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Sehr selten hängen die Aktien- und Kryptomärkte so stark an politischen Nachrichten, wie wir diese Entwicklungen in den letzten Wochen verzeichnen. Eine altbewährte Börsenweisheit lautet „Politische Börsen haben kurze Beine“. Was wir derzeit allerdings im Zusammenhang mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine sehen, sind Verwerfungen geopolitischer Natur. Diese können zwar längere Beine und somit weitreichendere Auswirkungen haben, dennoch eröffnen auch derartige Phasen den rationalen und nervenstarken Investoren stets günstige Einstiegschancen. Die Frage von kurz- und langfristig ist dabei stets eine Bewertung Ihrer eigenen Perspektive. Hier wird die Adoptionsentwicklung wichtiger sein als die Geopolitik.
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Ich erhalte annähernd täglich Zuschriften von Krypto-Anlegern, die mich auf den unterschiedlichsten Wegen kontaktieren, weil sie große Probleme haben. Nämlich Kryptowährungen bzw. Gelder von Kryptobörsen wieder abzuheben und auf Bankkonten zu transferieren. Nicht weil sie auf unseriöse Anbieter hereingefallen sind, die keine Auszahlungen leisten können oder wollen, sondern bei seriösen und empfehlenswerten Kryptobörsen, wie beispielsweise Bitpanda oder Coinbase. Beispielhaft für die erwähnten Probleme ein realer Fall: Ich habe einen Leser, der vor einigen Jahren 200 Bitcoin für rund 130.000 Euro gekauft hat. 100 Stück hat er vor einiger Zeit von seinem Ledger auf Bitpanda übertragen und für einen Gegenwert von rund 5 Millionen Euro verkauft. Ab da begangen die Probleme, weil er die Mittelherkunft nicht zur Zufriedenheit der Compliance-Abteilung von Bitpanda nachweisen konnte, so dass sein Geld blockiert wurde. Mein Leser hat kein hohes Einkommen, keine Erbschaft gemacht und auch keine Immobilie oder Firma verkauft. Sondern rein einen gigantischen Kursgewinn erzielt. Wenn Sie hier nicht mehr weiter kommen, ist die Einschaltung von Anwälten, die auf Kryptorecht aber auch auf Steuerrecht spezialisiert sind ein wirkungsvoller Weg. Ich habe hier in zahlreichen Fällen äußerst positive Erfahrungen gemacht, mit den für diesen Bereich hochspezialisierten Rechtsanwälten der Kanzlei SBS LEGAL aus Hamburg.
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Der Krieg in der Ukraine wird massive Auswirkungen auf unser Geld-, Wirtschafts- und Finanzsystem haben. Billionenbeträge werden in naher Zukunft zusätzlich an neuem Fiatgeld geschaffen bzw. geschöpft werden müssen. Als Fiatwährung wird unser konventionelles (Zentralbank-)Geld bezeichnet. Die Bilanzsummen der G10-Notenbanken sind mittlerweile auf weit über 25 Billionen USD explodiert und haben den Wert von 50% des G10-Bruttoinlandsprodukts überschritten. Nicht der USD, sondern der chinesische Yuan ist dabei die bedeutendste Fiatwährung, mit der höchsten Marktkapitalisierung. Trotzdem der Bitcoin streng limitiert ist und nicht wie alle Fiatwährungen beliebig gedruckt werden kann, liegt dieser bereits an 14. Stelle und hat aufgrund des Absturzes der Staatswährung Russlands zwischenzeitlich den Rubel überholt. Dennoch weist der Bitcoin lediglich einen Marktanteil im Fiat-Währungsvergleich auf Fiatmarketcap.com von 0,63% auf. Hier liegt weiteres Kurspotenzial, selbst wenn sich der prozentuale Marktanteil nicht vergrößert, da Fiatgelder quantitativ immer weiter ausgeweitet werden, der streng auf 21 Millionen Stück limitierte Bitcoin hingegen nicht.
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Derzeit werden selbstverständlich alle positiven Entwicklungen, Innovationen und Evolutionen aus der Welt der Kryptowährungen vom Krieg in der Ukraine überschattet. Aktienbörsen und Kryptomärkte sind nach der Invasion der russischen Aggressoren und Streitkräfte unter Führung des Kriegsverbrechers Wladimir Putin massiv eingebrochen. Auch wenn wir eine derartige Eskalation seit Jahrzehnten nicht mehr hatten gilt es dennoch Ruhe und Rationalität zu bewahren. Ich will die dramatische Situation der Menschen in der Ukraine nicht verharmlosen. Dennoch ist es meist so, dass die Auswirkungen kriegerischer Handlungen für die Wirtschaft temporär begrenzt sind und relativ zeitnah positive Auswirkungen hierauf haben. Das haben große Kriege in der Vergangenheit gezeigt. Das Deutsche Wirtschaftswunder nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges und dem Untergang des 3. Reiches und der dadurch entstehende Wohlstand ist dabei der beste Beleg. Die historischen Entwicklungen belegen, dass Aktienmärkte auf einen ausbrechenden Krieg häufig nicht so negativ reagieren, wie das in den Zeiten der Angst und Panik erwartet wird. Kriege sind stets auch ein Konjunkturprogramm und gleichzeitig bauen sich große Nachholeffekte auf, die dann zu starken Wachstumsimpulsen führen. Dann, wenn sich der Rauch wieder verzogen hat. Auch diese Tage werden wieder kommen und das gilt auch für die Kryptomärkte rund um Bitcoin, Ethereum und Co.
