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Agnes Karrasch arbeitet im abgelegenen Fine-Dine-Hotspot Koks auf den Färöer-Inseln – ist aber bald im gesamten deutschsprachigen Raum zu sehen. Und zwar im Film namens „She Chef“, der ab 18. Mai in die Kinos kommt. Der Dokumentarfilm, der bereits im Vorfeld für viel Gesprächsstoff sorgt, begleitet die 25-jährige Österreicherin auf ihre Lehr- und Wanderjahre durch drei der besten Küchen der Welt: in das bis vor Kurzem mit drei, mittlerweile mit zwei Sternen ausgezeichneten Vendôme nahe Köln, in den Molekularküchentempel Disfrutar in Barcelona und in die abgelegene Kulinariksensation Koks auf den Färöer-Inseln.
https://filminstitut.at/en/movies/she-chef
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Endlich einmal ein Gast aus der Schweiz in unserem Podcast – und was für einer. Oder besser: eine! Sie kurz vorzustellen, ist gar nicht so einfach – weil sie im wahrsten Sinne des Wortes aufs Ganze geht. „Naturküche“ nennt sie das, was sie macht. Das kann natürlich viel heißen. Bei Rebecca Clopath ist das aber wörtlich zu nehmen. Sie macht das, wovon so viele Spitzenköche insgeheim träumen – und kombiniert Landwirtschaft mit Spitzengastronomie. Im idyllischen Graubünden, genauer gesagt im beschaulichen Örtchen Lohn in der Schweiz, führt sie den Biohof Taratsch, einen Bio-Bergbetrieb auf über 1600 Meter.
https://rebecca-clopath.ch/
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Gab’s das schon mal? Einen Gast, der so jung ist – und trotzdem schon Legendenstatus hat? Geboren in London und als Sohn eines Künstlerpaars in verschiedenen Städten Europas aufgewachsen, kam er Anfang der 1990er-Jahre mit 18 nach Berlin. Berlin, das war damals, drei Jahre nach dem Mauerfall, eine ganz andere Stadt als heute. Eine, in der Cookie, wie Heinz Gindullis eigentlich von jedem genannt wird, sich zunächst als Tellerwäscher durchschlägt. Und das im angesagtesten jüdischen Restaurant Berlins. Dort lernt er den Zauber der Gastronomie kennen, aber auch, was es heißt, hinter der Bar zu stehen. Eine eigene Bar zu haben, diese Vorstellung gefiel ihm. Und so baute er sich selbst eine – im Keller des Wohnhauses mitten in Berlin. So war die erste Location der heute legendären „Cookies“-Bar geboren. In den folgenden 20 Jahren sollte Cookie mit seiner Bar, die immer mehr zu einem Club wurde, die neue deutsche Bundeshauptstadt maßgeblich prägen. Ja, heute gilt er geradezu als Mitbegründer des neuen Berlin-Mythos, der die deutsche Bundeshauptstadt zu einem Zentrum einer neuen Partykultur machte.
Zu seinem 40. Geburtstag schließlich zieht er sich aus dem Clubleben zurück, er konzentriert sich seither auf Gastronomie. Auf eine ziemlich eigenwillige, aber nicht weniger wegweisende. Lange noch bevor es angesagt war, eröffnete er, natürlich in Berlin, ein vegetarisches Restaurant, das mittlerweile sogar einen Michelin-Stern hat. Wie hat er das alles gemacht? Wie hat sich die Arm aber sexy Metropole, die er so gut kennt, in den letzten drei Jahrzehnten, auch gastronomisch, verändert? Wie ist er persönlich? Und was hat er noch alles vor? Über all das und noch vieles mehr spricht Cookie im großen Rolling Pin-Podcast!
