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Eine politische Krise erschüttert Frankreich. Die Gespräche zu Gaza schüren neue Hoffnungen. – Frankreich kommt politisch nicht zur Ruhe. Nach nur vier Wochen im Amt ist Premierminister Sebastien Lecornu am Montag zurückgetreten. Wie ist die aktuelle Lage in Paris? Was macht die politische Situation in Frankreich so schwierig? Und wie steht es um die französische Wirtschaft und die Staatsfinanzen? – Der französische Präsident hatte in seiner ersten Amtszeit viele Reformen durchsetzen können. Welche Fehler hat Macron seitdem gemacht? – Die französischen Parteien stehen sich in festgefahrenen Blöcken gegenüber. Wie kann es in Frankreich weitergehen? Bewegen sich die Sozialisten, und wenn ja, um welchen Preis? Oder könnten Neuwahlen etwas ändern? Und was wäre, wenn die Rechtsnationalisten von Marine Le Pen die nächsten Wahlen gewännen? – Europa sieht besorgt auf Frankreich. Könnte eine Finanzkrise in Frankreich die gesamte Eurozone in Mitleidenschaft ziehen? – Auch Deutschland tut sich schwer mit Reformen. Welche Lehren sollten wir aus den Verhältnissen in Frankreich ziehen? Und welche Folgen hat die Krise bei unserem Nachbarn für uns selbst? – Schließlich ein Blick in den Nahen Osten: Mit dem Trump-Plan für Gaza sind die Chancen auf ein Ende des Blutvergießens offenbar gestiegen. Könnte sich ein Frieden dort über die Region hinaus auf die Weltwirtschaft und Geopolitik auswirken?
Prof. Joachim Ragnitz vom ifo-Institut in Dresden im Gastgespräch mit Holger Schmieding über Demografie, Optionen für eine Rentenreform und deren politische Umsetzbarkeit
Das Verhältnis von Erwerbsfähigen zu Rentenempfängern verschiebt sich in den kommenden Jahren spürbar – aber wie stark nimmt die Belastung für die Jüngeren tatsächlich zu? Mehr Einwanderung und eine steigende Frauenerwerbsquote könnten gegensteuern. Könnte das einen nennenswerten Beitrag leisten, um die Finanzierungslücke zu schließen, oder sind tiefgreifendere Reformen nötig? – Was passiert, wenn die Politik untätig bleibt? Wie wirken sich höhere Zuschüsse auf den Staatshaushalt aus, und welche Folgen haben steigende Lohnnebenkosten für die wirtschaftliche Dynamik? – Optionen für Reformen gibt es viele. Aber welche würde Staatshaushalt, Beitragszahler und die jüngere Generation wirklich spürbar entlasten? Soll die „Rente mit 63“ abgeschafft werden? Würde ein stärkerer Nachhaltigkeitsfaktor schnell helfen? Was bringt eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung? Oder sollte der reine Inflationsausgleich für Bestandsrenten statt eines Rentenanstiegs mit den Löhnen zu einer Reform gehören? Welche Stellschrauben haben den größten Effekt? – Schließlich geht es um die Fragen: Welche Kombination wäre am wirksamsten – und was könnte die Politik davon tatsächlich umsetzen?
Wachstum, Inflation und Leitzinsen auf beiden Seiten des Atlantiks.
Auf der Berenberg-Goldman-Sachs-Konferenz in München sind dieses Jahr Investoren mit 170 Unternehmen ins Gespräch gekommen. Wie war die Stimmung? Und unternimmt die Bundesregierung genug, um die Wirtschaft wieder voranzubringen? – Diese Woche gab es neue Zahlen zum Ausblick für die deutsche Konjunktur. Wie sind diese Daten ausgefallen? Und wie sieht es in der Eurozone insgesamt aus? – Die Inflation in Deutschland und der Eurozone lässt nach. Aber viele Menschen klagen weiterhin über hohe und weiter steigende Preise. Was sagen die Zahlen? Wird sich die Inflation dauerhaft um den Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2 % einpendeln? Und was folgt aus all dem für die Geldpolitik der EZB? – Auch in den USA bleibt die Inflation ein Dauerthema. Wird es der US-Notenbank, der Federal Reserve, gelingen, die Inflation auf 2 % zu drücken? Wie groß ist ihr Spielraum? Und wie geht der Streit mit Trump weiter, der viel niedrigere Zinsen fordert? – Schließlich: Trump hat gerade angeordnet, dass Bewerber für ein Arbeitsvisum für hochqualifizierte Fachkräfte jetzt eine Gebühr von 100.000 Dollar zahlen sollen. Was bedeutet das für die Wirtschaft in den USA?
