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Am 21. August 2025 wird der 34-jährige Polizist Simon Bohr bei einem Einsatz in Völklingen erschossen. Kurz zuvor soll Ahmet G. eine Tankstelle überfallen und rund 580 Euro erbeutet haben. Auf der Flucht kommt es zu einem Gerangel mit der Polizei. Dabei ergreift Ahmet G. die Dienstwaffe eines Polizisten. Er schießt zunächst auf Polizist S. und anschließend auf Simon Bohr. Mehrere Schüsse treffen den Beamten an ungeschützten Körperstellen. Simon Bohr stirbt an seinen schweren Verletzungen.
Der Tod des Polizisten im Dienst löst bundesweit Entsetzen aus. Rund ein halbes Jahr später beginnt der Prozess gegen Ahmet G. Viele erwarten eine Verurteilung wegen Mordes und eine lebenslange Haftstrafe. Doch das Gericht kommt zu einem anderen Ergebnis: Es sieht die Tat als erwiesen an, spricht Ahmet G. wegen Schuldunfähigkeit jedoch vom Mordvorwurf frei. Als Grund wird eine paranoide Schizophrenie genannt. Der Angeklagte wird in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Das Urteil sorgt bei Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen von Simon Bohr sowie in der Bevölkerung für Unverständnis. Doch warum ist die Tat laut Gericht kein Mord? Welche Rolle spielt die psychische Erkrankung des Angeklagten? Und was bedeutet ein Freispruch wegen Schuldunfähigkeit rechtlich?
Diesen Fragen geht die neue Folge von „Tatort Saarland“ nach. Zu Wort kommen zwei sehr unterschiedliche Perspektiven: Chefreporter Michael Kipp, der den Prozess beobachtet und darüber hinaus recherchiert hat, sowie Michael Rehberger, der Verteidiger von Ahmet G.
Hinweis: Diese Folge thematisiert einen tödlichen Polizeieinsatz, Schusswaffengewalt und die Folgen für Angehörige und Kolleginnen und Kollegen.
Weitere Texte zum tödlichen Polizeieinsatz:
Der True-Crime-Podcast der Saarbrücker Zeitung erscheint im Vier-Wochen-Rhythmus. Haben Sie einen Vorschlag für einen Fall? Schreiben Sie uns per E-Mail ([email protected]) oder schicken Sie uns eine Direktnachricht auf Instagram oder Facebook.
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Im Juli 2015 wird ein 27-jähriger Familienvater in seiner Saarbrücker Wohnung brutal getötet. Die Täter verpacken seine Leiche in einem Müllsack und werfen sie in die Saar.
Ein Polizist entdeckt den leblosen Körper zufällig im Wasser. Die Ermittler müssen zunächst klären, wer der Tote ist – und kommen schließlich zwei Tatverdächtigen auf die Spur.
Warum musste der vierfache Familienvater sterben? Und weshalb beschäftigte der Fall die Gerichte gleich zweimal? Darüber sprechen SZ-Reporter Matthias Zimmermann und SZ-Vizedigitalchefin Sarah Umla in der neuen Folge von „Tatort Saarland“.
Hinweis: Diese Folge behandelt ein brutales Tötungsdelikt.
„Tatort Saarland“ erscheint alle vier Wochen überall, wo es Podcasts gibt. Fallvorschläge könnt ihr per E-Mail an [email protected] oder über Instagram und Facebook schicken.
True Crime aus dem Saarland: Im Mai 2018 eskaliert eine Geburtstagsfeier in Brebach-Fechingen zu einem tödlichen Familienverbrechen. Der Ex-Mann der Gastgeberin erscheint unangekündigt mit einer Pistole. Er schießt auf seine Familie - am Ende sind zwei Menschen tot, zwei weitere schwer verletzt.
Nachbarn alarmieren die Polizei. Der Schütze flüchtet zunächst, lässt sich kurze Zeit später aber widerstandslos festnehmen. Wenige Monate danach rekonstruiert das Landgericht Saarbrücken das Verbrechen von Brebach-Fechingen Schritt für Schritt.
In dieser Folge von „Tatort Saarland“, dem True-Crime-Podcast der Saarbrücker Zeitung, sprechen Matthias Zimmermann und Sarah Umla über die Hintergründe der Tat, die Eskalation innerhalb der Familie und die zentrale Frage: Wie konnte ein Familienfest in eine solche Gewalttat münden?
„Tatort Saarland“ erscheint monatlich überall, wo es Podcasts gibt, und erzählt bewegende Kriminalfälle aus dem Saarland.
