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In dieser Folge wird Arthur von Karim, ein Schüler aus Hamburg, zum Thema BDSM, der psychologischen Seite von BDSM-Spielen und dem Einfluss, den das Buch "50 Shades of Grey" auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von BDSM hatte, interviewt.
"BDSM" ist ein Begriff, der 1990 geschaffen wurde, um eine Gruppe von erotischen Praktiken und Fantasien zu umfassen, deren Akronym für: Bondage; Disziplin und Dominanz; Unterwerfung und Sadismus; und Masochismus. Daher umfasst es eine Reihe miteinander verbundener Praktiken und Hobbys, die mit sogenannten unkonventionellen oder alternativen Sexualitäten verbunden sind.
Obwohl es viele Menschen gibt, die BDSM als Tabu betrachten, hat die Gesellschaft einen bemerkenswerten Wandel in der Einstellung hin zu einer größeren Akzeptanz und einem größeren Verständnis von BDSM erlebt. Dies liegt zum Teil an der zunehmenden Popularität von BDSM in der Popkultur.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Hotline Sexualität:
1-866-488-7386
Überregionale Telefonseelsorge:
0800 - 1110222
0800 - 1110111
Ich darf euch wieder zu meinem Podcast "Psycho Plausch" begrüßen!
Unser heutiger Gast heißt David und ist 35 Jahre alt. Zurzeit studiert er Brand Design in Hamburg, aber es war ein langer Weg, bis er seine Leidenschaft gefunden hat. David identifiziert sich als Spätzünder, in dieser Episode erzählt er uns von seinem Weg der Selbstfindung & den Prozess, welchen jeder zu seiner eigenen Zeit machen muss, egal wie lange es dauert.
Unter einem Spätzünder versteht man eine Person, welche länger für gewisse Dinge und Meilensteine im Leben braucht als andere. Diese Personen fühlen sich oft unsicher und im Vergleich zu anderen hinterher, da ihnen andauernd vorgelebt und gesagt wird, was er/sie noch nicht kann oder noch nicht erlebt hat. Dadurch können sich die Betroffenen ausgeschlossen und entmutigt fühlen. Allerdings neigen Spätzünder zwischen 20 und 30 Jahren dazu, eine Art intellektuelles Interesse zu entwickeln, welches ihnen ermöglicht, persönliche und berufliche Ziele zu erreichen.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Überregionale Telefonseelsorge:
In dieser Folge sprechen wir über Bikulturalität, Stereotype und Kulturschocks bei Auslandsreisen.
Besonders freuen wir uns heute über die Kooperation mit der lieben Ariane von "Ariane Vera Podcast", einem Podcast über Empowerment, Selbstentwicklung und Bewusstsein!
Stereotype über Länder oder Kulturen sind nicht ungewöhnlich. Unsere Köpfen sind wahrscheinlich voller Klischees und Stereotypen, die viele von uns mit Lateinamerika oder Europa verbinden könnten. Und während einige dieser Stereotypen positiv sind, ist es wichtig zu bedenken, dass die Mehrheit von ihnen Menschen in Schubladen steckt. Diese Kategorisierung kann für die Person selbst sehr schädlich sein.
Stereotype bedeuten, dass jeder innerhalb einer bestimmten Gruppe von Menschen angeblich die gleichen Merkmale aufweist. Sie werden aus Ideen und Erfahrungen mit einigen Mitgliedern dieser Gruppe geboren und dann verallgemeinert, um die gesamte Gruppe zu beschreiben. Dieses stereotype Denken ist nicht nur gefährlich, wenn man eine Person aus einer anderen Kultur trifft. Es ist auch gefährlich, weil es unser Verständnis der Welt prägt.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Überregionale Telefonseelsorge:
0800 - 1110222
0800 - 1110111
Hast du schon einmal vom Thema der sensiblen Therapie gehört?
Vielleicht warst du ja schon einmal bei einem Psychologen oder einem Psychotherapeuten und hast dich von ihm nicht verstanden gefühlt? In dieser Folge sprechen wir mit Nadia, die uns von ihrem Netzwerk für sensible Therapie erzählen wird.
