Schwester Katharina macht sich ausgehend von einem Erlebnis am Fronleichnamsfest darüber Gedanken, welche Bedeutung hinter dem gemeinsamen Gottesdienst feiern steckt. Sie ist außerdem der Meinung, mit dem Glauben an Gott können wir Krisen jeglicher Art überwinden.
Das neue Altarbild in der Nachbarstadt von Olpe sorgt für große Aufregung. Für Schwester Katharina liegt in der neuen Darstellung der alten Botschaft auch eine Chance.
Den Brückentag nutzen viele für einen kurzen Trip, um mal dem Alltag zu entfliehen, sagt Schwester Katharina. Sie selbst schaltet an dem Tag ab, blickt in die Vergangenheit und in die Zukunft. Ihr ist es wichtig, dass wir Brücken zu unseren Mitmenschen schlagen und keine abreißen.
Obwohl durch Corona schon zum zweiten Mal die Pfingstprozession nicht gefeiert werden kann, blickt Schwester Katharina auf eine alte Prozession zurück. Dort hörte sie ein bekanntes Lied auf Latein und macht sich darüber, aber auch über das Geheimnis der Eucharistie Gedanken.
Im Blickfeld ihres Schreibtisches hängt bei Schwester Katharina eine Postkarte mit einem Spruch, der dem heiligen Franziskus von Assisi zugeschrieben wird. Oft, wenn es Probleme gab, hat der Spruch ihr geholfen, denn er ist ein Plädoyer für Gottvertrauen.
Es ist wundervoll, die Schönheit der Schöpfung anzuschauen!
Das gute Wetter lockt Schwester Katharina zur Arbeit im Klostergarten. Dabei kommt man der Schöpfung herrlich nah. Diese Schönheit der Schöpfung lernt auch der Überraschungsbesuch zu schätzen.
Die Hymnen aus dem Stundenbuch für das Laudes findet Schwester Katharina sind so voller Glaube, Hoffnung und Liebe, dass man es kaum besser machen kann. Einen besonders schönen Hymnus stellt sie im Morgenimpuls vor.
In unserer Kirche gibt es so einige Rituale und Abläufe, die ziemlich fremd und altbacken wirken. Zum Beispiel das Tragen von Birett und Soutane. Auch wenn Priester beides nicht mehr tragen müssen, warum gibt es das überhaupt noch?
Erst kürzlich hatte Schwester Katharina eine aufschlussreiche und belebende Begegnung mit Schülern eines Berufskollegs. Dadurch hat sie gemerkt, dass es sehr ergiebig ist, einander zuzuhören und Argumente auszutauschen.
Persönliche Seelsorge als Schlüssel für die Glaubensweitergabe
Heute feiern wir mit der Kirche, wie Schwester Katharina findet, einen der liebenswürdigsten Heiligen: Philipp Neri. Er verfolgte seiner Zeit keine neuen Pläne, wollte keinen Strukturwandel. Das Wichtigste für ihn war ganz einfach und klar: das Persönliche. Und genau das war für ihn auch der Schlüssel zur Weitergabe des christlichen Glaubens.
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Mit einem guten Gefühl in den Tag starten: Montag bis Freitag erzählt die Olper Franziskanerin Schwester Katharina von ihren Gedanken über Gott und die Welt. Am Samstag und Sonntag sprechen im Wechsel…
die Religionslehrerin Vanessa Grbavac und Pfarrer Stefan Wißkirchen. Im Radio um 6.15 Uhr und als Podcast.