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Leonard Cohen ist eine der großen künstlerischen Gestalten, die den vergangenen Jahrzehnten ihren Stempel aufgedrückt haben: Ein Sänger, Mystiker, vor allem aber Dichter, dessen Songs und Texte noch lange nach seinem Tod im Jahr 2016 bleiben werden.
Uwe Birnstein ist Journalist, Autor und Theologe und hat ein Buch geschrieben, dass sich mit Cohens Spiritualität befasst: ‚Halleluja, Leonard Chohen‘ heißt es (Verlag Neue Stadt) und erinnert mit dem Titel an seinen größten Hit ‚Halleluja‘. Uwe hat sich Zeit genommen, um sich mit uns über Leonard Cohen und sein Buch über ihn zu unterhalten.
Wir reden über die Doppeldeutigkeit der Songtexte, die Kosten der Kunst und die Frage, welche Rolle der religiöse Glaube in Leonard Cohens Kunst gespielt hat. Vor allem der erklärte Cohen-Fanboy Jay kommt voll auf seine Kosten. Aber hört selbst.
Ihr musstet lange drauf warten, aber jetzt ist es endlich da: unser Gespräch über David Finchers Kultfilm ‚Fight Club‘. Obwohl das Werk schon über 20 Jahre alt ist, ist es immer noch zeitlos, mitreißend und hochaktuell.
Als Fight Club 1999 in die Kinos kam, erschienen uns die Ereignisse, die er schildert, abgefahren und schräg. Zu schräg, um sich mitten unter uns abspielen zu können. Heute sind wir schlauer. Nicht nur den Anschlag auf das World Trade Center hat er quasi vorweggenommen. Auch der Terror des IS, die existierenden Prepper Gruppen, die sich auf den Umsturz der Bundesrepublik vorbereiten, oder die grassierenden Verschwörungstheorien sind wie ein Widerhall dieser verrückten und dann doch gar nicht so verrückten Geschichte.
Wir erklären euch, warum der Film eine spirituelle, ja sogar apokalyptische Reise beschreibt und warum die Geschichte kein bloßes Krawallfest, sondern eine kluge Beobachtung des menschlichen Daseins ist. Glaubt ihr nicht? Hört’s euch an!
Übrigens: Herzlichen Dank an Elisabeth, die diese Show seit Neuestem mit einem kleinen, aber regelmäßigen Beitrag unterstützt! Wenn du wissen willst, wie das geht, schau auf unserer Seite https://cobainserben.de/du-kannst-uns-helfen/ vorbei.
Du hättest so gerne Erfolg: Am Anfang wünschst du dir, dass Leute gut finden, was du tust. Später möchtest du von deiner Kunst leben können. Noch später fragst du dich, warum immer andere gefeiert werden, in Magazinen besprochen werden, Preise gewinnen. Schließlich erhältst auch du eine Ehrung. Aber nicht die größte. Und so kann es endlos weitergehen.
Ab wann hat jemand Erfolg in der Kunst? Reicht die Anerkennung deiner Freunde? Oder müssen es viele Menschen sein? Oder sollte es auch Geld einbringen? Wie viel sollte es sein, um als ‚Erfolg‘ gelten zu können?
Wir haben uns diesen Fragen gestellt, weil unserer Hörerin Julia sie uns vorgeschlagen hat, aber auch deshalb, weil wir selbst davon betroffen sind. Denn auch wir wünschen uns natürlich, in dem, was wir künstlerisch veranstalten, erfolgreich zu sein. Dabei schauen wir unter anderem zurück auf unsere Versuche der letzten Jahre und überlegen, wann es uns gelungen ist, die Erfolge als solche zu akzeptieren und zu feiern.
Übrigens erwähnt Gofi desöfteren dieses Buch von Julian Spalding:
Du kannst es z. B. hier kaufen.
Noch ein Hinweis, der gut zum Thema passt: Wenn du möchtest, kannst du uns in unserer Arbeit unterstützen. Wie das geht, das erfährst du hier.
Kino oder Kopfkino? TV Serie oder Roman? Was gefällt dir besser? Was früher der Schmöker gewesen ist, das ist inzwischen die Serie geworden.
Jay ist bekennender Serien-Junkie. Gofi mag Serien auch, liest aber gerne und schreibt sogar selbst Romane. In dieser Folge vergleichen wir die beiden Formen: Worin unterscheiden sie sich eigentlich? Und mit welcher haben wir intensivere Erlebnisse gehabt?
Finde mit uns gemeinsam heraus, warum Romane Zeitmaschinen und Filme Gesamtkunstwerke sind und was eine gute Geschichte ausmacht.
Viel Spaß bei diesem nächtlichen Gespräch mit jeder Menge Wein!
Im Internet wird der Satz ‚Schönheit wird die Welt retten‘ unglaublich häufig zitiert. Anscheinend hoffen viele Menschen, dass er wahr ist. Aber ist er das? Wo kommt der Satz eigentlich her? Und was ist überhaupt ‚schön‘? Wir reden über Instagram, Kitsch und was das Schöne mit dem Schrecklichen zu tun hat. Ein scharfer Ritt von Weihnachten nach Russland, durch die Religion zum Weltuntergang und zurück. Aber hört selbst!
Jeff Koons‘ Pudel sieht übrigens so aus.
Dies ist Josef Früchtls Vortrag, den wir öfter zitieren:
Rilkes erste Duineser Elegie beginnt so:
Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel
Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme
einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem
stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen,
und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,
uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.
Leonardo Boffs Kommentar zu Dostojewskis ‚Der Idiot‘ findest du hier.
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