https://cookiescream.com/
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In dieser Podcast-Folge sind gleich zwei Menschen zu Gast – und was für welche! Vor rund viereinhalb Jahren eröffneten sie eines des eigenwilligsten Restaurants in Hamburg, eigentlich in ganz Deutschland. „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“, lautet das Motto, und um sicher zu gehen, dass das auch alle verstehen, lautet das kleingedruckte zu diesem Motto: „Eine Anpassung des Mahls ist nicht möglich.“ Was auf den Tisch kommt, das ist pures Handwerk, gepaart mit jeder Menge Herzblut – und das ganz ohne Pinzetten- und Sphären-Chichi. Es werden ganze Tiere zerlegt und den kulinarischen Ton geben die Saisonen vor. Mit Erfolg: Der Guide Michelin zeichnet dieses eigenwillige Konzept mit zwei Sternen und dem Grünen Stern für Nachhaltigkeit aus. Außerdem landete das Restaurant letztes Jahr erstmals auf der prestigeträchtigen Liste der Worlds 50 Best Discovery.
Wie geht das? Wie schafft man es, als Paar – mit Kindern noch dazu – ein eigenes Restaurant so erfolgreich zu machen? Warum gelten Thomas Imbusch und Sophie Lehmann auch in Sachen Umgang mit Gästen als absolute Vorreiter innerhalb der Branche, die für ein zukunftsträchtiges Gastronomieverständnis stehen? Und was genau hat es mit der hauseigenen Akademie auf sich?
https://www.100200.kitchen/
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Sie ist eine lebende Legende – und kann getrost als die Grande Dame der österreichischen Spitzengastronomie bezeichnet werden. Wie keine andere Köchin verkörpert sie den internationalen Aufstieg der österreichischen Spitzenküche. Ende der 1970er-Jahre übernahm sie das Restaurant ihrer Eltern, das Landhaus Bacher, in der Wachau – und wurde durch ihre damals bahnbrechenden Kreationen nicht nur zu Österreichs erster Haubenköchin, sondern auch zu Österreichs allererstem „Koch des Jahres“ vom Gault Millau gekürt. Damals wurde bekanntlich nicht gegendert, heute würde man wahrscheinlich „Köchin des Jahres“ sagen. Das war 1983 und ist also genau 40 Jahre her.
https://www.landhaus-bacher.at
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Er ist einer der höchstdekorierten Köche Deutschlands – und das völlig zurecht. Sein Handwerk lernte er bei 3-Sterne-Größen wie Klaus Erfort oder Sven Elverfeld. 2014 wurde er erstmals Küchenchef, und zwar im Restaurant Atelier im Bayerischer Hof in München. Seither prägt er die deutsche Spitzenkulinarik entscheidend mit, ja, mehr noch, in Sachen Filigranität, Finesse und Technik gibt er als einer der wenigen geradezu den Ton vor.
https://jan-hartwig.com/
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Philip Rachinger nimmt sich im großen Rolling Pin-Podcast kein Blatt vor den Mund. Warum 37,5-Stunden-Wochen nicht sein Ziel sind, Sternegastronomie noch lange nicht tot ist – und es bei der Healthy Boy Band nicht immer nur ums Essen geht.
Er gilt mittlerweile als Aushängeschild der neuen Generation der österreichischen Küche. „Ist mir egal, ich mach das jetzt so“, steht auf der Homepage seines Restaurants. Das charakterisiert ihn und seine Küche auf gewohnt treffsichere Art. Vor allem, weil kein Zweifel daran besteht: So, wie er es macht, macht er es auch ziemlich gut: Sein Restaurant Ois wird mit 18.5 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet, im Hangar 7 war er letztes Jahr auch zu recht teil eines Best of Austria Menüs. Er ist noch keine 35 Jahre alt, drückt aber seinem Familienbetrieb in sechster Generation bereits seinen ureigenen Stempel auf.
Er arbeitete im Steirereck in Wien und am Pogusch, dann in London zuerst im Sketch bei Pierre Gagnaire, wenig später als Souschef für Isaac McHalles im Clove Club. 2013 zog es ihn nach Paris, wo er für Sven Chartier im Saturne tätig war. Dann ging es zurück in die oberösterreichische Heimat. Dort reduziert er seine Philosophie aufs Wesentliche, nämlich den Geschmack. Und zwar mit einer unverfälschten, lässigen, aber handwerklich virtuosen Küche.
