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Der Podcast „Mit Herz und Haltung“ feiert sein zweijähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt es hier ein Werkstattgespräch: Wir blicken zurück und berichten über die Arbeit am Podcast, geben aber auch schon einen kleinen Ausblick für die kommenden Monate.
Zu Gast sind:
Die in der Folge erwähnten Lieblingsfolgen sind:
Hinweise und Anmerkungen könnt Ihr an [email protected] senden.
Interview: Daniel Heinze
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Der Krieg in der Ukraine tobt und bringt damit die Friedensordnung Europas durcheinander. Verträge gelten nicht mehr, Leid dominiert stattdessen. Doch wie wird die Situation nach dem Krieg aussehen? Wie kommt Europa wieder zusammen? Wie verhält es sich künftig gegenüber Russland und zu Putin? Über Vergebung – auch im Blick auf das, was Corona mit der Gesellschaft gemacht hat – sprach Wolfgang Thierse im Römerforum der Katholische Akademie in Zwickau.
Wolfgang Thierse studierte Germanistik und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Januar 1990 trat er in die Sozialdemokratische Partei der DDR ein und wurde auf dem Vereinigungsparteitag der SPD im September desselben Jahres zu einem der stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. Thierse war von 1990 bis 2013 Mitglied des Bundestages. Von 1998 bis 2005 hatte er das Amt des Bundestagspräsidenten inne und war danach noch bis 2013 Vizepräsident des Deutschen Bundestages.
Moderation: Dr. Thomas Arnold
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Wie lässt sich heute noch von Gott sprechen? Wer diese Frage stellt, sieht sich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert: Da ist zum einen die Zunahme von religiös motivierter Macht und Gewalt, die machen gegenüber der Gottesfrage skeptisch werden lässt. Zum anderen gibt es inzwischen eine Vielzahl spiritueller Strömungen und Weltanschauungen, so dass der Glaube an Gott nicht mehr so selbstverständlich erscheint wie früher. In der aktuellen Folge unseres Podcast sprechen Prof. Holger Zaborowski und Prof. Birgit Aschmann über den Gottesgedanken und verschiedene Gottesbilder in der Gegenwart.
Der Vortrag von Herrn Zaborowski und die Replik von Frau Aschmann waren Teil des Online-Kongresses "Was und wie, wenn ohne Gott?". Er wurde im Februar 2021 von der Katholischen-Akademie des Bistums Dresden-Meißen verantaltet und beschäftigte sich und beschäftigte sich mit geistlichem Leben im Verschwinden der Gottessicherheit. Gefördert wurde der Kongress vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken.
Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski studierte Philosophie, katholische Theologie, klassische Philologie in Freiburg, Basel und Cambridge. Er promovierte 2002 an der Universität Oxford und 2010 an der Unviersität Siegen. Von 2005 bis 2011 war Zaborowski Professor für Philosophie an der Catholic University of America in Washington D.C. Nach einem Ruf an die Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar 2012 ist er seit April 2020 Professor für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.
Prof. Dr. Birgit Aschmann studierte Geschichte, Deutsch und Spanisch und wurde 1998 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Danach arbeitetet und forschte sie mehrere Jahre am Kieler Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte tätig. 2010 folgte die Habilitation. Seit 2011 ist Aschmann Professorin für die Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Spanischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Redaktion: Dr. Thomas Arnold und Dr. Falk Hamann
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Wenn Humor auf Religion trifft, dann knirscht es oft und manchmal kracht es sogar: So verübten 2015 islamistische Extremisten einen grausamen Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo, weil das Blatt Karikaturen des Propheten Mohammed zeigte. Schon Ende der 1970er Jahre sorgte Monty Python mit dem Film Das Leben des Brian, einer Satire auf Jesus-Filme, für Aufsehen – ein Film, den so mancher Gläubige bis heute als blasphemisch empfindet. Wir haben mit Dr. Andreas G. Weiß über das oft spannungsreiche Verhältnis von Glaube und Humor gesprochen.
Dr. Andreas G. Weiß studierte katholische Theologie, Religionspädagogik und Philosophie in Salzburg, wo er 2018 mit einer Arbeit im Bereich der Fundamentaltheologie und Dogmatik promoviert wurde. Weiß ist aktuell stellvertretender Direktor des Katholischen Bildungswerks Salzburg und daneben als freier Autor und Vortragender im deutschsprachigen Raum tätig. Sein neustes Buch, Ausgelacht? Glaube und die Grenzen des Humors, ist 2021 im Herder Verlag erschienen.
