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Kennst du die Familie Borstel (aus dem JUNIOR)? Oder Mr. Kläx (aus der KLÄX)? Dann kennst du (zumindest ein bisschen) auch Jörg Peter. Er ist ihr Zeichner. Jörg zeichnet aber nicht nur süßes Kinderprogramm, sondern auch derberes Zeug. „Comics zeichne ich eigentlich schon immer“, sagt er. Was fasziniert ihn an dieser Erzählform? Wie entsteht überhaupt ein Comic? Und welche liest er selber? Das erzählt er uns in diesem witzigen Talk. Aber auch, welche Comics er als gelungen empfindet und welche nicht, was er von einem Comic erwartet, warum er zotige Zeichnungen wie eine Befreiung erlebt und warum er den Inhalt am liebsten abschaffen möchte. Ein tolles Gespräch, nicht nur für Nerds, das am Ende ganz von selbst mal wieder bei der Frage landet, was Kunst ist und was sie will. Aber hört selbst.
(Das Porträt von Jörg im Episodenbild ist von Melanie Alexandra Hössel.)
Dieses Buch empfiehlt Jörg in unserem Gespräch:
Comics richtig lesen von Scott McCloud
Benjamin Stoll ist Schauspieler und Regisseur. Der Wahlberliner hat seine Ausbildung in Ulm gemacht und kennt die Arbeit vor der Kamera, aber auch auf der Bühne, und zwar sowohl für kleine, aber auch ziemlich große Produktionen. Unter anderem hat er für SOKO Wismar vor der Kamera gestanden, ist bei Amazon Prime in der X-Ray-Datenbank zu finden und spielte vor einem riesigen Publikum im Westfalen Stadion. Er erklärt uns, was Schauspiel eigentlich ist, worin der Unterschied zwischen dem Spiel auf der Bühne oder vor der Kamera besteht, wie er dazu gekommen ist, diesen Beruf zu lernen, warum wir Filme, Serien und Theaterstücke so lieben und was Schauspiel mit Sport zu tun hat.
Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Sommerpause. Danke für Euer Interesse und Euren Support! Wir hören uns Ende August wieder. Bis dahin!
Crash! Boom! Bang! Jay hat neulich mal wieder den Film ‚True Lies’ gesehen und fragt sich, warum eine zünftige Explosion nicht genauso viel künstlerischen Gehalt haben sollte, wie zwei parallele Linien auf einer Leinwand. Was ist der Unterschied zwischen einem Blockbuster und einem Art House Film? Warum sind manche Kunstwerke so langweilig? Warum sind manche Werke unterhaltsam und TROTZDEM Kunst? Wenn sich Kunst und Unterhaltung nicht ausschließen müssen: Warum tun sie es dann so oft? Fragen über Fragen, über die wir uns nachts bei Wein unterhalten und uns immer tiefer im Fragengestrüpp verstricken, bis Jay verzweifelt, weil er keinen Ausweg mehr sieht. Doch dann, ganz zum Schluss, haben wir eine famose Idee. Hört am besten selbst.
Warum sind Künstler*innen niemals Opfer, aber immer Täter? Das erklärt uns JPG (Jessica Petraccaro-Goertsches) in diesem dichten und lebendigen Talk. Für die Künstlerin, Galeristin und Kunsthistorikerin aus Marburg gibt es keinen Unterschied zwischen Kunst und Gesellschaft. Ob man nun Soziologe, Philosoph oder Künstler ist, sagt sie, ist eigentlich egal. Wir arbeiten alle an derselben Aufgabe. Sie stürzt sich selbst ins Geschehen und hilft und beteiligt sich an vielen Projekten in Kunst und Kultur. Warum wir aus unserer Freiheit viel zu wenig machen, wann sie zustimmen würde, dass jemand seinen Kot an ihre Wände schmiert und warum Cancel Culture ein Jahrhunderte altes Phänomen und überhaupt nichts Besorgniserregendes ist – das alles könnt ihr jetzt erfahren. Hört es euch einfach an, es lohnt sich!
Übrigens haben sich Gofi und JPG schon einmal getroffen. Den Film, den sie über ihn gemacht hat, seht ihr hier:
Die Webseite der GalerieJPG findet ihr hier.
Wissenschaftlich hat sich JPG unter anderem mit dem Malermönch Jan Willibrord Verkade beschäftigt. Hier geht es zu seinem Wikipedia-Artikel.
Neulich hat Gofi behauptet, dass Religion der Kunst schaden kann. Das interessiert Jay genauer: Welches Problem hat Gofi mit religiöser Kunst? Warum sollte das schwierig sein, wenn Kunst Glaubensaussagen macht? Gibt es nicht auch positive Beispiele? Wir unterhalten uns über unsere religiöse Vergangenheit, über schöne und schlimme Kunsterfahrungen, und darüber, welche Künstler*innen uns beeindrucken – selbst wenn sie klare Positionen vertreten. Unter anderem sprechen wir über Bach, Feine Sahne Fischfilet, Rage Against the Machine, Chagall, Schlingensief, Kendrick Lamar, U2, Leonard Cohen, Jeff Buckley, Daniel Kehlmann, Goethe, Rio Reiser und Keith Green.
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