Sensible Therapie ist eine potentiell empfindsame Behandlungsform, die, mit allen Sinnen durchgeführt, als Begleitung eines Menschen durch seine individuelle, wahrgenommene Innen- und Außenwelt verstanden wird. Dazu muss der/die Therapeut*in die Bedürfnisse verstehen und mit Migrationshintergrund, religiösem Hintergrund oder mit Themen der sexuellen Identität und Orientierung seiner/ihrer Klienten vertraut sein, um ihnen zu helfen.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Überregionale Telefonseelsorge:
0800 - 1110222
0800 - 1110111
Kassenärztliche Vereinigung:
030 310030
Sexualkunde, klingelt's da?
Die Frage, wie eine gute Sexualerziehung aussehen könnte, wird in Deutschland bereits seit den 1970er Jahren diskutiert. Mit den "Empfehlungen zur Sexualerziehung an Schulen" von 1968 kamen dann erstmals Materialien zur Sexualerziehung in deutschen Schulen zum Einsatz. Seitdem keimen immer wieder öffentliche Debatten darüber auf, in welchem Alter Kinder und Jugendliche über sexuelle Details aufgeklärt werden dürfen oder sollen.
Während religiös-konservative Stimmen die Sexualerziehung am liebsten wieder auf den Biologieunterricht reduziert sehen würden, ist sich unser Gast Laura vom "sexualpädagogisch wertvoll" Podcast sicher, dass Sexualerziehung nicht nur im schulischen Kontext von zentraler Bedeutung ist. In dieser Folge sprechen Arthur und Laura über Sexualität und die Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit einer/eines Sexualpädagog*in.
Wenn dich dieses Thema interessiert oder du selbst gerne einmal als Sexualpädagog*in tätig werden möchtest, dann hör dir unbedingt Lauras Podcast "Der sexualpädagogisch wertvolle Podcast" an oder schau auf unserem Instagram-Account @psychologe.bohlender vorbei.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Überregionale Telefonseelsorge:
0800 - 1110222
0800 - 1110111
Heute freuen wir uns über die Kooperation mit dem lieben Sebi von "QueerFunk Laut!", ein Podcast aus Hannover über alle Arten von queeren Themen.
Gemeinsam werden wir über die Gewalt sprechen, die die queere Community erlebt. Außerdem geht es um den Einfluss der Medien und die Darstellung queerer Themen in den Sozialen Medien, welche der Community sowohl helfen als auch schaden kann.
Die Medien spielen eine große Rolle bei der Darstellung des Lebens von queeren Menschen. Sie prägen unser Weltbild und zeigen uns Dinge, die wir sonst im Alltag nie bemerken würden. Social Media ist zu einer Plattform geworden, nicht nur um Gemeinschaften zu bilden und Unterstützung zu finden, sondern auch das Bewusstsein für diese Ereignisse zu schärfen. Es ist ein Instrument zur Bekanntmachung von Fällen wie Hasskriminalität und zum Kampf für soziale Gerechtigkeit. Es ist jedoch auch ein Raum geworden, in dem sich Hassreden und symbolische Gewalt ohne Grenzen und Regulierung entwickeln können.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Rosa Strippe Helpline: 0234 19446
LGBT+ Helpline: 0800 133 133
Triggerwarnung:
In dieser Folge Psycho Plausch sprechen wir mit unserem Gast über das Thema Essstörungen und emotionales Essverhalten. Höre dir gerne eine andere Folge von Psycho Plausch an, wenn dieses Thema gerade zu emotional für dich ist.
Unserem heutigen Gast ist es wichtig, dass offen über das Thema Essstörungen gesprochen wird. Timo selbst war und ist von dieser Problematik betroffen. In der Pubertät war seine Wahrnehmung zu seinem Körper gestört. Er erzählt uns, wie sich sein Leben und seine Gedanken sich nur noch um das Thema Essen gedreht haben.
Die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“ ist charakteristisch. Bei einer Essstörung ist die Nahrungsaufnahme zwanghaft oder wird dem eigenen Körper häufig verweigert. Essen spielt für die Betroffenen eine große Rolle und beeinflusst massiv den Alltag.
