Puffbohnen werden ab Mitte bis Ende Februar ins Gartenbeet oder in Töpfe ausgesät. Sie ertragen selbst Minustemperaturen von – 5° spielend.
Der frühe Aussaattermin lässt sie den Blattläusen davon wachsen. Denn vor und während der Blüte reagieren Puffbohnen sehr empfindlich auf den Befall der Schwarzen Bohnenblattlaus.
Sobald die Schoten gebildet wurden leidet sie nicht mehr so stark unter dem Blattlausbefall. Die Ernte der Puffbohnen ist sehr vielfältig:
* Nach circa 6 Wochen können einzelne junge Triebe als Sprossengemüse geschnitten werden.
* Mitte Juni sind die Schoten mit den aromatischen, grünen Bohnenkernen pflückreif.
* wartet man bis in den August hinein, sind die Bohnenkerne reif und reich an Eiweiss und können nach der Ernte getrocknet werden.
Die Wurzeln der Puffbohne sammeln mit Hilfe ihrer Knöllchenbakterien Stickstoff und bilden ein reich verzweigtes Wurzelsystem. Dadurch wird der Boden locker und fruchtbar. Deshalb werden bei der Ernte die Puffbohnenpflanzen bodennah abgeschnitten und die Wurzeln im Boden belassen.
Puffbohnen gedeihen gut in Töpfen, vor allem als Sprossengemüse gibt es dann reichlich zu ernten. Es lohnt sich einige Pflanzen blühen zu lassen, denn ihre meist weissschwarzen Blüten sind gross und locken Hummeln in den Topfgarten.