ihrer digitalen bzw. tokenisierten Vermögenswerte. Häufig lesen Sie im Internet oder in Medienberichten, dass Kryptowährungen in sogenannten Wallets aufbewahrt werden. Das sind - angeblich - elektronische Geldbörsen. Aus technologischer Sicht sind diese Beschreibungen nicht zutreffend. Eine Wallet ist ein elektronischer Schlüsselbund. Kryptowährungen werden nicht in Wallets verwahrt, sondern sind stets sicher in der jeweiligen Blockchain (Bitcoin, Ethereum usw.) abgelegt und somit dezentral dokumentiert. Über Wallets werden hingegen die Eigentumsnachweise in Form der öffentlichen und privaten Schlüssel (Public und Private Keys) verwahrt. Deswegen kommt dem Verständnis der Wallet-Systematik und Ihrer damit verbundenen Wallet-Strategie eine ganz besondere Bedeutung zu. Ich zeige Ihnen heute meine grundlegende Strategie der Sicherung von Coins und Token, bzw. der Wallet-Verwahrung.
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In den Medien lesen Sie derzeit zahlreiche, teilweise sehr positive Beiträge zu den angeblich so bedeutenden bzw. vorbildhaften Entwicklungen in El Salvador. Basis dafür ist die Veranstaltung „Bitcoin Week“ im Badeort Mizata. Zur Umsetzung der Phantasiegebilde von Nayib Bukele, dem 40-jährigen Präsidenten El Salvadors, ist eine „Vulkan-Anleihe“ im Wert von einer Milliarde US-Dollar geplant. Damit soll u.a. der Bau einer neuen Stadt namens „Bitcoin City“ finanziert werden, die gleichzeitig als Steueroase geplant ist. El Salvador ist seit Jahren belastet von großen wirtschaftlichen und innenpolitischen Problemen. Das Land weist eine der höchsten Kriminalitätsraten weltweit auf. In den ärmeren Vierteln toben Bandenkriege und Gewalt ist dort an der Tagesordnung, was auch Bilder von zerstörten Bitcoin-Geldautomaten belegen. Die medienwirksam, geradezu gehypten Hirngespinste von Nayib Bukele fallen nicht in den Bereich eines innovativen Vorreiters, sondern eines grotesken Selbstdarstellers mit stark zunehmender Tendenz zum Größenwahn! Die wichtigen Krypto-Fortschritte spielen sich nicht in El Salvador ab, sondern beispielsweise in der Schweiz. Das solide und gleichzeitig innovative Land entwickelt sich immer mehr zu einem "Crypto Country bzw. "State of Blockchain".
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Zahlreiche Kryptobörsen, Wallet-Anbieter, Krypto-Fachmedien, Influencer bzw. bekannte Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, haben in den letzten Monaten immer wieder mit sogenannten Fake-Profilen zu kämpfen. Diese Accounts geben sich in betrügerischer Absicht als die jeweilige Person oder das jeweilige Unternehmen aus, kopieren Bilder und Logos oder kommentieren Beiträge mit gefälschten Nutzerkonten in den Sozialen Medien wie Twitter, Facebook, Instagram, XING, Youtube oder Linkedin. Anschließend wird über diese gefälschten Profile - unter vollkommen irrationalen Versprechungen mit angeblich hohen Renditen oder risikolosen Gewinnen - zu Überweisungen bzw. Coin- und Token-Übertragungen (Bitcoin, Ethereum usw.) aufgefordert. Auch mein "Markus Miller" Social Media-Profil auf Instagram ist aktuell massiv von dieser Betrugsmasche und dem damit verbundenen Identitätsmissbrauch betroffen, weil es vielfach kopiert wird. Das Vertrauen von Krypto-Investoren und interessierten Anlegern in meine Person und Fachkompetenz soll dadurch in betrügerischer Absicht ausgenutzt werden. Mittels einem derartigen, betrügerischen Identitätsmissbrauch versuchen Internet-Kriminelle somit Vermögensvorteile zu erschleichen. Achtung: Niemals schreibe ich - oder andere seriöse Anbieter und Personen aus dem Krypto-Space - jemanden an, damit er mir Geld überweist oder Kryptowährungen auf eine Wallet überträgt und dann angeblich große Gewinne zurückbekommt. Das ist alles Lug und Trug. Fallen Sie bitte auf diese Betrugsmasche nicht herein und melden Sie derartige Fake-Profile direkt bei den jeweiligen Plattformen.