Interview: Daniel Heinze
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Anfang April reist Papst Franziskus nach Malta, wo er sich mit Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten treffen wird. Die Reise ist eine von vielen, mit denen der Papst immer wieder auf die Themen Flucht und Vertreibung aufmerksam macht. Einer, der mit diesen Themen täglich zu tun hat, ist Pater Nikodemus Schnabel. Er ist Seelsorger für Migranten und Asylsuchende im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem, zu dem neben Israel, Jordanien und Palestina auch Zypern gehört. Mit ihm haben wir über die sich rasant verändernde Kirche im Heiligen Land gesprochen und wollten auch wissen, was wir in Deutschland vielleicht von dieser Kirche lernen können.
Pater Nikodemus Schnabel OSB studierte katholische Theologie in Fulda, Jerusalem, München, Münster und Wien. 2003 trat er in die Benediktinerabtei Dormitio ein, wo er 2013 auch zum Priester geweiht wurde. Als promovierter Liturgiewissenschaftler und Ostkirchenkundler ist Pater Nikodemus Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft sowie Verantwortlicher für das Theologische Studienjahr Jerusalem. Er ist Auslandsseelsorger für die deutschsprachigen Katholiken in Israel und Palästina sowie seit 2021 auch Patriarchalvikar für Migranten und Asylsuchende im Lateinischen Patriarchat Jerusalem.
Interview: Dr. Falk Hamann
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Vergangene Woche reiste der Jesuit und Kurienkardinal Michael Czerny als einer von zwei Gesandten des Papstes über Ungarn in die vom Krieg erschütterte Ukraine. Dort sprach er mit Geflüchteten und freiwilligen Helfern, aber auch mit politischen Entscheidungsträgern. Inzwischen ist der Kardinal nach Rom zurückgekehrt. Jetzt steht für ihn eine weitere Mission in der Ukraine an. Vor kurz seiner Abreise, konnten wir mit ihm über die Situation ukrainischer Flüchtlinge und seine Eindrücke aus der ungarisch-ukrainischen Grenzregion sprechen.
Das Gespräch mit Kardinal Czerny wurde auf Englisch geführt. Weil der Krieg in der Ukraine und die Lage der ukrainischen Flüchtlinge auch international aufmerksam verfolgt wird, könnt Ihr nach der deutschen Übersetzung das gesamte Interview auch nochmals im Original anhören.
Diese Folge unseres Podcasts ist eine Kooperation mit Renovabis, dem Osteuropa-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland.
Michael Kardinal Czerny SJ trat 1964 in den Jesuitenorden ein und wurde 1973 in Kanada zum Priester geweiht. Czerny gründete das Zentrum für Glaube und Soziale Gerechtigkeit in Toronto, das er selbst mehrere Jahre leitete. 1992 wechselte er zunächst als Sekretär für Soziale Gerechtigkeit an die Generalkurie der Jesuiten in Rom. Czerny gründete und leitete für acht Jahre das African Jesuit AIDS Network. 2016 wurde er von Papst Franziskus zum Untersekretär der Abteilung für Migranten und Flüchtlinge im Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ernannt, das Kardinal Czerny seit Januar 2022 ad interim leitet.
Interview: Dr. Falk Hamann
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Am Sonntag beginnt das zehnte Jahr des Pontifikats von Franziskus. Schon gleich nach seiner Wahl am 13. März 2013 überraschte dieser Papst mit einem neuen Stil, als er die Gläubigen auf den Petersplatz mit einem einfachen “Buona sera” begrüßte und auch sonst viele Dinge anders machte als seine Vorgänger. Seitdem verbinden zahlreiche Menschen mit ihm die Hoffnung auf Reformen und eine Erneuerung der katholischen Kirche. Über die vergangenen Jahre gab es aber auch immer wieder Äußerungen und Entscheidungen des Papstes, die bei einigen für Verwunderung gesorgt und den Eindruck erweckt haben, dass Franziskus Reformen doch nicht im erhofften Maße voranbringen möchte oder kann.