Fallvorschläge senden Sie per E-Mail an [email protected] oder per Direktnachricht auf Instagram und Facebook.
Als ein Mann aus Riegelsberg am 4. Februar 2023 seine Ehefrau als vermisst meldet, wirkt zunächst alles wie ein rätselhaftes Verschwinden. Er sagt, er habe die 55-Jährige am Morgen noch zur Arbeit gefahren. Danach sei sie nicht mehr nach Hause zurückgekehrt. Doch die Polizei zweifelt früh an seiner Geschichte. Schon bald gerät der Ehemann selbst in den Fokus der Ermittlungen – und gesteht schließlich die Tat.
In der neuen Folge von „Tatort Saarland“ sprechen SZ-Chefreporter Michael Kipp und Vize-Digitalchefin Sarah Umla über diesen Femizid, die Hintergründe der Tat und eine Beziehung, die über Jahrzehnte von Kontrolle und Abhängigkeit geprägt war.
Hinweis: In dieser Folge geht es um Gewalt gegen Frauen und ein Tötungsdelikt.
Fallvorschläge?
Der True-Crime-Podcast der Saarbrücker Zeitung erscheint im Vier-Wochen-Rhythmus – überall, wo es Podcasts gibt. Fallvorschläge können Sie uns per E-Mail oder als Direktnachricht bei Instagram und Facebook schicken.
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Pfingsten 1999: Hobbyangler entdecken in einem Kanal bei Nancy in Lothringen eine graue, erst unidentifizierbare Masse. Dann der Schock: Es ist ein menschlicher Fuß. Sie alarmieren die Polizei, Taucher holen weitere Leichenteile aus dem Wasser.
„Le Dépeceur du Canal“
Während die Ermittler zunächst von einem einzelnen Opfer ausgehen, wird jedoch schnell klar: Die Körperteile stammen nicht nur von einem Mann. Allein drei Knie finden die Taucher. Die Ermittler haben es mit einem Serienmörder zu tun. In französischen Medien wird er schnell als „Le Dépeceur du Canal“ bekannt, übersetzt heißt das „der Kanalschlächter“.
Die Spur führt zu einem scheinbar harmlosen Betrüger, doch als die Polizei bei ihm Ausweisdokumente von weiteren Männern findet, bekommt der Fall eine völlig neue Dimension.
Wer steckt hinter dem Kanalschlächter von Nancy? Wieso tötete und zerstückelte er seine Opfer auf diese bestialische Art und Weise? Was war sein Motiv? Und welche Rolle spielt die Polizeidirektion an der Goldenen Bremm in Saarbrücken für diesen Fall? Über dieses Verbrechen sprechen SZ-Reporterin Hélène Maillasson und SZ-Vize-Digitalchefin Sarah Umla in der neuen Folge „Tatort Saarland“.
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Ein Rosenmontag endet in Illingen für einen 40-Jährigen tödlich. Zunächst war unklar, wer ihn überfahren hat. Dann sitzt ein Rentner vor Gericht. Mit dabei unser Chefreporter Michael Kipp, der in der neuen Folge „Tatort Saarland“ von einem Prozess berichtet, der in Erinnerung bleibt.
Der True-Crime-Podcast der Saarbrücker Zeitung erscheint alle vier Wochen und zwar überall, wo es Podcasts gibt: Spotify, Apple Podcast oder Podimo. Für Kritik und Fall-Anregungen melden Sie sich gerne per Mail an [email protected] oder per Instagram- und Facebook-Direktnachricht.
Hier geht es zum längeren Text zum Fall: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/podcast/tatortsaarland/
Der Verbrecher auf der Anklagebank, Angehörige des Opfers als Zeugen im Prozess: Das lässt auch Richter nicht unberührt. Sebastian Abel berichtet von seiner Arbeit und dramatischen Fällen, die ihn bewegten.
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1999 detonierte eine Bombe an der Saarbrücker Volkshochschule, in der die umstrittene Wehrmachtsausstellung gezeigt wurde. Der Anschlag ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt – und wirft Fragen nach rechter Gewalt und Erinnerungskultur auf.
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Arbeiter locken ihren Chef nach Schmelz-Primsweiler in einen Hinterhalt. Dann machen sich seine Peiniger brutal über ihn her und töten ihn. Richter am Landgericht Saarbrücken verhängen drakonische Strafen. Eine neue Podcast-Folge Tatort Saarland.
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Jahrelang verschwinden rund um den Militärstützpunkt von Mourmelon in der Region Grand Est immer wieder junge Männer. Wer steckt hinter diesen Fällen und warum gestaltet sich deren Aufklärung so schwierig?
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