Das alles macht den legendären Mühltalhof im oberösterreichischen Mühlviertel auch zu einem einem der originellsten, traditionellsten, zugleich aber auch kunstsinnigsten und avanatgardisitsichen Betriebe Österreichs. Für viele ist es sogar das beste Hotel zwischen Wien und Lech. Und sowieso: Hier haben schon René Redzepi, Mauro Colagreco oder David Chang gekocht. Im großen Rolling Pin-Podcast spricht Philip Rachinger über Themen wie Familie und Gastronomie, über Gastronomie als Plattform für Kunst und Politik, aber natürlich auch darüber, worum es mit seiner Healthy Boy Band wirklich geht.
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Sebastian Frank ist sowas wie der Kulinarik-Botschafter Österreichs in Berlin, wenn nicht sogar in ganz Deutschland. Seit 2010 kocht er in Berlin das, was er davor in den besten Restaurants Österreichs gelernt hatte. 2008 vom Guide Michelin als Newcomer des Jahres ausgezeichnet, ging er zwei Jahre später der Liebe wegen nach Berlin. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Jeannine Kessler übernahm er 2014 das Restaurant Horváth und konnte sich schon 2015 über den zweiten Stern freuen. Somit hatte er das Kunststück vollbracht, in nur sechs Jahren zwei Sterne zu erkochen – mit einer Küche, die stets die Erinnerung an Heimat und Kindheit als Ausgangspunkt hat.
Im großen Rolling Pin-Podcast spricht Sebastian Frank über das, was die österreichische Küche ausmacht, aber auch über seinen ganz eigenen Zugang zu ihr. Er verrät, warum er als Küchenchef mit zwei Sternen noch nie ein einziges Rezept niedergeschrieben hat, wie er die Zukunft der Spitzengastronomie einschätzt – und gibt einen spannenden Ausblick auf ein Projekt, das zwar noch in weiter Ferne liegt, von dem er aber offenbar schon ziemlich genaue Vorstellungen hat.
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Detlef Bernhardt gilt als einer der erfolgreichsten Vorreiter der modernen Fusion-Küche in Deutschland und als begnadeter Vollblutgastronom. 18 Jahre lang führte der Berliner das unter den „Top 5 Asian-Fusion Restaurant“ Berlins gereihte Restaurant Nu in der Schlüterstraße, davor hatte sich der umtriebige Gastronom als Mastermind des Langhans am Gendarmenmarkt einen Namen gemacht. Vor rund zehn Jahren dann passierte Detlef Bernhardt etwas, was selbst in diesen krisengebeutelten Zeiten den wenigsten Gastronomen widerfahren ist: Er hat ein fertiges Restaurant neun Jahre lang nicht eröffnen dürfen. Spoiler: Das Drama um den neuen Berliner Flughafen hat etwas damit zu tun.
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Er ist aus der Wiener Gastronomie gar nicht mehr wegzudenken – einerseits. Andererseits ist Alexander Kumptner mittlerweile auch kochender TV-Star, der im gesamten deutschsprachigen Raum ein Millionenpublikum begeistert. Shows wie The Taste oder Küchenschlacht kommen ohne den charismatischen 39-Jährigen längst nicht mehr aus.
2011 mache Kumtpner als Küchenchef im Dinnerclub der Albertina Passage ordentlich von sich reden, heute kocht er in seinem schick-gemütlichen „Esszimmer“, wie sein Restaurant in der „Everybodys Darling“-Bar mitten in Wien heißt. Im großen Rolling Pin-Podcast erklärt Alexander Kumptner, wie er seine Rolle als TV-Star in Deutschland und Koch in Wien unter einen Hut bringt, warum er mit dem Wort Work-Life-Balance nicht sonderlich viel anfangen kann – und was er der kürzlich verstorbenen Koch-Legende Werner Matt zu verdanken hat.
https://everybodysdarling.at/
http://alexanderkumptner.com/
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