Was wir aus den Krisen von 2008 und 2011 gelernt haben – und wie groß die Gefahr neuer Finanzkrisen ist
Am 15. September jährte sich der Kollaps von Lehman Brothers zum 17. Mal – ein Ereignis, das damals eine Weltfinanzkrise und eine tiefe Rezession ausgelöst hatte. Wie kam es dazu? Wann wurde das Ausmaß erkennbar? Wie endete die Krise? Und welche langfristigen Schäden sind geblieben? – Kurz darauf begann die griechische Krise. Wie konnte aus den Schuldenproblemen eines kleinen Landes eine Gefahr für die gesamte Eurozone werden? Und welche Folgen ergaben sich für Deutschland und Europa? – Ganz allgemein: Was sind die typischen Elemente einer Finanzkrise? Und welche Lehren lassen sich aus den Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte ziehen? – Wie groß ist das Risiko, dass wir in den kommenden Jahren auf eine neue Finanzkrise zusteuern? Welche Argumente sprechen für die eher optimistische Sichtweise, dass wir wichtige Lektionen gelernt haben? Und wo liegen dennoch die Schwachstellen, etwa im Bereich der Schattenbanken oder anderer Finanzakteure? – Schließlich: Könnten steigende Staatsschulden in Ländern wie den USA oder Frankreich neue Finanzkrisen auslösen? Könnte damit auch Deutschland auf Dauer eine Schuldenkrise drohen?
Regierungskrise, Finanzprobleme und die Risiken für die Eurozone
Zunächst ein kurzer Blick auf Deutschland. Wie tief ist die Krise in der deutschen Industrie? Neue Daten haben die Diskussion darüber neu entfacht. Was hat sich verändert? Und was bedeutet dies für den weiteren Ausblick? – Frankreich steckt in einer politischen Krise. Wie konnte es dazu kommen? Vor Jahren war einmal die Rede von einem „goldenen Jahrzehnt“. Was war damit gemeint? Und was ist daraus geworden? – Wie steht es heute um die französische Wirtschaft und die Staatsfinanzen? Der bisherige Premier Bayrou ist mit seinem Sparkurs gescheitert und musste gehen. Ist Frankreich damit reformunfähig? – Mit Sebastien Lecornu hat Macron einen engen Vertrauten zum neuen Premierminister gemacht. Wird er eine stabile Regierung bilden können oder droht ein Risikoszenario? – Welche Rolle könnte in diesem Zusammenhang die EZB spielen? Könnte sie Frankreich nach dem Vorbild von Draghis „whatever it takes“ stützen? Und wie groß wäre die Gefahr, dass eine Finanzkrise in Frankreich auf die gesamte Eurozone übergreift? – Schließlich: Welche Lehren sollte Deutschland aus den Entwicklungen in Paris ziehen? Und hat die politische Lähmung in Frankreich auch jenseits der Finanz- und Wirtschaftspolitik Folgen für Berlin?