Hier hört ihr als Bonus zu den Ausführungen von Jürgen Erbacher den Vortrag des jüngst verstorbenen Bernd Hagenkord SJ, den dieser im März 2017 am Dresdner St.-Benno-Gymansium gehalten hat.
P. Bernd Hagenkord SJ studierte er Geschichte und Journalismus Gießen und Hamburg. 1992 trat er in die Gemeinschaft der Jesuiten ein und studierte nochmals Philosophie an der Münchener Ordenshochschule sowie Geschichte an der LMU München. 2009 übernahm er die Leitung der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan. Nach der Reform der Vatikanmedien im Dezember 2017 wurde er Leitender Redakteur von Vatican News.
Vortrag: P. Bernd Hagenkord SJ
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Am Sonntag beginnt das zehnte Jahr des Pontifikats von Franziskus. Schon gleich nach seiner Wahl am 13. März 2013 überraschte dieser Papst mit einem neuen Stil, als er die Gläubigen auf den Petersplatz mit einem einfachen “Buona sera” begrüßte und auch sonst viele Dinge anders machte als seine Vorgänger. Seitdem verbinden zahlreiche Menschen mit ihm die Hoffnung auf Reformen und eine Erneuerung der katholischen Kirche. Über die vergangenen Jahre gab es aber auch immer wieder Äußerungen und Entscheidungen des Papstes, die bei einigen für Verwunderung gesorgt und den Eindruck erweckt haben, dass Franziskus Reformen doch nicht im erhofften Maße voranbringen möchte oder kann.
Im März 2017 hat der im vergangenen Jahr früh verstorbene Jesuit Bernd Hagenkord einen Vortrag am St.-Benno-Gymnasium in Dresden gehalten, in dem er einige Leitlinien oder Koordinaten der ersten Amtsjahre von Papst Franziskus herausgearbeitet und zusammengefasst hat. den Journalisten Jürgen Erbacher gebeten, ausgehend von diesem Vortrag uns zu sagen, was sich seitdem in den verschiedenen Bereichen des Pontifikats von Franziskus getan hat.
Den Vortrag von Pater Hagenkord könnt ihr als Bonusfolge hier in unserem Podcast nachhören.
Jürgen Erbacher studierte Politikwissenschaft sowie Katholische Theologie in Freiburg und Rom. Nach einem Volontariat und anschließender Redakteurstätigkeit bei Radio Vatikan in Rom wechselte er 2005 in die ZDF-Redaktion Kirche und Leben katholisch mit den Schwerpunkten Vatikan, Deutsche Bischofskonferenz und Orthodoxie. Seit Juli 2018 ist er Leiter der ZDF-Redaktion Kirche und Leben katholisch.
Vortrag: Jürgen Erbacher
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Seit vergangene Woche Russland die Ukraine angegriffen hat, steht unser Zusammenhalt in Europa erneut vor großen Herausforderungen. Wie schon in der Corona-Pandemie scheint Solidarität das Gebot der Stunde zu sein. Wir haben mit dem Soziologen Prof. Dr. Heinz Bude über die Herausforderung der Solidarität, das notwendige Vertrauen in Institutionen und die Bedeutung der Kirche gesprochen.
Das Gespräch mit Prof. Dr. Bude haben wir am 23. Februar 2022 aufgezeichnet, also kurz bevor Russland in die Ukraine einmarschiert ist. Es behandelt daher nur die bis dahin bekannte Bedrohungslage in Europa.
Prof. Dr. Heinz Bude studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Universität Tübingen und der Freien Universität Berlin. Nach dem Diplom in Soziologie 1978, wurde er 1986 im Fach Philosophie promoviert; 1994 folgte die Habilitation. Seit 2000 ist Bude Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter 2019 „Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee“.
Interview: Dr. Thomas Arnold
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Seit Tagen beherrschen der russische Angriffskrieg in der Ukraine die Nachrichten.
Am 10. März 2022, 19:00 Uhr laden wir Euch "Die Identität der Ukraine. Geschichte – Religion – Politik". Die Online-Veranstaltung findet in Kooperation mit der Akademie am Dom in Wien statt. Anmeldung bitte bis zum 7. März 2022.
Prof. Dr. Thomas Mark Németh ist seit 2014 Diakon der ukrainischen
Interview: Daniel Heinze
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