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Olivier Reppert braucht kein Auto mehr. Er fährt jedes Jahr mehr als 1.000 Kilometer mit dem Rad. Sollte er mal ein Auto brauchen, nutzt er Carsharing. Als Chef des Carsharing-Anbieters Share Now ist das sicher erwartbar. Aber seine Frau habe noch ein kleines Auto. Mit zwei sehr kleinen Kindern "muss ich zu Hause immer zugeben, dass mit dem Kindersitz selbst 300 Meter zum nächsten Auto schon viel verlangt ist", sagt Reppert im ntv-Podcast "So techt Deutschland".
Ein gut ausgebautes Nahverkehrssystem, wie in seiner Heimatstadt Berlin, sei eine gute Unterstützung für Carsharing-Anbieter. "Die Städte, die die besten öffentlichen Verkehrsmittel haben, sind auch diejenigen, wo wir am erfolgreichsten sind im Carsharing", erklärt der Manager.
Ein Problemfeld hierbei sei aber das Thema Elektromobilität. 11.000 Fahrten am Tag werden bei Share Now inzwischen vollelektrisch abgewickelt. Doch ausgerechnet in Berlin sei die Unterstützung für Carsharing nicht optimal, so Reppert. Berlin habe seine Aufgabe, eine Ladeinfrastruktur einzurichten, nicht erfüllt. "Wenn der Partner nicht mitzieht, dann finde ich es auch wichtig, dass wir da Konsequenzen ziehen. Wir finden auch, dass es überhaupt nicht zu einer Hauptstadt passt", sagt der Share-Now-Chef im Podcast.
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Anders als bei anderen Technologien ist Deutschland im Bereich Kryptowährungen und Blockchain auf der Regulierungsseite schon relativ weit. Trotzdem sieht der Co-CEO des Krypto-Fintechs Bloxxon noch Luft nach oben in Deutschland. Ihm fehlen hierzulande und auch in Europa die “Champions”. Warum das so ist und wieso er als Philosoph überhaupt in die Krypto-Szene gestolpert ist, erzählt Johannes Schmitt im ntv-Podcast “So techt Deutschland”.
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Frauen sind im Technologie-Sektor unterrepräsentiert. Technologie-Managerin Annahita Esmailzadeh will das ändern und gibt jungen Frauen im ntv-Podcast "So techt Deutschland" Tipps für eine erfolgreiche Karriere im Techbereich.
Esmailzadeh selbst ist mittlerweile Führungskraft in einem großen deutschen Technologieunternehmen. Damit ist sie für viele andere jüngere Frauen, die erst am Anfang ihrer Karriere stehen, ein Vorbild. Genau das sei der springende Punkt: "Damit junge Mädchen und Frauen sehen, es gibt auch andere mit denen ich mich identifizieren kann, die es auch schaffen, in der Tech-Welt erfolgreich zu sein und ich kann das auch", sagt Esmailzadeh. Sie selbst zählt allein auf LinkedIn mehr als 30.000 Follower. Eine große Verantwortung.
Die Managerin versucht auch auf Themen aufmerksam zu machen, die unbequem sind. "Damit wir nicht alle dazu übergehen, gegenseitig unsere Fassade zu präsentieren", erklärt Esmailzadeh. Sie plädiert auch dafür, dass Frauen ihre Bescheidenheit ablegen. Sie sei eine Verfechterin von "Tue Gutes und rede darüber". Es gebe Menschen, die täten nichts und redeten sehr viel. Andere machten sehr viel, aber redeten nicht darüber. Da sollte jede eine goldene Mitte finden. "Wenn man ein Projekt abgeschlossen hat und stolz darauf ist, sollte man das auch entsprechend platzieren und kommunizieren", sagt Esmailzadeh.
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Die Landwirtschaft habe ihn schon als Kind gepackt, sagt Peter Koch. Nach dem Studium zum Agraringenieur hat er begonnen, bei US-Landmaschinenhersteller John Deere zu arbeiten. Dem Unternehmen ist er seitdem treu geblieben. Bei der Entwicklung neuer Technik setzt er besonders auf Nachhaltigkeit. Der Einsatz von Pestiziden sollte auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Besonders begeistert ist Koch von den Landwirten, die ein unglaubliches Wissen mitbringen müssten, erzählt Koch in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Allein 35.000 Menschen kümmern sich bei Facebook jeden Tag um das Thema Hass im Netz, sagt Facebook-Managerin Angie Gifford in der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland". Dabei seien 90 Prozent der Hassreden im Netz durch eine künstliche Intelligenz herausgefiltert, bevor sie von den Nutzern gemeldet würden. Doch am Ende werde die Plattform nie frei von Hassrede sein. Man sei ein Spiegelbild der Gesellschaft und da passierten nicht nur schöne Dinge.
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Das neue Projekt von Frank Thelen ist kein Startup. Der Investor legt zusammen mit einem Team einen eigenen Aktienfonds auf. "10xDNA - Disruptive Innovation" lautet der etwas sperrige Name des Fonds, über den sie Aktien von Unternehmen einkaufen wollen, die im Technologie-Bereich mit neuen Ideen ein exponentielles Wachstum hinlegen könnten.
Die Kaufentscheidung soll dabei nicht unbedingt von betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie dem Cashflow oder dem Return on Invest abhängen, Thelen will andere Kriterien nach vorne stellen. Im ntv-Podcast "So techt Deutschland" betont er, wie wichtig das Team eines Unternehmens für den Erfolg sei. "Welche von den exponentiellen Technologien verwenden sie, wie groß ist das Problem, das sie lösen und wie weit weg sind sie von der nächsten klassischen Lösung", zählt Thelen mögliche Fragestellungen für die Bewertung von Fonds-Kandidaten auf.
Welche Unternehmen haben den Test bestanden? Wer kümmert sich eigentlich um den Fonds? Was will Thelen mit den erhofften Gewinnen machen? Und warum wäre ihm Dorothee Bär als Kanzlerkandidatin lieber gewesen? Hören Sie rein bei "So techt Deutschland".
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Foto: Freigeist
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Anders Indset ist Business-Philosoph und berät Vorstandschefs von Dax-Unternehmen, wenn es um die wirklich brenzligen Fragen geht. Der Norweger will Technologie, Gesellschaft und Wissenschaft miteinander verbinden. Früher sei es darum gegangen, "Technologie zu zähmen", so Indset. Jetzt gehe es um das Verstehen, erzählt er in der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland".
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Foto: Foto-Kurier Jeff Mangione
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