Während US-Gerichte über Trumps Zollpolitik entscheiden, braucht die deutsche Wirtschaft neue Wachstumsimpulse
Ein Berufungsgericht hat mehr als 60 % der von Trump verhängten Zusatzzölle für illegal erklärt. Worum geht es dabei genau? Und welche Folgen könnte das Urteil haben? – Nun dürfte der Fall beim Supreme Court landen. Wie wichtig ist dieses Verfahren? Und sollten die Richter gegen Trump entscheiden, könnten Handelspartner wie Deutschland dann auf niedrigere Zölle hoffen? – Wie hat sich die deutsche Konjunktur in diesem Jahr bisher entwickelt? Welche Stärken und Schwächen zeigen die Daten? – Jahrzehntelang war die ausfuhrorientierte Industrie der größte Wachstumsmotor des Landes. Wie ernst ist die Krise der Industrie? Sind die aktuellen Probleme vor allem externen Schocks geschuldet oder hausgemacht? Und gibt es Anzeichen für einen Aufschwung? – Welche Rolle spielen dabei die neuen Ausgabenprogramme der Regierung, nachdem die Reform der Schuldenbremse zusätzlichen Spielraum für Verteidigung und Infrastruktur geschaffen hat? Und was bedeutet das Programm der Koalition für die längerfristigen Wachstumsaussichten – nur ein künstlicher Schub für einige Jahre oder nachhaltige Stärkung? – Schließlich: Nach einem Sommer des Missvergnügens will Kanzler Merz einen Herbst der Reformen einläuten. Welche Wünsche an die Koalitionäre stehen obenan für der Umgang miteinander und für die Inhalte bei den vordringlichen Reformfeldern?
Stockende Friedensbemühungen für die Ukraine, Trumps Streit mit der Fed, Widerstand in Frankreich gegen Sparkurs und die Stolperkonjunktur bei uns. – Die aktuelle Nachrichtenlage erfordert diesmal einen thematischen Rundumschlag. 1. Ukraine: Einige Beobachter hatten mit dem Gipfel zwischen Trump und Putin in Alaska und dem Besuch von Selenskyj und europäischen Spitzenpolitikern im Weißen Haus die Hoffnung auf schnelle Fortschritte in Richtung Waffenstillstand oder sogar Frieden verknüpft. Wie sieht es mittlerweile aus? Was hat sich in den letzten zwei Wochen in Sachen Russland/Ukraine geändert? Und warum scheint eine Lösung in weiter Ferne? – 2. USA: Trump will niedrigere Zinsen. Wie stehen mittlerweile die Chancen, dass die Fed in diesem Jahr ihren Leitzinskorridor senken wird? Und welche Argumente sprechen für und wider niedrigere Zinsen in den USA? – Der Streit mit der Fed hat sich am Montagabend verschärft. Über seine eigene Social-Media-Plattform hat Trump verbreitet, er habe eine der sieben Gouverneure der Fed, Lisa Cook, wegen Fehlverhaltens entlassen. Cook hat widersprochen. Was bedeutet dieser Streit? Wie gefährlich ist das Vorgehen von Trump? Und könnte die Haushaltspolitik in den USA zu einer Finanzkrise führen? – 3. Frankreich: Auch bei unseren Nachbarn gibt es Sorgen. Premierminister Bayrou will am 8. September die Vertrauensfrage stellen, um so vom Parlament ein Mandat für seine Sparpolitik zu bekommen. Was ist sein Kalkül? Was könnte passieren, wenn die Nationalversammlung Bayrou nicht das Vertrauen ausspricht? Und könnte im Falle einer Finanzkrise die Europäische Zentralbank eingreifen und Frankreich durch umfangreiche Anleihekäufe stützen? – 4. Deutschland: Wie geht es der deutschen Konjunktur aktuell? Wie sind die Wirtschaftsdaten zum 2. Quartal einzuordnen? Und wann kommt der Aufschwung?
