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  • ArchivWare vom 2. März 2022. Lyrischer Widerstand - Ein Album namens Protestnoten
    ArchivWare Nr. 59 vom 2. März 2022:
    Lyrischer Widerstand - Ein Album namens Protestnoten: Es ist ein neues Album von Widerständlern, die in der sogenannten Corona-Pandemie die Regierungsmaßnahmen unterschiedlich intensiv auf lyrische Art in Frage stellen. Es sind Namen wie Rob Strass, der Berliner Musiker Lüül, Alexa Rodrian, Gunnar Kaiser, Wolfgang Wodarg, Sabrina Khalil und einige mehr. Aber auch der Musiker, Lyriker, Autor und Produzent Jens Fischer Rodrian ist darauf zu hören.
    Wie „Protestnoten“ entstand, welche Hürden auch für eine solche, nahezu kontaktlose Produktion neuerdings auftauchen und wie es weitergeht, dürfen wir in diesem Beitrag erfahren.
    21 min
  • ArchivWare aus 2016: Terror + Theorie = Verschwörung - Interview mit Paul Schreyer
    ArchivWare aus dem Jahr 2016 -
    Wenn vorurteilsfrei Terror und Krieg eingeordnet werden soll, kommt man sich vor wie verzweifelte Mütter oder Väter, die einen Streit ihrer Kinder aufklären sollen. Wer hat angefangen? Wer hat wem was weggenommen und wer hat als erster das Schäufelchen genommen, und dem anderen eins drüber gegeben. Bei der Ursachenfindung sind wir abhängig von der Rhetorik der einzelnen Parteien, wissen gleichzeitig um die Schwächen des einen und die Ehrlichkeit des anderen. Und im 'richtigen' Leben? Die Interpretation - allein der Begriffe - von Terror und Krieg hat mit dem Glauben an die eigene Wertegemeinschaft zu tun.
    Mit dem Journalisten Paul Schreyer, der unter anderem für das Magazin Telepolis und global research schreibt, unterhalten wir uns über Krieg, Terror und Manipulationen. Seine letzten Bücher sind „Faktencheck 9/11“ und „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“ mit Mathias Bröckers, das ein Spiegel-Bestseller war.
    18 min
  • Die Welt dazwischen - von Lilly Gebert
    Ist der Äquator der Streifen eines falschen Films? Fremd und verloren fühlen sich manche in dieser Welt, falsch und deplatziert. So, als sei man kosmisch an der falschen Station ausgestiegen. „Was mache ich hier eigentlich?“ fragt sich derjenige. „Wo ist der Stecker mit Wackelkontakt, der mich mit der Welt und dem eigenen sein verbinden könnte?“ oder „Warum ist meine eigene Frequenz nie synchron mit der Um-Welt?“
    Und was genau umfasst diese Welt, mit der manch einer Zeit seines Lebens fremdelt? Liegt das Kontakt-Problem wirklich bei einem selbst, bei der empfundenen Weltfremdheit? Oder ist es „unsere Welt“, die auf dem Planeten Erde den Fremdkörper darstellt, während sie sich anmaßt, synonym für den Planeten Erde stehen zu dürfen?
    Diese Fragen stellt sich Lilly Gebert in ihrem Text: „Die Welt dazwischen“, der zunächst bei ihrem Substack „Treffpunkt im Unendlichen“ erschien: https://lillygebert.substack.com/p/die-welt-dazwischen
    Sprecherin: Sabrina Khalil
    Bild: KI
    10 min
  • Smartphonezwang für Studenten - von Norbert Häring
    „Wenn du kein iPhone hast, dann hast du kein iPhone.“ Für manch einen klang der Werbeslogan für das iPhone 4 im Jahr 2010 wie eine Drohung. Heute ist er keine Drohung mehr, es ist der Ausschluss aus so manchem Lebensbereich. Die Ausweitung des obligatorischen Smartphone-Besitzes - mit oder ohne „i“ - vollzieht sich pyramidal auf der Altersskala. Je mehr ein Gesellschaftsbereich jungen Menschen zuzuordnen ist, desto größer ist der Digitalisierungszwang und umso dünner wird die Luft für diejenigen, die ihr Recht auf ein analoges Leben verfechten.
    Deutlich zeigt sich der Trend an den Universitäten. Bis vor kurzem war die Voraussetzungen, um an einer deutschen Universität studieren zu können, das Abitur. Je nach Fachrichtung vielleicht noch ein gewisser Numerus Clausus. Und natürlich das nötige Kleingeld. Mittlerweile erweitert sich das Voraussetzungsportfolio um ein Smartphone. „Studierendenausweise“ – vormals „Studentenausweise genannt“ – oder das Semesterticket gab es selbstverständlich parallel zur digitalen Variante auch in analoger Form. Doch immer mehr Hochschulen verbannen die analogen Dokumente. Wer sich als Student dem Smartphone verweigert, für den heißt die Losung heute: „Hast du kein Smartphone, dann hast du kein Studium“.