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Auf den ersten Blick mag es für viele Menschen vollkommen absurd erscheinen, in virtuelle Immobilien zu investieren. Eine physische Immobilie steht gerade für einen realen Sachwert, dessen Basis ein reales Grundstück darstellt, das faktisch unzerstörbar ist. Virtuelle Grundstücke stellen hingegen immaterielle Immobilien dar, die in virtuellen Welten existieren. Ebenso wie physische Immobilien werden auch hier Grundstücke verkauft, die dann in der Währung des jeweiligen virtuellen Welt gekauft werden können. Die virtuellen Immobilien wiederum werden in Form von Non Fungible Token (NFTs) als Kryptowährungen über die Blockchain als "virtuelles Grundbuch" dokumentiert und gehandelt. Diese Entwicklungen werden ein Baustein für das Metaverse der Zukunft sein. Dahinter steht ein virtueller Raum, in dem die reale Welt mit der virtuellen Welt interaktiv verschmelzen wird. Das Marktforschungsunternehmen Gartner erwartet, dass bis ins Jahr 2026 rund 30% der weltweiten Produkte oder Dienstleistungen im Metaverse angeboten werden. Ein virtueller, gefragter Platz in diesem Metaversum ist dabei ebenso begrenzt und gefragt wie eine Immobilie bzw. ein Shop an einer stark frequentierten Straße in New York. Der Besitz von Metaverse-Grundstücken - auf Plattformen die sich durchsetzen - wird dadurch wertvoll und hat enormes Potenzial. Dafür gibt es auch aktuelle Belege: Samsung hat sein neues Galaxy 22 Smartphone aktuell auf Decentraland vorgestellt, die US Bank JP Morgan als erste große Bank einen Standort in Form einer Lounge in Decentraland eröffnet.
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Digitalisierung und Tokenisierung sind nicht nur Hypewörter, sondern die dahinterstehenden Entwicklungen halten Einzug in immer mehr Bereiche unseres täglichen Lebens. Das lockt auch Betrüger, Nepper, Schlepper und Bauernfänger an. Tag für Tag sehe ich in den sozialen Netzwerken wie XING, Facebook, Twitter, Instagram, Telegram oder LinkedIn Postings von Anbietern, Initiatoren oder Personen in Form von Networkern und Vermittlern, die mit gigantischen Gewinnversprechen oder vollkommen irrationalen Aussagen und Geschichten die unterschiedlichsten Investitionsmöglichkeiten rund um Bitcoin- und Blockchain-Geschäftsmodelle anpreisen. Dahinter stehen wiederum sehr häufig vollkommen unseriöse MLM-Systeme. Lassen Sie unbedingt die Finger von derartigen Betrugssystemen (SCAM) und Schneeballsystemen bzw. Umverteilungs-Programmen (PONZI). Um meinen Lesern von KRYPTO-X eine noch bessere Orientierung an die Hand zu geben, habe ich aktuell meine sogenannte "Todesliste" aktualisiert und deutlich erweitert, auf jetzt 267 dubiose Anbieter und angebliche Investment-Systeme.
