Aziza ist 16, lebt in einem Flüchtlingslager von Kabul und kämpft für die Rechte von Kindern in diesen Lagern. Aus dem zwölfjährigen Straßenkind Mursal wird eine Gitarrenlehrerin. Und das erste weibliche Orchester Afghanistans wird von zwei Dirigentinnen geleitet. Nahid Shahalimi hat diese Mädchen und Frauen getroffen und erzählt in "Wo Mut die Seele trägt. Wir Frauen in Afghanistan" ihre Geschichten. Sie will nichts beschönigen, aber sie sagt: "Es gibt alles, was man in den internationalen Medien hört. Es gibt Unterdrückung. Aber es gibt auch eine andere Seite und darum geht es mir: Es gibt Frauen, die sehr viel bewegen, die sich bewusst dazu entschieden haben, in diesem Land zu bleiben und es aufzubauen". Nahid Shahalimi floh in den 80er Jahren als Kind mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern aus Afghanistan, wuchs dann u.a. in Kanada auf, wurde Autorin und Künstlerin und lebt seit 17 Jahren in Deutschland.