    Norbert Häring hat über diesen digitalen Vorstoß an deutschen Hochschulen berichtet. Hören Sie seinen Text „An vielen Universitäten gilt Smartphonezwang für Studenten“, der zunächst auf seinem Blog erschienen war: https://norberthaering.de/bargeld-widerstand/studenten-smartphone-zwang/
    Sprecher: Karsten Troyke
    Bild: KI
    15 min
  • Von unwissenschaftlichem Kreationismus und Pseudowissenschaft - von Anke Behrend
    Herzlich willkommen bei Radio München.
    die Reputation von Wissenschaft wird weiter hoch gehalten. In den letzten Jahren missbrauchten Herrschaftsstrukturen die Aufklärung, um die Orientierung an Wissenschaftlichkeit einzufordern. Aufklärung und Wissenschaftlichkeit könnten tatsächlich Ausdruck einer mündigen, reifen und entwickelten Gesellschaft sein. Doch unglücklicherweise wird „die Wissenschaft“ – die singulär gar nicht existiert - zu einem Kult pervertiert und für politische Ziele instrumentalisiert. Mit dem bloßen, um Objektivität bemühten Schaffen von Wissen hat dieser Trend wenig zu tun.
    In diesem Zusammenhang treibt ein junger Zweig der Wissenschaftsdisziplinen besonders bizarre Blüten. Die Rede ist von den Gender-Studies. Auch sie kommen auf den ersten Blick wissenschaftlich daher. Doch bei kritischer Betrachtung entpuppen sie sich als ideologisches, in sich geschlossenes Gedankenmodell, das der Natur von Wissenschaftlichkeit zuwider läuft. Nachprüfbarkeit, Bindung an biologische, das heißt naturwissenschaftliche Tatsachen – all das entfällt. Falsifizierung darf es gleich gar nicht geben: Jedweder Versuch der Widerlegung gilt als queerfeindlich oder als Ausdruck patriarchaler Gewalt.
    Anke Behrend hat die sich als Wissenschaftsdisziplin tarnende Ideologie unter die Lupe genommen. Hören Sie ihren Text „Pseudowissenschaftlicher Neo-Kreationismus im postmodernen Wissenschaftsbetrieb“, der zunächst bei apolut erschienen war: https://apolut.net/pseudowissenschaftlicher-neo-kreationismus-im-postmodernen-wissenschaftsbetrieb-von-anke-behrend/
    Sprecher Ullrich Allroggen.
    16 min
  • Ernste Satire: Friedensnobelpreis für den Papst! Von Andreas Geltinger
    Der Kampf um den ersten Platz der Miss World wird mit harten Bandagen gekämpft. Wahrscheinlich kann man das sogar wörtlich nehmen. Über die Jahrzehnte entwickelten sich die Auswahlkriterien von Schönheit pur und Menschlichkeit zu, wie es heute neudeutsch so schön heißt: Empowerment. Die Mission und Vision, mit Startkapital oder errungenem Preisgeld die Welt nachhaltig zu verändern. Klassisch war die Frage nach dem größten Wunsch für die ganze Welt. Sie war bislang günstigstenfalls mit „Weltfrieden“ zu beantworten. Der Friede als Marketing. Ob die heutige Miss Germany, als Vorauswahl für die Miss World noch für den Weltfrieden eintreten sollte, liest sich aus den Auswahlkriterien nicht. Sie möge „als Leitbild für die Stimme der Gegenwart“ stehen, die „den Impact der Zukunft schafft“.
    Die Kriterien für den Friedensnobelpreis sind da eindeutiger, oder? Unser Autor Andreas Geltinger hat sich schon mal auf die Suche nach dem nächsten Friedensnobelpreisträger gemacht. Hören Sie seine ernste Satire: Friedensnobelpreis für den Papst.
    Sprecher: Ulrich Allroggen.
    29 min
  • Collateral - Gabriela, 15 Jahre, und ihre Mutter Estefania
    Gabriela und ihre Mutter Estefania erzählen von Gabrielas Impfschäden:
    Getriggert durch Angst, getrieben von Solidaritätsaufrufen, überzeugt von der Aussage „wirksam und sicher“ aus berufenen Mündern, unterzogen sich Millionen von Menschen einer Gentherapie, die ihnen als Impfung verkauft wurde. Viele tragen nun massive Schäden davon. Aber sie werden nicht gesehen und nicht gehört. Mit wenigen Ausnahmen kommen sie in der Öffentlichkeit nicht zu Wort. Nicht nur in der breiten Gesellschaft, auch bei Ärzten, in medizinischen Einrichtungen, an Arbeitsplätzen, im Freundeskreis oder in der Familie glaubt man ihnen oft nicht. Eine transparente Berichterstattung über Folgeschäden der sogenannten Impfung ist dringend erforderlich. Mit einer Reihe von sehr persönlichen, künstlerischen Foto- und Film- Portraits gibt die Gruppe COLLATERAL den Geschädigten und Ungesehenen Stimme und Gesicht.
    Wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden und ebenfalls erzählen möchten, wie es Ihnen geht, melden Sie sich bitte unter [email protected].
    Eine Therapeutenvermittlung von fast 900 Therapeuten und zwei Kliniken, die seit einem Jahr im deutschsprachigen Raum für mutmaßlich Impfgeschädigte (und natürlich auch andere Patienten) vom MWGFD e.V. eingerichtet wurde, ist zu erreichen unter der Telefonnummer: 0851 - 2042 56 83.
    Copyright Bild & Ton: COLLATERAL
    14 min
  • Warum das Genderverbot -leider- notwendig ist. Kommentar von Franziska von Lehel
    Für mehrsprachig aufwachsende Kinder ist Deutsch oft schwer zu erlernen. Allein die Artikel sind eine kolossale Herausforderung. Große Augen ernte ich, wenn das Geschlecht von Männlein und Weiblein schon mal begriffen wurden, ich dann aber „die Mädchen“ (Einzahl) auf „das Mädchen“ korrigieren muss. Eine Weile war ich dazu übergegangen, „die Maid“ zu sagen, um diese Hürde erst einmal zu umschiffen. Wie kann die heutige, emanzipierte Gesellschaft an der Verniedlichung des weiblichen Kindes hängen bleiben und es versächlichen, den Jungen aber männlich bezeichnen? Wie kann eine genderwillige Elite schon diese grundlegende Ungleichheit hinnehmen und gleichzeitig Gerechtigkeit für weitere Geschlechter einfordern?
    Die Autorin Franziska von Lehel hatte Schwierigkeiten mit den aufkommenden Sprachdiktaten und hat sich nun ihre Meinung zum Genderverbot Bayerns gebildet. Das Gender-Verbot gilt für Schulen, Hochschulen und Behörden. Das heißt, dass eine geschlechtersensible Sprache mit Hilfe von Sonderzeichen wie Genderstern, Doppelpunkt, Gendergap oder Mediopunkt dort nicht erlaubt ist, weil Sprache klar und verständlich sein soll. Die sächsische Landesregierung übrigens beurteilt das ähnlich und hat deshalb das Gendersternchen und den Doppelpunkt an Schulen verboten.
    Hören Sie Franziska von Lehels Kommentar: "Warum das Genderverbot in Bayern - leider - notwendig ist". Der Kommentar war zunächst auf ihrem Blog und auf ihrem Podcast "Antworten, bitte!" erschienen: https://antworten-bitte-magazin.de/genderverbot/
    Sprecherin: Sabrina Khalil
    Franziska von Lehel betreibt den Blog https://antworten-bitte-magazin.de/
    und den Podcast: “Antworten, bitte!”- zu finden auf allen gängigen Podcastplattformen: https://linktr.ee/antwortenbitte
    Foto: AI und Collage
    8 min
  • Eine Stunde Klassik: Ein Lehrer und sein Schüler
    Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen.
    Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.
    57 min
  • ArchivWare vom 28. Feb. 2022 - Eine neue Ethik ist geboren - Professor Boglarka Hadinger
    ArchivWare vom 28. Februar 2022 -
    Eine neue Ethik ist geboren – das kann wohl jeder in seinem Alltag feststellen. Manche finden das gut. Schon zu Beginn der Maßnahmen sagte mir eine Freundin: „Ich mag das sowieso nicht, wenn mir jemand beim Einkaufen so nah kommt.“ Viele gewöhnen sich daran, nur noch die Augen ihrer Mitmenschen zu sehen, auch wenn es problematisch für sie war, Frauen mit Hidschab zu tolerieren. Bill Gates vergleicht das Maskentragen gar mit dem Tragen einer Hose, worüber sich die Gesellschaft ja auch geeinigt hätte. Wichtig aber ist für viele, zu den „Guten“ zu gehören. Und die sind heute klar definiert. Es sind die sogenannten „Geimpften“. Prof. Dr. Boglarka Hadinger, Leiterin des Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse in Tübingen und Wien wirft auf diese neue Ethik einen satirisch-psychologischen Blick. Ihr Text ist entstanden, nachdem sie eine junge Mutter beobachtete, die unter großer Pein am Straßenrand ihre Notdurft erledigen musste, weil sie als Ungeimpfte kein Geschäft, kein Kaffeehaus und kein Gasthaus betreten durfte …
    Sabrina Khalil und Ulrich Allroggen haben ihren Text eingesprochen.
    28 min

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