Eine Essstörung ist eine Verhaltensstörung. Meistens hängen Essstörungen mit psychosozialen Problemen sowie mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen. Sie können zu ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden und im schlimmsten Fall zum Tod führen.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Überregionale Telefonseelsorge:
0800 - 1110222
0800 - 1110111
Hilfstelefon für Esstörungen:
(02 21) 89 20 31
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um das Thema sexueller Missbrauch. Höre dir gerne eine andere Folge von Psycho Plausch an, wenn dieses Thema gerade zu emotional für dich ist.
Wir sprechen heute mit Sandra über sexuellen Missbrauch. Sie hat die Plattform "Female Safe Space" gegründet, um über das Thema aufzuklären und Betroffenen Mut zu machen. Vor ein paar Jahren erfuhr sie eine Retraumatisierung und wurde plötzlich mit ihrer Kindheit konfrontiert. Auf Instagram schafft sie nun einen Austausch für Menschen, denen es ähnlich geht.
Unter sexuellen Missbrauch fällt jede sexuelle Handlung, die an oder vor dir gegen deinen Willen passiert oder der du nicht wissentlich zustimmen kannst. Jeder kann zum Betroffenen werden - Frauen, Kinder und Jugendliche, aber natürlich genauso auch Männer!
Sexueller Missbrauch ist eine extreme Belastung für die betroffene Person und deren Psyche: Dissoziative Störungen, Angst,- Panik,- und Zwangsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Depressionen und Alkohol- und Substanzmittelmissbrauch sind die am häufigsten auftretenden Folgen.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
Überregionale Telefonseelsorge:
Wie ist es eigentlich, als Model zu arbeiten?
Paola lebt einen Traum, den sich viele Menschen wünschen: Sie lebt in Berlin, studiert Soziologie und arbeitet als Model. Heute möchte sie über das Thema Mode und die Verbindung zur Psychologie sprechen.
Die Kleidung bestimmt täglich, wer wir sind, wie wir uns verhalten und wie wir auf unsere Mitmenschen wirken. Auch wie wir uns fühlen, hängt oft von dem ab, was wir tragen. Daher liegt es nahe, dass es viele Schnittpunkte zwischen der Mode und der Psychologie gibt: Positive und negative Einflüsse auf unsere Psyche, zum Beispiel Markenzwang an Schulen, die heilende Wirkung von Frustshoppen sowie Machtkämpfe und Gewichtsvergleiche unter Models, um nur ein paar wenige zu nennen.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Überregionale Telefonseelsorge:
0800 - 1110222
0800 - 1110111
Unser Gast in dieser Folge heißt Alex und ist 28 Jahre alt. Aktuell lebt er in München, doch er hat nicht immer in einer Großstadt gelebt...
Er spricht mit uns darüber, wie sich sein Leben nach dem Umzug vom Land in die Stadt verändert hat. Einer der Gründe für den Ortswechsel ist seine Sexualität. Wir sprechen mit Alex über sein Coming-out, Therapie und über Sexarbeit. Alex arbeitet nämlich seit ein paar Jahren als Escort. Er gibt uns einen Einblick in seine Arbeit. Um mehr über das Thema zu erfahren, solltest ihr unbedingt reinhören!
Leider ist die Idee von der „perfekten Familie“, also Mann, Frau und Kind, auch heute noch viel zu oft Thema. Gerade auf dem Land soll es doch eigentlich so sein, dass kaum jemand aufgeschlossen wird, die Menschen dort gelten jedoch als traditionell und sehr konservativ.
Queere Jugendliche, die dort aufwachsen, fliehen früher oder später in die Stadt – sei es aufgrund von Studium und Job oder auch, weil die schwule und lesbische Szene auf dem Land kaum existiert. Ein anderer Grund kann auch die homophobe Haltung und Diskriminierung sein, die in einem Dorf unmittelbarer ist als in einer großen Stadt. In der Stadt können queere Personen oft endlich so sein, wie sie wirklich sind.
Wie sich das Coming-Out und der weitere Weg unseres Gastes gestaltet haben, erfahrt ihr im Podcast!
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Rosa Strippe Helpline: 0234 19446
LGBT+ Helpline: 0800 133 133
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