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Wenn jemand die Antwort auf diese Frage kennt, dann der Hollywood Regisseur Marcus Nispel. Marcus hat über 200 Musikvideoclips gedreht (z.B. für Elton John, Spice Girls, Cher, Herbert Grönemeyer. Bryan Adams u.v.m) und war der Chef am Set bei Horror- und Actionfilmen (Freitag der 13, Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre, Frankenstein, Conan, …). Was fasziniert die Zuschauer an Horrorfilmen? Verändert es einen, wenn man als Regisseur den Tod inszeniert oder als Schauspieler darstellt? Wann ist Marcus Nispel im richtigen Leben dem Tod begegnet und wie ist er damit umgegangen? Ihr dürft gespannt sein, auf die sehr besonderen Antworten, die wir von Marcus Nispel bekommen haben.
Ja, wir leben. Und wir müssen mit dem Tod unserer geliebten Verstorbenen umgehen. Da gibt es nun verschiedene Möglichkeiten. Man kann sich dem Tod zuwenden, sich ihm stellen oder man kann ihn verdrängen, aus dem Leben verbannen. Jeder muss da seinen eigenen Weg finden. Es gibt kein Patentrezept. Wir sind dafür, den Tod nicht aus dem Leben zu verdrängen und wir bieten Trauernden die Chance, sich intensiv von ihren Verstorbenen zu verabschieden und ihnen einen Platz im Leben zu geben. Unser heutiger Gast ist da in einigen Punkten anderer Meinung. Wir freuen uns auf Prof. Rainer Sörries. Herr Sörries ist evangelischer Theologe, christlicher Archäologe und Kunstwissenschaftler. Er lehrt an der Uni Erlangen, schreibt Bücher und Artikel über Trauer und Friedhofskultur und er war viele Jahre Leiter des Sepulkral Museums in Kassel.
Mechthild Schroeter-Rupieper ist die Gründerin der Familientrauerarbeit im deutschsprachigen Raum. Sie hat das LAVIA-Trauermodell entwickelt und bildet Familientrauerbegleiter aus. Bekannt geworden ist Mechthild in ganz Deutschland durch die Begleitung der Freunde und Mitschüler der Opfer des Germanwings Flugzeugabsturzes vom Joseph-König-Gymnasium in Haltern.
www.familientrauerbegleitung.de
Pater Anselm Grün wird uns diese Frage beantworten in dieser Episode beantworten. Pater Anselm ist Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Bekannt wurde er als Autor spiritueller Bücher. Mit aktuell mehr als 300 lieferbaren Titeln, über 14 Millionen weltweit verkauften Büchern und Übersetzungen in über 30 Sprachen gilt P. Anselm Grün als der erfolgreichste Autor spiritueller Bücher im deutschsprachigen Raum.
Am 8. Juni 2022 um 20.00 Uhr wird Pater Anselm Grün bei uns im Bestattungshaus in Bergisch Gladbach zu Gast sein. "Was gutes Leben ist" – ist der Titel seines Vortrages.
Die große Nachfrage nach unseren Letzte Hilfe Kursen hat uns auf die Idee gebracht, mit einem Profi über die letzten Tage des Lebens zu sprechen. Dr. Annette Wille-Friederichs ist Ärztliche Leiterin des Palliativteam SAPV Köln.
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) hat das Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern. Schwerstkranke Patienten werden von den Ärztinnen und Ärzten zu Hause bis zu ihrem Lebensende versorgt. Dies gilt auch für Patienten, die in Alten- und Pflegeheimen leben.
Der Name „Palliativ“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß einen schützenden Mantel umlegen. Diesen Mantel reichen die Mitarbeitenden den Angehörigen, damit Sie bei schwerer Krankheit nicht alleine sind.
Palliativteam SAPV Köln
Letzte Hilfe Kurse im Bestattungshaus Pütz-Roth
In der Romantik war das Sterben im Kreis der Familie ein beliebtes Bildmotiv. Da lag der Todgeweihte zu Hause in seinem Bett, um ihn herum die Ehefrau oder der Ehemann, Kinder, Freunde und Verwandte, die mit traurigen, teilweise entsetzten Blicken den Sterbenden beobachteten. Heute ist das Sterben eine oft einsame Angelegenheit. Die meisten Menschen sterben in Kliniken, Hospizen und Pflegeheimen. Über die letzten Minuten im Leben eines Menschen sprechen wir heute mit Rainer Fischer, Pastor, Krankenhausseelsorger und 1. Vorsitzender des „Hospiz • Die Brücke. Ambulantes Hospiz Bergisch Gladbach im Diakonischen Werk e.V."
Letzte Hilfe Kurse im Bestattungshaus Pütz-Roth
Leider nein! Trotzdem kann es guttun, mit anderen Trauernden Zeit zu verbringen und Gefühle und Erfahrungen zu teilen. Wir bieten dazu Trauergruppen und Vorträge an. Auch im Netz gibt es mittlerweile ein seriöses Angebot, dass wir heute in der Episode vorstellen möchten. Hendrik Lind ist einer der Gründer von trosthelden.de, der weltweit ersten Trostpartner-Vermittlung. Durch die psychologisch fundierte und weltweit einzigartige Matching-Methode finden Trauernde hier online einen Trostpartner, der genau zu ihnen passt. Wie es genau funktioniert, erklärt Hendrik heute bei uns im Podcast.
Lässt man das Fragezeichen weg, dann steht da der Titel des neuen Buches von Harald Welzer: Nachruf auf mich selbst – Die Kultur des Aufhörens
Der Sozialpsychologe und Bestseller-Autor Harald Welzer erzählt uns in dieser Episode von seinem Herzinfarkt, seiner tiefen Dankbarkeit für die Menschen, die ihn gerettet haben und er beschreibt sehr berührend, wie dieses Ereignis seinen Blick auf das Leben und den Tod verändert hat.
Harald Welzer empfiehlt: „Man muss rechtzeitig einen Nachruf auf sich selbst schreiben, damit man weiß, wie man gelebt haben will.“
Wer die Diagnose Krebs bekommt, denkt zwangsläufig über das eigene Ende nach. Der TV Produzent Jörg Hoppe hatte, während er gegen den Krebs kämpfen musste, eine geniale Idee! „Tinder für Krebspatienten!“ Er gründete yeswecan-cer. Diese App verbindet Krebspatienten, lässt sie Erfahrungen und Informationen austauschen, sich gegenseitig Mut machen und wenn Beziehungen entstehen, ist das natürlich auch etwas Wunderbares. (Und gegen Sex ist auch nichts einzuwenden)
Jörg Hoppe erzählt uns, wie er auf die Idee für yeswecan-cer gekommen ist. Wie man in der Community mit dem Tod umgeht? Und warum der Krebs und die Konfrontation mit dem Tod ihn im Nachhinein zu einem besseren Leben verholfen haben.
Hier findet ihr die website von Superhelden-fliegen-vor der Initiative für sterbende Jugendliche und ihre Angehörigen und Freunde, die Jörg Hoppe im Podcast empfiehlt.
„Nein“ lautet kurz und bündig die Antwort unseres Podcast-Gastes Eva K. Günther. Und dann folgen ein paar sehr gute Argumente. Eva ist die Frau von Dirk, der uns in der letzten Episode von seinen Ängsten und von seinem Grabstein erzählt hat. Das gute Stück hat er mit in die Ehe gebracht und es gehört bis heute zum Hausstand von Familie Günther. Eva K. Günther hat uns mit ihren Ansichten zum Tod beeindruckt. Ihr zuzuhören, macht Spaß und ist sehr inspirierend. Hört einfach selbst!
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