Trump will direkte Friedensgespräche, Putin bleibt hart, Europas Einfluss bleibt gering
Am vergangenen Freitag hat US-Präsident Trump den russischen Präsidenten Putin in Alaska empfangen. Der Eindruck in den meisten Medien war danach, dass dies für Putin ein großer Erfolg war. Was hat Putin dabei erreicht – und was nicht? Als Reaktion auf den Gipfel in Alaska sind am Montag der ukrainische Präsident Selenskyj, fünf europäische Regierungschefs einschließlich Kanzler Merz sowie die Spitzen von EU und NATO nach Washington geflogen, um dort mit Trump zu sprechen. Danach haben alle Teilnehmer ein positives Fazit dieses Treffens gezogen. Haben die Europäer wirklich einen Erfolg erzielen können? – Trump will sich bei Putin dafür einsetzen, dass Putin sich bald direkt mit Selenskyj trifft, gefolgt von einem Dreiergipfel mit Trump. Wie stehen die Chancen, dass Putin sich tatsächlich auf diese Zweier- und Dreiertreffen einlassen wird? Könnte ein solches Treffen der Durchbruch für einen Waffenstillstand oder Frieden sein? Und gibt es Hinweise darauf, dass Putin von seinen Maximalforderungen abrückt, die die Ukraine und Europa nicht akzeptieren können? – Schließlich: Neben Trump und den USA nimmt Europa derzeit eher eine Zuschauerrolle ein. Welchen Beitrag kann Europa trotzdem dazu leisten, die Ukraine zu stärken und die Chancen auf ein Ende des Krieges zu erhöhen? Und was könnte Deutschland dazu beitragen?
Ausblick auf das Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin. Folgen der Trumpschen Zollpolitik für Konjunktur und Inflation in den USA. – Am Freitag treffen sich die Präsidenten der USA und Russlands in Alaska, um ohne die Ukraine über die Ukraine zu reden. Wie ist die aktuelle Lage dort? Gewinnt Russland den Abnutzungskrieg trotz hoher Verluste, oder lässt sich das nicht klar beantworten? – Die beiden Präsidenten verhandeln erstmal ohne die Ukraine und auch ohne Beisein der EU. Wie ist dieses Vorgehen einzuordnen? – Ob es in Alaska zu einem echten Ergebnis kommen wird, lässt sich kaum vorhersagen. Eine gewisse Skepsis ist angebracht. Was wäre ein gutes Ergebnis? Was wäre ein schlechtes Ergebnis? Und anhand welcher Kriterien lässt sich das bemessen? – Die EU ist in Alaska außen vor. Welche Auswirkungen könnten die möglichen Szenarien für Europa haben? Was würde ein Waffenstillstand für die europäische Wirtschaft bedeuten? Und was wären die möglichen Folgen für die Sicherheit Europas, wenn sich Putin in der Ukraine weitgehend durchsetzt? – Trump wirbelt nicht nur in der Außenpolitik, sondern auch in der Wirtschafspolitik viel Staub auf. Bleibt die US-Konjunktur robust, oder schwächelt sie? Und wie groß ist die Gefahr einer Rezession in den USA? – Die USA kämpfen weiterhin mit der Inflation. Ist anhand der Zahlen schon ein Effekt der Zusatzzölle zu erkennen, die Trump bereits verhängt hat? Wie geht es mit der US-Inflation weiter? Und wie wahrscheinlich ist es, dass die US-Notenbank am 17. September erstmals in diesem Jahr ihren Leitzins wieder senkt?
Staus und Baustellen auf der Autobahn, die Bahn ist unpünktlich, es gibt Probleme an den Flughäfen – wie steht es um die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland? – Der Zustand hat sich offenbar in den letzten 10 Jahren spürbar verschlechtert. Was sind die zentralen Ursachen? Und wo steht Deutschland im internationalen Vergleich? – Seit der Lockerung der Schuldenbremse möchte der Bund mehr in die Verkehrsinfrastruktur investieren. Insgesamt 166 Milliarden Euro für den Zeitraum 2025-2029. Wie stehen die Chancen, dass das Geld vernünftig eingesetzt wird? – Das Deutschlandticket ist bei seinen Nutzern beliebt – was ist daran falsch? Und könnte das Geld besser eingesetzt werden? – Neben der Deutschen Bahn gibt es den einen oder anderen zusätzlich Betreiber auf deutschen Schienen. Wie sollte der Wettbewerb bei der Bahn aussehen? Kann Deutschland dabei von Nachbarländern wie Großbritannien oder Schweden lernen? – Zukünftig werden auch Mobilitätslösungen wie autonomes Fahren eine größere Rolle spielen. Wie sind die Aussichten für Deutschland? – Schließlich: Wie lässt sich die aktuelle Wirtschafts- und Verkehrspolitik der neuen Bundesregierung insgesamt beurteilen? Geht es in Deutschland in die richtige Richtung?
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