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Die Ethereum-Plattform mit ihrer Kryptowährung Ether (ETH) ist nach dem Bitcoin als Basisinvestment einer meiner großen Blockchain-Favoriten. Ich bezeichne Ethereum in diesem Zusammenhang stets als „Krypto-Apple“, weil hier grundlegende Gemeinsamkeiten bestehen. Auf Ihrem Smartphone haben Sie mit Sicherheit zahlreiche Anwendungen in Form von Apps (Applikationen) installiert. Die Apple-Plattform iTunes bzw. der App Store dient für die Apple-Geräte als universelle Multimedia-Administrationssoftware für den Kauf und die Verwaltung von mittlerweile weit über 2 Millionen Apps. An jeder App verdient Apple dabei mit. Ethereum ist hingegen die mit Abstand wichtigste Plattform für dezentrale Applikationen (dApps) für intelligente Verträge (Smart Contracts) und Anwendungen in den Bereichen ICOs, DeFi, NFTs, Stablecoins und Security Token.
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Das Potential und die Dynamik für Dienstleistungen im Bereich des Mobile Payment sind gigantisch hoch. Der Payment-Boom kommt erst noch und wird zu einem weiteren Adaptions-Schub der Kryptowährungen führen. Unter den Top 20 der Cryptocoins befinden sich mittlerweile mit Tether (USDT), dem USD Coin (USDC) und dem Binance USD (BUSD) drei Stablecoins. Diese sind an den US-Dollar gekoppelt und werden für die Liquiditätshaltung und zu Zahlungsverkehrszwecken (Payments) eingesetzt. Facebook arbeitet mit seinem Projekt „Diem“ ebenfalls mit Hochdruck an einer eigenen Kryptowährung. Gleiches gilt für alle großen Notenbanken wie die Europäische Zentralbank EZB, die mit zunehmender Intensität an Zentralbank-Kryptowährungen arbeiten, den sogenannten Central Bank Digital Currencys (CBDC). Mit Stasis Euro (EURS) ist auch schon ein privatwirtschaftlicher Stablecoin auf den Euro am Markt. In der Schweiz gibt es bereits einen Krypto-Franken (XCHF), der seitens der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) als Zahlungstoken rechtssicher anerkannt ist.
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Als Fiatwährung wird unser konventionelles (Zentralbank-)Geld bezeichnet. Die Bilanzsummen der G10-Notenbanken sind mittlerweile auf über 25 Billionen USD angestiegen und haben den Wert von 50 % des G10-Bruttoinlandsprodukts überschritten. Die Weltverschuldung ist seit der Finanzkrise geradezu explodiert. Die Schulden-Dynamik wurde durch die Corona-Pandemie nochmals verstärkt. Allein die Staatsschulden der USA belaufen sich mittlerweile auf annähernd 30 Billionen US-Dollar. Nicht der US-Dollar, sondern der chinesische Yuan ist mittlerweile die bedeutendste Fiatwährung, mit der höchsten Marktkapitalisierung. Obwohl der Bitcoin (BTC) streng limitiert ist und nicht wie alle Fiatwährungen beliebig gedruckt werden kann, liegt dieser mittlerweile bereits an 14. Stelle, knapp hinter dem Schweizer Franken (CHF). Das ist gleichbedeutend mit einem Fiat-Marktanteil von lediglich 0,94 %.
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Im Geschäft mit Kryptowährungen bahnt sich eine Zeitenwende an. Nach den Sturm- und Drangjahren mit enormen Kursschwankungen, in denen insbesondere private Anleger auf unregulierten Onlinemarktplätzen gehandelt haben, beginnt eine Ära der Professionalisierung. Institutionelle Anleger forcieren die Weiterentwicklung von Bitcoin und ähnlichen digitalen Zahlungsmitteln hin zu einer eigenständigen Assetklasse. Die Geschwindigkeit der digitalen Transformation von Finanz- und Realwirtschaft ist exorbitant hoch, wie eine aktuelle Marktanalyse der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company verdeutlicht. Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, den gesamten Finanzmarkt fundamental zu verändern. Banken, Börsen und andere Finanzdienstleister sollten daher so schnell wie möglich Know-how aufbauen und diesen Zukunftsmarkt besetzen. Gleiches gilt für Privatanleger: Investieren Sie in Kryptowährungen!
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In diesem Jahr hat China bereits zweimal Kryptoverbote ausgesprochen: Im Mai ein Mining-Verbot für Kryptowährungen und im September ein Handelsverbot. Bei zahlreichen, vor allem neuen Krypto-Investoren haben diese Schritte zu Ängsten geführt. Medien haben diese Sorgen verstärkt im Hinblick auf mögliche Folgeeffekte. Beispielsweise, dass auch in den USA Kryptowährungen verboten werden könnten. Dieses Horrorszenario ist schlicht unbegründet. Sowohl Jerome Powell, der US-Notenbankpräsident, als auch Gary Gensler von der mächtigen US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC haben vor Kurzem bestätigt, dass es keine Planung eines Krypto-Verbotes gibt. Die Regulierung wird weiter voranschreiten und weitere Banken und große institutionelle Investoren werden in die Krypto-Märkte einsteigen. Die Bitcoin-Verbotsmaßnahmen aus China sind nicht nur verpufft, sondern haben die Dezentralität des Bitcoin massiv gestärkt!
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