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Aktuell kommen aus dem Banken und dem Sparkassen-Sektor in Deutschland mehrere sehr interessante Entwicklungen im Hinblick auf die Integration der Blockchain-Technologie und dem Aufbau von Dienstleistungen für den Handel mit Kryptowährungen. Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Die DekaBank bündelt zukünftig ihr Blockchain-Know-How in einer eigenen Tochtergesellschaft, der SWIAT GmbH. Neben M.M. Warburg und Donner & Reuschel ist das Bankhaus von der Heydt eine der wenigen Traditionsbanken, die heute bereits Dienstleistungen für die Tokenisierung und Verwahrung von digitalen Vermögenswerten in Form von blockchainbasierten Kryptowährungen anbieten. Die aus Asien stammende BitMEX-Gruppe hat jetzt das Bankhaus von der Heydt gekauft, um die Schaffung einer Plattform für regulierte Krypto-Produkte in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) rechtssicher und regulatorisch sauber umzusetzen, um sich damit in den Märkten Europas zu etablieren. Deutschland ist derzeit nach meiner Einschätzung auf einem sehr guten Weg, sich als rechtssicheren Blockchain-Standort zu etablieren. Das zeigen auch weitere Entwicklungen, wie beispielsweise der Erfolg der Börse Stuttgart mit ihren Blockhain-Börsen BISON und BSDEX, der Bitcoin Group SE mit ihrem volllizensierten Krypto-Handelplatz Bitcoin.de und eigener Lizenz über die futurum Bank AG, oder der US-Kryptobörse Coinbase, die mittlerweile ebenfalls in Deutschland reguliert ist, mit entsprechenden Zulassungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
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Stablecoins von Privatunternehmen und zukünftig auch staatliche CBDC-Coins (Central Bank Digital Currency) sind längst eine tragende Säule des gesamten Krypto-Ökosystem. Stablecoins fungieren in der Kryptowelt primär als ebenso stabiler, wie flexibler Wert- und Liquiditätsspeicher ohne hohe Kursschwankungen, weil Stablecoins an bereits bestehende Fiat-Währungen gekoppelt sind. Eine Fiat-Währung ist eine konventionelle Landeswährung wie der US-Dollar, der Euro oder der Japanische Yen. Bekannte, bereits etablierte US-Dollar-Stablecoins sind Tether (USDT), der USD Coin (USDC), der TrueUSD (TUSD), sowie der Gemini Dollar (GUSD). Es gibt darüber hinaus bereits erste Stablecoins auf den Euro (EUR), den Singapur Dollar (SGD) oder den Schweizer Franken (CHF). Der US-Konzern Meta - ehemals Facebook - hat jetzt seine Pläne für einen eigenen Stablecoin namens Diem - ehemals Libra - beerdigt. Es steht allerdings außer Frage, dass Meta Kryptowährungen in der Zukunft in seine umfassenden Geschäftsbereiche integrieren werden. Daher wird Meta jetzt neue Wege gehen, die interessantes Potenzial mit sich bringen werden!
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Die Kurse bei den Kryptowährungen stehen zuletzt wiederholt unter Druck. Der Krypto Fear & Greed Index (Angst und Gier) verharrt ebenso seit Wochen im Bereich extremer Angst. Ich spüre bei vielen Krypto-Investoren und potenziellen Neueinsteigern eine starke Verunsicherung und Orientierungslosigkeit. Schreiben einige Analysten bzw. Krypto-Kommentatoren von möglichen Kursen von 100.000 USD beim Bitcoin, gibt es gleichzeitig auch Prognosen die einen Rückfall auf 17.000 USD für möglich halten. Auch auf den martialischen Begriff des sogenannten Todeskreuzes (Death Cross) beim Bitcoin wird derzeit hingewiesen, wodurch Ängste vor weiteren Kursverlusten massiv verstärkt werden. Angst und Gier sind die besten Verkäufer und die schlechtesten Ratgeber. Am großen Zukunftspotenzial der Krypto-Ökonomie hat sich nichts verändert, im Gegenteil. Die fundamentalen Fortschritte der Krypto-Evolution schreiten Tag für Tag weiter voran. Deswegen gilt es auch in der aktuellen Phase Ruhe und Rationalität zu bewahren und die Gunst der Stunde für Zukäufe in Tranchen zu nutzen, auf keinen Fall - bei aller Frustration über die aktuellen Kursentwicklungen - jedoch in Aktionismus oder gar Panik zu verfallen! Das nächste "goldene Kreuz" (Golden Cross) ist auch wieder nur eine Frage der Zeit!
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Am Freitag, den 07.01.2022 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf ihrer Internetseite eine Warnmeldung in ihrer Rubrik "Unerlaubte Geschäfte" veröffentlicht, mit dem Titel: "cakedefi.com: BaFin ermittelt gegen die Cake Pte. Ltd.". Ich habe seither zahlreiche Zuschriften und Anrufe erhalten, weil hinter CakeDEFI der im deutschsprachigen Raum sehr bekannte Blockchain-Experte und Krypto-Influencer Dr. Julian Hosp steht. Zahlreiche Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen die Plattform von CakeDEFI, um ihre Kryptowährungen mittels der dort angebotenen DeFi-Dienstleistungen in Form von Liquidity Mining, Staking und Lending zu optimieren und attraktive Renditen zu erzielen. Nach Veröffentlichung der Warnmeldung durch die BaFin, gab es umgehend zahlreiche Medienberichte, beispielsweise im Handelsblatt. Auch "Krypto-Youtuber" stürzten sich teilweise in äußerst unqualifizierter, weil undifferenzierter und pauschal negativer Art und Weise auf den Fall und rückten CakeDEFI somit mutmaßlich in Richtung eines möglichen Scams bzw. Betruges. Deswegen von meiner Seite aus, heute eine erste rationale Analyse zu den aktuellen Vorgängen rund um CakeDEFI.
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